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    Lima und Zentralküste

    Peru

    Lima und Zentralküste

    Region

    Die Region um die Hauptstadt liegt an der zentralen Pazifikküste. Lima, 1535 von Francisco Pizarro gegründet, ist der wichtigste Ankunftsort für internationale Flüge, ihr historisches Zentrum gehört seit 1988 zum UNESCO-Welterbe.

    von Felix Gillen

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    Die Region um die Hauptstadt liegt an der zentralen Pazifikküste. Lima, 1535 von Francisco Pizarro gegründet, ist der wichtigste Ankunftsort für internationale Flüge, ihr historisches Zentrum gehört seit 1988 zum UNESCO-Welterbe. Rund 200 Kilometer nördlich liegt im Supe-Tal die Heilige Stadt Caral, nach Einschätzung der UNESCO das älteste Zentrum einer Zivilisation in Amerika.
    Ankommen am PazifikFast jede Perureise beginnt in Lima. Die Hauptstadt liegt in einer Wüste am Pazifik, von Mai bis Oktober hängt oft ein grauer Küstennebel über der Stadt, die Garua. Im Sommer von Dezember bis März scheint dagegen meist die Sonne.Drei Viertel, drei GesichterDie koloniale Altstadt, das gepflegte Miraflores über den Klippen und das kreative Barranco zeigen dir drei ganz verschiedene Seiten Limas. Zwei, drei Tage reichen für einen guten ersten Eindruck, vor allem wenn du gern isst.Ausflug in die FrühgeschichteRund 180 Kilometer nördlich liegt Caral im Supe-Tal, eine der ältesten Städte Amerikas und UNESCO-Welterbe. Für den Tagesausflug brauchst du ein Auto oder eine Tour, denn die Anfahrt dauert mehrere Stunden.
    Lima

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    Lima

    Perus Hauptstadt liegt an der Pazifikküste und ist für die meisten Reisenden der erste Halt im Land. Francisco Pizarro gründete sie 1535, als Sitz des Vizekönigreichs wurde sie zur wichtigsten Stadt Spanisch-Südamerikas.

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    Caral
    Ariana zafra / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Ort 2 von 2

    Caral

    Die Heilige Stadt Caral liegt im trockenen Supe-Tal rund 180 Kilometer nördlich von Lima und gut 20 Kilometer von der Küste entfernt.

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    Vor Ort unterwegs

    In LimaIn der Stadt kommst du mit dem Schnellbus Metropolitano und Fahrdienst-Apps am besten voran. Plane bei jeder Fahrt Zeit für Staus ein.Entlang der KüsteFernbusse fahren auf der Panamericana nach Norden und Süden. Nach Caral gibt es keinen direkten Bus, hier lohnt sich eine geführte Tagestour oder ein Mietwagen mit Fahrer.

    Rundreisen durch die Region

    Perus Süden: Von der Küste nach Machu Picchu

    Perus Süden: Von der Küste nach Machu Picchu

    Siebzehn Tage von Lima über Paracas, Huacachina und Nazca nach Arequipa und in den Colca Canyon, weiter an den Titicacasee und schließlich nach Cusco, ins Heilige Tal und nach Machu Picchu. Die Strecke bis Cusco legst du bequem mit Fernbussen zurück, zurück nach Lima geht es mit dem Flugzeug.

    17 Tage
    11 Stopps
    Gletscher und Lehmpyramiden: Huaraz und die Nordküste

    Gletscher und Lehmpyramiden: Huaraz und die Nordküste

    Zwölf Tage von Lima in die Cordillera Blanca nach Huaraz und weiter an die Nordküste nach Trujillo. Zwischen Lima, Huaraz und Trujillo fährst du mit Fernbussen, zurück nach Lima geht es mit dem Flugzeug.

    12 Tage
    5 Stopps

    In der Umgebung

    Lima

    Lima

    Perus Hauptstadt liegt an der Pazifikküste und ist für die meisten Reisenden der erste Halt im Land. Francisco Pizarro gründete sie 1535, als Sitz des Vizekönigreichs wurde sie zur wichtigsten Stadt Spanisch-Südamerikas. Das historische Zentrum mit Kathedrale, Klöstern und Holzbalkonen ist seit 1988 UNESCO-Welterbe.Für Reisende sind vor allem drei Bezirke wichtig: das Centro Histórico mit der Plaza Mayor und dem Kloster San Francisco, Miraflores mit dem Malecón über den Steilklippen und der Lehmpyramide Huaca Pucllana, und Barranco, das Künstlerviertel mit Galerien, Wandbildern und der Puente de los Suspiros. Im Bezirk Pueblo Libre zeigt das Museo Larco eine der großen Sammlungen präkolumbischer Kunst des Landes.
    Centro Histórico (Lima)

    Centro Histórico (Lima)

    Das historische Zentrum Limas liegt in den Bezirken Lima und Rímac am Río Rímac. Mittelpunkt ist die Plaza Mayor, an der Pizarro die Stadt 1535 gründete, gesäumt von Kathedrale, Erzbischöflichem Palast mit Holzbalkonen und Regierungspalast. UNESCO nahm 1988 zunächst das Kloster San Francisco in die Welterbeliste auf und erweiterte den Eintrag 1991 auf die gesamte Altstadt.Zwei Blocks von der Plaza entfernt liegt die Basilika San Francisco mit Bibliothek und Katakomben, die bis Anfang des 19. Jahrhunderts als Begräbnisstätte dienten. Besuche das Viertel tagsüber, das Auswärtige Amt rät abends in der Innenstadt zu besonderer Vorsicht.
    Miraflores

    Miraflores

    Miraflores ist der Bezirk, in dem die meisten Reisenden in Lima wohnen. Er liegt auf den Steilklippen über dem Pazifik: Entlang des Malecón ziehen sich Parks und Wege, an der Klippe ist das Einkaufszentrum Larcomar in den Fels gebaut. Das Zentrum des Viertels bildet der Parque Kennedy.Mitten zwischen Wohnblocks steht die Huaca Pucllana, eine Pyramide aus Lehmziegeln mit sieben Stufen, die die Lima-Kultur etwa zwischen 200 und 700 n. Chr. als Zeremonial- und Verwaltungszentrum nutzte. Besichtigen kannst du sie mit Führung, ein kleines Museum gehört dazu.
    Barranco

    Barranco

    Barranco liegt südlich von Miraflores an der Steilküste und war einst ein Seebad wohlhabender Limeños. Im frühen 20. Jahrhundert zogen Schriftsteller und Künstler her, heute prägen bunte Häuser, Wandbilder, Galerien, Cafés und Bars das Viertel. Barranco ist das Ausgehviertel Limas.Wahrzeichen ist die hölzerne Puente de los Suspiros, unter der die gepflasterte Bajada de los Baños zum Meer hinunterführt. In Barranco liegen auch das Fotomuseum MATE von Mario Testino und das Museo de Arte Contemporáneo (MAC). Das Auswärtige Amt nennt Barranco neben Miraflores als Bezirk, in dem es abends zu Diebstählen kommt.
    Caral

    Caral

    Die Heilige Stadt Caral liegt im trockenen Supe-Tal rund 180 Kilometer nördlich von Lima und gut 20 Kilometer von der Küste entfernt. Nach Radiokarbondaten wurde sie etwa zwischen 3000 und 1800 v. Chr. genutzt, die UNESCO führt sie seit 2009 als Welterbe und als ältestes Zentrum einer Zivilisation in Amerika. Zu sehen sind Stufenpyramiden, Plätze, eingesenkte runde Höfe und Wohnbereiche.Geöffnet ist täglich etwa von 9 bis 16 Uhr.Ohne Auto erreichst du Caral per Bus bis Supe an der Panamericana Norte und von dort per Colectivo oder Taxi. Die Colectivos fahren nur bis etwa 16 Uhr zurück.Auf dem Gelände gibt es kaum Schatten, nimm Sonnenschutz und Wasser mit.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI