Diese raue Küstenlinie ist bekannt für ihre dramatischen Klippen, goldenen Sandstrände und hervorragende Surfspots, die dich zum Abenteuer einladen.
Orte in Nordküste Cornwalls
Die Nordküste Cornwalls ist die raue Seite der Halbinsel. Sie liegt offen zum Atlantik, was ihr die größte Brandung Englands und eine Steilküste aus Schiefer und Sandstein beschert, in die das Meer Buchten, Torbögen und freistehende Felsen gesägt hat. Zwischen Newquay und Bude reihen sich Surfstrände aneinander, Fistral gilt als wichtigster Wettkampfstrand des Landes.Die Orte sind kleiner und geschlossener als im Süden: Fischerdörfer wie Port Isaac und Boscastle liegen in engen Schluchten, weil nur dort ein Hafen möglich war. Padstow ist der kulinarische Anlaufpunkt, Tintagel der historische. Der South West Coast Path folgt der gesamten Küste und ist hier besonders anstrengend, weil er in jede Bucht hinab und wieder hinauf führt.Die Strände sind schön, aber nicht harmlos: Strömungen und Gezeitenhub sind erheblich, bewachte Abschnitte mit den roten und gelben Flaggen der RNLI sind die sichere Wahl.
Sehenswürdigkeiten in Nordküste Cornwalls
Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen
1Bedruthan Steps
Die Bedruthan Steps sind eine Reihe freistehender Felsnadeln in einer weiten Bucht nördlich von Newquay. Sie sind Reste von Landzungen, die das Meer durchbrochen und abgetragen hat. Der Name geht auf eine im 19. Jahrhundert erfundene Legende zurück, nach der ein Riese namens Bedruthan die Felsen als Trittsteine benutzte.Vom Klippenweg des National Trust hast du den besten Blick. Eine steile Treppe führt hinunter an den Strand, sie ist im Winter gesperrt und bei auflaufendem Wasser gefährlich, weil die Bucht vollständig überflutet wird. Baden ist hier wegen der Strömung nicht erlaubt. Bei Ebbe lässt sich der Sand zwischen den Felsen erkunden, aber nur mit Blick auf die Gezeitentabelle.
Padstow liegt in der Mündung des Camel und ist ein Fischerort, den der Koch Rick Stein seit 1975 in ein kulinarisches Ziel verwandelt hat; der Spitzname Padstein ist gleichermaßen anerkennend und spöttisch gemeint.Am 1. Mai findet das 'Obby 'Oss Festival statt, eines der ältesten überlieferten Volksfeste Großbritanniens: Zwei Pferdefiguren tanzen den ganzen Tag durch die Gassen, begleitet von Trommeln und Akkordeon. Der Ort ist dann so voll, dass Anreisen kaum möglich ist.Vom Hafen führt der Camel Trail auf einer stillgelegten Bahntrasse 30 Kilometer eben nach Bodmin und Wenfordbridge, einer der beliebtesten Radwege Englands. Gegenüber liegt Rock, erreichbar mit der Fußgängerfähre.
Port Isaac ist ein Fischerdorf aus dem 14. Jahrhundert, dessen Häuser so dicht stehen, dass die engste Gasse als Squeeze-ee-belly Alley bekannt ist; sie misst an der schmalsten Stelle rund 45 Zentimeter. Die Straßen sind für heutige Fahrzeuge zu eng, geparkt wird oberhalb des Ortes.Der Hafen fällt bei Ebbe trocken, die Boote liegen dann auf dem Sand. Von hier wurde im 19. Jahrhundert Schiefer aus den Brüchen von Delabole verschifft. Bekannt wurde der Ort als Drehort der Serie Doc Martin und durch die Fisherman's Friends, eine Gruppe örtlicher Fischer, die Shanties singt und im Sommer auf dem Platz am Hafen auftritt.
Boscastle liegt in einer S-förmig gewundenen Schlucht, die als einziger natürlicher Hafen auf 60 Kilometern Steilküste dient. Zwei Wellenbrecher, der äußere von Thomas Hardy mitgeplant, der als junger Architekt hier arbeitete, schützen die Einfahrt.Am 16. August 2004 traf den Ort eine Sturzflut: Nach extremem Regen über Bodmin Moor führten die beiden Flüsse binnen Stunden das Vielfache ihrer Wassermenge, rissen Autos ins Meer und zerstörten Gebäude. Verletzt wurde niemand. Der Wiederaufbau verbreiterte das Flussbett und legte die Brücke höher.Im Ort steht das Museum of Witchcraft and Magic mit einer der größten Sammlungen zu Hexenglauben und Volksmagie weltweit.
In Nordküste Cornwalls findest du lokale Restaurants, Cafés und Märkte mit regionalen Spezialitäten. Probiere dich durch die typischen Gerichte der Region.
Kultur & Geschichte
Nordküste Cornwalls ist geprägt von seiner Geschichte, lokalen Traditionen und dem Alltag der Menschen vor Ort. Architektur, Bräuche und regionale Eigenheiten prägen den Charakter des Ortes.
Ausflüge & Aktivitäten
Empfehlenswerte Aktivitäten
Rund um Nordküste Cornwalls gibt es lohnende Ausflugsziele und Aktivitäten – von Sehenswürdigkeiten über Natur bis zur näheren Umgebung.
Unterkünfte in Nordküste Cornwalls
Unterkunft
Übernachtungsmöglichkeiten
In und um Nordküste Cornwalls gibt es Unterkünfte in unterschiedlichen Kategorien und Preisklassen – von einfach bis komfortabel.
Unterkünfte in Nordküste Cornwalls
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Diese Orte liegen in der Nähe — perfekt für weitere Tage oder einen Tagesausflug.
Cornwall
Cornwall, im äußersten Südwesten Englands gelegen, verzaubert dich mit seiner rauen Küstenlandschaft, goldenen Sandstränden und dem reichen keltischen Erbe. Entdecke charmante Fischerdörfer, subtropische Gärten und eine einzigartige kulinarische Szene, die von frischen Meeresfrüchten geprägt ist und dir unvergessliche Erlebnisse verspricht.
Südküste Cornwalls & Roseland Halbinsel
Die Südküste Cornwalls fasziniert mit ihrer Mischung aus schroffen Klippen, versteckten Sandbuchten und malerischen Fischerdörfern. Die Roseland Halbinsel, ein Gebiet von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit, besticht durch ihre unberührte Landschaft und idyllische Orte wie St Mawes mit seinem historischen Tudor-Schloss. Entlang des South West Coast Path eröffnen sich spektakuläre Ausblicke auf das Meer und die grüne Küstenlandschaft. Diese Region ist tief in ihrer maritimen Geschichte verwurzelt, sichtbar in den traditionellen Häfen und der lokalen Kultur. Erkunde die charmanten Gassen von Mevagissey oder die botanische Vielfalt der Lost Gardens of Heligan. Die beste Reisezeit ist das späte Frühjahr oder der frühe Herbst, um die Ruhe zu genießen und die Wanderwege ohne große Menschenmassen zu erleben.
West-Cornwall & Land's End
Diese Gegend fasziniert mit ihrer wilden Landschaft, prähistorischen Stätten und der lebendigen Kunstszene von St. Ives, die du unbedingt erkunden solltest.
Pembrokeshire Coast Nationalpark
Der Pembrokeshire Coast Nationalpark im Südwesten von Wales ist der einzige Nationalpark Großbritanniens, der überwiegend aus Küste besteht. Er zieht sich als schmales Band über 400 Kilometer Küstenlinie und ist stellenweise nur wenige hundert Meter breit.Das Gestein wechselt auf kurzer Distanz zwischen präkambrischem Vulkanit, altrotem Sandstein und Kalkstein, was Buchten, Felsbögen und Steilklippen dicht nebeneinander entstehen lässt. Der Pembrokeshire Coast Path folgt der gesamten Strecke; wer ihn komplett läuft, überwindet mehr Höhenmeter als beim Aufstieg auf den Everest.Vor der Küste liegen Skomer und Skokholm, zwei Inseln mit einer der größten Kolonien von Schwarzschnabel-Sturmtauchern weltweit; im Frühsommer brüten hier außerdem Zehntausende Papageitaucher. An Land ist die Dichte prähistorischer Denkmäler auffällig, darunter der Dolmen von Pentre Ifan. Die Blausteine von Stonehenge stammen nachweislich aus den Preseli Hills im Norden des Parks.
Cardiff
Cardiff ist erst seit 1955 offiziell Hauptstadt von Wales und war bis ins 19. Jahrhundert ein unbedeutender Küstenort. Dann machte die Kohle aus den Tälern nördlich davon die Stadt zum größten Kohlehafen der Welt. Die Familie Bute, die Docks und Bergwerke kontrollierte, galt zeitweise als reichste Familie Großbritanniens.Von diesem Geld zeugen das überbordend ausgestaltete Cardiff Castle und das Coal Exchange in der Bay, wo 1904 angeblich der erste Vertrag über eine Million Pfund unterzeichnet wurde. Nach dem Ende des Kohleexports verfielen die Docks; seit den 1990er Jahren ist Cardiff Bay durch einen Staudamm zu einem Süßwasserbecken umgebaut und mit Kulturbauten wie dem Wales Millennium Centre neu besetzt.Das Stadtzentrum ist kompakt und gut zu Fuß zu erschließen, durchzogen von überdachten viktorianischen Einkaufspassagen. An Rugby-Spieltagen im Principality Stadium, das mitten in der Stadt steht, ist Cardiff ein einziger Menschenstrom.