
Arras
The city of Arras impresses with its magnificent Flemish gable facades on two UNESCO-protected squares, the Grand'Place…
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Place des Héros
Der Place des Héros bildet zusammen mit der angrenzenden Grand'Place das Herzstück von Arras und ist ein beeindruckendes Zeugnis flämisch-barocker Architektur. Umgeben von 155 giebelständigen Häusern, deren Fassaden nach der Zerstörung im Ersten Weltkrieg detailgetreu wiederaufgebaut wurden, strahlt der Platz eine einzigartige Atmosphäre aus. Hier findest du auch das prächtige Rathaus mit seinem imposanten Belfried, der seit 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Arkaden unter den Häusern beherbergen zahlreiche Geschäfte und Cafés, die zum Verweilen einladen. Vom Belfried aus bietet sich dir ein hervorragender Panoramablick über die Stadt und die umliegende Region. Unser Tipp: Besuche den Platz an einem Mittwoch- oder Samstagmorgen, um den traditionellen Markt zu erleben. Für ein ungestörtes Foto der Architektur lohnt sich ein Besuch in den frühen Morgenstunden.
Carrière Wellington
Die Carrière Wellington in Arras ist ein tief unter der Stadt liegendes, ehemaliges Kreidebruchsystem, das im Ersten Weltkrieg eine entscheidende Rolle spielte. Hier, 20 Meter unter der Erde, bauten britische und neuseeländische Pioniere das weitläufige Netzwerk zu einer geheimen Untergrundstadt aus. Vor der Schlacht von Arras im April 1917 diente es als Versteck für rund 24.000 alliierte Soldaten, die von hier aus unbemerkt an die Front gebracht wurden. Du tauchst bei einem geführten Rundgang in diese beeindruckende Geschichte ein und erlebst die beengten Verhältnisse und die strategische Bedeutung dieses Ortes. Multimedia-Installationen und Originalartefakte vermitteln einen lebendigen Eindruck vom Alltag der Soldaten. Praktischer Tipp: Die Temperatur unter Tage liegt konstant bei etwa 11°C, zieh dich also warm an. Buche deine Tour unbedingt im Voraus, besonders in der Hochsaison, um Wartezeiten zu vermeiden.
Grand' Place
Die Grand' Place in Arras ist ein beeindruckendes Beispiel flämischer Architektur und ein zentraler Punkt der Stadtgeschichte. Ursprünglich ein mittelalterlicher Marktplatz, zeugt sie heute von der wirtschaftlichen Blütezeit der Region. Nach der Zerstörung im Ersten Weltkrieg wurde der Platz detailgetreu im Stil der flämischen Barockarchitektur wiederaufgebaut. Du findest hier eine Vielzahl von Giebelhäusern, die sich harmonisch aneinanderreihen, viele davon mit den charakteristischen Arkadengängen im Erdgeschoss, die zum Flanieren und Verweilen einladen. Diese Arkaden bieten Schutz vor Wetter und beherbergen zahlreiche Geschäfte und Cafés. Der rechteckige Platz vermittelt ein Gefühl von historischer Kontinuität und architektonischer Einheit. Unser Tipp: Besuche die Grand' Place am frühen Vormittag, um die besondere Atmosphäre und die architektonischen Details ohne große Menschenmassen in Ruhe auf dich wirken zu lassen. Ein hervorragender Fotospot ist die Mitte des Platzes, um die Symmetrie der Fassaden einzufangen. Kombiniere den Besuch mit einem Abstecher zur angrenzenden Place des Héros, um das Rathaus und den Belfried zu sehen.
Belfried von Arras
Restaurierter, historischer Uhrturm im gotischen Stil mit Panoramablick auf die Stadt, für Besucher geöffnet.
Église Saint Jean-Baptiste
Die Église Saint Jean-Baptiste in Arras ist ein markantes Beispiel für die Wiederaufbauarchitektur nach dem Ersten Weltkrieg. Ursprünglich eine mittelalterliche Kirche, wurde sie während der verheerenden Schlachten des Ersten Weltkriegs vollständig zerstört. Zwischen 1922 und 1930 erfolgte der Wiederaufbau im charakteristischen Stil des Neo-Romanik und Art Déco. Du erlebst hier eine einzigartige Synthese aus traditionellen Formen und den modernen, oft funktionalistischen Elementen der Zwischenkriegszeit. Die klaren Linien und die robusten Materialien spiegeln die Resilienz der Stadt wider. Das Innere ist schlicht, aber eindrucksvoll und zeugt von der spirituellen Erneuerung der Gemeinde nach dem Krieg. Unser Tipp: Besuche die Kirche am Vormittag, wenn das sanfte Licht durch die Fenster fällt und die architektonischen Details des Innenraums besonders gut zur Geltung bringt. Für eine ungestörte Besichtigung empfiehlt es sich, die Zeiten der Gottesdienste zu meiden.
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