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    • In der Umgebung
    Savannah

    USA

    Savannah

    Stadt

    Savannah am Savannah River, kurz vor dessen Mündung in den Atlantik und direkt an der Grenze zu South Carolina, ist die älteste Stadt Georgias.

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    Savannah am Savannah River, kurz vor dessen Mündung in den Atlantik und direkt an der Grenze zu South Carolina, ist die älteste Stadt Georgias. Du kommst wegen der 22 schattigen Plätze unter Eichen mit Spanischem Moos, der Herrenhäuser aus dem 19. Jahrhundert und einer Altstadt, die du bequem zu Fuß erkundest.Das Straßenraster mit seinen Plätzen geht auf den Stadtgründer James Oglethorpe zurück und ist bis heute erhalten. Im Süden des Historic District liegt der Forsyth Park mit seinem berühmten Brunnen, im Norden die River Street mit alten Baumwolllagern am Fluss. Am Stadtrand warten der Bonaventure Cemetery und die Eichenallee von Wormsloe.Wie Charleston ist auch Savannah auf dem Reichtum aus Sklavenarbeit gebaut. Im Owens-Thomas House und in Wormsloe erfährst du, wie die Versklavten in Stadt und Plantage lebten.
    Savannah ist eine überschaubare Stadt, deren Historic District am Südufer des Savannah River sich gut zu Fuß erkunden lässt. Zusätzlich fahren die kostenlosen DOT-Shuttles etwa alle zehn Minuten durch die Altstadt, und die ebenfalls kostenlose Fähre Savannah Belles setzt nach Hutchinson Island über. Besonders ist der Stadtgrundriss von 1733 mit ursprünglich 24 Plätzen, von denen 22 erhalten sind. Lohnend sind die River Street mit Factors Walk, die Plätze rund um Bull Street, der Forsyth Park und das südlich angrenzende Viertel mit viktorianischen Villen. Für Wormsloe, Bonaventure und die Strände von Tybee Island brauchst du ein Auto oder eine Tour.

    Sehenswürdigkeiten in Savannah

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Forsyth Park
    Park

    1Forsyth Park

    Der 30 Acre große Park am Südrand des Historic District ist das grüne Zentrum der Stadt. Sein Brunnen am Nordende stammt von 1858 und ist eines der meistfotografierten Motive Savannahs.
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    Chippewa Square
    Museum

    2Chippewa Square

    Einer der 22 erhaltenen Plätze aus Oglethorpes Stadtplan von 1733, umgeben von Eichen und historischen Häusern. Von hier aus spazierst du entlang der Bull Street von Platz zu Platz.
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    Bonaventure Cemetery
    Historische Stätte

    3Bonaventure Cemetery

    Der 160 Acre große städtische Friedhof am Wilmington River ist berühmt für seine Grabmäler unter Eichen mit Spanischem Moos. Hier liegen der Songschreiber Johnny Mercer und der Dichter Conrad Aiken, der Eintritt ist frei.
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    Owens-Thomas House & Slave Quarters
    Museum

    4Owens-Thomas House & Slave Quarters

    Das 1819 fertiggestellte Stadthaus des Architekten William Jay gehört zu den Telfair Museums. Die Führung schließt die seltenen, weitgehend unveränderten Unterkünfte der Versklavten über dem Kutschenhaus ein.
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    Rousakis Riverfront Plaza
    Einkaufszentrum

    5Rousakis Riverfront Plaza

    Der Platz liegt mitten an der River Street, deren ehemalige Baumwolllager am Savannah River heute Läden, Bars und Restaurants beherbergen. Darüber verläuft der Factors Walk, auf dem einst die Baumwollhändler arbeiteten.
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    Wormsloe State Historic Site

    6Wormsloe State Historic Site

    Eine 1,5 Meilen lange Allee mit über 400 Virginia-Eichen führt zu den Ruinen des Tabby-Hauses, das Noble Jones ab 1739 baute. Die Familie hielt über 350 Menschen in Sklaverei.
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    Restaurants in Savannah

    1

    Mrs. Wilkes Dining Room

    Südstaatenküche an langen Tischen, die man mit Fremden teilt: Fried Chicken und zahlreiche Beilagen. Geöffnet nur werktags von 11 bis 14 Uhr, die Schlange vor der Tür gehört dazu.
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    2

    The Olde Pink House

    Das rosafarbene Herrenhaus am Reynolds Square wurde ab 1771 für James Habersham Jr. gebaut und ist seit 1971 Restaurant. Im Gewölbekeller liegt die Planters Tavern.
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    3

    The Grey

    Restaurant im restaurierten Greyhound-Busbahnhof von 1938. Küchenchefin Mashama Bailey erhielt 2022 als erste Schwarze Frau den James Beard Award als Outstanding Chef.
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    Essen und Trinken

    Savannahs Küche ist Südstaaten- und Küstenküche: Meeresfrüchte aus den Marschen, Reis und Gemüse, dazu Süßes aus Pekannüssen.
    Shrimp and Grits

    Shrimp and Grits

    Garnelen aus den Küstengewässern auf cremigem Maisgrieß, ein Klassiker der Lowcountry-Küche, den du in Savannah vom Frühstückslokal bis zum feinen Restaurant bekommst.
    Southern Fried Chicken

    Southern Fried Chicken

    Knusprig frittiertes Hähnchen mit Beilagen wie Collard Greens, Mac and Cheese und Okra. Am bekanntesten ist das Mittagessen an langen Tischen bei Mrs. Wilkes' Dining Room.
    Pralines

    Pralines

    Weiche Konfektstücke aus Zucker, Butter und Pekannüssen. Du bekommst sie in den Süßwarenläden der Altstadt, vor allem an der River Street.
    Lowcountry Boil

    Lowcountry Boil

    Garnelen, Maiskolben, Kartoffeln und Räucherwurst, zusammen in einem großen Topf gekocht. Typisch für gesellige Abende an der Küste.

    Geschichte und Kultur

    1733 landete General James Oglethorpe mit rund 120 Siedlern auf einem Steilufer über dem Savannah River und gründete Georgias erste Stadt. Der Yamacraw-Häuptling Tomochichi erlaubte die Ansiedlung, sodass die Kolonie ohne die Kriege anderer Gründungen wuchs. Oglethorpe legte die Stadt in Wohneinheiten um öffentliche Plätze an, ein Plan, der bis heute das Stadtbild prägt.Sklaverei war in Georgia zunächst verboten, wurde aber 1749 erlaubt. Danach entstanden rund um Savannah Reis- und Baumwollplantagen, und an der River Street handelten die Baumwollhändler, die sogenannten Factors. Im Dezember 1864 erreichte General Sherman nach seinem Marsch durch Georgia die Stadt und bot sie Präsident Lincoln per Telegramm als Weihnachtsgeschenk an. Savannah blieb dadurch weitgehend unzerstört.In den 1950er-Jahren gründeten Bürgerinnen die spätere Historic Savannah Foundation, um Altbauten vor dem Abriss zu retten, 1966 wurde der Historic District zum National Historic Landmark. Weltbekannt machte die Stadt 1994 John Berendts Roman „Mitternacht im Garten von Gut und Böse“. Außerdem gründete Juliette Gordon Low hier 1912 die erste Gruppe der späteren Girl Scouts.

    Nachtleben

    1

    Peregrin

    Dachbar des Perry Lane Hotel mit Blick über die Altstadt bis zur Brücke über den Savannah River, beliebt zum Sonnenuntergang.
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    2

    Artillery Bar

    Cocktailbar an der Bull Street im ehemaligen Lagerhaus der Georgia Hussars, einer Kavallerieeinheit aus der Kolonialzeit. Das Interieur mischt Art déco und Midcentury.
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    Anreise und Unterwegs

    FlughafenDer Savannah/Hilton Head International Airport (SAV) liegt nordwestlich der Stadt. Die Buslinie 100X zum Flughafen ist derzeit eingestellt, du fährst also mit Taxi, Fahrdienst oder Mietwagen in die Altstadt.Bahn und BusDer Amtrak-Bahnhof liegt an der Seaboard Coastline Drive, rund vier Meilen westlich des Historic District. Hier halten der Palmetto, der Silver Meteor und der Silver Star. Fernbusse von Greyhound halten am Joe Murray Rivers Jr. Intermodal Transit Center an der West Oglethorpe Avenue.Auto und ParkenDie Interstate 16 endet direkt am Rand der Altstadt, die I-95 verläuft westlich der Stadt. Im Historic District parkst du am besten in einem der städtischen Parkhäuser und gehst dann zu Fuß.Vor OrtDas kostenlose DOT Express Shuttle fährt auf zwei Routen etwa alle zehn Minuten zu 20 Haltestellen im Historic District. Die kostenlose Fähre Savannah Belles verbindet River Street (City Hall Landing und Waving Girl Landing) mit Hutchinson Island.

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      Savannah-Reise

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      • 1Forsyth Park3 Tage
      • 2Chippewa Square4 Tage
      • 3Bonaventure Cemetery5 Tage
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    In der Umgebung

    Charleston

    Charleston

    Charleston an der Atlantikküste von South Carolina ist eine der am besten erhaltenen historischen Städte der USA. Du kommst wegen der pastellfarbenen Häuserzeilen, der Gassen mit Kopfsteinpflaster, der Küche des Lowcountry und wegen einer Geschichte, die vom Reichtum der Reisplantagen bis zu den ersten Schüssen des Bürgerkriegs reicht.Die Altstadt liegt auf einer Halbinsel zwischen Ashley und Cooper River. An ihrer Südspitze, der Battery, blickst du über den Hafen, in dem Fort Sumter liegt. Weiter draußen warten Gärten und Plantagen am Ashley River, die riesige Angel Oak auf Johns Island und Strände wie Folly Beach.Charleston war einer der wichtigsten Häfen des transatlantischen Sklavenhandels. Das International African American Museum und das Old Slave Mart Museum erzählen diese Geschichte direkt in der Stadt, und auch viele Plantagen thematisieren heute das Leben der Versklavten.
    Georgia

    Georgia

    Georgia im Südosten der USA verbindet die Metropole Atlanta mit einer stillen Atlantikküste voller Marschland und Barriereinseln. Du reist hierher für Savannah, für die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung in Atlanta und für Natur, die man im Südosten so nicht erwartet: den Okefenokee-Sumpf und unbebaute Inseln wie Cumberland Island.In Atlanta erinnert der Martin Luther King Jr. National Historical Park an den bekanntesten Bürgerrechtler der USA, der hier geboren wurde und predigte. An der Küste wechseln sich historische Orte und Natur ab: Jekyll Island war im späten 19. Jahrhundert Jagdrevier der Rockefellers und Vanderbilts und ist heute State Park, auf Cumberland Island streifen Pferde durch die Dünen. Im Südosten des Staates liegt der Okefenokee, ein riesiges Feuchtgebiet und Quellgebiet von Suwannee und St. Marys River.Georgia war eine der 13 Gründerkolonien und später Teil der Konföderation. Die Spuren von Sklaverei, Bürgerkrieg und Bürgerrechtsbewegung prägen bis heute viele Orte, die du besuchst.
    South Carolina

    South Carolina

    South Carolina ist der kleine Küstenstaat zwischen North Carolina und Georgia, und für Reisende dreht sich hier fast alles um das Lowcountry: flache Marschlandschaften, Inseln mit Eichenalleen und Städte, in denen die Geschichte der Südstaaten an jeder Ecke sichtbar ist. Du kommst wegen Charleston, wegen der Strände am Atlantik und wegen eines der ungewöhnlichsten Nationalparks der USA.Die Hauptstadt Columbia liegt im Landesinneren, gleich daneben schützt der Congaree National Park den größten zusammenhängenden Rest an Auwald mit Urwaldbäumen im Südosten der USA. An der Küste reihen sich ganz unterschiedliche Ziele: im Norden der Grand Strand um Myrtle Beach mit rund 60 Meilen Strand, im Süden Hilton Head Island mit Radwegen und Golfplätzen und dazwischen Beaufort, wo ein Nationalpark die Zeit der Reconstruction nach dem Bürgerkrieg erzählt.Die Geschichte des Staates ist eng mit Reisanbau und Sklaverei verbunden. Viele Plantagen und Museen gehen heute offen damit um, und gerade im Lowcountry lohnt es sich, Führungen zu wählen, die das Leben der versklavten Menschen in den Mittelpunkt stellen.
    Orlando

    Orlando

    Orlando liegt im Herzen Floridas, gut 80 km von der Atlantikküste entfernt, und ist die Hauptstadt der Freizeitparks: Walt Disney World, Universal Orlando mit dem 2025 eröffneten Epic Universe und SeaWorld liegen alle im Süden und Südwesten der Stadt. Du kommst wegen der Achterbahnen, Themenwelten und Shows, aber die Stadt selbst hat mit Seen, Parks und einer guten Restaurantszene mehr zu bieten, als viele erwarten.Plane für die großen Parks jeweils einen ganzen Tag ein und nimm Dir zwischendurch Zeit für das echte Orlando: einen Spaziergang um den Lake Eola in Downtown, ein Abendessen in einem der vietnamesischen Lokale an der Colonial Drive oder einen Nachmittag in Winter Park mit Bootstour über die Seen und den Tiffany-Gläsern im Morse Museum.Orlando eignet sich auch als Basis für Ausflüge: Das Kennedy Space Center am Cape Canaveral liegt rund 80 km östlich, und mit dem Brightline-Zug bist Du in rund drei Stunden in Miami.
    Florida

    Florida

    Florida ist die Halbinsel im Südosten der USA zwischen Atlantik und Golf von Mexiko, im Norden grenzen Georgia und Alabama an. Du reist hierher wegen der rund 2.170 km langen Küste, der subtropischen bis tropischen Natur und der Raumfahrt- und Kolonialgeschichte.Im Süden schützt der Everglades-Nationalpark auf gut 6.100 km² die größte tropische Wildnis der USA, seit 1979 UNESCO-Welterbe. Südwestlich von Miami reihen sich die Florida Keys über 42 Brücken bis Key West, das rund 150 km vor Kuba liegt. Etwa 110 km weiter westlich liegt der Dry-Tortugas-Nationalpark mit Fort Jefferson, dritter Nationalpark des Staates ist Biscayne.An der Atlantikküste zeigt das Kennedy Space Center auf Merritt Island die Raumfähre Atlantis und eine Saturn-V-Rakete. Im Nordosten gilt das 1565 gegründete St. Augustine als älteste durchgehend bewohnte europäische Siedlung auf dem nordamerikanischen Festland. Im Landesinneren liegen um Orlando große Freizeitparks wie Walt Disney World und Universal Studios.