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    • In der Umgebung
    Charleston

    USA

    Charleston

    Stadt

    Charleston an der Atlantikküste von South Carolina ist eine der am besten erhaltenen historischen Städte der USA.

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    Charleston an der Atlantikküste von South Carolina ist eine der am besten erhaltenen historischen Städte der USA. Du kommst wegen der pastellfarbenen Häuserzeilen, der Gassen mit Kopfsteinpflaster, der Küche des Lowcountry und wegen einer Geschichte, die vom Reichtum der Reisplantagen bis zu den ersten Schüssen des Bürgerkriegs reicht.Die Altstadt liegt auf einer Halbinsel zwischen Ashley und Cooper River. An ihrer Südspitze, der Battery, blickst du über den Hafen, in dem Fort Sumter liegt. Weiter draußen warten Gärten und Plantagen am Ashley River, die riesige Angel Oak auf Johns Island und Strände wie Folly Beach.Charleston war einer der wichtigsten Häfen des transatlantischen Sklavenhandels. Das International African American Museum und das Old Slave Mart Museum erzählen diese Geschichte direkt in der Stadt, und auch viele Plantagen thematisieren heute das Leben der Versklavten.
    Charleston ist eine mittelgroße Stadt, deren historischer Kern auf der Halbinsel zwischen Ashley und Cooper River kompakt genug ist, um ihn zu Fuß zu erkunden. Die kostenlosen DASH-Busse verbinden das Besucherzentrum mit King Street, City Market, Waterfront Park und College of Charleston. Besonders ist die Dichte an Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert, denn Charleston erließ 1931 als erste Stadt der USA Gesetze zum Denkmalschutz. Lohnend sind South of Broad mit Rainbow Row und Battery, das French Quarter um die Church Street, die Einkaufsmeile King Street und das Restaurantviertel Upper King. Für Fort Sumter, die Plantagen am Ashley River und die Strände brauchst du Fähre oder Auto.

    Sehenswürdigkeiten in Charleston

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Rainbow Row
    Historische Stätte

    1Rainbow Row

    Die 13 pastellfarbenen Häuser an der East Bay Street stammen aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert. Ihre Farben bekamen sie erst bei Restaurierungen in den 1930er- und 1940er-Jahren.
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    White Point Garden
    Park

    2White Point Garden

    Die Parkanlage an der Südspitze der Halbinsel liegt hinter der Battery, der Ufermauer, auf der du zwischen Ashley und Cooper River über den Hafen spazierst. Kanonen und Denkmäler erinnern an die militärische Geschichte des Ortes.
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    Charleston City Market
    Historische Stätte

    3Charleston City Market

    Der Markt zieht sich über vier Blocks von der Market Hall an der Meeting Street bis zur East Bay Street. Hier verkaufen Gullah-Kunsthandwerkerinnen ihre Sweetgrass-Körbe. Anders als oft behauptet wurden hier nie Sklaven verkauft.
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    Fort Sumter
    Sehenswürdigkeit

    4Fort Sumter

    In diesem Fort in der Hafeneinfahrt begann am 12. April 1861 der Amerikanische Bürgerkrieg. Du erreichst es nur mit der Fähre von Fort Sumter Tours ab Liberty Square oder Patriots Point, die Tour dauert rund 2 Stunden 15 Minuten.
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    Old Slave Mart Museum
    Museum

    5Old Slave Mart Museum

    Das Museum an der gepflasterten Chalmers Street steht im einzigen erhaltenen Gebäude von Ryan's Mart, einer Auktionshalle, in der versklavte Menschen verkauft wurden. Es erklärt, wie Charleston nach dem Verbot des transatlantischen Handels 1808 zum Zentrum des innerstaatlichen Sklavenhandels wurde.
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    Magnolia Plantation and Gardens
    Museum

    6Magnolia Plantation and Gardens

    Die Plantage am Ashley River gehört seit dem späten 17. Jahrhundert der Familie Drayton, ihre Gärten sind seit 1871 für Besucher geöffnet. Versklavte Menschen legten die Reisfelder an. In vier restaurierten Hütten erfährst du mehr über ihr Leben.
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    Restaurants in Charleston

    1

    Leon's Oyster Shop

    In einer ehemaligen Tankstelle an der Upper King Street gibt es Austern, Shrimp Roll und frittiertes Hähnchen, dazu Champagner von Winzern. Ausgezeichnet mit einem Bib Gourmand im Michelin Guide.
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    2

    Husk

    Seit 2011 serviert Husk in einem historischen Haus an der Queen Street Südstaatenküche aus regionalen Zutaten, etwa Pimento Cheese mit Country Ham und Maisbrot. Vom Michelin Guide empfohlen.
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    3

    Lewis Barbecue

    Texanisches Barbecue in Charleston: Brisket nach Gewicht und am Wochenende Beef Rib, gegessen an Picknicktischen im Kieshof. Bib Gourmand im Michelin Guide.
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    Essen und Trinken

    Die Küche des Lowcountry lebt von Reis, Meeresfrüchten aus den Marschen und Einflüssen aus Westafrika. Drei Restaurants der Stadt tragen seit 2025 einen Michelin-Stern.
    She-Crab Soup

    She-Crab Soup

    Cremige Krabbensuppe, die mit dem orangefarbenen Rogen weiblicher Blaukrabben verfeinert wird. Das bekannte Rezept geht auf William Deas zurück, Butler und Koch in Charleston im frühen 20. Jahrhundert.
    Shrimp and Grits

    Shrimp and Grits

    Garnelen auf cremigem Maisgrieß, oft mit Speck oder Wurst und einer würzigen Sauce. Das Gericht steht in Charleston auf fast jeder Karte, vom Diner bis zum feinen Restaurant.
    Frogmore Stew

    Frogmore Stew

    Auch Lowcountry Boil genannt: Garnelen, Maiskolben, Kartoffeln und Räucherwurst, zusammen gekocht und auf den Tisch geschüttet. Frösche sind trotz des Namens nicht dabei.

    Carolina Gold Rice

    Die historische Reissorte, auf der der Reichtum der Lowcountry-Plantagen beruhte, war fast verschwunden und wird seit den 1980er-Jahren wieder angebaut. Sie schmeckt nussig und taucht in Restaurants als Beilage oder im Reis-Eintopf Purloo auf.

    Benne Wafers

    Dünne, süß-salzige Kekse mit Sesam, ein Rezept aus der Kolonialzeit. Du findest sie in Bäckereien und Souvenirläden der Altstadt.

    Geschichte und Kultur

    Englische Siedler und Kolonisten aus der Karibik gründeten Charles Towne im April 1670 am Ashley River und benannten es nach König Karl II. Um 1680 zog die Stadt auf die Spitze der Halbinsel um und erhielt eine Stadtmauer. Reis, später Indigo und Baumwolle machten die Pflanzer reich, angebaut von versklavten Afrikanern. Um 1800 lebten in Charleston mehr Schwarze als Weiße, und über Gadsden's Wharf, wo heute das International African American Museum steht, kamen zwischen 1783 und 1807 Schätzungen zufolge über 40 Prozent aller nach Nordamerika verschleppten Afrikaner an.Am 12. April 1861 feuerten Truppen der Konföderierten auf das von der Union gehaltene Fort Sumter in der Hafeneinfahrt, der Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs. Später lag die Stadt unter Beschuss, 1886 richtete ein Erdbeben schwere Schäden an. Dass so viel Altbausubstanz erhalten ist, verdankt Charleston engagierten Bürgerinnen wie Susan Pringle Frost und den Denkmalschutzgesetzen von 1931.Die Nachfahren der Versklavten im Lowcountry entwickelten die Gullah-Kultur mit eigener Sprache und eigenen Traditionen. Am sichtbarsten ist sie für Besucher in den geflochtenen Sweetgrass-Körben, die am City Market verkauft werden.

    Nachtleben

    1

    The Rooftop at the Vendue

    Dachterrasse über dem Waterfront Park mit Blick über Altstadt und Hafen. Gut für einen Cocktail zum Sonnenuntergang.
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    2

    Edmund's Original

    Gastropub an der Morrison Drive, früher bekannt als Brauereigaststätte Edmund's Oast. Große Terrasse, Bierauswahl und Sonntagsbrunch.
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    3

    Pavilion Bar

    Bar auf dem Dach des Market Pavilion Hotels an der East Bay Street mit Pool und Blick über die Kirchtürme der Altstadt.
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    Anreise und Unterwegs

    FlughafenCharleston International (CHS) liegt in North Charleston nördlich der Halbinsel. Die CARTA-Buslinie 11 Dorchester/Airport hält in der Nähe der Abholzone und der Mietwagenstation, alternativ fährst du mit Taxi oder Mietwagen.Bahn und BusDer Amtrak-Bahnhof liegt in North Charleston (4565 Gaynor Avenue). Hier halten der Palmetto und der Silver Meteor zwischen New York und Florida, auch Greyhound nutzt den Bahnhof. Die CARTA-Linie 10 verbindet ihn mit Downtown.Auto und ParkenFür die Plantagen am Ashley River, die Angel Oak und die Strände brauchst du ein Auto. In der Altstadt selbst ist Parken knapp, lass den Wagen besser im Parkhaus stehen.Vor OrtDie Altstadt erkundest du am besten zu Fuß. Die kostenlosen DASH-Busse (Orange, Green und Purple Line) fahren zwischen Besucherzentrum, King Street, City Market, Waterfront Park und Aquarium. Zum Fort Sumter fahren Fähren von Fort Sumter Tours ab Liberty Square in Downtown und ab Patriots Point in Mount Pleasant.

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      Charleston-Reise

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      • 1Rainbow Row3 Tage
      • 2White Point Garden4 Tage
      • 3Charleston City Market5 Tage
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    In der Umgebung

    Savannah

    Savannah

    Savannah am Savannah River, kurz vor dessen Mündung in den Atlantik und direkt an der Grenze zu South Carolina, ist die älteste Stadt Georgias. Du kommst wegen der 22 schattigen Plätze unter Eichen mit Spanischem Moos, der Herrenhäuser aus dem 19. Jahrhundert und einer Altstadt, die du bequem zu Fuß erkundest.Das Straßenraster mit seinen Plätzen geht auf den Stadtgründer James Oglethorpe zurück und ist bis heute erhalten. Im Süden des Historic District liegt der Forsyth Park mit seinem berühmten Brunnen, im Norden die River Street mit alten Baumwolllagern am Fluss. Am Stadtrand warten der Bonaventure Cemetery und die Eichenallee von Wormsloe.Wie Charleston ist auch Savannah auf dem Reichtum aus Sklavenarbeit gebaut. Im Owens-Thomas House und in Wormsloe erfährst du, wie die Versklavten in Stadt und Plantage lebten.
    South Carolina

    South Carolina

    South Carolina ist der kleine Küstenstaat zwischen North Carolina und Georgia, und für Reisende dreht sich hier fast alles um das Lowcountry: flache Marschlandschaften, Inseln mit Eichenalleen und Städte, in denen die Geschichte der Südstaaten an jeder Ecke sichtbar ist. Du kommst wegen Charleston, wegen der Strände am Atlantik und wegen eines der ungewöhnlichsten Nationalparks der USA.Die Hauptstadt Columbia liegt im Landesinneren, gleich daneben schützt der Congaree National Park den größten zusammenhängenden Rest an Auwald mit Urwaldbäumen im Südosten der USA. An der Küste reihen sich ganz unterschiedliche Ziele: im Norden der Grand Strand um Myrtle Beach mit rund 60 Meilen Strand, im Süden Hilton Head Island mit Radwegen und Golfplätzen und dazwischen Beaufort, wo ein Nationalpark die Zeit der Reconstruction nach dem Bürgerkrieg erzählt.Die Geschichte des Staates ist eng mit Reisanbau und Sklaverei verbunden. Viele Plantagen und Museen gehen heute offen damit um, und gerade im Lowcountry lohnt es sich, Führungen zu wählen, die das Leben der versklavten Menschen in den Mittelpunkt stellen.
    Georgia

    Georgia

    Georgia im Südosten der USA verbindet die Metropole Atlanta mit einer stillen Atlantikküste voller Marschland und Barriereinseln. Du reist hierher für Savannah, für die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung in Atlanta und für Natur, die man im Südosten so nicht erwartet: den Okefenokee-Sumpf und unbebaute Inseln wie Cumberland Island.In Atlanta erinnert der Martin Luther King Jr. National Historical Park an den bekanntesten Bürgerrechtler der USA, der hier geboren wurde und predigte. An der Küste wechseln sich historische Orte und Natur ab: Jekyll Island war im späten 19. Jahrhundert Jagdrevier der Rockefellers und Vanderbilts und ist heute State Park, auf Cumberland Island streifen Pferde durch die Dünen. Im Südosten des Staates liegt der Okefenokee, ein riesiges Feuchtgebiet und Quellgebiet von Suwannee und St. Marys River.Georgia war eine der 13 Gründerkolonien und später Teil der Konföderation. Die Spuren von Sklaverei, Bürgerkrieg und Bürgerrechtsbewegung prägen bis heute viele Orte, die du besuchst.
    Orlando

    Orlando

    Orlando liegt im Herzen Floridas, gut 80 km von der Atlantikküste entfernt, und ist die Hauptstadt der Freizeitparks: Walt Disney World, Universal Orlando mit dem 2025 eröffneten Epic Universe und SeaWorld liegen alle im Süden und Südwesten der Stadt. Du kommst wegen der Achterbahnen, Themenwelten und Shows, aber die Stadt selbst hat mit Seen, Parks und einer guten Restaurantszene mehr zu bieten, als viele erwarten.Plane für die großen Parks jeweils einen ganzen Tag ein und nimm Dir zwischendurch Zeit für das echte Orlando: einen Spaziergang um den Lake Eola in Downtown, ein Abendessen in einem der vietnamesischen Lokale an der Colonial Drive oder einen Nachmittag in Winter Park mit Bootstour über die Seen und den Tiffany-Gläsern im Morse Museum.Orlando eignet sich auch als Basis für Ausflüge: Das Kennedy Space Center am Cape Canaveral liegt rund 80 km östlich, und mit dem Brightline-Zug bist Du in rund drei Stunden in Miami.
    Florida

    Florida

    Florida ist die Halbinsel im Südosten der USA zwischen Atlantik und Golf von Mexiko, im Norden grenzen Georgia und Alabama an. Du reist hierher wegen der rund 2.170 km langen Küste, der subtropischen bis tropischen Natur und der Raumfahrt- und Kolonialgeschichte.Im Süden schützt der Everglades-Nationalpark auf gut 6.100 km² die größte tropische Wildnis der USA, seit 1979 UNESCO-Welterbe. Südwestlich von Miami reihen sich die Florida Keys über 42 Brücken bis Key West, das rund 150 km vor Kuba liegt. Etwa 110 km weiter westlich liegt der Dry-Tortugas-Nationalpark mit Fort Jefferson, dritter Nationalpark des Staates ist Biscayne.An der Atlantikküste zeigt das Kennedy Space Center auf Merritt Island die Raumfähre Atlantis und eine Saturn-V-Rakete. Im Nordosten gilt das 1565 gegründete St. Augustine als älteste durchgehend bewohnte europäische Siedlung auf dem nordamerikanischen Festland. Im Landesinneren liegen um Orlando große Freizeitparks wie Walt Disney World und Universal Studios.