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    Pembrokeshire Coast Nationalpark

    Pembrokeshire Coast Nationalpark

    National Park
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    5. Pembrokeshire Coast Nationalpark
    Der Pembrokeshire Coast Nationalpark im Südwesten von Wales ist der einzige Nationalpark Großbritanniens, der überwiegend aus Küste besteht. Er zieht sich als schmales Band über 400 Kilometer Küstenlinie und ist stellenweise nur wenige hundert Meter breit.Das Gestein wechselt auf kurzer Distanz zwischen präkambrischem Vulkanit, altrotem Sandstein und Kalkstein, was Buchten, Felsbögen und Steilklippen dicht nebeneinander entstehen lässt. Der Pembrokeshire Coast Path folgt der gesamten Strecke; wer ihn komplett läuft, überwindet mehr Höhenmeter als beim Aufstieg auf den Everest.Vor der Küste liegen Skomer und Skokholm, zwei Inseln mit einer der größten Kolonien von Schwarzschnabel-Sturmtauchern weltweit; im Frühsommer brüten hier außerdem Zehntausende Papageitaucher. An Land ist die Dichte prähistorischer Denkmäler auffällig, darunter der Dolmen von Pentre Ifan. Die Blausteine von Stonehenge stammen nachweislich aus den Preseli Hills im Norden des Parks.

    Sehenswürdigkeiten in Pembrokeshire Coast Nationalpark

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    St Davids Cathedral

    1St Davids Cathedral

    St Davids ist mit rund 1.800 Einwohnern die kleinste Stadt Großbritanniens und verdankt diesen Status allein der Kathedrale. Sie steht an der Stelle des Klosters, das der walisische Nationalheilige Dewi im 6. Jahrhundert gründete, und liegt in einer Senke, damit sie vom Meer aus nicht sichtbar war und Wikinger sie nicht sofort fanden. Geholfen hat es wenig, die Anlage wurde mehrfach geplündert.Der heutige Bau stammt aus dem 12. Jahrhundert; sein Boden fällt vom West- zum Ostende spürbar um rund vier Meter an, und die Säulen des Langhauses neigen sich sichtbar nach außen. Die bemalte Eichendecke aus dem 16. Jahrhundert ist original. Zwei Pilgerreisen hierher galten im Mittelalter so viel wie eine nach Rom. Daneben liegt die Ruine des Bischofspalastes.
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    Skomer Island

    2Skomer Island

    Skomer liegt drei Kilometer vor der Küste bei Marloes und beherbergt eine der bedeutendsten Seevogelkolonien Europas. Rund die Hälfte der Weltpopulation des Schwarzschnabel-Sturmtauchers brütet hier, über 300.000 Brutpaare, die tagsüber auf See sind und erst nach Einbruch der Dunkelheit zurückkehren, um Raubmöwen zu entgehen.Auffälliger für Tagesbesucher sind die Papageitaucher, die zwischen April und Juli in Erdhöhlen brüten und sich wenig um Menschen kümmern. Die Insel trägt außerdem ausgedehnte Bestände an Meernelke und wilder Hyazinthe. Boote fahren von Martin's Haven, allerdings wetterabhängig und mit begrenzter Platzzahl; die Überfahrt ist regelmäßig ausgebucht. Auf der Insel gibt es keine Versorgung, Verpflegung muss mitgebracht werden.
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    3Barafundle Bay

    Barafundle Bay gehört zum Stackpole Estate im Süden von Pembrokeshire und ist nur zu Fuß erreichbar: rund einen Kilometer vom Parkplatz Stackpole Quay über eine Klippentreppe und durch ein Mauertor, hinter dem sich die Bucht plötzlich öffnet.Der Sand ist hell und grob, dahinter stehen Dünen und ein Kiefernwäldchen, gepflanzt von der Familie Cawdor, die hier im 18. Jahrhundert die Landschaft gestaltete. Weil es weder Straße noch Kiosk noch Abfalleimer gibt, bleibt die Bucht auch im Hochsommer vergleichsweise ruhig. In der Nähe liegen die Bosherston Lily Ponds, künstliche Teiche aus derselben Zeit, die im Juni voller Seerosen stehen.
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    Restaurants in Pembrokeshire Coast Nationalpark

    Unterkünfte in Pembrokeshire Coast Nationalpark

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    Diese Orte liegen in der Nähe — perfekt für weitere Tage oder einen Tagesausflug.

    Wales

    Wales

    Wales ist mit gut 20.000 Quadratkilometern kleiner als Hessen, packt darauf aber drei Nationalparks, fünf Gebirgszüge und eine durchgehend begehbare Küste. Das Land wurde 1284 von England erobert und 1536 formal eingegliedert, hat seine Sprache aber behalten: Rund ein Fünftel der Bevölkerung spricht Walisisch, im Nordwesten deutlich mehr. Alle Ortsschilder sind zweisprachig, und seit 2023 tragen die Nationalparks offiziell ihre walisischen Namen.Berge, Küste, BurgenDer Norden wird von Eryri beherrscht, dem früheren Snowdonia, mit dem 1.085 Meter hohen Yr Wyddfa. Im Süden liegen die Bannau Brycheiniog, ehemals Brecon Beacons, mit weiten Sandsteinrücken. Dazwischen erstreckt sich das dünn besiedelte Mittelwales. Der Wales Coast Path führt seit 2012 über 1.400 Kilometer einmal um das gesamte Land, das erste derartige Projekt weltweit. Wales hat zudem die höchste Burgendichte Europas: Rund 600 Anlagen, viele davon aus dem Feldzug Eduards I.Industrie und GesangDie Täler südlich von Merthyr Tydfil lieferten im 19. Jahrhundert einen erheblichen Teil der weltweiten Kohleförderung. Der Bergbau ist seit den 1980er Jahren verschwunden, seine Kultur weniger: Die Männerchöre, die Rugby-Begeisterung und das Eisteddfod-Festival gehen auf diese Zeit und ältere bardische Traditionen zurück. Die früheren Industrieanlagen von Blaenavon und die Schieferlandschaft von Nordwales stehen heute auf der Welterbeliste.Wann fahrenWales gehört zu den regenreichsten Gegenden Großbritanniens, an den Westhängen von Eryri fallen über 3.000 Millimeter im Jahr. Mai bis September sind am verlässlichsten. In den Bergen wechselt das Wetter schnell, wasserfeste Kleidung ist ganzjährig kein Luxus.
    Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons)

    Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons)

    Bannau Brycheiniog, bis 2023 als Brecon Beacons geführt, liegt in Südwales und besteht aus vier getrennten Gebirgsabschnitten aus altrotem Sandstein. Die charakteristische Form ist überall dieselbe: sanft ansteigende Südhänge und abrupt abbrechende Nordwände, die Gletscher ausgeschürft haben. Höchster Punkt ist der Pen y Fan mit 886 Metern.Der Rückgriff auf den walisischen Namen war eine bewusste Entscheidung der Parkverwaltung: Beacon verweist auf Signalfeuer und damit auf fossile Brennstoffe, was angesichts der Klimaziele des Parks nicht mehr passend erschien. Bannau bedeutet schlicht Gipfel.Im Süden liegt mit Waterfall Country um Ystradfellte eine Zone, in der Kalkstein und Sandstein aufeinandertreffen; mehrere Wasserfälle stürzen dort über Gesteinsstufen, hinter Sgwd yr Eira lässt sich hindurchgehen. Darunter verlaufen ausgedehnte Höhlensysteme. Der gesamte Park ist als International Dark Sky Reserve ausgewiesen, die Milchstraße ist in klaren Nächten mit bloßem Auge zu sehen.
    Cardiff

    Cardiff

    Cardiff ist erst seit 1955 offiziell Hauptstadt von Wales und war bis ins 19. Jahrhundert ein unbedeutender Küstenort. Dann machte die Kohle aus den Tälern nördlich davon die Stadt zum größten Kohlehafen der Welt. Die Familie Bute, die Docks und Bergwerke kontrollierte, galt zeitweise als reichste Familie Großbritanniens.Von diesem Geld zeugen das überbordend ausgestaltete Cardiff Castle und das Coal Exchange in der Bay, wo 1904 angeblich der erste Vertrag über eine Million Pfund unterzeichnet wurde. Nach dem Ende des Kohleexports verfielen die Docks; seit den 1990er Jahren ist Cardiff Bay durch einen Staudamm zu einem Süßwasserbecken umgebaut und mit Kulturbauten wie dem Wales Millennium Centre neu besetzt.Das Stadtzentrum ist kompakt und gut zu Fuß zu erschließen, durchzogen von überdachten viktorianischen Einkaufspassagen. An Rugby-Spieltagen im Principality Stadium, das mitten in der Stadt steht, ist Cardiff ein einziger Menschenstrom.
    Nordküste Cornwalls

    Nordküste Cornwalls

    Diese raue Küstenlinie ist bekannt für ihre dramatischen Klippen, goldenen Sandstrände und hervorragende Surfspots, die dich zum Abenteuer einladen.
    Cornwall

    Cornwall

    Cornwall, im äußersten Südwesten Englands gelegen, verzaubert dich mit seiner rauen Küstenlandschaft, goldenen Sandstränden und dem reichen keltischen Erbe. Entdecke charmante Fischerdörfer, subtropische Gärten und eine einzigartige kulinarische Szene, die von frischen Meeresfrüchten geprägt ist und dir unvergessliche Erlebnisse verspricht.