Fernweh
    EntdeckenReiseführerMeine Reisen
    de|en
    Alle Orte & RegionenÜber FernwehImpressumHäufige FragenDatenschutz
    EntdeckenReiseführerMeine Reisen
    Cardiff

    Cardiff

    Stadt
    1. Home
    2. Reiseziele
    3. Großbritannien
    4. Wales
    5. Cardiff
    Cardiff ist erst seit 1955 offiziell Hauptstadt von Wales und war bis ins 19. Jahrhundert ein unbedeutender Küstenort. Dann machte die Kohle aus den Tälern nördlich davon die Stadt zum größten Kohlehafen der Welt. Die Familie Bute, die Docks und Bergwerke kontrollierte, galt zeitweise als reichste Familie Großbritanniens.Von diesem Geld zeugen das überbordend ausgestaltete Cardiff Castle und das Coal Exchange in der Bay, wo 1904 angeblich der erste Vertrag über eine Million Pfund unterzeichnet wurde. Nach dem Ende des Kohleexports verfielen die Docks; seit den 1990er Jahren ist Cardiff Bay durch einen Staudamm zu einem Süßwasserbecken umgebaut und mit Kulturbauten wie dem Wales Millennium Centre neu besetzt.Das Stadtzentrum ist kompakt und gut zu Fuß zu erschließen, durchzogen von überdachten viktorianischen Einkaufspassagen. An Rugby-Spieltagen im Principality Stadium, das mitten in der Stadt steht, ist Cardiff ein einziger Menschenstrom.
    • Stadtteile & Highlights
    • Essen & Trinken
    • Unterkünfte
    • Reise planen
    • In der Umgebung
    • Stadtteile & Highlights
    • Essen & Trinken
    • Unterkünfte
    • Reise planen
    • In der Umgebung

    Orte in Cardiff

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Sehenswürdigkeiten in Cardiff

    Cardiff Castle

    1Cardiff Castle

    Cardiff Castle vereint 2.000 Jahre Baugeschichte auf einem Grundstück mitten in der Stadt. Den äußeren Ring bildet ein römisches Kastell aus dem 3. Jahrhundert, darin steht die normannische Motte mit steinernem Bergfried aus dem 12. Jahrhundert.Den eigentlichen Reiz macht der Westflügel aus, den William Burges ab 1868 für den dritten Marquess of Bute umbaute. Bute finanzierte das aus dem Kohleexport und ließ Burges freie Hand: Der Arabische Raum trägt eine vergoldete Stalaktitendecke, das Winterrauchzimmer erzählt in Bildern die Geschichte der Zeit, der Bankettsaal die Geschichte der Burg selbst. Das Ergebnis gilt als Hauptwerk der viktorianischen Gothic Revival. In den Mauern liegen Luftschutztunnel aus dem Zweiten Weltkrieg.
    Auf Google Maps öffnen
    Cardiff Bay und Wales Millennium Centre

    2Cardiff Bay und Wales Millennium Centre

    Cardiff Bay war bis 1913 der größte Kohleumschlagplatz der Welt und verfiel danach über Jahrzehnte. Der 1999 fertiggestellte Cardiff Bay Barrage staut heute die Mündungen von Taff und Ely zu einem 200 Hektar großen Süßwassersee und hat aus dem Schlickwatt eine durchgehende Uferpromenade gemacht.Dominierend ist das Wales Millennium Centre von 2004, dessen Fassade aus walisischem Schiefer und Bronzestahl besteht. In die Front sind in sechs Meter hohen Buchstaben zwei Gedichtzeilen von Gwyneth Lewis geschnitten, eine auf Walisisch, eine auf Englisch, die nachts durchleuchtet werden. Daneben stehen die Norwegische Seemannskirche, in der Roald Dahl getauft wurde, und das Senedd, das walisische Parlament von Richard Rogers.
    Auf Google Maps öffnen

    3National Museum Cardiff

    Das National Museum Cardiff im Portlandstein-Ensemble von Cathays Park verbindet Kunst und Naturgeschichte unter einem Dach. Der Kunstbestand verdankt sich weitgehend den Schwestern Gwendoline und Margaret Davies, Erbinnen eines Kohlevermögens, die früh französische Impressionisten kauften, als diese noch günstig zu haben waren.Das Ergebnis ist eine der bedeutendsten Impressionisten-Sammlungen Europas außerhalb von Paris, mit Werken von Monet, Renoir, Cézanne und drei Fassungen von Rodins Kuss beziehungsweise verwandten Bronzen. Die naturkundliche Abteilung erzählt die Erdgeschichte von Wales über 4,6 Milliarden Jahre, inklusive eines in Penarth gefundenen Dinosauriers. Der Eintritt ist frei.
    Auf Google Maps öffnen

    Restaurants in Cardiff

    Unterkünfte in Cardiff

    Unterkünfte in Cardiff

    Finde die perfekte Unterkunft in Cardiff

    Booking.com
    Hotels & Unterkünfte suchen
    Agoda
    Hotels & Unterkünfte suchen
    Airbnb
    Ferienwohnungen & Häuser
    Hotels.com
    Hotels weltweit
    Hostelworld
    Hostels & günstige Unterkünfte

    Campingplätze in Cardiff

    Finde den perfekten Campingplatz in Cardiff

    Über Google Maps suchen
    Campingplätze im 15km Radius
    Camping.info
    Campingplätze finden
    Park4Night
    Stellplätze & Camping

    Plane deinen Trip nach Cardiff

    Merke dir Orte, baue eine Route und plane deinen Städtetrip — alles an einem Ort.

    Orte merken

    Speichere Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Stadtteile, die dich interessieren, in deine Merkliste.

    Reise zusammenstellen

    Erstelle aus deiner Merkliste eine Route — Reihenfolge, Tage und Budget definieren.

    Mit KI verfeinern

    Lass dir von Mein Fernweh Vorschläge und einen passgenauen Tagesplan zusammenstellen.

    Reiseplanung startenMerkliste öffnen

    Locations in der Umgebung

    Diese Orte liegen in der Nähe — perfekt für weitere Tage oder einen Tagesausflug.

    Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons)

    Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons)

    Bannau Brycheiniog, bis 2023 als Brecon Beacons geführt, liegt in Südwales und besteht aus vier getrennten Gebirgsabschnitten aus altrotem Sandstein. Die charakteristische Form ist überall dieselbe: sanft ansteigende Südhänge und abrupt abbrechende Nordwände, die Gletscher ausgeschürft haben. Höchster Punkt ist der Pen y Fan mit 886 Metern.Der Rückgriff auf den walisischen Namen war eine bewusste Entscheidung der Parkverwaltung: Beacon verweist auf Signalfeuer und damit auf fossile Brennstoffe, was angesichts der Klimaziele des Parks nicht mehr passend erschien. Bannau bedeutet schlicht Gipfel.Im Süden liegt mit Waterfall Country um Ystradfellte eine Zone, in der Kalkstein und Sandstein aufeinandertreffen; mehrere Wasserfälle stürzen dort über Gesteinsstufen, hinter Sgwd yr Eira lässt sich hindurchgehen. Darunter verlaufen ausgedehnte Höhlensysteme. Der gesamte Park ist als International Dark Sky Reserve ausgewiesen, die Milchstraße ist in klaren Nächten mit bloßem Auge zu sehen.
    Castle Combe

    Castle Combe

    Castle Combe, oft als eines der schönsten Dörfer Englands bezeichnet, liegt in den Cotswolds und besticht durch seine unberührte Ästhetik. Du findest hier historische Steinhäuser, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen, und den Fluss Bybrook, der sich sanft durch das Tal schlängelt. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten zählen der historische Market Cross aus dem 14. Jahrhundert und die St. Andrew's Church mit ihrer einzigartigen Turmuhr ohne Zifferblatt. Das Dorf bewahrt seinen Charakter seit Jahrhunderten, da es vom 17. bis zum 19. Jahrhundert ein Zentrum des Wollhandels war und später von modernen Entwicklungen weitgehend verschont blieb. Erkunde die engen Gassen und entdecke kleine Brücken, die das Dorfbild prägen. Für ein ruhiges Erlebnis empfiehlt sich ein Besuch außerhalb der Hauptsaison, idealerweise unter der Woche am Vormittag. Parkmöglichkeiten sind begrenzt, weshalb eine frühe Anreise oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ratsam ist.
    Bibury

    Bibury

    Bibury, im Herzen der Cotswolds gelegen, gilt als Inbegriff eines traditionellen englischen Dorfes. Du triffst hier auf die weltberühmte Arlington Row, eine malerische Reihe von Steinhäusern aus dem 17. Jahrhundert, die einst als Weberhäuser dienten und heute ein nationales Denkmal sind. Der idyllische Fluss Coln fließt sanft durch den Ort und speist die historische Bibury Trout Farm, eine der ältesten Fischzuchtanlagen Großbritanniens. Die Architektur spiegelt die reiche Geschichte der Region wider, mit der St. Mary's Church als weiteres Zeugnis angelsächsischer Ursprünge. Für ein authentisches Erlebnis abseits des größten Besucherandrangs empfiehlt sich ein Besuch in den frühen Morgenstunden oder außerhalb der Sommermonate. Ein Spaziergang entlang des Flusses bietet dir Einblicke in die unberührte Natur und die ländliche Kultur dieses besonderen Ortes.
    Wales

    Wales

    Wales ist mit gut 20.000 Quadratkilometern kleiner als Hessen, packt darauf aber drei Nationalparks, fünf Gebirgszüge und eine durchgehend begehbare Küste. Das Land wurde 1284 von England erobert und 1536 formal eingegliedert, hat seine Sprache aber behalten: Rund ein Fünftel der Bevölkerung spricht Walisisch, im Nordwesten deutlich mehr. Alle Ortsschilder sind zweisprachig, und seit 2023 tragen die Nationalparks offiziell ihre walisischen Namen.Berge, Küste, BurgenDer Norden wird von Eryri beherrscht, dem früheren Snowdonia, mit dem 1.085 Meter hohen Yr Wyddfa. Im Süden liegen die Bannau Brycheiniog, ehemals Brecon Beacons, mit weiten Sandsteinrücken. Dazwischen erstreckt sich das dünn besiedelte Mittelwales. Der Wales Coast Path führt seit 2012 über 1.400 Kilometer einmal um das gesamte Land, das erste derartige Projekt weltweit. Wales hat zudem die höchste Burgendichte Europas: Rund 600 Anlagen, viele davon aus dem Feldzug Eduards I.Industrie und GesangDie Täler südlich von Merthyr Tydfil lieferten im 19. Jahrhundert einen erheblichen Teil der weltweiten Kohleförderung. Der Bergbau ist seit den 1980er Jahren verschwunden, seine Kultur weniger: Die Männerchöre, die Rugby-Begeisterung und das Eisteddfod-Festival gehen auf diese Zeit und ältere bardische Traditionen zurück. Die früheren Industrieanlagen von Blaenavon und die Schieferlandschaft von Nordwales stehen heute auf der Welterbeliste.Wann fahrenWales gehört zu den regenreichsten Gegenden Großbritanniens, an den Westhängen von Eryri fallen über 3.000 Millimeter im Jahr. Mai bis September sind am verlässlichsten. In den Bergen wechselt das Wetter schnell, wasserfeste Kleidung ist ganzjährig kein Luxus.
    Cotswolds

    Cotswolds

    Die Cotswolds, eine Region von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit in Südwestengland, verzaubern Dich mit ihren sanften, grünen Hügeln und malerischen Dörfern aus honigfarbenem Stein. Diese idyllische Landschaft ist der perfekte Ort, um dem Alltag zu entfliehen und die britische Landromantik in vollen Zügen zu genießen.