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    Bremen

    Deutschland

    Bremen

    StadtUNESCO

    Die Hansestadt Bremen mit rund 580.000 Einwohnern erstreckt sich beidseitig der Weser und ist Hauptstadt des Landes Freie Hansestadt Bremen, zu dem auch Bremerhaven gehört.

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    Die Hansestadt Bremen mit rund 580.000 Einwohnern erstreckt sich beidseitig der Weser und ist Hauptstadt des Landes Freie Hansestadt Bremen, zu dem auch Bremerhaven gehört. Ihr Herz ist der Marktplatz mit dem gotischen Rathaus, dessen Fassade seit 1608 im Stil der Weserrenaissance glänzt, und dem steinernen Roland von 1404.Von hier aus erreichst du zu Fuß den Dom St. Petri, die nur 108 Meter lange Böttcherstraße mit ihrem Porzellanglockenspiel und das verwinkelte Schnoorviertel. Abends lockt die Schlachte an der Weser mit ihrer Gastronomie.
    Bremen zählt rund 580.000 Einwohner und liegt etwa 60 Flusskilometer vor der Mündung der Weser in die Nordsee. Die Altstadt ist kompakt: Marktplatz, Rathaus, Dom, Böttcherstraße und Schnoor liegen nur wenige Gehminuten auseinander. Besonders sind das UNESCO-Welterbe aus Rathaus und Roland sowie die Stadtmusikanten aus dem Grimm-Märchen. Entlang der Weser führt die Uferpromenade Schlachte mit Gastronomie, im früheren Hafenareal entsteht seit 2000 die Überseestadt. Für weitere Wege nutzt du Straßenbahnen und Busse der BSAG.

    Sehenswürdigkeiten in Bremen

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Bremer Rathaus
    Sehenswürdigkeit

    1Bremer Rathaus

    Das gotische Rathaus entstand 1405 bis 1410, seine Marktfassade erhielt ab 1608 nach Plänen von Lüder von Bentheim ihr Gesicht der Weserrenaissance. Seit 2004 ist es UNESCO-Welterbe, im Ratskeller wird seit 1405 Wein gelagert und verkauft.
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    Bremer Roland
    Historische Stätte

    2Bremer Roland

    Die 1404 aufgestellte Figur auf dem Marktplatz ist der älteste erhaltene steinerne Roland und misst mitsamt Pfeiler und Baldachin 10,21 Meter. Sie steht für Marktrecht und Freiheit der Stadt und ist seit 2004 zusammen mit dem Rathaus UNESCO-Welterbe.
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    Bremer Stadtmusikanten
    Sehenswürdigkeit

    3Bremer Stadtmusikanten

    Die zwei Meter hohe Bronzegruppe von Gerhard Marcks steht seit 1953 an der Stirnseite des Rathauses und zeigt Esel, Hund, Katze und Hahn aus dem Grimm-Märchen. Wer die Vorderbeine des Esels anfasst, hat der Legende nach einen Wunsch frei.
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    Böttcherstraße
    Museum

    4Böttcherstraße

    Der Kaffeekaufmann Ludwig Roselius ließ die nur 108 Meter lange Gasse ab 1922 umgestalten, Bernhard Hoetger schuf unter anderem das Haus des Paula Modersohn-Becker Museums. Das Porzellanglockenspiel erklingt von April bis Dezember zwischen 12 und 18 Uhr zu jeder vollen Stunde.
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    Schnoor
    Historische Stätte

    5Schnoor

    Bremens ältestes Viertel ist ein Gängeviertel mit rund 120 Häusern aus dem 15. bis 19. Jahrhundert, das älteste Wohnhaus Schnoor 15 stammt von 1402. Der Name geht auf das niederdeutsche Wort für Schnur zurück, weil hier einst Seile und Taue gefertigt wurden.
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    St. Petri Dom
    Kirche

    6St. Petri Dom

    Der ab dem 11. Jahrhundert romanisch begonnene und später gotisch umgebaute Dom hat zwei rund 93 Meter hohe Westtürme. Über 265 Stufen steigst du im Südturm zur Aussichtsplattform in etwa 57 Metern Höhe, im Dommuseum siehst du unter anderem das Abendmahl-Relief.
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    Restaurants in Bremen

    1

    Kleiner Ratskeller

    Urige Gaststätte mit Holztäfelung nahe dem Marktplatz, auf der Karte stehen Schnitzel und rustikale traditionelle Gerichte, dazu deutsches Bier.
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    2

    Due Fratelli

    Italienisches Restaurant mit Weinbar direkt am Bremer Marktplatz (Am Markt 13), auf der Karte stehen auch Steaks.
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    3

    Muchos Más

    Lebhaftes spanisches Restaurant mit Montaditos, Tapas und Desserts, dazu Sangria, Bier und Cocktails.
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    Hanse, Märchen und Backsteinkunst

    Bremen trat 1260 der Hanse bei, das Selbstbewusstsein der Bürgerstadt zeigt sich im Roland, der für Marktrecht und städtische Freiheit steht. Die Brüder Grimm veröffentlichten 1819 das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten, seit 1953 erinnert die Bronzegruppe von Gerhard Marcks am Rathaus daran.In der Böttcherstraße ließ der Kaffeekaufmann Ludwig Roselius ab 1922 ein Gesamtkunstwerk aus Backstein entstehen, heute mit dem Paula Modersohn-Becker Museum. Die Kunsthalle wurde bereits 1849 erbaut, das Science Center Universum liegt auf dem Gelände der Universität.

    Nachtleben

    1

    Meisenfrei

    Kleiner, geselliger Raucherclub mit Außenbereich, in dem bekannte und neue Blues- und Rockbands live spielen.
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    2

    Litfass

    Schlauchförmige Bar am Ostertorsteinweg mit Bühne und Freisitz, gespielt werden Jazz, Funk und Soul, gelegentlich auch Stücke des Bremer Theaters.
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    3

    Union Brauerei Bremen

    Brauerei mit Bar, Restaurant und Biergarten in der Theodorstraße.
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    Zu Fuß und mit der Straßenbahn

    Die Sehenswürdigkeiten der Altstadt erreichst du bequem zu Fuß, vom Marktplatz sind es nur wenige Minuten zur Schlachte und in den Schnoor. Für längere Strecken betreibt die Bremer Straßenbahn AG ein Netz aus Straßenbahn- und Buslinien von zusammen rund 620 Kilometern.Tickets kaufst du unter anderem digital über die FahrPlaner-App des Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen.

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    2. 2

      Bremen-Reise

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      • 1Bremer Rathaus3 Tage
      • 2Bremer Roland4 Tage
      • 3Bremer Stadtmusikanten5 Tage
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    In der Umgebung

    Bremen

    Bremen

    Bremen liegt beidseitig der Weser, etwa 60 Flusskilometer vor deren Mündung in die Nordsee bei Bremerhaven. Die Stadt ist Hauptstadt des Landes Freie Hansestadt Bremen, zu dem auch Bremerhaven gehört, und trat bereits 1260 der Hanse bei.Auf deiner Reise erwarten dich das Rathaus und der Roland, seit 2004 gemeinsam UNESCO-Welterbe, dazu die Bronzefigur der Bremer Stadtmusikanten, das mittelalterliche Gängeviertel Schnoor und die Uferpromenade Schlachte. Im ehemaligen Hafenareal wächst seit 2000 die Überseestadt als neues Stadtviertel.
    Wilsede & Totengrund

    Wilsede & Totengrund

    Das Heidedorf Wilsede, ein Ortsteil von Bispingen mit 29 Einwohnern (Stand 2020), liegt mitten im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide und ist für Kraftfahrzeuge weitgehend gesperrt. Du erreichst es zu Fuß, mit dem Rad oder per Pferdekutsche von den Wanderparkplätzen der umliegenden Dörfer, im Heidemuseum Dat ole Huus siehst du, wie ein Heidehof um 1850 lebte.Rund einen Kilometer südöstlich liegt der Totengrund, ein 30 Hektar großer Talkessel mit Heide und zahlreichen Wacholderbüschen. Pastor Wilhelm Bode kaufte ihn 1906 mit Spendengeldern, um ihn vor einer Bebauung zu bewahren. In der Nähe erhebt sich der Wilseder Berg, mit 169,2 Metern die höchste Erhebung der Lüneburger Heide.
    Lüneburger Heide

    Lüneburger Heide

    Die Lüneburger Heide liegt im Nordosten Niedersachsens zwischen Elbe und Aller, im Einzugsbereich von Hamburg, Bremen und Hannover. Heidschnucken beweiden die offenen Flächen und verhindern, dass Bäume die Heide überwachsen. Besonders im August und September steht die Heide in voller Blüte.Herzstück ist das 1921 gegründete Naturschutzgebiet Lüneburger Heide rund um den Wilseder Berg, mit 169,2 Metern die höchste Erhebung der Heide. Am Rand der Heide liegt die Hansestadt Lüneburg, die mit ihrem Salz reich wurde und heute rund 1300 denkmalgeschützte Backsteinhäuser zählt.

    Blankenese & Övelgönne

    Blankenese war ein Fischerdorf, das 1301 erstmals urkundlich erwähnt wird, später wohnten hier Kapitäne und Lotsen, heute gehört es zu den wohlhabendsten Stadtteilen Hamburgs. 1938 kam es zusammen mit Altona zu Hamburg. Den alten Ortskern bildet das Treppenviertel am steilen Elbhang mit verwinkelten Treppen und Gassen, darüber erhebt sich der 74,7 Meter hohe Süllberg. Elbaufwärts liegt in Othmarschen Övelgönne mit dem kilometerlangen Elbstrand und dem Museumshafen an der Anlegestelle Neumühlen.Du steigst die 170 Stufen der Strandtreppe hinab zum Strandweg, spazierst durch Parks wie den Römischen Garten und schaust am Elbstrand den Schiffen auf der Elbe zu. Blankenese erreichst du mit der S1, durch die steilen Straßen fährt der kleine Bus 488, die „Bergziege“. Nach Övelgönne bringt dich die HADAG-Fähre 62 von den Landungsbrücken bis Neumühlen.

    Altona & Ottensen

    Altona entstand um 1535 als Fischersiedlung, erhielt am 23. August 1664 vom dänischen König Friedrich III. das Stadtrecht und wuchs zur zweitgrößten Stadt im dänischen Gesamtstaat heran. Erst 1938 wurde es Teil von Hamburg. Das benachbarte Ottensen, 1310 erstmals als Dorf Ottenhusen erwähnt, entwickelte sich nach 1866 zum Industriestandort und kam 1889 zu Altona. Heute ist Ottensen mit rund 35.000 Einwohnern auf 2,9 Quadratkilometern ein beliebtes Viertel zum Einkaufen und Ausgehen.Vom Altonaer Balkon schaust du über die Elbe bis zur Köhlbrandbrücke, an der Palmaille stehen großbürgerliche Bauten aus dem frühen 19. Jahrhundert, und in Ottensen findest du das Kulturzentrum Fabrik mit seinem Kran und die Zeise Kinos mit einer Schiffsschraube der früheren Propellerfabrik. Am Bahnhof Altona halten die S-Bahn-Linien S1, S2 und S3.