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    Silom / Sathorn

    Thailand

    Silom / Sathorn

    Stadt

    Silom und Sathorn bilden Bangkoks Geschäftsviertel: zwei parallele Hauptstraßen zwischen dem Lumphini-Park und dem Chao Phraya, gesäumt von Bürotürmen, Banken und Botschaften.

    von Felix Gillen

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    Silom und Sathorn bilden Bangkoks Geschäftsviertel: zwei parallele Hauptstraßen zwischen dem Lumphini-Park und dem Chao Phraya, gesäumt von Bürotürmen, Banken und Botschaften. Tagsüber prägen Berufsverkehr und Garküchen in den Seitengassen das Bild.Am östlichen Ende liegt der Lumphini-Park, in dem morgens Tai-Chi-Gruppen und Jogger unterwegs sind und Bindenwarane an den Teichen leben. An der Silom Road steht der hinduistische Sri-Maha-Mariamman-Tempel mit seinem farbigen Gopuram, gegründet von der tamilischen Gemeinde.Abends verlagert sich das Leben in die Sois: Der Nachtmarkt von Patpong, die Bars der Soi 4 und Restaurants an der Convent Road liegen nur wenige Minuten auseinander, dazu kommen Dachbars in den Hochhäusern. Die Anbindung ist gut: BTS Sala Daeng und Chong Nonsi, MRT Si Lom und Lumphini. Am Flussende bringt dich die BTS-Station Saphan Taksin direkt zum Pier der Expressboote.

    Sehenswürdigkeiten in Silom / Sathorn

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    1Sri Maha Mariamman Temple (Wat Khaek)

    Tamilischer Hindutempel an der Ecke Silom und Pan Road, 1879 von südindischen Einwanderern gegründet und von den Thai Wat Khaek genannt. Über dem Eingang steht ein vielstufiger Gopuram mit farbig gefassten Götterfiguren. Der Tempel ist in vollem Betrieb: Opfergaben, Glocken, Blumengirlanden. Schuhe ausziehen, Schultern bedecken, innen nicht fotografieren.
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    2Lumphini-Park

    Der erste öffentliche Park Bangkoks, rund 57 Hektar groß, auf Land, das König Rama VI. 1925 stiftete, am Ostrand von Silom und Sathorn. Laufwege um einen künstlichen See mit Leihbooten, Freiluftgeräte, morgens Tai-Chi- und Aerobicgruppen. Im Wasser und an den Ufern leben Bindenwarane. Halte Abstand und füttere sie nicht. Die MRT-Stationen Lumphini und Si Lom liegen am Rand.
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    3Patpong

    Die beiden Gassen zwischen Silom und Surawong wurden während des Vietnamkriegs zum Vergnügungsviertel für amerikanische Soldaten und sind heute zweierlei: ein abendlicher Souvenirmarkt in der Gassenmitte und ein Rotlichtbezirk in den Häusern daneben. Wer nur den Markt will, geht mittendurch. Angebote, in einen Raum im Obergeschoss mitzukommen, enden häufig in überhöhten Rechnungen.
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    4Neilson-Hays-Bibliothek

    Ein weißes Bibliotheksgebäude von 1922 an der Surawong Road, gestiftet von Thomas Hays zum Gedenken an seine Frau Jennie Neilson Hays und im neoklassizistischen Stil von Mario Tamagno entworfen. Innen eine englischsprachige Bibliothek mit Lesesaal unter einer Kuppel. Einer der ruhigsten Orte im Viertel.
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    5Schlangenfarm Queen Saovabha Memorial Institute

    Die Schlangenfarm des Thailändischen Roten Kreuzes, 1923 eröffnet, gehört zum Institut, das aus Schlangengift Gegengifte herstellt. Zu festen Zeiten gibt es Vorführungen zur Giftgewinnung und eine Ausstellung zu den Giftschlangen Thailands. Sachlicher als der Name vermuten lässt. Vorführzeiten vorab prüfen.
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    Essen & Trinken

    1

    Baan Khanitha & Gallery

    Thailändisches Restaurant im Sathorn-Bereich, mit Sitzplätzen in einem Haus statt in einer Ladenzeile. Karte mit zentralthailändischen Gerichten, ausgelegt auch auf Gäste ohne Thaikenntnisse. Gehobenere Kategorie als die Garküchen des Viertels; abends Reservierung sinnvoll.
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    Mittagsgarküchen der Convent Road

    Die Seitenstraße gegenüber der BTS-Station Sala Daeng füllt sich an Wochentagen zur Mittagszeit mit Ständen für Büropersonal: Currys über Reis, Nudelsuppen, gegrilltes Fleisch, Papayasalat, Obst. Betrieb etwa zwischen elf und zwei, danach wird abgebaut. Am Wochenende bleibt der größte Teil geschlossen.
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    Südindische Küchen der Pan Road

    Rund um den Hindutempel Sri Maha Mariamman liegt Bangkoks indisches Viertel mit kleinen Lokalen für Thali, Dosa, Chapati und Currys. Vegetarische Gerichte sind hier leicht zu finden, eine gute Adresse im Zentrum, wenn du fleischlos essen willst.
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    Marktgasse Silom Soi 20

    Frischmarkt mit Garküchen an der Silom Road, vor allem vormittags in Betrieb. Reisgerichte, Nudelsuppen, Khanom, Obst, gekocht für Anwohner und Marktleute. Ruhiger und günstiger als das Ende bei Sala Daeng.
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    Essen und Trinken in Silom und Sathorn

    Das Viertel isst zu festen Zeiten. Werktags mittags füllen sich die Garküchen an der Convent Road, in den Sois und in den Marktgassen mit Büropersonal; am Wochenende ist ein Teil davon geschlossen. Dazu kommen zwei Extreme: die Indienküchen rund um den Hindutempel und die Hotelrestaurants und Dachbars in den Türmen der Sathorn Road.

    Mittagsgarküchen

    Zur Mittagszeit stehen an der Convent Road und in den Silom-Sois Stände mit Reisgerichten, Nudelsuppen, Currys über Reis und gegrilltem Fleisch. Schnell und günstig, danach bauen viele ab.

    Südindische Küche

    Um die Pan Road liegt das indische Viertel mit vegetarischen Thali-Lokalen, Dosa und Chapati. Hier ist vegetarisches Essen leichter zu finden als in den meisten Vierteln Bangkoks.

    Silom Soi 20

    Marktgasse mit Frischmarkt und Garküchen, vor allem vormittags in Betrieb und von Anwohnern genutzt. Deutlich weniger Reisende als am östlichen Ende der Silom Road.

    Dachbars und Hotelrestaurants

    In den Türmen an der Sathorn Road und am Fluss liegen Restaurants und Bars in oberen Geschossen. Viele haben eine Kleiderordnung, etwa keine kurzen Hosen und keine Sandalen, und die Preise liegen weit über dem Straßenniveau.

    Abendmarkt in Patpong

    Am Abend baut sich zwischen Silom und Surawong der Souvenirmarkt auf. Preise werden verhandelt.

    Büroviertel mit doppeltem Boden

    Silom und Sathorn sind das Finanzzentrum Bangkoks. Entlang der Sathorn Road und in den Hochhäusern der Silom Road sitzen Banken, Versicherungen, Kanzleien und Botschaften. Die Sathorn Road begleitet den 1892 gegrabenen Sathorn-Kanal, der heute als schmaler Wasserlauf zwischen den beiden Fahrbahnen liegt. Der Rhythmus des Viertels folgt der Arbeitswoche: Werktags sind die Gehwege voll, am Wochenende wirkt es deutlich leerer.Schichten der GeschichteDer Name Silom bedeutet Windmühle und erinnert an die Zeit, als hier Felder lagen. Aus der Handelsgeschichte sind mehrere religiöse Gemeinschaften geblieben, die im Viertel dicht beieinander liegen: der tamilische Hindutempel Sri Maha Mariamman, den die Thai Wat Khaek nennen, dazu Moscheen, chinesische Schreine und das indische Viertel um die Pan Road. Wenige Straßen weiter stehen die Glastürme.PatpongZwischen Silom und Surawong liegen Patpong 1 und 2, die während des Vietnamkriegs zum Vergnügungsviertel für amerikanische Soldaten wurden. Heute ist die Gasse zweierlei: ein Nachtmarkt mit Souvenirständen und ein Rotlichtbezirk. Angebote, in einen Raum im Obergeschoss mitzukommen, enden häufig in überhöhten Rechnungen und Druck an der Kasse.Rund um die Silom Soi 2 und Soi 4 liegt außerdem ein Zentrum der queeren Barszene Bangkoks.VerhaltenIm Hindutempel Schuhe ausziehen, Schultern bedecken, im Inneren nicht fotografieren.An Werktagen zur Mittagszeit sind Garküchen und Gehwege vom Büropersonal belegt. Wer es ruhiger will, isst vorher oder nachher.Prostitution ist in Thailand verboten, wird aber geduldet. Sexuelle Handlungen mit Minderjährigen sind in Thailand wie in Deutschland strafbar, auch bei Taten im Ausland. Aktuelle Hinweise zur Sicherheit findest du beim Auswärtigen Amt.

    Vor Ort unterwegs

    Silom und Sathorn sind gut an den Nahverkehr angebunden: Hier kreuzen BTS und MRT, dazu kommen die Bootsanleger am Fluss. Zu Fuß ist das Viertel machbar, die breite Sathorn Road querst du aber nur an Kreuzungen und Brücken.BTS Silom-Linie: Sala Daeng am östlichen Ende der Silom Road, Chong Nonsi in der Mitte, Surasak und Saphan Taksin in Richtung Fluss. Sala Daeng ist der übliche Einstieg.MRT Blaue Linie: Si Lom an der BTS-Station Sala Daeng mit Umstieg, Lumphini am Südostrand des Parks und Sam Yan im Norden.Skywalk: Von Sala Daeng führen erhöhte Gehwege über die Kreuzung. Bei Regen und in der Mittagshitze angenehmer als der Bordstein.Expressboot: Am Pier Sathorn unter der BTS-Station Saphan Taksin halten die Chao-Phraya-Boote. Von hier kommst du zur Altstadt oft schneller als mit dem Taxi.Zu Fuß: Zwischen Sala Daeng und Chong Nonsi reicht etwa eine Viertelstunde. Die Nebengassen sind ruhiger.Taxi: Im Berufsverkehr steht der Verkehr auf Silom und Sathorn. Nimm dann BTS oder MRT. Motorradtaxis kommen durch, sind im dichten Verkehr aber riskant.

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      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      12 Tage · 4 Stopps

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      Silom / Sathorn-Reise

      Live
      • 1Sri Maha Mariamman Temple (Wat Khaek)3 Tage
      • 2Lumphini-Park4 Tage
      • 3Patpong5 Tage
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      Silom / Sathorn
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    In der Umgebung

    Siam Square / Ratchaprasong

    Siam Square / Ratchaprasong

    Siam Square und das benachbarte Ratchaprasong bilden Bangkoks Einkaufsschwerpunkt. Um die BTS-Station Siam, den Umsteigepunkt zwischen Sukhumvit- und Silom-Linie, reihen sich Siam Paragon, Siam Center und Siam Discovery. Skywalks verbinden sie, sodass du die Straßen kaum betreten musst.Siam Square selbst besteht aus niedrigen Blocks mit kleinen Läden, Nachhilfeschulen und Imbissen, geprägt von Studierenden der benachbarten Chulalongkorn-Universität und preiswerter als die Malls. Am National Stadium liegt das MBK Center mit Hunderten kleiner Stände für Kleidung und Elektronik.An der Kreuzung Ratchaprasong steht der Erawan-Schrein, an dem täglich Gläubige Blumengirlanden niederlegen und Tanzgruppen gegen Spende auftreten, daneben liegt CentralWorld. Wenige Gehminuten vom National Stadium steht das Jim Thompson House, ein Ensemble alter Teakhäuser des amerikanischen Seidenhändlers. Bei Hitze oder Regen ein bequemer Anlaufpunkt, weil fast alles klimatisiert und überdacht erreichbar ist.
    Riverside (Chao Phraya)

    Riverside (Chao Phraya)

    Der Chao Phraya ist Bangkoks wichtigste Wasserstraße und zugleich eine der aufschlussreichsten Perspektiven auf die Stadt. Entlang der Ufer reihen sich Tempel, alte Handelshäuser, Frachtpiers und moderne Hochhäuser aneinander. Im Viertel Riverside stehen historische Hotels neben großen Einkaufszentren auf der Thonburi-Seite.Die Chao Phraya Express Boats verkehren zwischen zahlreichen Anlegestellen und sind für Besucher oft das praktischste Verkehrsmittel: Am Pier Sathorn besteht Anschluss an den BTS Skytrain, weiter nördlich liegen die Piers für Wat Arun, Wat Pho und den Königspalast. Kleine Querfähren verbinden die beiden Flussseiten.Am Abend fahren Dinner-Boote flussauf und flussab, und am Wasser öffnen Nachtmärkte und Restaurantterrassen. Wer es ruhiger mag, spaziert durch die Gassen von Talat Noi und Chinatown, die bis an das Ufer heranreichen.
    Yaowarat (Chinatown)

    Yaowarat (Chinatown)

    Yaowarat ist Bangkoks Chinatown und entstand, als die chinesische Gemeinde beim Bau des Königspalastes aus Rattanakosin hierher umsiedelte. Entlang der Yaowarat Road drängen sich Goldläden, Apotheken für chinesische Medizin, Schreine und Garkiosks, die Leuchtreklamen sind teils chinesisch, teils thailändisch beschriftet.Zu den festen Punkten zählen Wat Traimit mit einem 5,5 Tonnen schweren goldenen Buddha, der lange unter einer Stuckschicht verborgen war, und Wat Mangkon Kamalawat, der wichtigste chinesisch-buddhistische Tempel Bangkoks an der Charoen Krung Road. In der Sampheng-Gasse und ihren Seitengassen wird überwiegend im Großhandel verkauft.Am Abend wird die Hauptstraße zur Essmeile: Meeresfrüchte vom Grill, Nudelsuppen, geröstete Kastanien und Desserts, teils in festen Lokalen, teils an Klappständen auf dem Gehweg. Die MRT-Station Wat Mangkon liegt mitten im Viertel. Zum chinesischen Neujahr ist Yaowarat entsprechend voll. Südwestlich schließt Talat Noi an, ein ruhigeres Gassenviertel mit Werkstätten, alten Wohnhäusern und Cafés bis hinunter an den Fluss.
    Bangkok

    Bangkok

    Bangkok ist Thailands Hauptstadt und mit Abstand größte Stadt, in der buddhistische Tempel, Garkuchen und Hochhausviertel dicht nebeneinanderliegen. Am Chao Phraya stehen der Große Palast mit dem Smaragd-Buddha, der Wat Pho mit dem 46 Meter langen liegenden Buddha und gegenüber der Wat Arun. Märkte wie der Chatuchak-Wochenendmarkt und die Straßenküche von Yaowarat zeigen den Alltag der Stadt, Sukhumvit und Siam stehen für Einkaufszentren und Nachtleben. Am angenehmsten ist es von November bis Februar. Den Staus entgehst Du mit Skytrain (BTS), Metro (MRT) und den Booten auf dem Fluss.
    Zentrales Tiefland (Chao Phraya Ebene)

    Zentrales Tiefland (Chao Phraya Ebene)

    Das Zentrale Tiefland ist die Ebene des Chao Phraya zwischen Nakhon Sawan und dem Golf von Thailand. Auf diesem fruchtbaren Schwemmland entstanden nacheinander die Machtzentren des Landes: Dvaravati-Städte wie Nakhon Pathom, dann Ayutthaya und schließlich Bangkok.Zu den Zielen gehören der Geschichtspark Ayutthaya, der Sommerpalast Bang Pa-In, die Khmer-Bauten und der Narai-Palast in Lopburi sowie Phra Pathom Chedi in Nakhon Pathom. Die meisten Orte sind von Bangkok aus in ein bis drei Stunden erreichbar.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI