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    Meteora

    Griechenland

    Meteora

    StadtKultur

    Meteora liegt am Rand der thessalischen Ebene über der Kleinstadt Kalambaka. Auf hohen Felstürmen aus Konglomerat stehen orthodoxe Klöster, deren erste im 14.

    von Felix Gillen

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    Meteora liegt am Rand der thessalischen Ebene über der Kleinstadt Kalambaka. Auf hohen Felstürmen aus Konglomerat stehen orthodoxe Klöster, deren erste im 14. Jahrhundert entstanden. Sechs davon sind bewohnt und zu besichtigen, darunter das Große Meteoron und Varlaam. Die Stätte gehört seit 1988 zum UNESCO-Welterbe. Komm früh am Morgen oder am späten Nachmittag und trag Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt.

    Sehenswürdigkeiten in Meteora

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Kloster Großes Meteoron

    1Kloster Großes Meteoron

    Das größte und älteste der Klöster wurde im 14. Jahrhundert von Athanasios dem Meteoriten gegründet und liegt auf dem höchsten Felsen der Gruppe. Über 300 in den Stein geschlagene Stufen führen hinauf, bis in die 1920er-Jahre kamen Menschen und Waren nur per Strickleiter und Netz herauf. Im Inneren zeigen die Katholikon-Fresken aus dem 16. Jahrhundert eine drastische Bildsprache, dazu kommen Museum, alte Küche und Weinkeller.
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    Kalambaka und Kastraki

    2Kalambaka und Kastraki

    Die beiden Orte am Fuß der Felsen sind Ausgangspunkt für alles hier. Kalambaka ist größer, hat Bahnhof und Busbahnhof und im ältesten Winkel die byzantinische Marienkirche mit ihrem seltenen freistehenden Ambo. Kastraki liegt näher an den Felsen, ist kleiner und ruhiger und der bessere Startpunkt für die alten Mönchspfade.
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    Kloster Varlaam

    3Kloster Varlaam

    Gleich gegenüber dem Großen Meteoron gelegen, ist Varlaam das zweitgrößte der Klöster. Die Hauptkirche entstand 1541/42, ihre Fresken von 1548 werden dem Maler Frangos Katelanos aus Theben zugeschrieben. Zu sehen ist außerdem ein großes Holzfass, in dem früher Regenwasser für den Felsen gesammelt wurde. Der Turm mit Netz und Winde steht noch und dient heute nur für Material.
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    Kloster Roussanou

    4Kloster Roussanou

    Das Kloster nimmt die gesamte Fläche seines schmalen Felsens ein, die Mauern stehen direkt über dem Abgrund. Seit 1988 wird es von Nonnen bewohnt, der Zugang führt über Brücken und eine kurze Treppe. Vormittags ist es oft voll, am späten Nachmittag ruhiger.
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    Kloster Agia Triada

    5Kloster Agia Triada

    Auf einem freistehenden Turm gelegen, erreichbar über 140 in den Fels gehauene Stufen. Das Kloster diente 1981 als Kulisse für einen James-Bond-Film, was ihm viel Aufmerksamkeit einbrachte. Vom Hof aus geht der Blick nach Kalambaka hinunter, ein Fußweg führt von hier direkt in den Ort.
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    Kloster Agios Nikolaos Anapafsas

    6Kloster Agios Nikolaos Anapafsas

    Das kleinste und erste Kloster auf dem Weg von Kastraki herauf, auf einem schmalen Felsen mehrstöckig übereinander gebaut, weil der Platz nicht reichte. Die Fresken von Theophanes dem Kreter aus dem Jahr 1527 gehören zu den bedeutendsten der nachbyzantinischen Malerei. Weil es abseits der großen Busroute liegt, ist es meist ruhig.
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    Essen & Trinken

    1

    Rapsodia

    Das Rapsodia liegt im Zentrum von Kalambaka, dem größeren der beiden Orte am Fuß der Meteora-Felsen. Serviert wird griechische Tavernenküche mit Mezedes, Gegrilltem und Ofengerichten.
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    Qastiro Meteora

    Das Qastiro liegt in Kastraki, dem Dorf direkt unter den Meteora-Felsen. Die Küche ist griechisch mit Fleischgerichten, Mezedes und Salaten. Von hier sind es wenige Minuten bis zu den Pfaden hinauf zu den Klöstern.
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    3

    Ταβέρνα - Μεζεδοπωλείο Το Βαένι

    To Vaeni ist eine Taverne und ein Mezedopoleio in Kalambaka. Der Schwerpunkt liegt auf kleinen Tellern zum Teilen, dazu kommen Grillgerichte. Das Lokal liegt etwas abseits der Hauptstraße im östlichen Teil des Ortes.
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    4

    Taverna Gardenia

    Die Taverna Gardenia liegt in Kastraki am Fuß der Meteora-Felsen. Auf der Karte stehen griechische Tavernengerichte, Gegrilltes und Salate. Die Lage macht sie zu einer naheliegenden Adresse nach einer Wanderung zu den Klöstern.
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    5

    Zythorycheío

    Das Zythorycheío ist ein Bierlokal in Kalambaka. Neben einer Auswahl an Bieren gibt es Mezedes und Grillgerichte als Begleitung.
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    Essen & Trinken

    Die Küche Thessaliens ist Bergküche: Fleisch aus dem Ofen, Pasteten mit Blitzteig, Käse aus den Pindos-Dörfern. In Kalambaka und Kastraki kocht eine Reihe von Tavernen noch für Einheimische mit.
    Pita aus dem Blechofen

    Pita aus dem Blechofen

    In Thessalien wird der Blitzteig von Hand gezogen und mit Käse, Lauch, Spinat oder Fleisch gefüllt. Jede Familie hat ihre Variante, viele Tavernen backen mehrere Sorten täglich frisch.
    Lamm und Ziege aus dem Pindos

    Lamm und Ziege aus dem Pindos

    Von den Weiden des Gebirges kommt Fleisch, das meist langsam im Holzofen gegart wird, oft mit Kartoffeln und Bergkräutern in einem Blech. Deftig, günstig und in fast jeder Taverne zu haben.
    Tsipouro mit Mezedes

    Tsipouro mit Mezedes

    Im Norden Griechenlands wird der Tresterbrand nicht als Abschluss, sondern als Grundlage eines ganzen Abends getrunken, begleitet von kleinen Tellern. In den Tsipouradika der Region kommt zu jeder Runde automatisch ein neuer Meze.
    Käse aus Thessalien

    Käse aus Thessalien

    Feta aus Schaf- und Ziegenmilch, dazu der halbharte Kasseri und der würzige Batzos. Auf den Wochenmärkten in Kalambaka und Trikala bekommst du sie direkt von den Produzenten.

    Klöster auf dem Fels

    Einsiedler lebten seit dem 11. Jahrhundert in den Höhlen der Felstürme. Um 1340 gründete der Mönch Athanasios Meteoritis auf dem höchsten Felsen das Große Meteoron. Bis ins 16. Jahrhundert entstanden insgesamt 24 Klöster und Einsiedeleien, viele davon sind heute verfallen.Bauen auf dem FelsBaumaterial, Vorräte und Besucher kamen mit Netzen, Seilwinden und Strickleitern nach oben. Erst in den 1920er-Jahren wurden Stufen in den Fels geschlagen. In den Kirchen sind Fresken aus dem 14. bis 16. Jahrhundert erhalten, darunter Arbeiten von Theophanes dem Kreter.Klöster heuteSechs Klöster sind bewohnt und für Besucher geöffnet, vier von Mönchen, zwei von Nonnen. Seit 1988 gehört Meteora zum UNESCO-Welterbe, als eine der wenigen Stätten mit Kultur- und Naturerbe zugleich. Jedes Kloster hat einen festen Ruhetag. Für den Eintritt brauchst du Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt, Frauen einen Rock, der oft am Eingang ausgeliehen werden kann.

    Vor Ort unterwegs

    AnreiseKalambaka hat einen Bahnhof mit Verbindungen nach Athen, meist mit Umstieg in Palaiofarsalos, und einen KTEL-Busbahnhof mit Bussen über Trikala. Mit dem Auto sind es von Athen rund fünf Stunden, von Thessaloniki etwa drei.Zu den KlösternEine asphaltierte Straße führt von Kastraki zu allen Klöstern und zurück nach Kalambaka. In der Saison fahren Linienbusse ab Kalambaka hinauf, außerdem gibt es Taxis. Mit dem eigenen Auto bist du am flexibelsten, an den Klöstern ist der Parkraum aber knapp.Zu FußAlte Mönchspfade verbinden Kastraki und Kalambaka mit den Klöstern, für den Aufstieg brauchst du je nach Weg 30 bis 60 Minuten. Trag feste Schuhe und nimm Wasser mit.

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    Campingplätze in Meteora

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      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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    In der Umgebung

    Trikala

    Trikala

    Trikala liegt im Westen der thessalischen Ebene am Fuß des Pindos-Gebirges. Durch die Stadt fließt der Lithaios, an dessen Ufern sich das Leben abspielt. Die Burg auf dem Hügel, das alte Viertel Varousi und die osmanische Koursoum-Moschee erzählen von byzantinischer und osmanischer Zeit.Die Stadt ist eine gute Basis für Meteora, das rund 20 Kilometer entfernt liegt, und lässt sich in einem halben Tag zu Fuß oder mit dem Rad erkunden.
    Ioannina

    Ioannina

    Ioannina ist die Hauptstadt von Epirus und liegt auf rund 480 Metern Höhe am Westufer des Pamvotida-Sees. Die ummauerte Altstadt, das Kastro, war Sitz von Ali Pascha, der die Region um 1800 von hier aus beherrschte. Moscheen, eine alte Synagoge und byzantinische Kirchen erinnern an die Muslime, Juden und Christen, die hier lebten. Die große Universität sorgt für volle Cafés, und die Stadt ist ein guter Ausgangspunkt für die Zagorochoria und die Vikos-Schlucht.
    Epirus

    Epirus

    Epirus im Nordwesten Griechenlands reicht vom Pindos-Gebirge bis an die Küste des Ionischen Meeres. Im Gebirge liegen die Steindörfer der Zagorochoria, die Vikos-Schlucht und alte Bogenbrücken, an der Küste Orte wie Parga und Sivota. Hauptstadt ist Ioannina am Pamvotis-See mit ihrer osmanisch geprägten Burgstadt. Zum Wandern eignen sich Mai, Juni und September am besten, zum Baden der Sommer.
    Larissa

    Larissa

    Larissa ist die Hauptstadt der Region Thessalien und liegt mitten in der weiten thessalischen Ebene am Fluss Pinios. Die Stadt ist überwiegend modern geprägt, doch auf und um den Frourio-Hügel liegen ihre historischen Schichten dicht beieinander: das hellenistische Erste Antike Theater, eine frühchristliche Basilika und die osmanische Markthalle Bezesteni.Du kommst für das Diachronische Museum, die belebte Fußgängerzone und den Alkazar-Park am Fluss. Im Hochsommer wird es in der Ebene sehr heiß, Frühling und Herbst sind angenehmer.
    Thessalien

    Thessalien

    Thessalien liegt zwischen dem Pindos-Gebirge und der Ägäis und besteht zum größten Teil aus einer weiten Ebene, die Griechenland mit Getreide und Baumwolle versorgt. An ihren Rändern stehen die Klosterfelsen der Meteora, steigt die Pilion-Halbinsel über der Küste auf und markiert der Olymp die Nordgrenze. Wer von Athen nach Thessaloniki fährt, durchquert die Region in zwei Stunden; wer abbiegt, findet Bergdörfer, Badebuchten und Städte, die vom Tourismus kaum berührt sind.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Unsplash, Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI