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    Yaowarat (Chinatown)

    Thailand

    Yaowarat (Chinatown)

    StadtKultur

    Yaowarat ist Bangkoks Chinatown und entstand, als die chinesische Gemeinde beim Bau des Königspalastes aus Rattanakosin hierher umsiedelte.

    von Felix Gillen

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    5. Yaowarat (Chinatown)
    Yaowarat ist Bangkoks Chinatown und entstand, als die chinesische Gemeinde beim Bau des Königspalastes aus Rattanakosin hierher umsiedelte. Entlang der Yaowarat Road drängen sich Goldläden, Apotheken für chinesische Medizin, Schreine und Garkiosks, die Leuchtreklamen sind teils chinesisch, teils thailändisch beschriftet.Zu den festen Punkten zählen Wat Traimit mit einem 5,5 Tonnen schweren goldenen Buddha, der lange unter einer Stuckschicht verborgen war, und Wat Mangkon Kamalawat, der wichtigste chinesisch-buddhistische Tempel Bangkoks an der Charoen Krung Road. In der Sampheng-Gasse und ihren Seitengassen wird überwiegend im Großhandel verkauft.Am Abend wird die Hauptstraße zur Essmeile: Meeresfrüchte vom Grill, Nudelsuppen, geröstete Kastanien und Desserts, teils in festen Lokalen, teils an Klappständen auf dem Gehweg. Die MRT-Station Wat Mangkon liegt mitten im Viertel. Zum chinesischen Neujahr ist Yaowarat entsprechend voll. Südwestlich schließt Talat Noi an, ein ruhigeres Gassenviertel mit Werkstätten, alten Wohnhäusern und Cafés bis hinunter an den Fluss.

    Sehenswürdigkeiten in Yaowarat (Chinatown)

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    1Wat Mangkon Kamalawat

    Der größte und wichtigste chinesisch-buddhistische Tempel Bangkoks, um 1871 gegründet und wenige Schritte von der MRT-Station gleichen Namens. Mehrere Höfe hintereinander, Altäre für Buddhas, Gottheiten und Ahnen nebeneinander, dichter Rauch von Räucherwerk. Zum chinesischen Neujahr und zum Vegetarierfest Kin Che ist der Tempel Mittelpunkt des Viertels. Räucherstäbchen nur nehmen, wenn du sie verwendest, nicht über Altäre hinweg fotografieren.
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    2Wat Traimit (Goldener Buddha)

    Am Ostrand Yaowarats steht der Tempel mit einer sitzenden Buddhafigur im Sukhothai-Stil aus massivem Gold, rund 5,5 Tonnen schwer. Sie war lange mit Stuck überzogen und wurde erst 1955 als Goldfigur erkannt, als sie beim Umsetzen herunterfiel und die Hülle aufbrach. In den unteren Geschossen zeigen zwei Ausstellungen die Geschichte der Figur und die Geschichte der chinesischen Einwanderung nach Bangkok.
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    3Sampheng Lane (Soi Wanit 1)

    Die Gasse, an der sich die chinesische Gemeinde nach 1782 ansiedelte, ist heute Großhandelsstraße: Stoffe, Knöpfe, Verpackungen, Spielzeug, Papierwaren, Trockenwaren, auf engstem Raum. Tagsüber in Betrieb und so eng, dass Karren und Motorräder sich zwischen den Auslagen durchschieben. Kein Ort zum Stehenbleiben, aber ein guter Einblick in den Alltag des Viertels.
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    4Goldläden der Yaowarat Road

    Auf der Hauptachse reihen sich Dutzende Goldgeschäfte mit roten Schildern, viele in Familienhand. Gehandelt wird nach Gewicht, gemessen in der thailändischen Einheit Baht, und nach Tagespreis. Gold gilt hier als Wertanlage. Auch ohne Kaufabsicht prägen die Läden das Straßenbild am Tag.
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    Essen & Trinken

    Garküchen der Soi Phadungdao

    Die Seitengasse an der Yaowarat Road, in der abends Holzkohlegrills und Klapptische aufgestellt werden. Schwerpunkt sind Meeresfrüchte auf Eis, die nach Gewicht berechnet werden, dazu Nudelgerichte und Wok-Küche. Betrieb ab etwa 18 Uhr bis in die Nacht. Preise vorher erfragen, bei Krabben und Garnelen ausdrücklich.
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    Straßenküchen der Yaowarat Road

    Am Abend wird die Hauptachse zur Essmeile: Stände für Kuay Jap, gebratene Nudeln, Austernomelett, Schmorgerichte auf Reis, Mango mit Klebreis, Kokoseis. Gegessen wird im Stehen oder an Klapptischen am Bordstein. Am meisten los ist es am frühen Abend bis in die Nacht.
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    Alte Shophouse-Restaurants der Yaowarat Road

    Neben den Ständen arbeiten im Viertel Restaurants mit Teochew-Küche, die seit Generationen in denselben Häusern kochen: geschmorte Gans und Ente, Reissuppe, Schweinshaxe auf Reis, Dim Sum am Morgen. Kurze Karten, lange Kochzeiten, Betrieb überwiegend am Tag. Im Gegensatz zur Abendmeile bekommst du hier einen Tisch und Klimaanlage.
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    Essen und Trinken in Yaowarat

    Yaowarat ist die Essgegend Bangkoks. Die Küche ist chinesisch-thailändisch geprägt, mit Teochew-Wurzeln: viel Schwein und Ente, gedämpftes und geschmortes, Reissuppe, Nudeln in klarer Brühe, Meeresfrüchte vom Holzkohlegrill. Das Angebot teilt sich in zwei Schichten — tagsüber die alten Shophouse-Restaurants und Märkte, ab dem Abend die Garküchen auf den Gehwegen der Yaowarat Road und in den Seitengassen.

    Kuay Jap Nam Sai

    Gerollte Reisbänder in klarer, pfeffriger Brühe mit Schweinefleisch und Innereien, ein Teochew-Gericht, für das Yaowarat bekannt ist. Wird an mehreren Ständen gekocht.

    Gegartes und Geschmortes

    Geschmorte Gans und Ente, Reissuppe, Schweinshaxe auf Reis, Dim Sum. Die alten Shophouse-Restaurants arbeiten mit langen Kochzeiten und kurzen Karten.

    Meeresfrüchte vom Grill

    Am Abend werden Grills aufgestellt, auf denen Garnelen, Muscheln und Fisch zubereitet werden, die Auslagen liegen auf Eis. Bezahlt wird oft nach Gewicht, also Preis vorher klären.

    Kin Che, das Vegetarierfest

    Im neunten chinesischen Mondmonat, meist im September oder Oktober, kochen viele Küchen neun Tage lang ohne Fleisch, Fisch und starke Gewürze. Gelbe Fahnen mit roter Schrift zeigen die teilnehmenden Stände.

    Süßes und Getränke

    Mango mit Klebreis, Kokoseis, chinesische Kräutertees, gesüßte Bohnensuppen, Toast mit Kondensmilch. Dazu alte Kaffeehäuser mit Oliang, dem dunklen Eiskaffee.

    Chinesisches Bangkok

    Yaowarat ist das älteste Einwandererviertel der Stadt. Als Rama I. 1782 die Hauptstadt auf das Ostufer verlegte, stand dort, wo heute der Große Palast steht, eine chinesische Handelssiedlung. Sie wurde nach Südosten umgesiedelt, entlang der Sampheng-Gasse und später der 1892 bis 1900 gebauten Yaowarat Road. Aus diesem Umzug ist das Viertel entstanden: dicht bebaut, kommerziell, mit chinesischen Dialekten im Alltag.Gold, Handel, HerkunftDie Mehrheit der Familien stammt aus dem Teochew-sprachigen Süden Chinas, dazu kommen Hakka, Hokkien und Kantonesen. Sichtbarstes Geschäft ist der Goldhandel: An der Yaowarat Road stehen Dutzende Goldläden mit roten Schildern, in denen Barren, Ketten und Anhänger nach Gewicht und Tagespreis verkauft werden. Gold gilt hier als Wertanlage. Dahinter liegen die Großhandelsgassen der Sampheng mit Stoffen, Knöpfen, Verpackungen, Spielzeug und Trockenwaren.Tempel und FesteWat Mangkon Kamalawat, gegründet um 1871, ist der größte und wichtigste chinesisch-buddhistische Tempel Bangkoks: mehrere Höfe, Räucherwerk, Altäre für Buddhas, Gottheiten und Ahnen nebeneinander. Zum chinesischen Neujahr wird gefeiert, zum Vegetarierfest Kin Che im neunten Mondmonat hängen im Viertel gelbe Fahnen mit roter Schrift, und viele Küchen kochen ohne Fleisch, Fisch und starke Gewürze.VerhaltenIn den chinesischen Tempeln gilt: Räucherstäbchen nur nehmen, wenn du sie auch verwendest, nicht über Altäre hinweg fotografieren, Betenden nicht den Weg abschneiden.In den Großhandelsgassen der Sampheng arbeiten Menschen. Karren haben Vorfahrt, und wer für Fotos stehen bleibt, blockiert den Betrieb.Gold wird nach Gewicht und Tagespreis gehandelt. Wer dir auf der Straße ein Sonderangebot macht, verkauft dir kein echtes Gold.

    Vor Ort unterwegs

    Yaowarat ist ein Viertel für die Füße. Die Hauptachse, die Yaowarat Road, ist rund 1,5 Kilometer lang, parallel und quer dazu liegen die Gassen. Mit dem Fahrzeug kommst du hier oft langsamer voran als zu Fuß.MRT: Die Station Wat Mangkon (Blaue Linie) liegt mitten im Viertel an der Charoen Krung nahe dem Tempel und ist der beste Zugang. Die Nachbarstationen sind Sam Yot im Nordwesten und Hua Lamphong beim alten Hauptbahnhof im Osten.BTS: Keine Station im Viertel.Expressboot: Der Anleger Ratchawong liegt am südwestlichen Rand, wenige Minuten zu Fuß von der Yaowarat Road. Praktisch, wenn du vom Fluss oder aus Rattanakosin kommst.Zeitpunkt: Tagsüber gehört das Viertel dem Handel: Goldläden, Großhandelsgassen, Märkte. Am Abend bauen sich die Straßenküchen auf. Beide Hälften lohnen einen eigenen Besuch.Zu Fuß: Die Bürgersteige sind eng und von Ständen belegt. Achte auf Motorräder und behalte Wertsachen im Blick. Bei Regen wird es rutschig.Taxi und Tuk-Tuk: Abends steht der Verkehr auf der Yaowarat Road oft. Steig an der Charoen Krung oder an der MRT-Station aus und geh das letzte Stück.

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      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      12 Tage · 4 Stopps

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      Yaowarat (Chinatown)-Reise

      Live
      • 1Wat Mangkon Kamalawat3 Tage
      • 2Wat Traimit (Goldener Buddha)4 Tage
      • 3Sampheng Lane (Soi Wanit 1)5 Tage
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    In der Umgebung

    Bangkok

    Bangkok

    Bangkok ist Thailands Hauptstadt und mit Abstand größte Stadt, in der buddhistische Tempel, Garkuchen und Hochhausviertel dicht nebeneinanderliegen. Am Chao Phraya stehen der Große Palast mit dem Smaragd-Buddha, der Wat Pho mit dem 46 Meter langen liegenden Buddha und gegenüber der Wat Arun. Märkte wie der Chatuchak-Wochenendmarkt und die Straßenküche von Yaowarat zeigen den Alltag der Stadt, Sukhumvit und Siam stehen für Einkaufszentren und Nachtleben. Am angenehmsten ist es von November bis Februar. Den Staus entgehst Du mit Skytrain (BTS), Metro (MRT) und den Booten auf dem Fluss.
    Zentrales Tiefland (Chao Phraya Ebene)

    Zentrales Tiefland (Chao Phraya Ebene)

    Das Zentrale Tiefland ist die Ebene des Chao Phraya zwischen Nakhon Sawan und dem Golf von Thailand. Auf diesem fruchtbaren Schwemmland entstanden nacheinander die Machtzentren des Landes: Dvaravati-Städte wie Nakhon Pathom, dann Ayutthaya und schließlich Bangkok.Zu den Zielen gehören der Geschichtspark Ayutthaya, der Sommerpalast Bang Pa-In, die Khmer-Bauten und der Narai-Palast in Lopburi sowie Phra Pathom Chedi in Nakhon Pathom. Die meisten Orte sind von Bangkok aus in ein bis drei Stunden erreichbar.
    Rattanakosin (Altstadt)

    Rattanakosin (Altstadt)

    Rattanakosin ist der historische Kern Bangkoks: eine künstliche Insel, die der Chao Phraya und ein Ring aus Kanälen umschließen. König Rama I. ließ sie 1782 als neue Hauptstadt anlegen, nachdem Ayutthaya zerstört worden war, und ordnete Palast, Tempel und Verwaltungsbauten in ihrem Zentrum an.Hier stehen der Große Palast mit dem Tempel des Smaragd-Buddha (Wat Phra Kaeo) und, wenige Minuten südlich, Wat Pho mit dem liegenden Buddha und einer Schule für Thai-Massage. Gegenüber am anderen Flussufer erhebt sich Wat Arun, den Fähren vom Pier Tha Tien ansteuern. Dazu kommen das Nationalmuseum am Sanam Luang, das Museum Siam und Wat Suthat mit der Riesenschaukel.Für Palast und Tempel gilt eine Kleiderordnung, die am Palast konsequent kontrolliert wird: Schultern bedeckt, lange Hosen oder lange Röcke, keine ärmellosen Oberteile. Die MRT-Station Sanam Chai liegt direkt bei Wat Pho, sonst kommst du gut per Expressboot. Am nördlichen Rand schließt das Viertel um die Khao San Road an. Vor Ort angebotene „Sonderführungen“, weil der Palast angeblich geschlossen sei, sind eine bekannte Masche.
    Riverside (Chao Phraya)

    Riverside (Chao Phraya)

    Der Chao Phraya ist Bangkoks wichtigste Wasserstraße und zugleich eine der aufschlussreichsten Perspektiven auf die Stadt. Entlang der Ufer reihen sich Tempel, alte Handelshäuser, Frachtpiers und moderne Hochhäuser aneinander. Im Viertel Riverside stehen historische Hotels neben großen Einkaufszentren auf der Thonburi-Seite.Die Chao Phraya Express Boats verkehren zwischen zahlreichen Anlegestellen und sind für Besucher oft das praktischste Verkehrsmittel: Am Pier Sathorn besteht Anschluss an den BTS Skytrain, weiter nördlich liegen die Piers für Wat Arun, Wat Pho und den Königspalast. Kleine Querfähren verbinden die beiden Flussseiten.Am Abend fahren Dinner-Boote flussauf und flussab, und am Wasser öffnen Nachtmärkte und Restaurantterrassen. Wer es ruhiger mag, spaziert durch die Gassen von Talat Noi und Chinatown, die bis an das Ufer heranreichen.
    Silom / Sathorn

    Silom / Sathorn

    Silom und Sathorn bilden Bangkoks Geschäftsviertel: zwei parallele Hauptstraßen zwischen dem Lumphini-Park und dem Chao Phraya, gesäumt von Bürotürmen, Banken und Botschaften. Tagsüber prägen Berufsverkehr und Garküchen in den Seitengassen das Bild.Am östlichen Ende liegt der Lumphini-Park, in dem morgens Tai-Chi-Gruppen und Jogger unterwegs sind und Bindenwarane an den Teichen leben. An der Silom Road steht der hinduistische Sri-Maha-Mariamman-Tempel mit seinem farbigen Gopuram, gegründet von der tamilischen Gemeinde.Abends verlagert sich das Leben in die Sois: Der Nachtmarkt von Patpong, die Bars der Soi 4 und Restaurants an der Convent Road liegen nur wenige Minuten auseinander, dazu kommen Dachbars in den Hochhäusern. Die Anbindung ist gut: BTS Sala Daeng und Chong Nonsi, MRT Si Lom und Lumphini. Am Flussende bringt dich die BTS-Station Saphan Taksin direkt zum Pier der Expressboote.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI