<p>Wales lässt sich in zehn Tagen der Länge nach durchqueren, von den Burgen Eduards I. an der Nordküste über das Gebirge von Eryri und die Küste von Pembrokeshire bis in die Hauptstadt. Die Distanzen sind kurz, aber das Land ist gebirgig und die Hauptverkehrsachsen verlaufen von Ost nach West, nicht von Nord nach Süd. Wer die Strecke mit der Bahn machen will, fährt streckenweise über England.</p><p>Die Ortsschilder sind zweisprachig, und seit 2023 tragen die Nationalparks offiziell ihre walisischen Namen: Eryri statt Snowdonia, Bannau Brycheiniog statt Brecon Beacons. Im Nordwesten ist Walisisch Alltagssprache.</p><p>Die Westhänge von Eryri gehören zu den regenreichsten Gegenden Großbritanniens. Zwischen Mai und September ist es am verlässlichsten, wasserfeste Kleidung gehört trotzdem ins Gepäck.</p>




