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    Oregon

    USA

    Oregon

    Region

    Oregon liegt an der Pazifikküste zwischen Kalifornien und Washington und bietet auf kurzer Strecke wilde Küste, Vulkane, Wasserfälle und mit Crater Lake den tiefsten See der USA.

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    Oregon liegt an der Pazifikküste zwischen Kalifornien und Washington und bietet auf kurzer Strecke wilde Küste, Vulkane, Wasserfälle und mit Crater Lake den tiefsten See der USA. Ausgangspunkt ist meist Portland, die größte Stadt des Bundesstaats mit einer starken Food- und Bierkultur.Östlich von Portland zieht sich die Columbia River Gorge mit Multnomah Falls zwischen Basaltwänden landeinwärts, darüber erhebt sich Mount Hood, mit 11.249 Fuß (3.429 m) der höchste Berg Oregons. Westlich erreichst du nach rund 80 Meilen Cannon Beach mit dem Haystack Rock, im Süden der Kaskaden füllt Crater Lake den Krater eines vor etwa 7.700 Jahren eingestürzten Vulkans.Südlich von Portland erstreckt sich das Willamette Valley, Oregons erste Weinbauregion, die vor allem für Pinot Noir bekannt ist. Die beste Reisezeit für eine Rundtour ist der Sommer, wenn auch die Hochlagen um Crater Lake schneefrei sind.
    Mit rund 255.000 Quadratkilometern ist Oregon der neuntgrößte Bundesstaat der USA. Die meisten Reisenden landen in Portland, das sich als Basis für die Columbia River Gorge, Mount Hood und das Willamette Valley anbietet. Die Küste mit Cannon Beach und kleinen Fischerorten erreichst du in rund zwei Stunden, Crater Lake liegt weiter im Süden der Kaskaden. Viele verbinden Oregon auf einem Roadtrip mit Washington im Norden oder mit den Redwoods in Nordkalifornien. Der trockene Osten jenseits der Berge ist kaum touristisch, aber ideal, wenn du Weite suchst.

    Weitere Orte in Oregon

    Portland

    Portland

    Portland ist die größte Stadt Oregons und liegt am Willamette River nahe seiner Mündung in den Columbia River, an der Grenze zu Washington. Du kommst wegen der Gärten in den West Hills, der riesigen Buchhandlung Powell's, über 500 Food Carts, mehr als 80 Brauereien und weil Columbia River Gorge, Mount Hood und Pazifikküste vor der Haustür liegen.Die Stadt ist überschaubar, grün und gut zu Fuß, per Rad und mit der Stadtbahn zu erkunden. Im Westen grenzt mit dem Forest Park ein bewaldetes Hügelgebiet direkt an die Wohnviertel, auf der Ostseite des Flusses liegen die Ausgeh- und Essensviertel.

    Sehenswürdigkeiten in Oregon

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Crater Lake National Park
    Nationalpark

    Crater Lake National Park

    Mit bis zu 1.949 Fuß (594 m) Tiefe der tiefste See der USA, entstanden im eingestürzten Krater des Mount Mazama. Die 33 Meilen lange Rim Drive umrundet die Caldera; der Cleetwood Cove Trail zum Ufer wird für mehrere Jahre saniert.
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    Multnomah Falls
    Museum

    Multnomah Falls

    Mit 620 Fuß (189 m) in zwei Stufen der bekannteste Wasserfall der Columbia River Gorge und das meistbesuchte Naturziel im Pazifischen Nordwesten. Die Benson-Brücke führt über die untere Stufe, unten steht die Lodge von 1925.
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    Haystack Rock
    Sehenswürdigkeit

    Haystack Rock

    Der 235 Fuß hohe Felsen am Strand von Cannon Beach, rund 80 Meilen westlich von Portland. Bei Ebbe erkundest du die Gezeitentümpel, von März bis September nisten hier Papageitaucher.
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    Mount Hood
    Park

    Mount Hood

    Oregons höchster Berg rund 50 Meilen östlich von Portland. Auf etwa 1.800 m Höhe steht die historische Timberline Lodge, und das Skigebiet Timberline bietet als einziges in Nordamerika ganzjährig Liftbetrieb.
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    Essen und Trinken

    Oregon ist ein Paradies für alle, die gern regional essen und trinken. Vom Meer kommen Krabben, aus den Tälern Beeren und Nüsse, und in Portland wird seit Jahrzehnten Bier gebraut.
    Craft Beer

    Craft Beer

    Portland trägt den Spitznamen „Beervana“ und hat über 80 Brauereien. Der Boom begann 1984 mit den ersten Kleinbrauereien im Pearl District. Im Herbst lohnen die Fresh-Hop-Biere, für die Brauer frisch geernteten Hopfen aus dem Willamette Valley verwenden.
    Dungeness Crab

    Dungeness Crab

    Die Taschenkrebse sind seit 2009 das offizielle Krustentier Oregons, ihr Fang ist die wertvollste Einzelfischerei des Staates. Die Saison beginnt am 1. Dezember, wenn die Krebse einen harten Panzer haben und viel Fleisch tragen.
    Marionberry

    Marionberry

    Die dunkle Brombeersorte wurde 1956 freigegeben und nach dem Marion County benannt, wo sie getestet wurde. Du findest sie in Marmeladen, Eiscreme und Kuchen, ein typisches Mitbringsel aus Oregon.
    Haselnüsse

    Haselnüsse

    Oregon erntet rund 99 Prozent aller Haselnüsse der USA, vor allem im Willamette Valley. Geröstet, gesalzen oder in Schokolade bekommst du sie auf jedem Bauernmarkt.
    Tillamook-Käse

    Tillamook-Käse

    1909 schlossen sich die Käser im Tillamook County zu einer Genossenschaft zusammen. In der Creamery am Highway 101 schaust du von einer Galerie aus der Produktion zu, probierst Käse und holst dir an der Theke ein Eis.

    Geschichte und Kultur

    Vor der Ankunft der Europäer lebten im heutigen Oregon mehr als 200.000 Menschen, die über 60 Sprachen sprachen. Heute gibt es neun vom Bund anerkannte Stämme. Mehrere Gemeinschaften verloren im 20. Jahrhundert ihre Anerkennung und erkämpften sie in den 1970er und 1980er Jahren zurück.Im Winter 1805/06 überwinterte die Expedition von Lewis und Clark in Fort Clatsop nahe Astoria. Ab 1843 folgten Siedler auf dem Oregon Trail rund 3.200 Kilometer von Independence in Missouri nach Westen, bis zu 400.000 Menschen nutzten ihn bis in die 1860er Jahre, etwa 20.000 starben unterwegs. Am 14. Februar 1859 wurde Oregon der 33. Bundesstaat.Der „Beaver State“ hat sich einen unabhängigen Geist bewahrt, passend zum Staatsmotto „She Flies With Her Own Wings“. Am deutlichsten spürst du das in Portland mit seinen Kleinbrauereien, Foodtrucks und Kaffeeröstereien und in einer starken Verbundenheit mit der Natur.

    Anreise und Unterwegs

    FlughafenDer wichtigste Flughafen ist Portland International (PDX). Die MAX Red Line fährt von dort in etwa 38 Minuten in die Innenstadt.BahnAmtrak Cascades verbindet Portland mit Seattle, Salem und Eugene, der Coast Starlight fährt bis Los Angeles.AutoFür Küste, Gorge, Mount Hood und Crater Lake brauchst du ein Auto. Der Nordeingang von Crater Lake ist meist von November bis Ende Mai gesperrt, im Park fallen im Schnitt 41 Fuß Schnee pro Jahr. Tanke vorher, im Park gibt es nur im Sommer Benzin.

    Rundreisen durch die Region

    Pazifischer Nordwesten: Regenwald, Küste und Vulkane

    Von Seattle setzt du mit der Fähre nach Bainbridge Island über und fährst auf die Olympic Peninsula: Hurricane Ridge, Lake Crescent, Hoh Rain Forest und die Pazifikstrände des Olympic-Nationalparks. Auf dem US 101 geht es über Astoria nach Cannon Beach an der Oregon-Küste und dann landeinwärts nach Portland. Von dort führt die Runde in die Columbia River Gorge und auf den Mount Hood Scenic Byway rund um den Vulkan, bevor du nach Seattle zurückfährst. Am Hoh Rain Forest kann die Wartezeit an der Einfahrt im Sommer bis zu zwei Stunden betragen; die Parkverwaltung empfiehlt, vor 8 Uhr oder nach 17 Uhr zu kommen. Für den Parkplatz bei Multnomah Falls an der I-84 (Exit 31) brauchst du in der Sommersaison ein zeitgebundenes Timed Use Permit über recreation.gov; die Termine werden jedes Jahr neu festgelegt. Wer zwei bis drei Tage mehr hat, hängt im Süden Oregons den Crater Lake an: Der Rim Drive ist meist erst ab Mitte Juli komplett offen und schließt mit dem ersten großen Schnee, spätestens am 1. November.

    15 Tage
    7 Stopps

    In der Umgebung

    Portland

    Portland

    Portland ist die größte Stadt Oregons und liegt am Willamette River nahe seiner Mündung in den Columbia River, an der Grenze zu Washington. Du kommst wegen der Gärten in den West Hills, der riesigen Buchhandlung Powell's, über 500 Food Carts, mehr als 80 Brauereien und weil Columbia River Gorge, Mount Hood und Pazifikküste vor der Haustür liegen.Die Stadt ist überschaubar, grün und gut zu Fuß, per Rad und mit der Stadtbahn zu erkunden. Im Westen grenzt mit dem Forest Park ein bewaldetes Hügelgebiet direkt an die Wohnviertel, auf der Ostseite des Flusses liegen die Ausgeh- und Essensviertel.
    Washington (Bundesstaat)

    Washington (Bundesstaat)

    Der Bundesstaat Washington im äußersten Nordwesten der USA verbindet die Großstadt Seattle mit drei Nationalparks, die du von dort in wenigen Autostunden erreichst. Gletscherbedeckte Vulkane, gemäßigter Regenwald, Fjordlandschaften am Puget Sound und Inseln an der Grenze zu Kanada liegen hier erstaunlich dicht beieinander.Über allem thront Mount Rainier, mit 14.410 Fuß (rund 4.392 m) der am stärksten vergletscherte Gipfel der unteren 48 Bundesstaaten. Westlich des Puget Sound schützt der Olympic National Park fast eine Million Acres mit Gletschergipfeln, alten Regenwäldern und über 70 Meilen wilder Küste. Im Norden ragen die North Cascades mit mehr als 300 Gletschern auf, und in der Salish Sea liegen die San Juan Islands.Am besten planst du eine Rundreise im Sommer und frühen Herbst, wenn alle Passstraßen offen sind. Mount St. Helens im Süden erinnert an den Ausbruch von 1980 und lässt sich gut mit einer Weiterfahrt nach Oregon verbinden.
    Seattle

    Seattle

    Seattle ist die größte Stadt im Bundesstaat Washington und liegt zwischen dem Puget Sound und dem Lake Washington, mit Mount Rainier als Kulisse am Horizont. Du kommst wegen des Pike Place Market, der Space Needle, einer starken Musik- und Kaffeekultur und weil Nationalparks wie Mount Rainier und Olympic nur wenige Autostunden entfernt sind.Die Stadt ist hügelig und vom Wasser geprägt: Fähren legen direkt in Downtown ab, Schleusen verbinden die Seen mit dem Meer, und von Aussichtspunkten wie dem Kerry Park siehst du Skyline, Bucht und Vulkan auf einem Bild. Viertel wie Ballard, Fremont und Capitol Hill haben jeweils ihren eigenen Charakter.
    Redwood National and State Parks

    Redwood National and State Parks

    Ganz im Norden Kaliforniens schützen der Redwood National Park und die drei State Parks Jedediah Smith Redwoods, Del Norte Coast Redwoods und Prairie Creek Redwoods gemeinsam die höchsten Bäume der Welt. Der National Park Service und California State Parks verwalten das Gebiet seit 1994 zusammen, seit 1980 gehört es zum UNESCO-Welterbe.Rund 96 Prozent der ursprünglichen alten Küstenmammutbaumwälder wurden abgeholzt. Die Parks bewahren heute 45 Prozent des verbliebenen Altbestands in Kalifornien. Der höchste bekannte Baum misst 379 Fuß, also gut 115 Meter, und steht im Einzugsgebiet des Redwood Creek. Neben den Wäldern gehören Prärien, Eichenwälder, Flüsse und rund 64 Kilometer Küste zu den Parks.Der Eintritt in den Redwood National Park ist frei, Eingangsstationen gibt es keine. Gebühren fallen nur in einigen State-Park-Bereichen an, etwa für die Zufahrt zu Gold Bluffs Beach und Fern Canyon. Mit über 160 Kilometern Wanderwegen, vier Campingplätzen und fünf Besucherzentren lohnt sich mehr als ein kurzer Stopp an der US 101.
    Victoria

    Victoria

    Victoria, die Hauptstadt von British Columbia, liegt an der Südspitze von Vancouver Island. Rund um den Inner Harbour stehen das Parlament und das Fairmont Empress; dazu kommen Gärten, eine kompakte Altstadt mit Chinatown und das mildeste Klima Kanadas.