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    Huaraz und Cordillera Blanca

    Peru

    Huaraz und Cordillera Blanca

    Region

    In der Region Ancash im Norden Perus steigt die Cordillera Blanca auf, die höchste tropische Gebirgskette der Welt.

    von Felix Gillen

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    4. Huaraz und Cordillera Blanca
    In der Region Ancash im Norden Perus steigt die Cordillera Blanca auf, die höchste tropische Gebirgskette der Welt. Fast das ganze Massiv gehört zum Nationalpark Huascarán, seit 1985 UNESCO-Welterbe, benannt nach dem Huascarán, mit 6.768 Metern dem höchsten Berg Perus. Ausgangspunkt für Tageswanderungen, Trekkingtouren und Bergsteigen ist die Stadt Huaraz.
    Die weiße KordillereDie Cordillera Blanca ist die höchste tropische Gebirgskette der Welt. Hier ragt der Huascarán mit 6.768 Metern als höchster Berg Perus auf, umgeben von Dutzenden Gletschergipfeln und türkisblauen Lagunen.Wandern und KletternHuaraz ist das Basislager für Tageswanderungen zur Laguna 69 und zur Laguna Churup, für den mehrtägigen Santa-Cruz-Trek und für Hochtouren. Die beste Zeit ist die Trockenzeit von Mai bis September.Langsam steigernHuaraz liegt auf gut 3.000 Metern, viele Ziele deutlich höher. Starte mit einer leichteren Tour und steigere dich, bevor du die Höhen jenseits von 4.500 Metern angehst.
    Nationalpark Huascarán
    Renata Maria Cristina / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

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    Nationalpark Huascarán

    Der Nationalpark Huascarán umfasst fast die gesamte Cordillera Blanca: Gletscher, Hunderte Hochgebirgsseen und den Huascarán, mit 6.768 Metern Perus höchster Berg. Der Park wurde 1975 gegründet, ist seit 1977 Biosphärenreservat und seit 1985 UNESCO-Welterbe.

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    Huaraz

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    Huaraz

    Huaraz ist die Hauptstadt der Region Ancash und das Zentrum für Wanderer und Bergsteiger in der Cordillera Blanca. Die Stadt selbst ist vor allem Basis: Hier buchst du Touren, organisierst Ausrüstung und akklimatisierst dich, bevor es in den Nationalpark…

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    Vor Ort unterwegs

    AnreiseBusse aus Lima fahren tagsüber und über Nacht nach Huaraz. Der kleine Flughafen bei Anta wird nur selten angeflogen.Vor OrtSammelbusse fahren durch das Tal des Río Santa nach Carhuaz, Yungay und Caraz. Zu den Ausgangspunkten im Nationalpark kommst du mit Colectivo, Taxi oder einer organisierten Tour.

    Rundreisen durch die Region

    Gletscher und Lehmpyramiden: Huaraz und die Nordküste

    Gletscher und Lehmpyramiden: Huaraz und die Nordküste

    Zwölf Tage von Lima in die Cordillera Blanca nach Huaraz und weiter an die Nordküste nach Trujillo. Zwischen Lima, Huaraz und Trujillo fährst du mit Fernbussen, zurück nach Lima geht es mit dem Flugzeug.

    12 Tage
    5 Stopps

    In der Umgebung

    Huaraz

    Huaraz

    Huaraz ist die Hauptstadt der Region Ancash und das Zentrum für Wanderer und Bergsteiger in der Cordillera Blanca. Die Stadt selbst ist vor allem Basis: Hier buchst du Touren, organisierst Ausrüstung und akklimatisierst dich, bevor es in den Nationalpark Huascarán geht.Von Lima erreichst du Huaraz mit dem Nachtbus in rund acht Stunden oder per Flug. Beachte, dass das Auswärtige Amt von nächtlichen Überlandfahrten abrät.Empfohlen sind zwei bis drei Tage Akklimatisierung in Huaraz vor längeren Touren in großer Höhe.Bergsteiger können sich vorab bei der peruanischen Bergrettung melden.
    Nationalpark Huascarán

    Nationalpark Huascarán

    Der Nationalpark Huascarán umfasst fast die gesamte Cordillera Blanca: Gletscher, Hunderte Hochgebirgsseen und den Huascarán, mit 6.768 Metern Perus höchster Berg. Der Park wurde 1975 gegründet, ist seit 1977 Biosphärenreservat und seit 1985 UNESCO-Welterbe.Laguna 69: die bekannteste Tageswanderung, ein türkisfarbener Gletschersee auf rund 4.600 Metern. Start ist Cebollapampa, für Hin- und Rückweg brauchst du etwa sechs bis sieben Stunden.Lagunas de Llanganuco: zwei Seen auf rund 3.850 Metern am Weg zur Laguna 69, auch bei Tagestouren ab Huaraz ein Halt.Laguna Churup oberhalb von Huaraz eignet sich als Wanderung zur Akklimatisierung.Für den Park brauchst du ein Ticket, erhältlich als Tages-, Drei-Tages- oder Monatspass. An der Laguna 69 ist Zelten nicht erlaubt.
    Caral

    Caral

    Die Heilige Stadt Caral liegt im trockenen Supe-Tal rund 180 Kilometer nördlich von Lima und gut 20 Kilometer von der Küste entfernt. Nach Radiokarbondaten wurde sie etwa zwischen 3000 und 1800 v. Chr. genutzt, die UNESCO führt sie seit 2009 als Welterbe und als ältestes Zentrum einer Zivilisation in Amerika. Zu sehen sind Stufenpyramiden, Plätze, eingesenkte runde Höfe und Wohnbereiche.Geöffnet ist täglich etwa von 9 bis 16 Uhr.Ohne Auto erreichst du Caral per Bus bis Supe an der Panamericana Norte und von dort per Colectivo oder Taxi. Die Colectivos fahren nur bis etwa 16 Uhr zurück.Auf dem Gelände gibt es kaum Schatten, nimm Sonnenschutz und Wasser mit.
    Nordküste (Trujillo)

    Nordküste (Trujillo)

    An der Nordküste um Trujillo lagen die Zentren zweier großer vorinkaischer Kulturen: Die Moche errichteten hier die Huacas del Sol y de la Luna, die Chimú ihre Hauptstadt Chan Chan, die größte Lehmziegelstadt Amerikas. Der Fischerort Huanchaco mit seinen Schilfbooten und Surfwellen liegt nur wenige Kilometer entfernt. Für Trujillo und Teile der Region gilt zeitweise der Ausnahmezustand, beachte vor der Reise die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts.
    Trujillo

    Trujillo

    Trujillo, die Hauptstadt der Region La Libertad, wurde 1534 gegründet und benannt nach der Heimatstadt Francisco Pizarros in der Extremadura. Das Zentrum ist ein Raster aus Straßen mit farbigen Kolonialhäusern und schmiedeeisernen Fenstergittern rund um die Plaza de Armas mit der Kathedrale.Die meisten Besucher kommen wegen der archäologischen Stätten am Stadtrand: Chan Chan, die Hauptstadt der Chimú, und die Tempelpyramiden Huaca del Sol und Huaca de la Luna der Moche. Im nahen Badeort Huanchaco fahren Fischer bis heute mit den traditionellen Schilfbooten, den Caballitos de Totora, aufs Meer, die Wellen ziehen Surfer an.In Trujillo gilt laut Auswärtigem Amt derzeit der Ausnahmezustand. Informiere dich vor der Reise dort über die aktuelle Lage.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI