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    Cornwall

    Cornwall

    Region
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    Cornwall, im äußersten Südwesten Englands gelegen, verzaubert dich mit seiner rauen Küstenlandschaft, goldenen Sandstränden und dem reichen keltischen Erbe. Entdecke charmante Fischerdörfer, subtropische Gärten und eine einzigartige kulinarische Szene, die von frischen Meeresfrüchten geprägt ist und dir unvergessliche Erlebnisse verspricht.
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    Cornwall, im äußersten Südwesten Englands gelegen, zeichnet sich durch seine dramatische Küstenlandschaft und ein reiches keltisches Erbe aus. Du findest hier sowohl weitläufige Sandstrände als auch felsige Klippen, die sich ideal für Wanderungen auf dem South West Coast Path eignen. Historische Fischerdörfer wie St Ives mit seinen Kunstgalerien oder das malerische Mousehole bieten Einblicke in die maritime Kultur der Region. Die Bergbaugeschichte Cornwalls ist als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt und lässt sich in Orten wie Botallack oder Levant erkunden. Zudem beherbergt die Region beeindruckende Gartenanlagen wie das Eden Project und die Lost Gardens of Heligan, die subtropische Pflanzenvielfalt präsentieren. Für ein authentisches Erlebnis empfiehlt sich ein Besuch außerhalb der Hochsaison im Juli und August, um die Küstenorte in ruhigerer Atmosphäre zu genießen. Die lokale Küche ist stark von frischen Meeresfrüchten geprägt; probiere unbedingt eine traditionelle Cornish Pasty.

    Orte in Cornwall

    Nordküste Cornwalls

    Nordküste Cornwalls

    Diese raue Küstenlinie ist bekannt für ihre dramatischen Klippen, goldenen Sandstrände und hervorragende Surfspots, die dich zum Abenteuer einladen.
    Südküste Cornwalls & Roseland Halbinsel

    Südküste Cornwalls & Roseland Halbinsel

    Die Südküste Cornwalls fasziniert mit ihrer Mischung aus schroffen Klippen, versteckten Sandbuchten und malerischen Fischerdörfern. Die Roseland Halbinsel, ein Gebiet von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit, besticht durch ihre unberührte Landschaft und idyllische Orte wie St Mawes mit seinem historischen Tudor-Schloss. Entlang des South West Coast Path eröffnen sich spektakuläre Ausblicke auf das Meer und die grüne Küstenlandschaft. Diese Region ist tief in ihrer maritimen Geschichte verwurzelt, sichtbar in den traditionellen Häfen und der lokalen Kultur. Erkunde die charmanten Gassen von Mevagissey oder die botanische Vielfalt der Lost Gardens of Heligan. Die beste Reisezeit ist das späte Frühjahr oder der frühe Herbst, um die Ruhe zu genießen und die Wanderwege ohne große Menschenmassen zu erleben.
    West-Cornwall & Land's End

    West-Cornwall & Land's End

    Diese Gegend fasziniert mit ihrer wilden Landschaft, prähistorischen Stätten und der lebendigen Kunstszene von St. Ives, die du unbedingt erkunden solltest.

    Sehenswürdigkeiten in Cornwall

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Roche Rock

    Roche Rock

    Der Roche Rock ist eine markante Granitformation im Herzen Cornwalls, die sich dramatisch aus der umliegenden Landschaft erhebt. Du findest hier eine kleine, in den Fels gehauene Kapelle, die dem Erzengel Michael geweiht ist. Diese ungewöhnliche Konstruktion, deren Ursprünge im Mittelalter liegen, zeugt von einer langen Geschichte der Nutzung als Rückzugsort. Die Kapelle ist nur über eine steile Treppe erreichbar und bietet dir einen einzigartigen Einblick in die asketische Lebensweise früherer Bewohner. Von diesem exponierten Punkt aus genießt du weite Ausblicke über die charakteristische Landschaft Cornwalls. Die geologische Beschaffenheit des Felsens und die architektonische Integration der Kapelle machen Roche Rock zu einem faszinierenden Ziel, das sowohl Natur- als auch Geschichtsliebhaber anspricht. Es ist ein Ort von stiller Bedeutung und beeindruckender Präsenz.
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    Wheal Martyn Clay Works

    Wheal Martyn Clay Works

    In Wheal Martyn Clay Works tauchst du tief in die Geschichte des Porzellan-Tons in Cornwall ein. Dieses einzigartige Museum bewahrt die Überreste zweier viktorianischer Tonwerke und bietet dir einen authentischen Einblick in eine Industrie, die die Landschaft und Wirtschaft dieser Region maßgeblich prägte. Du kannst historische Maschinen und originale Gebäude erkunden, die den Abbau und die Verarbeitung des Tons veranschaulichen. Die Ausstellungen zeigen dir die Arbeitsbedingungen und das Leben der Menschen, die in dieser anspruchsvollen Branche tätig waren. Darüber hinaus führen dich Wege durch bewaldete Gebiete zu Aussichtspunkten, von denen du einen Blick auf aktive Tongruben werfen kannst. So erlebst du die Entwicklung von der historischen Gewinnung bis zur modernen Nutzung des Porzellan-Tons.
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    St Michael's Mount

    St Michael's Mount

    St Michael's Mount ist eine Gezeiteninsel in der Mount's Bay bei Marazion, gekrönt von einer Burg und einer mittelalterlichen Kirche. Bei Ebbe erreichst du sie über einen gepflasterten Damm aus Granit, bei Flut nur per Boot. Die Gezeitentabelle bestimmt den Tagesablauf hier vollständig.Gegründet wurde die Anlage als Benediktinerpriorat, das dem normannischen Mont-Saint-Michel unterstellt war, mit dem die Insel die Form und den Namen teilt. Seit dem 17. Jahrhundert lebt die Familie St Aubyn auf dem Berg, heute gemeinsam mit dem National Trust. Neben den Burgräumen sind die terrassierten Gärten am Südhang bemerkenswert, in denen wegen des milden Golfstromklimas subtropische Pflanzen wachsen.
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    Tintagel Castle

    Tintagel Castle

    Tintagel Castle liegt an der Nordküste auf einer schmalen Landzunge, die nur noch über eine 2019 eröffnete Fußgängerbrücke mit dem Festland verbunden ist. Die Ruinen, die du siehst, stammen aus dem 13. Jahrhundert, als Richard von Cornwall hier eine Burg ohne militärischen Zweck errichten ließ, offenbar allein wegen der symbolischen Bedeutung des Ortes.Diese Bedeutung ist älter: Ausgrabungen haben auf der Landzunge eine Siedlung des 5. bis 7. Jahrhunderts mit Importkeramik aus dem Mittelmeerraum nachgewiesen, ein Hinweis auf einen bedeutenden Handelsplatz. Seit Geoffrey of Monmouth im 12. Jahrhundert gilt Tintagel zudem als Zeugungsort von König Artus, was die Legende bis heute trägt. Unterhalb der Klippen liegt Merlin's Cave, bei Ebbe begehbar.
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    Eden Project

    Eden Project

    Das Eden Project bei St Blazey liegt in einer ausgebeuteten Porzellanerde-Grube, die im Jahr 2001 in einen botanischen Garten umgewandelt wurde. Die Kuppeln aus sechseckigen Kissen bestehen nicht aus Glas, sondern aus der Folie ETFE, die nur einen Bruchteil wiegt und den Bau in der instabilen Grube überhaupt erst möglich machte.Das größere Biom bildet einen tropischen Regenwald mit Kautschuk, Kakao und Bananen ab und erreicht in der Höhe eine spürbare Hitze- und Feuchtigkeitsschichtung. Das kleinere zeigt mediterrane Vegetation aus Kalifornien, Südafrika und dem Mittelmeerraum. Draußen ziehen sich Pflanzungen über die Terrassen der Grube. Das Projekt versteht sich ausdrücklich als Bildungseinrichtung zur Abhängigkeit des Menschen von Pflanzen.
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    Minack Theatre

    Minack Theatre

    Das Minack Theatre bei Porthcurno ist ein Freilichttheater, das in die Granitklippen über der Bucht geschnitten wurde. Die Bühne liegt rund 30 Meter über dem Wasser, dahinter öffnet sich der offene Atlantik. Gebaut hat es ab 1931 Rowena Cade weitgehend selbst, gemeinsam mit ihrem Gärtner, über fast fünf Jahrzehnte hinweg.Die Sitzreihen und Geländer bestehen aus Beton, in den Cade Muster und Inschriften ritzte, solange er noch feucht war. Von Mai bis September läuft ein Spielplan, tagsüber ist die Anlage auch ohne Vorstellung zugänglich. Die terrassierten Gärten tragen salztolerante und subtropische Pflanzen. Bei Wind und Regen wird gespielt, das Publikum bringt entsprechend Kleidung mit.
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    Restaurants in Cornwall

    Essen und Trinken in Cornwall

    Cornwalls Küche kommt aus zwei Richtungen: von der See und aus dem Bergbau. Dazu ein mildes Klima, das Weidewirtschaft und damit außergewöhnlich fetthaltige Milch erlaubt.

    Cornish Pasty

    Die gefüllte Teigtasche mit Rind, Kartoffel, Steckrübe und Zwiebel, am Rand zu einem Wulst gefaltet. Sie trägt seit 2011 eine geschützte geografische Angabe: Nur was in Cornwall hergestellt wird und dem Rezept folgt, darf so heißen. In jeder Ortschaft gibt es eine Bäckerei, die ihre eigene Version verteidigt.

    Cream Tea

    Scones mit Clotted Cream und Erdbeermarmelade, dazu Tee. Die Reihenfolge ist Streitpunkt: In Cornwall kommt erst die Marmelade auf den Scone, dann die Sahne, in Devon umgekehrt. Clotted Cream aus Cornwall hat wie die Pasty eine geschützte Herkunftsbezeichnung und mindestens 55 Prozent Fett.

    Fisch und Meeresfrüchte

    Newlyn ist einer der größten Fischereihäfen Englands. Auf den Karten stehen Seeteufel, Petersfisch, Makrele und Sardinen, letztere unter dem Namen Cornish Sardines ebenfalls herkunftsgeschützt. Austern aus dem Fal werden bis heute unter Segel gefischt, weil Motorboote dort verboten sind.

    Stargazy Pie

    Ein Fischkuchen, aus dessen Kruste die Köpfe ganzer Sardinen ragen und in den Himmel schauen. Er gehört zum Tom Bawcock's Eve am 23. Dezember in Mousehole und erinnert an einen Fischer, der das Dorf einer Legende nach vor dem Hunger rettete. Außerhalb dieses Termins ist er selten.

    Cider und Ale

    Cornwall hat eine eigene Brautradition: St Austell Brewery besteht seit 1851, dazu kommen Dutzende kleiner Brauereien. Cider wird im ganzen Südwesten gekeltert, traditionell trocken und trüb. In den letzten Jahren sind Brennereien für Gin mit Meerfenchel und anderen Küstenpflanzen dazugekommen.

    Cornwalls reiches kulturelles Erbe

    Cornwall blickt auf eine tief verwurzelte Geschichte zurück, die weit vor der römischen Besiedlung Großbritanniens begann. Die Region war Heimat keltischer Stämme und zeichnet sich durch eine Vielzahl prähistorischer Stätten aus, darunter Megalithgräber, Steinkreise und Menhire, die von einer frühen und reichen Kultur zeugen. Diese keltische Identität prägt bis heute die Bräuche, die Sprache Kernewek und die Mythologie der Grafschaft, die eng mit Legenden wie jener um König Artus und Tintagel Castle verbunden ist.Die industrielle Geschichte Cornwalls ist untrennbar mit dem Zinn- und Kupferbergbau verbunden, der die Region über Jahrhunderte prägte und ihr den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes einbrachte. Überall in der Landschaft zeugen imposante, steinerne Maschinenhäuser von dieser Ära. Die Architektur Cornwalls ist oft zweckmäßig und robust, geprägt von lokalem Granit und Schiefer, besonders in den malerischen Fischerdörfern und den ehemaligen Bergbaugebieten.Neben der historischen Tiefe verfügt Cornwall über eine lebendige Kunstszene, die von der einzigartigen Lichtstimmung und der dramatischen Küstenlandschaft inspiriert wurde, insbesondere die berühmte St. Ives School of Art und die Newlyn School. Lokale Traditionen wie das Feiern von Midsommar-Feuern oder die einzigartige Cornish Pasty, die ursprünglich als nahrhaftes Essen für Bergleute diente, sind tief in der Kultur verwurzelt. Die Wiederbelebung der kornischen Sprache Kernewek unterstreicht zudem das starke Bewusstsein für die eigenständige kulturelle Identität dieser einzigartigen Region.

    Unterwegs in Cornwall

    Ohne Auto geht wenigDie Bahnstrecke von London endet in Penzance und bedient unterwegs Bodmin, Truro und St Erth, von wo Stichstrecken nach Newquay, Falmouth und St Ives abzweigen. Diese Nebenbahnen sind reizvoll, decken aber nur einen Bruchteil der Region ab. Busse verbinden die größeren Orte, fahren auf dem Land jedoch selten und sonntags oft gar nicht.Die Straßen sind das ThemaAbseits der A30 sind viele Verbindungen einspurig, mit Ausweichbuchten und mannshohen Hecken, die jede Sicht nehmen. Der Rückwärtsgang wird zur Standardtechnik. Rechne mit deutlich längeren Fahrzeiten als die Navigation angibt, besonders im Juli und August, wenn der Verkehr auf der A30 regelmäßig steht.Parken und AlternativenIn den Küstenorten ist Parken knapp und teuer, viele haben Park-and-Ride-Lösungen am Ortsrand. Der South West Coast Path folgt der gesamten Küste und ist die schönste Art, kurze Distanzen zurückzulegen. Zwischen St Mawes und Falmouth sowie über den Camel bei Padstow verkehren Fähren, die längere Umwege sparen.

    Ausflüge ab Cornwall

    Isles of Scilly

    45 Kilometer südwestlich von Land's End liegt ein Archipel aus fünf bewohnten Inseln mit subtropischem Klima und türkisem Wasser. Die Fähre Scillonian III fährt ab Penzance in knapp drei Stunden, schneller geht es mit dem Hubschrauber oder ab Land's End Airport. Ein Tagesausflug ist möglich, zwei Nächte sind sinnvoller.

    Bodmin Moor

    Das Hochmoor im Landesinneren wird von den meisten Reisenden auf der A30 durchquert, ohne anzuhalten. Dabei liegen dort Cornwalls höchste Punkte Brown Willy und Rough Tor, bronzezeitliche Steinkreise wie The Hurlers und der Felsstapel Cheesewring. Jamaica Inn an der Hauptstraße wurde durch Daphne du Mauriers Roman bekannt.

    Dartmoor

    Hinter der Grenze nach Devon beginnt ein deutlich größeres Granitmoor mit freilaufenden Ponys und markanten Felsformationen, den Tors. Von Ostcornwall aus ist es in gut einer Stunde erreichbar und bietet eine Landschaft, die es in Cornwall selbst nicht gibt.

    Lost Gardens of Heligan

    Ein viktorianischer Gutsgarten bei Mevagissey, der nach dem Ersten Weltkrieg verwilderte, weil die Gärtner nicht zurückkehrten, und ab 1990 freigelegt wurde. Zu sehen sind Produktionsgärten, ein Dschungeltal mit Baumfarnen und die moosbewachsenen Skulpturen Mud Maid und Giant's Head.

    Unterkunft

    Übernachtungsmöglichkeiten

    In und um Cornwall gibt es Unterkünfte in unterschiedlichen Kategorien und Preisklassen – von einfach bis komfortabel.

    Locations in der Umgebung

    Diese Orte liegen in der Nähe — perfekt für weitere Tage oder einen Tagesausflug.

    Nordküste Cornwalls

    Nordküste Cornwalls

    Diese raue Küstenlinie ist bekannt für ihre dramatischen Klippen, goldenen Sandstrände und hervorragende Surfspots, die dich zum Abenteuer einladen.
    Südküste Cornwalls & Roseland Halbinsel

    Südküste Cornwalls & Roseland Halbinsel

    Die Südküste Cornwalls fasziniert mit ihrer Mischung aus schroffen Klippen, versteckten Sandbuchten und malerischen Fischerdörfern. Die Roseland Halbinsel, ein Gebiet von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit, besticht durch ihre unberührte Landschaft und idyllische Orte wie St Mawes mit seinem historischen Tudor-Schloss. Entlang des South West Coast Path eröffnen sich spektakuläre Ausblicke auf das Meer und die grüne Küstenlandschaft. Diese Region ist tief in ihrer maritimen Geschichte verwurzelt, sichtbar in den traditionellen Häfen und der lokalen Kultur. Erkunde die charmanten Gassen von Mevagissey oder die botanische Vielfalt der Lost Gardens of Heligan. Die beste Reisezeit ist das späte Frühjahr oder der frühe Herbst, um die Ruhe zu genießen und die Wanderwege ohne große Menschenmassen zu erleben.
    West-Cornwall & Land's End

    West-Cornwall & Land's End

    Diese Gegend fasziniert mit ihrer wilden Landschaft, prähistorischen Stätten und der lebendigen Kunstszene von St. Ives, die du unbedingt erkunden solltest.
    Pembrokeshire Coast Nationalpark

    Pembrokeshire Coast Nationalpark

    Der Pembrokeshire Coast Nationalpark im Südwesten von Wales ist der einzige Nationalpark Großbritanniens, der überwiegend aus Küste besteht. Er zieht sich als schmales Band über 400 Kilometer Küstenlinie und ist stellenweise nur wenige hundert Meter breit.Das Gestein wechselt auf kurzer Distanz zwischen präkambrischem Vulkanit, altrotem Sandstein und Kalkstein, was Buchten, Felsbögen und Steilklippen dicht nebeneinander entstehen lässt. Der Pembrokeshire Coast Path folgt der gesamten Strecke; wer ihn komplett läuft, überwindet mehr Höhenmeter als beim Aufstieg auf den Everest.Vor der Küste liegen Skomer und Skokholm, zwei Inseln mit einer der größten Kolonien von Schwarzschnabel-Sturmtauchern weltweit; im Frühsommer brüten hier außerdem Zehntausende Papageitaucher. An Land ist die Dichte prähistorischer Denkmäler auffällig, darunter der Dolmen von Pentre Ifan. Die Blausteine von Stonehenge stammen nachweislich aus den Preseli Hills im Norden des Parks.
    Cardiff

    Cardiff

    Cardiff ist erst seit 1955 offiziell Hauptstadt von Wales und war bis ins 19. Jahrhundert ein unbedeutender Küstenort. Dann machte die Kohle aus den Tälern nördlich davon die Stadt zum größten Kohlehafen der Welt. Die Familie Bute, die Docks und Bergwerke kontrollierte, galt zeitweise als reichste Familie Großbritanniens.Von diesem Geld zeugen das überbordend ausgestaltete Cardiff Castle und das Coal Exchange in der Bay, wo 1904 angeblich der erste Vertrag über eine Million Pfund unterzeichnet wurde. Nach dem Ende des Kohleexports verfielen die Docks; seit den 1990er Jahren ist Cardiff Bay durch einen Staudamm zu einem Süßwasserbecken umgebaut und mit Kulturbauten wie dem Wales Millennium Centre neu besetzt.Das Stadtzentrum ist kompakt und gut zu Fuß zu erschließen, durchzogen von überdachten viktorianischen Einkaufspassagen. An Rugby-Spieltagen im Principality Stadium, das mitten in der Stadt steht, ist Cardiff ein einziger Menschenstrom.