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    Dambulla

    Sri Lanka

    Dambulla

    Stadt

    Dambulla ist eine Marktstadt im Zentrum des Kulturdreiecks, bekannt für ihren Höhlentempel mit 153 Buddha-Statuen und rund 2.100 Quadratmetern Wandmalereien.

    von Felix Gillen

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    Dambulla ist eine Marktstadt im Zentrum des Kulturdreiecks, bekannt für ihren Höhlentempel mit 153 Buddha-Statuen und rund 2.100 Quadratmetern Wandmalereien. Durch die Lage an der Hauptstraße nach Anuradhapura und die Nähe zu Sigiriya ist die Stadt zugleich ein praktischer Verkehrsknoten der Region.Der Höhlentempel liegt am Fuß und in der Flanke eines Felsens, der sich 150 bis 160 Meter über die Ebene erhebt. Unterhalb davon steht die goldene Buddha-Statue des neueren Tempel- und Museumsbaus, abseits der historischen Anlage. Das Stadtzentrum mit Busbahnhof und Geschäften erstreckt sich entlang der Durchgangsstraßen, Richtung Südwesten an der Straße nach Kurunegala liegen die Megalithgräber von Ibbankatuwa.Der Überlieferung nach fand König Valagamba im 1. Jahrhundert v. Chr. 15 Jahre lang Zuflucht in den Höhlen und ließ sie später zum Tempel ausbauen. Seit 1991 gehört der Komplex zum UNESCO-Welterbe.

    Sehenswürdigkeiten in Dambulla

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Goldener Tempel und goldene Buddha-Statue
    Gotteshaus

    1Goldener Tempel und goldene Buddha-Statue

    Unterhalb des Höhlentempels steht ein neuerer Tempel- und Museumsbau mit einer großen goldenen Buddha-Figur. Er wurde bewusst abseits der historischen Anlage errichtet.
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    Megalithgräber von Ibbankatuwa
    Sehenswürdigkeit

    2Megalithgräber von Ibbankatuwa

    Prähistorisches Gräberfeld etwa fünf Kilometer südwestlich der Stadt an der Straße nach Kurunegala, mit 42 Gruppen von Steinkistengräbern. Die Datierungen reichen von etwa 700 bis 400 v. Chr., gefunden wurden Keramik und Perlen.
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    Popham Arboretum
    Park

    3Popham Arboretum

    Ein kleines Waldschutzgebiet am Stadtrand, bekannt für den seltenen Schlanklori. Bei geführten Nachtwanderungen bestehen Chancen, das nachtaktive Tier zu sehen, tagsüber begegnen dir Schmetterlinge und Vögel.
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    Höhlentempel von Dambulla
    Gotteshaus

    4Höhlentempel von Dambulla

    Fünf Haupthöhlen mit 153 Buddha-Statuen, drei Königs- und vier Götterstatuen sowie rund 2.100 Quadratmetern Wandmalereien. Der Komplex ist seit 1991 UNESCO-Welterbe und geht der Überlieferung nach auf König Valagamba im 1. Jahrhundert v. Chr. zurück.
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    Restaurants in Dambulla

    1

    Rithu Restaurant

    An der Straße Richtung Sigiriya gelegen und bei Einheimischen wie Reisenden beliebt für seine Currys zu moderaten Preisen.
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    Tempelbesuch und Eintritt

    Der Höhlentempel ist ein aktives Heiligtum. Bedecke Schultern und Knie, Schuhe bleibst du gegen eine kleine Gebühr in der Schuhaufbewahrung los.Eintritt für ausländische Besucher: Die Angaben liegen zwischen 2.000 und 3.000 LKR (Stand 2026), zahlbar in Rupien.Geöffnet ist laut Reiseführern von 7 bis 19 Uhr, der Ticketschalter schließt gegen 17 Uhr.Der Weg vom Ticketschalter zu den Höhlen führt über einen Treppenaufstieg am Felsen.

    Anreise und Unterwegs

    Staatliche Busse fahren etwa alle 15 Minuten vom Bastian-Mawatha-Terminal in Colombo nach Dambulla, die Fahrt dauert rund vier Stunden. Expressbusse sind schneller. Nach Anuradhapura brauchst du mit dem Bus zwei bis drei Stunden.Nach Sigiriya fahren Busse etwa alle 30 Minuten in rund 40 Minuten, mit dem Taxi sind es etwa 25 Minuten.Nach Polonnaruwa fährt die Buslinie 48 vom Hauptbusbahnhof ab 7 Uhr alle 20 bis 30 Minuten, Fahrzeit 1,5 bis 2 Stunden.Per Zug erreichst du ab Colombo Fort Habarana oder die Umgebung in vier bis fünf Stunden, den Rest der Strecke fährst du mit Bus oder Taxi.

    Unterkünfte in Dambulla

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Dambulla-Reise

      Live
      • 1Goldener Tempel und goldene Buddha-Statue3 Tage
      • 2Megalithgräber von Ibbankatuwa4 Tage
      • 3Popham Arboretum5 Tage
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      Dambulla
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    In der Umgebung

    Sigiriya

    Sigiriya

    Sigiriya ist ein rund 180 Meter hoher Granitfels im Kulturdreieck, auf dessen Gipfelplateau König Kashyapa im 5. Jahrhundert seinen Palast errichten ließ. Die Felsenfestung mit Wassergärten, Fresken und Löwentor gehört zu den bekanntesten archäologischen Stätten Sri Lankas und steht seit 1982 auf der UNESCO-Welterbeliste.Der Fels liegt nahe der Stadt Dambulla. Zu Füßen der Anlage erstreckt sich das Dorf Sigiriya mit Unterkünften und Restaurants entlang einer Hauptstraße, knapp einen Kilometer nördlich erhebt sich der Pidurangala-Fels, von dem aus du auf Sigiriya blickst.Kashyapa regierte nach gängiger Datierung von 477 bis 495 und machte den Fels zu Palast und Hauptstadt. Der Aufstieg führt durch Garten- und Terrassenanlagen, vorbei an der Spiegelmauer und der Freskengalerie zum Löwentor und von dort über Treppen auf das Plateau.
    Kulturdreieck

    Kulturdreieck

    Das Kulturdreieck im trockenen Norden der Inselmitte bündelt die bedeutendsten Ruinenstädte und Heiligtümer Sri Lankas zwischen Anuradhapura, Polonnaruwa und Dambulla. Wer sich für die frühe singhalesische Geschichte interessiert, findet hier auf engem Raum gleich mehrere UNESCO-Welterbestätten, dazu Nationalparks mit großen Elefantenherden.Die Region liegt nördlich von Kandy, Anuradhapura etwa 205 Kilometer nördlich von Colombo. Sigiriya und Dambulla bilden mit ihrer zentralen Lage den praktischen Ausgangspunkt für Tagesausflüge.
    Minneriya-Nationalpark

    Minneriya-Nationalpark

    Der Minneriya-Nationalpark im Kulturdreieck schützt das Einzugsgebiet eines antiken Stausees und ist bekannt für das sogenannte Gathering: In der Trockenzeit sammeln sich an den Ufern Elefanten in großer Zahl. Die Schätzungen reichen von 150 bis 200 Tieren, einzelne Berichte sprechen von bis zu 700.Der Park liegt rund 182 Kilometer von Colombo entfernt zwischen Sigiriya und Polonnaruwa und umfasst knapp 8.900 Hektar. Den Minneriya-Stausee ließ König Mahasena im 3. Jahrhundert anlegen.1938 zum Schutzgebiet erklärt, wurde Minneriya 1997 Nationalpark. Neben Elefanten leben hier Sambarhirsche, Weißbartlanguren, Hutaffen und selten Leoparden, dazu sind rund 160 Vogelarten verzeichnet, darunter Graupelikane und Buntstörche.
    Polonnaruwa

    Polonnaruwa

    Polonnaruwa war nach Anuradhapura die zweite große Königsstadt Sri Lankas, ihre weitläufige Ruinenstadt steht seit 1982 auf der UNESCO-Welterbeliste. Palastanlagen, Tempel und die Felsskulpturen von Gal Vihara lassen sich gut an einem Tag mit dem Fahrrad erkunden.Die Stadt liegt im Osten des Kulturdreiecks am Stausee Parakrama Samudra. Die archäologische Zone erstreckt sich nördlich der heutigen Stadt, das moderne Zentrum mit Bahnhof und Busbahnhof liegt im Stadtteil Kaduruwela etwa drei Kilometer südlich.Nachdem Vijayabahu I. die Stadt 1070 eingenommen hatte, erlebte sie unter Parakramabahu I. im 12. Jahrhundert ihre Blüte. Aus dieser Zeit stammen der Königspalast, das Heilige Viereck mit dem Vatadage und die Bewässerungsanlagen, die jene der Anuradhapura-Zeit übertrafen.
    Kandy & Hochland

    Kandy & Hochland

    Das zentrale Hochland ist das kühle Herz Sri Lankas: Von der alten Königsstadt Kandy steigen Straßen und Bahnlinie in Teeland, Nebelwälder und Hochebenen auf rund 2.000 Metern Höhe. Wer nach Strand und Kulturdreieck Abwechslung sucht, findet hier Wanderwege, Teefabriken und eine der bekanntesten Bahnstrecken Asiens.Kandy mit dem Zahntempel ist das religiöse Zentrum des singhalesischen Buddhismus. Weiter südlich liegen das koloniale Nuwara Eliya, die Wandersiedlungen Ella und Haputale, der Horton-Plains-Nationalpark mit der Klippe World's End und der Pilgerberg Adam's Peak.Die Zugverbindung durch das Hochland war nach dem Zyklon Ditwah monatelang unterbrochen. Seit Juni 2026 fahren zwischen Nanu Oya und Badulla wieder Züge, ab Kandy führt der Weg derzeit noch über die Straße (Stand Oktober 2026).

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Pexels, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI