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    Siam Square / Ratchaprasong

    Thailand

    Siam Square / Ratchaprasong

    Stadt

    Siam Square und das benachbarte Ratchaprasong bilden Bangkoks Einkaufsschwerpunkt. Um die BTS-Station Siam, den Umsteigepunkt zwischen Sukhumvit- und Silom-Linie, reihen sich Siam Paragon, Siam Center und Siam Discovery.

    von Felix Gillen

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    Siam Square und das benachbarte Ratchaprasong bilden Bangkoks Einkaufsschwerpunkt. Um die BTS-Station Siam, den Umsteigepunkt zwischen Sukhumvit- und Silom-Linie, reihen sich Siam Paragon, Siam Center und Siam Discovery. Skywalks verbinden sie, sodass du die Straßen kaum betreten musst.Siam Square selbst besteht aus niedrigen Blocks mit kleinen Läden, Nachhilfeschulen und Imbissen, geprägt von Studierenden der benachbarten Chulalongkorn-Universität und preiswerter als die Malls. Am National Stadium liegt das MBK Center mit Hunderten kleiner Stände für Kleidung und Elektronik.An der Kreuzung Ratchaprasong steht der Erawan-Schrein, an dem täglich Gläubige Blumengirlanden niederlegen und Tanzgruppen gegen Spende auftreten, daneben liegt CentralWorld. Wenige Gehminuten vom National Stadium steht das Jim Thompson House, ein Ensemble alter Teakhäuser des amerikanischen Seidenhändlers. Bei Hitze oder Regen ein bequemer Anlaufpunkt, weil fast alles klimatisiert und überdacht erreichbar ist.

    Sehenswürdigkeiten in Siam Square / Ratchaprasong

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    1Erawan-Schrein

    Der Schrein für die vierköpfige Figur des Brahma steht an der Kreuzung Ratchaprasong, wenige Schritte von der BTS-Station Chit Lom. Er wurde 1956 beim damaligen staatlichen Erawan-Hotel errichtet, um Unglück abzuwenden, das man einem falsch gewählten Datum der Grundsteinlegung zuschrieb. Bis heute ist er ständig in Betrieb: Räucherwerk, Blumengirlanden, Holzelefanten und Auftritte klassischer Tänzerinnen, die Gläubige als Dank bezahlen. Im August 2015 wurden hier bei einem Bombenanschlag 20 Menschen getötet, der Schrein wurde wiederhergestellt. Nicht in Betende hineinfotografieren.
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    2Jim Thompson House

    Das Wohnhaus des amerikanischen Seidenhändlers Jim Thompson am Khlong Saen Saep, wenige Minuten von der BTS-Station National Stadium. Er ließ alte Teakholzhäuser zu einem Wohnhaus zusammensetzen und richtete darin seine Sammlung südostasiatischer Kunst ein. Thompson baute die thailändische Seidenindustrie zum Exportgeschäft aus und verschwand 1967 im malaysischen Hochland, der Fall ist bis heute ungeklärt. Das Haus ist nur mit Führung zu besichtigen, täglich 10 bis 17 Uhr.
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    3Bangkok Art and Culture Centre

    Kunstzentrum an der Kreuzung gegenüber MBK, 2008 eröffnet und über eine Fußgängerbrücke mit der BTS-Station National Stadium verbunden. Wechselausstellungen zeitgenössischer thailändischer und internationaler Kunst über mehrere Etagen, dazu Buchläden und Cafés. Eintritt frei, montags geschlossen.
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    4Wat Pathum Wanaram

    Königlicher Tempel, 1857 von König Mongkut (Rama IV.) gegründet, zwischen Siam Paragon und CentralWorld und von der Straße aus kaum zu sehen. Im Inneren ein stiller Hof mit Ordinationshalle und Chedis. In einer Gedenkstätte ruht die Asche von Mitgliedern der Königsfamilie aus der Linie des Prinzen Mahidol. Schultern und Knie bedeckt halten, Schuhe vor den Hallen ausziehen.
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    5Siam Square

    Das Gassenraster gegenüber der BTS-Station Siam steht auf Land der Chulalongkorn-Universität: kleine Läden, Nachhilfeschulen, Friseure, Dessertbetriebe. Das Publikum ist überwiegend jung und thailändisch, anders als in den Kaufhäusern ringsum.
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    Essen & Trinken

    1

    Shintaro

    Japanisches Restaurant an der Ratchadamri Road, im Erdgeschoss eines Hotels und mit eigenem Zugang von der Straße. Sushi-Theke und Teppan-Plätze, gehobenes Segment. Abends Reservierung sinnvoll; wenige Minuten von der BTS-Station Ratchadamri.
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    2

    Kongju Restaurant

    Koreanische Küche an der Phaya Thai Road nördlich von Siam, in einem Gebiet mit mehreren koreanischen Lokalen. Tischgrill und Eintopfgerichte, dazu die üblichen Beilagen. Mittags und abends geöffnet, nahe der BTS-Station Ratchathewi.
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    3

    Zuma Bangkok

    Japanisch geprägtes Restaurant mit Bar an der Ratchadamri Road in Ratchaprasong, im Erdgeschoss eines Hotelturms. Robatayaki-Grill und Sushi, Bar mit langen Öffnungszeiten. Oberes Preissegment, Kleiderordnung am Abend; Reservierung empfehlenswert.
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    Essen und Trinken in Siam und Ratchaprasong

    Gegessen wird hier überwiegend im Gebäudeinneren: Foodcourts in den Untergeschossen der Kaufhäuser, Restaurantetagen weiter oben, Hotelküchen an der Ratchadamri. Die Straßenküche ist im Vergleich zu anderen Vierteln schwach vertreten — was es gibt, liegt in den Siam-Square-Gassen und rund um die Chulalongkorn-Universität, wo für Studenten gekocht wird.

    Foodcourts der Kaufhäuser

    In Siam Paragon, MBK und CentralWorld liegen große Foodcourts mit thailändischen und asiatischen Ständen, dazu Supermärkte mit Fertiggerichten. Klimatisiert, günstig und eine verlässliche schnelle Mahlzeit im Viertel.

    Studentenküchen um Chulalongkorn

    Um die Universität und die Gegend um Sam Yan kochen Lokale und Stände für Studierende: Reisgerichte, Nudelsuppen, Currys über Reis, zu Preisen deutlich unter dem Kaufhausniveau.

    Siam Square

    In den Gassen hinter dem Bahnhof liegen kleine Lokale, Bubble-Tea-Läden, Dessertbetriebe und koreanische Imbisse, ausgerichtet auf ein junges thailändisches Publikum.

    Internationale Restaurants an der Ratchadamri

    In den Hotels und oberen Etagen der Kaufhäuser liegen japanische, italienische und chinesische Restaurants im gehobenen Segment. Reservierung sinnvoll, teils mit Kleiderordnung.

    Süßes und Kaffee

    Kuchen, Eis, Mango mit Klebreis, thailändischer Eistee und Kaffeeketten in den Kaufhäusern. Preislich über dem Straßenniveau.

    Konsum, Schreine und Protest

    Siam und Ratchaprasong sind das kommerzielle Zentrum Bangkoks. Auf wenigen hundert Metern stehen große Einkaufszentren nebeneinander, verbunden durch erhöhte Gehwege über den Kreuzungen. Siam Square selbst steht auf Land der Chulalongkorn-Universität, deren Campus südlich anschließt.Die Schreine an den KreuzungenZwischen den Kaufhäusern stehen Schreine, an denen ständig gebetet wird. Der bekannteste ist der Erawan-Schrein an der Kreuzung Ratchaprasong, 1956 für die vierköpfige Figur des Brahma beim damaligen Erawan-Hotel errichtet, um Unglück abzuwenden, das man einem falsch gewählten Datum der Grundsteinlegung zuschrieb. Er ist bis heute in Betrieb: Blumengirlanden, Räucherwerk, Holzelefanten und Auftritte klassischer Tänzerinnen, die Gläubige als Dank bezahlen. Weitere Schreine für Trimurti, Ganesha und Lakshmi liegen in der Nähe. Diese Mischung aus brahmanischer Praxis, Volksglauben und Konsum gehört zum Bangkoker Alltag.Am Erawan-Schrein detonierte im August 2015 eine Bombe, bei der 20 Menschen starben. Der Ort wurde wiederhergestellt.Politischer OrtDie Kreuzung Ratchaprasong ist ein wiederkehrender Ort politischer Proteste. 2010 endete hier eine wochenlange Besetzung durch die Rothemden-Bewegung in einer militärischen Räumung mit vielen Toten, CentralWorld brannte damals teilweise aus. Auch 2020 versammelten sich hier Demonstrierende. Halte Abstand zu politischen Versammlungen. Aktuelle Hinweise findest du beim Auswärtigen Amt.Jim ThompsonAm Khlong Saen Saep steht das Jim Thompson House, das Wohnhaus des amerikanischen Architekten und Seidenhändlers, der die thailändische Seidenindustrie nach dem Zweiten Weltkrieg zum Exportgeschäft ausbaute und 1967 im malaysischen Hochland verschwand, ohne dass der Fall geklärt wurde. Er ließ alte Teakholzhäuser zu einem Wohnhaus zusammensetzen und darin seine Kunstsammlung unterbringen.Am Erawan-Schrein und den Nachbarschreinen wird gebetet. Fotografieren ist üblich, aber nicht in Betende hinein.Im Wat Pathum Wanaram, dem Tempel zwischen den Kaufhäusern, gelten die üblichen Regeln: Schultern und Knie bedeckt, Schuhe aus.

    Vor Ort unterwegs

    Siam ist ein zentraler Verkehrsknoten Bangkoks: Hier kreuzen sich die beiden BTS-Linien, und von der Station führen Skywalks in mehrere Richtungen. Große Teile des Viertels lassen sich in der ersten Etage abgehen, ohne die Straße zu queren.BTS Siam: Umsteigebahnhof zwischen Sukhumvit-Linie und Silom-Linie, auf zwei Ebenen mit Umstieg am gegenüberliegenden Bahnsteig.Weitere Stationen: Chit Lom und Ratchadamri für Ratchaprasong und den Erawan-Schrein, National Stadium für Jim Thompson House und das Kunstzentrum BACC, Ratchathewi im Norden.Skywalk: Erhöhte Gehwege verbinden die Stationen mit den Kaufhäusern. Überdacht und bei Regen die angenehmste Route.MRT: Keine Station direkt im Viertel. Umstieg auf die Blaue Linie zum Beispiel an Sala Daeng/Si Lom oder Asok/Sukhumvit.Kanalboot: Auf dem Khlong Saen Saep halten die Boote am Anleger Hua Chang nahe Jim Thompson House und der Station Ratchathewi. Schnell und laut, im Berufsverkehr oft schneller als die Straße.Taxi: Rund um Ratchaprasong ist der Verkehr meist dicht. Mit der BTS bist du in der Regel schneller.Zu Fuß: Vom Bahnhof Siam zum Erawan-Schrein sind es über den Skywalk etwa zehn Minuten.

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      Siam Square / Ratchaprasong-Reise

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    In der Umgebung

    Silom / Sathorn

    Silom / Sathorn

    Silom und Sathorn bilden Bangkoks Geschäftsviertel: zwei parallele Hauptstraßen zwischen dem Lumphini-Park und dem Chao Phraya, gesäumt von Bürotürmen, Banken und Botschaften. Tagsüber prägen Berufsverkehr und Garküchen in den Seitengassen das Bild.Am östlichen Ende liegt der Lumphini-Park, in dem morgens Tai-Chi-Gruppen und Jogger unterwegs sind und Bindenwarane an den Teichen leben. An der Silom Road steht der hinduistische Sri-Maha-Mariamman-Tempel mit seinem farbigen Gopuram, gegründet von der tamilischen Gemeinde.Abends verlagert sich das Leben in die Sois: Der Nachtmarkt von Patpong, die Bars der Soi 4 und Restaurants an der Convent Road liegen nur wenige Minuten auseinander, dazu kommen Dachbars in den Hochhäusern. Die Anbindung ist gut: BTS Sala Daeng und Chong Nonsi, MRT Si Lom und Lumphini. Am Flussende bringt dich die BTS-Station Saphan Taksin direkt zum Pier der Expressboote.
    Yaowarat (Chinatown)

    Yaowarat (Chinatown)

    Yaowarat ist Bangkoks Chinatown und entstand, als die chinesische Gemeinde beim Bau des Königspalastes aus Rattanakosin hierher umsiedelte. Entlang der Yaowarat Road drängen sich Goldläden, Apotheken für chinesische Medizin, Schreine und Garkiosks, die Leuchtreklamen sind teils chinesisch, teils thailändisch beschriftet.Zu den festen Punkten zählen Wat Traimit mit einem 5,5 Tonnen schweren goldenen Buddha, der lange unter einer Stuckschicht verborgen war, und Wat Mangkon Kamalawat, der wichtigste chinesisch-buddhistische Tempel Bangkoks an der Charoen Krung Road. In der Sampheng-Gasse und ihren Seitengassen wird überwiegend im Großhandel verkauft.Am Abend wird die Hauptstraße zur Essmeile: Meeresfrüchte vom Grill, Nudelsuppen, geröstete Kastanien und Desserts, teils in festen Lokalen, teils an Klappständen auf dem Gehweg. Die MRT-Station Wat Mangkon liegt mitten im Viertel. Zum chinesischen Neujahr ist Yaowarat entsprechend voll. Südwestlich schließt Talat Noi an, ein ruhigeres Gassenviertel mit Werkstätten, alten Wohnhäusern und Cafés bis hinunter an den Fluss.
    Bangkok

    Bangkok

    Bangkok ist Thailands Hauptstadt und mit Abstand größte Stadt, in der buddhistische Tempel, Garkuchen und Hochhausviertel dicht nebeneinanderliegen. Am Chao Phraya stehen der Große Palast mit dem Smaragd-Buddha, der Wat Pho mit dem 46 Meter langen liegenden Buddha und gegenüber der Wat Arun. Märkte wie der Chatuchak-Wochenendmarkt und die Straßenküche von Yaowarat zeigen den Alltag der Stadt, Sukhumvit und Siam stehen für Einkaufszentren und Nachtleben. Am angenehmsten ist es von November bis Februar. Den Staus entgehst Du mit Skytrain (BTS), Metro (MRT) und den Booten auf dem Fluss.
    Zentrales Tiefland (Chao Phraya Ebene)

    Zentrales Tiefland (Chao Phraya Ebene)

    Das Zentrale Tiefland ist die Ebene des Chao Phraya zwischen Nakhon Sawan und dem Golf von Thailand. Auf diesem fruchtbaren Schwemmland entstanden nacheinander die Machtzentren des Landes: Dvaravati-Städte wie Nakhon Pathom, dann Ayutthaya und schließlich Bangkok.Zu den Zielen gehören der Geschichtspark Ayutthaya, der Sommerpalast Bang Pa-In, die Khmer-Bauten und der Narai-Palast in Lopburi sowie Phra Pathom Chedi in Nakhon Pathom. Die meisten Orte sind von Bangkok aus in ein bis drei Stunden erreichbar.
    Sukhumvit

    Sukhumvit

    Sukhumvit ist weniger ein Viertel als eine Achse: Die Straße zieht sich vom Zentrum kilometerweit nach Osten, überspannt von der BTS-Sukhumvit-Linie. Von ihr zweigen nummerierte Seitengassen ab, die Sois, mit ungeraden Nummern nach Norden und geraden nach Süden. In ihnen liegt der eigentliche Alltag: Wohnhäuser, Garküchen, Massagesalons, kleine Bars.An den BTS-Stationen liegen die großen Einkaufszentren: Terminal 21 an der Kreuzung Asok, wo auch die MRT hält, Emporium und EmQuartier an der Phrom Phong. Weiter östlich haben sich in Thonglor und Ekkamai Cafés, Weinbars und Restaurants angesiedelt, die vor allem ein jüngeres, gut verdienendes Publikum ansprechen.Sukhumvit ist zugleich Wohngebiet vieler Zugezogener, was sich kulinarisch niederschlägt: rund um Phrom Phong japanische Restaurants und Supermärkte, an der Soi 12 koreanische Lokale, nahe Nana arabische Küche. Als Grünflächen dienen der Benjasiri-Park und der größere Benjakitti-Park. Weil der Verkehr auf der Straße häufig stockt, sind Skytrain und U-Bahn meist schneller als das Taxi.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI