Der schwimmende Markt Damnoen Saduak liegt in der Provinz Ratchaburi, rund 100 Kilometer südwestlich von Bangkok, an einem 32 Kilometer langen Kanal, der 1866 bis 1868 im Auftrag von König Mongkut gegraben wurde, um die Flüsse Mae Klong…
Der schwimmende Markt Damnoen Saduak liegt in der Provinz Ratchaburi, rund 100 Kilometer südwestlich von Bangkok, an einem 32 Kilometer langen Kanal, der 1866 bis 1868 im Auftrag von König Mongkut gegraben wurde, um die Flüsse Mae Klong und Tha Chin zu verbinden. Händlerinnen verkaufen Obst, Nudelsuppen und Snacks von flachen Holzbooten aus.Der Markt ist sehr bekannt und stark auf Besucher ausgerichtet: Neben den Verkaufsbooten drängen sich Souvenirstände an den Ufern, und Longtailboote bringen Gruppen durch die Kanäle. Am meisten los ist es zwischen etwa 7 und 9 Uhr, bis Mittag bleibt der Markt aktiv.Preise werden verhandelt, auch für Bootsfahrten. Als Alternative mit überwiegend thailändischem Publikum gilt der Abendmarkt von Amphawa in Samut Songkhram, der von Freitag bis Sonntag stattfindet.
Sehenswürdigkeiten
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1Bahnmarkt Maeklong (Talat Rom Hup)
In Samut Songkhram verläuft die Maeklong-Bahn mitten durch einen Frischmarkt. Kurz vor jeder Durchfahrt ziehen die Händler Markisen und Auslagen vom Gleis zurück, danach wird alles wieder aufgebaut. Daher der Spitzname Talat Rom Hup, Markt der eingeklappten Schirme. Auf diesem Abschnitt fahren nur wenige Züge am Tag, prüfe die Zeiten vorher.
Einer der Anleger, an denen die Bootsfahrten in die Kanäle beginnen, am Rand des Marktbereichs. Verhandelt wird pro Boot und nach Route, nicht pro Person. Kläre vor dem Einsteigen, wie lange die Fahrt dauert und ob Zwischenstopps bei Souvenirläden vorgesehen sind. Vom Anleger aus lässt sich der Markt auch zu Fuß über die Uferwege erreichen.
Dorftempel nördlich des Marktes, auch Wat Soon genannt, in Betrieb und ohne Reiseverkehr. Ruhiger Hof mit Ordinationshalle am Kanal. Als Gegenprogramm zum Marktgedränge brauchbar, wenige Minuten mit dem Boot oder Motorradtaxi entfernt. Schultern und Knie bedeckt halten, Schuhe vor den Hallen ausziehen.
Der Hauptkanal des Marktes, an dem sich Boote, Stände und Besucher konzentrieren. Zu beiden Seiten stehen Holzhäuser auf Pfählen. Am Morgen ist hier am meisten Betrieb, gegen Mittag lässt er nach.
Der Markt im Nachbarort Amphawa an einem Seitenarm des Mae Klong, nahe dem Tempel Wat Amphawa Chetiyaram, findet nur freitags bis sonntags von etwa 15 bis 22 Uhr statt. Das Publikum ist überwiegend thailändisch. Wer Damnoen Saduak zu voll findet, hat hier eine Alternative, muss aber am Wochenende kommen.
Lokal an der Straße nach Samut Songkhram, das sich als Ahan-Pa-Küche ausweist: kräftig gewürzte Currys ohne Kokosmilch mit viel Kraut und Chili. Auf solchen Karten stehen teils Wildfleischgerichte; wenn du das nicht willst, frag vor dem Bestellen nach.
Restaurant mit Café-Betrieb in Damnoen Saduak, ruhiger als die Garküchen am Kanal und mit Sitzplätzen im Innenraum. Nützlich, wenn du nach dem Markt eine Pause im Schatten brauchst.
Mookata-Lokal an der Straße zwischen Samut Songkhram und Bang Phae: gewölbte Grillplatte über der Glut, ringsum köchelnde Brühe mit Gemüse und Nudeln. Wird in Gruppen und über längere Zeit gegessen, Abendbetrieb.
Nudelküche in Damnoen Saduak, abseits des Marktbereichs. Kuay Teow in den üblichen Varianten, Nudelbreite und Einlage wählst du selbst. Klein und schnell, Publikum aus dem Ort statt vom Markt.
Gegessen wird auf dem Wasser und am Ufer: Von einigen Booten wird direkt gekocht, an den Stegen stehen Garküchen. Das Angebot ist auf Sofortverzehr in kleinen Portionen ausgelegt — gut zum Probieren, weniger geeignet für eine ruhige Mahlzeit. Die Provinz Ratchaburi ist zudem für Kokoszucker und Obst bekannt, das auf den Booten verkauft wird.
Boat Noodles
Die dunkle, kräftige Nudelsuppe, die von den Booten aus gereicht wird. Portionen sind sehr klein, damit sie sich über das Wasser weitergeben lassen; man isst mehrere Schälchen hintereinander.
Kokoseis und Kokoszucker
Die Region lebt von Kokospalmen. Verkauft werden Eis in halben Nussschalen, Kokosmilchpudding und Palmzucker in kleinen Formen, ein typisches Mitbringsel aus Ratchaburi.
Gegrilltes vom Boot
Fisch, Tintenfisch, Hühnerspieße und Bananenblätterpäckchen werden auf Holzkohlerosten direkt in den Booten gegrillt. Wird in die Hand gereicht, gegessen wird im Stehen.
Obst aus den Kanälen
Pomelo, Mango, Rambutan und Banane je nach Saison, oft schon geschnitten. Frag nach dem Preis, bevor du zeigst; für geschnittenes Obst gilt ein anderer Tarif als für ganze Stücke.
Kalte Getränke
An den Stegen gibt es thailändischen Eiskaffee, Eistee und frisch gepresste Säfte, dazu Kokoswasser direkt aus der Nuss. Bei der Vormittagshitze auf den schattenlosen Uferwegen die praktischste Anschaffung.
Kanäle, Handel und was daraus geworden ist
Der Kanal Damnoen Saduak wurde 1866 bis 1868 unter König Mongkut gegraben, um Mae Klong und Tha Chin zu verbinden. Er ist rund 32 Kilometer lang, und von ihm zweigen viele kleinere Khlongs ab. Der Handel auf dem Wasser war lange die praktische Lösung, weil es kaum brauchbare Straßen gab.Mit dem Straßenbau verschwand diese Notwendigkeit. Heute ist der Markt vor allem eine Touristenattraktion, die Waren sind oft teurer als anderswo. Die Kanallandschaft, die Holzhäuser am Wasser und die Verkäuferinnen in ihren Booten sind trotzdem sehenswert.Wer weniger Andrang möchte, findet in der Region Alternativen: den Abendmarkt in Amphawa von Freitag bis Sonntag ab dem Nachmittag und den Bahnmarkt Maeklong, wo die Stände bei jeder Zugdurchfahrt zurückgezogen werden.Preise werden verhandelt, aber nicht aggressiv. Wer nicht kaufen will, sagt freundlich nein und geht weiter.Vor dem Fotografieren von Verkäuferinnen kurz fragen oder etwas kaufen.An manchen Stellen werden Fotos mit angeketteten Tieren angeboten. Wer das nicht unterstützen will, geht vorbei.
Vor Ort unterwegs
Der Markt liegt in der Provinz Ratchaburi, rund 100 Kilometer südwestlich von Bangkok. Kern ist der Kanal Khlong Ton Khem mit seinen Abzweigungen. An den Ufern führen Wege und Stege zwischen den Ständen hindurch, sodass du den Markt auch zu Fuß sehen kannst.Anreise: Minivans und Busse fahren ab dem südlichen Busterminal in Bangkok, die Fahrt dauert je nach Verkehr etwa zwei Stunden. Viele Tagestouren kombinieren den Markt mit dem Bahnmarkt Maeklong. Mit eigenem Fahrzeug bist du früher da als die Touren.Zeitpunkt: Am meisten los ist zwischen etwa 7 und 9 Uhr, bis Mittag läuft der Betrieb.Boot: Motorisierte Longtailboote fahren durch die weiteren Kanäle und sind laut, Ruderboote bleiben im Marktbereich. Preise werden pro Boot verhandelt. Kläre Dauer und Route vor dem Einsteigen und lehne ungewollte Stopps bei Souvenirläden ab.Zu Fuß: Die Uferwege sind eng und werden voll. Achte auf die Stegkanten und deine Wertsachen.Bezahlen: Bargeld in kleinen Scheinen, Kartenzahlung ist an den Ständen die Ausnahme.
Unterkünfte in Schwimmender Markt Damnoen Saduak
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