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    Zentrales Tiefland (Chao Phraya Ebene)

    Thailand

    Zentrales Tiefland (Chao Phraya Ebene)

    Region

    Das Zentrale Tiefland ist die Ebene des Chao Phraya zwischen Nakhon Sawan und dem Golf von Thailand.

    von Felix Gillen

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    4. Zentrales Tiefland (Chao Phraya Ebene)
    Das Zentrale Tiefland ist die Ebene des Chao Phraya zwischen Nakhon Sawan und dem Golf von Thailand. Auf diesem fruchtbaren Schwemmland entstanden nacheinander die Machtzentren des Landes: Dvaravati-Städte wie Nakhon Pathom, dann Ayutthaya und schließlich Bangkok.Zu den Zielen gehören der Geschichtspark Ayutthaya, der Sommerpalast Bang Pa-In, die Khmer-Bauten und der Narai-Palast in Lopburi sowie Phra Pathom Chedi in Nakhon Pathom. Die meisten Orte sind von Bangkok aus in ein bis drei Stunden erreichbar.
    Die Ebene des Chao Phraya ist das Kernland des thailändischen Staates und von Bangkok aus gut erschlossen. Viele Ziele lassen sich als Tagesausflug mit Zug oder Bus besuchen. Schwerpunkte sind Geschichte (Ayutthaya, Lopburi, Nakhon Pathom), Kanallandschaften und Bootsmärkte sowie der Reisanbau, der die Landschaft zwischen den Städten prägt.
    Geschichtspark Ayutthaya

    Ort 1 von 3

    Geschichtspark Ayutthaya

    Der Geschichtspark Ayutthaya bewahrt die Reste der Hauptstadt des Königreichs Siam, die 1350 gegründet und 1767 im Krieg mit Burma zerstört wurde.

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    Lopburi

    Ort 2 von 3

    Lopburi

    Lopburi gehört zu den alten Städten Thailands und ist bekannt für seine Makaken. Im Zentrum stehen Bauten aus mehreren Epochen dicht beieinander: Khmer-Heiligtümer, Tempel der Ayutthaya-Zeit und Reste eines Palastes aus dem 17.

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    Nakhon Pathom

    Ort 3 von 3

    Nakhon Pathom

    Nakhon Pathom westlich von Bangkok war in der Dvaravati-Zeit die größte Siedlung dieser Kultur. Historisch ist der Ort deshalb bedeutender, als sein heutiges Bild als Provinzstadt vermuten lässt.

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    Sehenswürdigkeiten in Zentrales Tiefland (Chao Phraya Ebene)

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Geschichtspark Ayutthaya

    Die Ruinen der Hauptstadt des Reiches Ayutthaya liegen auf einer von drei Flüssen umschlossenen Insel und gehören zum UNESCO-Welterbe. Zu den Hauptpunkten zählen Wat Mahathat mit dem in Baumwurzeln eingewachsenen Buddhakopf, die drei Chedi von Wat Phra Si Sanphet und Wat Chaiwatthanaram am Flussufer. Mit dem Fahrrad lässt sich das Gelände an einem Tag abfahren.
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    Sommerpalast Bang Pa-In

    Königliche Sommerresidenz südlich von Ayutthaya. König Prasat Thong legte die erste Anlage 1632 an, die meisten heutigen Gebäude ließ König Chulalongkorn zwischen 1872 und 1889 errichten. Zwischen Gärten und Teichen stehen ein Pavillon mitten im Wasser, ein chinesischer Thronsaal und ein bunter Aussichtsturm. Für Palastanlagen gilt in Thailand in der Regel eine Kleiderordnung.
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    Phra Pathom Chedi

    Die Chedi in Nakhon Pathom ist mit rund 120 Metern die höchste Thailands. König Mongkut fand den alten Bau 1831 als Mönch in Ruinen und ließ ihn nach seiner Thronbesteigung im srilankischen Stil überbauen, fertig wurde die Anlage 1870. Im Kern steckt ein Monument der Dvaravati-Zeit, als Nakhon Pathom die größte Siedlung dieser Kultur war. Von Bangkok etwa eine Stunde entfernt.
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    Prang Sam Yot in Lopburi

    Khmer-Bau aus dem 13. Jahrhundert mit drei verbundenen Türmen, mitten in der Altstadt von Lopburi und direkt an der Bahnlinie. In der Umgebung liegen der Palast von König Narai aus dem 17. Jahrhundert und Reste europäischer Handelsstationen. Die Ruinen sind von einer Makakenpopulation bewohnt, die Wertsachen zuverlässig aufgreift.
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    Bueng Boraphet

    Das größte Süßwassersumpf- und Seengebiet Zentralthailands, rund 224 Quadratkilometer groß, liegt östlich von Nakhon Sawan nahe dem Zusammenfluss von Ping und Nan. Das Feuchtgebiet ist ein wichtiger Lebensraum für Wasservögel, Bootstouren starten am Ufer.
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    Essen & Trinken

    1

    Tong Heng Li Restaurant

    Restaurant in 192 194 Thanon Maha Rat.
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    2

    Mug jee

    Restaurant in 1st Floor.
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    3

    Tomyam Man Samong Moo Chao Kao

    Restaurant in 59 Phraeng Phuthon Rd.
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    Essen und Trinken

    Die zentralthailändische Küche ist das, was international meist als thailändisches Essen gilt: ausbalanciert zwischen süß, salzig, sauer und scharf, mit Kokosmilch in den Currys, Reis als Grundlage und viel frischem Gemüse. Der Zugriff auf Fluss und Meer, die Obstgärten der Ebene und die chinesische Handelsgeschichte haben eine besonders breite Auswahl entstehen lassen. Gegessen wird an Garküchen, auf Märkten und in Reisrestaurants, in denen Du auf fertige Gerichte zeigst.

    Süßwasserfisch und Flussgarnelen

    Der Chao Phraya und seine Kanäle liefern Fisch und große Flussgarnelen. In Ayutthaya gibt es Restaurants, die sich auf gegrillte Flussgarnelen spezialisiert haben.

    Bootsnudeln

    Kuay Teow Ruea, die dunkle, kräftige Nudelsuppe, die früher von Booten verkauft wurde. Die Schüsseln sind klein, man bestellt mehrere.

    Roti Sai Mai aus Ayutthaya

    Feine Zuckerfäden, die in ein weiches Fladenbrot gewickelt werden, ein typisches Mitbringsel aus Ayutthaya.

    Chinesische Einflüsse

    Gerichte wie Khao Man Gai, Reis mit gedämpftem Huhn, und Kuay Chap sind in den Marktstraßen der Provinzstädte verbreitet.

    Obst und Palmzucker

    In den Obstgärten an den Kanälen wachsen Pomelo und andere Früchte, im Süden der Ebene wird Palmzucker hergestellt.

    Kultur und Geschichte

    Die Ebene des Chao Phraya ist das Kernland des thailändischen Staates. Bei Nakhon Sawan fließen Ping und Nan zusammen, von dort führt der Fluss rund 370 Kilometer bis zum Golf. Auf diesem Schwemmland entstanden nacheinander die Machtzentren: Dvaravati-Städte wie Nakhon Pathom, dann Ayutthaya, vom 14. bis ins 18. Jahrhundert Hauptstadt und Handelsplatz zwischen Asien und Europa, und nach dessen Zerstörung 1767 schließlich Bangkok.Dieses Erbe ist auf engem Raum ablesbar. In Ayutthaya stehen Ruinen von Palast und Klöstern zwischen den Wohnvierteln, in Lopburi überlagern sich Khmer-Prangs und der Palast König Narais aus dem 17. Jahrhundert, in Nakhon Pathom geht Phra Pathom Chedi auf eine der wichtigsten Stätten der Dvaravati-Zeit zurück.Wasser bestimmt den Alltag. Lange waren Khlongs die Hauptverkehrswege, in Nonthaburi, Pathum Thani und Samut Songkhram wird bis heute an Kanälen gelebt. Die Region ist anfällig für Überschwemmungen, wie zuletzt großflächig 2011.Reisanbau prägt die Landschaft zwischen den Städten.Vielfalt gehört zur Geschichte der Ebene: chinesische Kaufmannsfamilien, portugiesische und persische Händler in Ayutthaya, Mon-Dörfer und muslimische Gemeinden am Fluss. Tempel, Moscheen und chinesische Schreine stehen oft in derselben Straße.

    Vor Ort unterwegs

    Die Ebene ist mit Bangkok als Knoten für Bahn, Bus und Flug gut erschlossen. Von der Hauptstadt liegen die meisten Ziele im Radius von einer bis drei Stunden. Ayutthaya erreichst du mit dem Zug in etwa 50 bis 90 Minuten, Lopburi und Nakhon Pathom liegen ebenfalls an regulären Bahnstrecken.Die Nordbahn von Bangkok folgt dem Flusstal über Ayutthaya, Lopburi und Nakhon Sawan weiter nach Phitsanulok und Chiang Mai. Nach Westen führt die Strecke über Nakhon Pathom. Busse und Minivans fahren dichter getaktet, hängen aber stärker vom Verkehr ab.In den Orten kommst du mit Songthaew, Tuk-Tuk oder Motorradtaxi weiter. In Ayutthaya ist das Fahrrad praktisch, weil der Geschichtspark auf einer Flussinsel liegt.Auf dem Wasser: In Bangkok und Nonthaburi verkehren Boote auf dem Chao Phraya, dazu Longtailboote in den Khlongs. Der Markt in Damnoen Saduak ist am Morgen am lebhaftesten, der Markt in Amphawa findet von Freitag bis Sonntag ab dem Nachmittag statt.Mit dem Auto ist die Ebene bequem zu befahren. Rechne in und um Bangkok mit langen Staus, besonders am Freitagabend und vor Feiertagen.Von November bis Februar ist es trocken und angenehmer, das ist die beste Zeit für die schattenlosen Ruinenfelder. Von März bis Mai wird es sehr heiß. In der Regenzeit gibt es kurze, kräftige Schauer, in tiefliegenden Bereichen kann Wasser stehen.

    In der Umgebung

    Bangkok

    Bangkok

    Bangkok ist Thailands Hauptstadt und mit Abstand größte Stadt, in der buddhistische Tempel, Garkuchen und Hochhausviertel dicht nebeneinanderliegen. Am Chao Phraya stehen der Große Palast mit dem Smaragd-Buddha, der Wat Pho mit dem 46 Meter langen liegenden Buddha und gegenüber der Wat Arun. Märkte wie der Chatuchak-Wochenendmarkt und die Straßenküche von Yaowarat zeigen den Alltag der Stadt, Sukhumvit und Siam stehen für Einkaufszentren und Nachtleben. Am angenehmsten ist es von November bis Februar. Den Staus entgehst Du mit Skytrain (BTS), Metro (MRT) und den Booten auf dem Fluss.
    Rattanakosin (Altstadt)

    Rattanakosin (Altstadt)

    Rattanakosin ist der historische Kern Bangkoks: eine künstliche Insel, die der Chao Phraya und ein Ring aus Kanälen umschließen. König Rama I. ließ sie 1782 als neue Hauptstadt anlegen, nachdem Ayutthaya zerstört worden war, und ordnete Palast, Tempel und Verwaltungsbauten in ihrem Zentrum an.Hier stehen der Große Palast mit dem Tempel des Smaragd-Buddha (Wat Phra Kaeo) und, wenige Minuten südlich, Wat Pho mit dem liegenden Buddha und einer Schule für Thai-Massage. Gegenüber am anderen Flussufer erhebt sich Wat Arun, den Fähren vom Pier Tha Tien ansteuern. Dazu kommen das Nationalmuseum am Sanam Luang, das Museum Siam und Wat Suthat mit der Riesenschaukel.Für Palast und Tempel gilt eine Kleiderordnung, die am Palast konsequent kontrolliert wird: Schultern bedeckt, lange Hosen oder lange Röcke, keine ärmellosen Oberteile. Die MRT-Station Sanam Chai liegt direkt bei Wat Pho, sonst kommst du gut per Expressboot. Am nördlichen Rand schließt das Viertel um die Khao San Road an. Vor Ort angebotene „Sonderführungen“, weil der Palast angeblich geschlossen sei, sind eine bekannte Masche.
    Yaowarat (Chinatown)

    Yaowarat (Chinatown)

    Yaowarat ist Bangkoks Chinatown und entstand, als die chinesische Gemeinde beim Bau des Königspalastes aus Rattanakosin hierher umsiedelte. Entlang der Yaowarat Road drängen sich Goldläden, Apotheken für chinesische Medizin, Schreine und Garkiosks, die Leuchtreklamen sind teils chinesisch, teils thailändisch beschriftet.Zu den festen Punkten zählen Wat Traimit mit einem 5,5 Tonnen schweren goldenen Buddha, der lange unter einer Stuckschicht verborgen war, und Wat Mangkon Kamalawat, der wichtigste chinesisch-buddhistische Tempel Bangkoks an der Charoen Krung Road. In der Sampheng-Gasse und ihren Seitengassen wird überwiegend im Großhandel verkauft.Am Abend wird die Hauptstraße zur Essmeile: Meeresfrüchte vom Grill, Nudelsuppen, geröstete Kastanien und Desserts, teils in festen Lokalen, teils an Klappständen auf dem Gehweg. Die MRT-Station Wat Mangkon liegt mitten im Viertel. Zum chinesischen Neujahr ist Yaowarat entsprechend voll. Südwestlich schließt Talat Noi an, ein ruhigeres Gassenviertel mit Werkstätten, alten Wohnhäusern und Cafés bis hinunter an den Fluss.
    Riverside (Chao Phraya)

    Riverside (Chao Phraya)

    Der Chao Phraya ist Bangkoks wichtigste Wasserstraße und zugleich eine der aufschlussreichsten Perspektiven auf die Stadt. Entlang der Ufer reihen sich Tempel, alte Handelshäuser, Frachtpiers und moderne Hochhäuser aneinander. Im Viertel Riverside stehen historische Hotels neben großen Einkaufszentren auf der Thonburi-Seite.Die Chao Phraya Express Boats verkehren zwischen zahlreichen Anlegestellen und sind für Besucher oft das praktischste Verkehrsmittel: Am Pier Sathorn besteht Anschluss an den BTS Skytrain, weiter nördlich liegen die Piers für Wat Arun, Wat Pho und den Königspalast. Kleine Querfähren verbinden die beiden Flussseiten.Am Abend fahren Dinner-Boote flussauf und flussab, und am Wasser öffnen Nachtmärkte und Restaurantterrassen. Wer es ruhiger mag, spaziert durch die Gassen von Talat Noi und Chinatown, die bis an das Ufer heranreichen.
    Siam Square / Ratchaprasong

    Siam Square / Ratchaprasong

    Siam Square und das benachbarte Ratchaprasong bilden Bangkoks Einkaufsschwerpunkt. Um die BTS-Station Siam, den Umsteigepunkt zwischen Sukhumvit- und Silom-Linie, reihen sich Siam Paragon, Siam Center und Siam Discovery. Skywalks verbinden sie, sodass du die Straßen kaum betreten musst.Siam Square selbst besteht aus niedrigen Blocks mit kleinen Läden, Nachhilfeschulen und Imbissen, geprägt von Studierenden der benachbarten Chulalongkorn-Universität und preiswerter als die Malls. Am National Stadium liegt das MBK Center mit Hunderten kleiner Stände für Kleidung und Elektronik.An der Kreuzung Ratchaprasong steht der Erawan-Schrein, an dem täglich Gläubige Blumengirlanden niederlegen und Tanzgruppen gegen Spende auftreten, daneben liegt CentralWorld. Wenige Gehminuten vom National Stadium steht das Jim Thompson House, ein Ensemble alter Teakhäuser des amerikanischen Seidenhändlers. Bei Hitze oder Regen ein bequemer Anlaufpunkt, weil fast alles klimatisiert und überdacht erreichbar ist.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI