Die Algarve ist Portugals Südküste und das bekannteste Urlaubsziel des Landes. Im Westen prägen goldene Kalkfelsen, Grotten und kleine Buchten das Bild, im Osten flache Sandinseln und die Lagunen der Ria Formosa.
Die Algarve ist Portugals Südküste und das bekannteste Urlaubsziel des Landes. Im Westen prägen goldene Kalkfelsen, Grotten und kleine Buchten das Bild, im Osten flache Sandinseln und die Lagunen der Ria Formosa. Dazwischen liegen Fischerorte, Badestädte und ein ruhiges, hügeliges Hinterland.
Faro ist mit seinem Flughafen das Tor zur Region. Die Felsküste zwischen Lagos und Albufeira ist die meistbesuchte, mit Ponta da Piedade, Praia da Marinha und der Gruta de Benagil. Weiter westlich wird es bei Sagres rau und windig, ideal für Surfer. Im Osten wirken Tavira und die Inselstrände ruhiger. Im Hinterland lohnen Silves mit seiner roten Burg und die Serra de Monchique. Juli und August sind voll und teuer, Frühling und Herbst sind angenehmer.
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Albufeira
Albufeira ist der größte Badeort der Algarve. Aus dem einstigen Fischerdorf wurde eine Stadt mit vielen Hotels, Bars und Stränden.
Faro ist die Hauptstadt der Algarve und für die meisten nur der Flughafen. Dabei hat die Stadt eine ruhige, ummauerte Altstadt mit Kathedrale, eine lebendige Fußgängerzone und direkt vor der Tür die Lagunen der Ria Formosa.
Lagos ist eine lebendige Hafenstadt im Westen der Algarve, mit ummauerter Altstadt, vielen Bars und einigen der schönsten Felsbuchten der Küste direkt vor der Tür. Im 15.
Portimão ist eine der größten Städte der Algarve, an der Mündung des Rio Arade. Früher lebte die Stadt von Sardinen und Konservenfabriken, heute vor allem vom Tourismus an der Praia da Rocha.
Sagres liegt ganz im Südwesten Portugals, wo die Algarve auf die raue Atlantikküste trifft. Steile Klippen, Wind, Surfstrände und das Cabo de São Vicente machen den kleinen Ort zu einem Ziel für alle, die es wild mögen.
Silves liegt im Hinterland der Algarve am Rio Arade und war unter den Mauren die Hauptstadt der Region. Über den weißen Häusern thront eine rote Sandsteinburg, rundherum wachsen Orangen.
Tavira gilt als eine der schönsten Städte der Algarve: weiße Häuser mit Walmdächern, viele Kirchen und eine alte Brücke über den Rio Gilão. Vor der Stadt liegen die Lagunen der Ria Formosa und die Sandinsel Ilha de Tavira.
Kultur
Der Name kommt vom arabischen al-Gharb, der Westen. Über fünf Jahrhunderte gehörte die Region zum islamischen Al-Andalus, Silves war damals ihre Hauptstadt. Erst 1249 eroberte Portugal die Algarve endgültig. Von Lagos und Sagres aus starteten im 15. Jahrhundert viele Entdeckungsfahrten.Typisch sind weiße Häuser mit filigranen Schornsteinen und Azulejos. In der Küche dreht sich alles um Fisch und Meeresfrüchte: gegrillte Sardinen, Cataplana, ein Eintopf aus dem Kupfertopf, und Muscheln aus der Ria Formosa. Dazu kommen Mandeln, Feigen und Orangen sowie der Medronho, ein Schnaps aus Erdbeerbaumfrüchten.
Unterwegs
Eine Regionalbahn verbindet Lagos und Vila Real de Santo António entlang der Küste, mit Halten unter anderem in Portimão, Albufeira (Bahnhof außerhalb), Faro und Tavira. Dazu kommen Regionalbusse. Für abgelegene Strände, Sagres und das Hinterland ist ein Mietwagen deutlich bequemer. Die Autobahn A22 ist mautpflichtig, die Maut wird elektronisch erhoben.