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    Polonnaruwa

    Sri Lanka

    Polonnaruwa

    Stadt

    Polonnaruwa war nach Anuradhapura die zweite große Königsstadt Sri Lankas, ihre weitläufige Ruinenstadt steht seit 1982 auf der UNESCO-Welterbeliste.

    von Felix Gillen

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    Polonnaruwa war nach Anuradhapura die zweite große Königsstadt Sri Lankas, ihre weitläufige Ruinenstadt steht seit 1982 auf der UNESCO-Welterbeliste. Palastanlagen, Tempel und die Felsskulpturen von Gal Vihara lassen sich gut an einem Tag mit dem Fahrrad erkunden.Die Stadt liegt im Osten des Kulturdreiecks am Stausee Parakrama Samudra. Die archäologische Zone erstreckt sich nördlich der heutigen Stadt, das moderne Zentrum mit Bahnhof und Busbahnhof liegt im Stadtteil Kaduruwela etwa drei Kilometer südlich.Nachdem Vijayabahu I. die Stadt 1070 eingenommen hatte, erlebte sie unter Parakramabahu I. im 12. Jahrhundert ihre Blüte. Aus dieser Zeit stammen der Königspalast, das Heilige Viereck mit dem Vatadage und die Bewässerungsanlagen, die jene der Anuradhapura-Zeit übertrafen.

    Sehenswürdigkeiten in Polonnaruwa

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Sehenswürdigkeit

    1Archäologisches Museum

    Startpunkt des Besuchs: Hier gibt es die Eintrittskarten, die Ausstellung führt in Geschichte und Fundstücke der Stadt ein.
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    Heiliges Viereck mit Vatadage
    Gotteshaus

    2Heiliges Viereck mit Vatadage

    Das Heilige Viereck (Dalada Maluva) bündelt auf engem Raum mehrere Heiligtümer, darunter Vatadage, Hatadage, Atadage, Thuparama und den Sathmahal Prasadaya. Der runde Vatadage gilt als Herzstück der Anlage.
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    Königspalast Parakramabahus
    Historische Stätte

    3Königspalast Parakramabahus

    Die Ruinen des Palasts von Parakramabahu I. aus dem 12. Jahrhundert gehören zu den ersten Stationen nach dem Museum.
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    Rankoth Vehera
    Historische Stätte

    4Rankoth Vehera

    Eine der großen Dagobas Polonnaruwas und feste Station des Rundgangs durch die Ruinenstadt.
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    Parakrama Samudra
    Sehenswürdigkeit

    5Parakrama Samudra

    Der Stausee bedeckt 22,6 Quadratkilometer und verbindet fünf ältere Tanks über schmale Kanäle. Der nördliche Teil entstand um 386, Parakramabahu I. ließ den See im 12. Jahrhundert erweitern. Am Ufer liegt die Pothgul-Vihara-Anlage.
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    Gal Vihara
    Gotteshaus

    6Gal Vihara

    Vier Buddha-Figuren, im 12. Jahrhundert unter Parakramabahu I. aus einer einzigen Felswand gehauen. Der liegende Buddha misst 14,12 Meter, die stehende Figur 6,93 Meter, wobei manche Historiker in ihr den Mönch Ananda sehen.
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    Restaurants in Polonnaruwa

    1

    Priyamali Gedara

    Wird in Reiseberichten als Adresse für lokale Küche genannt, mit Reis und Curry nach Hausmannsart.
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    2

    Jaga Food

    Familienbetrieb mit Tischen im Garten und Schwerpunkt auf lokaler Küche. Empfohlen werden Sirup-Pfannkuchen, Büffelquark und scharfes Fischcurry.
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    Eintritt und Besuchsregeln

    Der Eintritt für ausländische Erwachsene beträgt 30 US-Dollar (laut Central Cultural Fund, Stand Oktober 2026), SAARC-Staatsangehörige zahlen die Hälfte. Das Ticket umfasst die Ruinen und das Archäologische Museum, das als Startpunkt dient und etwas abseits der Hauptzone liegt.Bedecke an den Heiligtümern Schultern und Knie, Schuhe und Hüte legst du ab. Socken schützen vor heißem Stein.Am besten kommst du zwischen 8 und 9 Uhr, bevor es ab etwa 10 Uhr voller wird.Fahrräder werden am Eingang beim Museum und im Ort für etwa 400 bis 500 LKR pro Tag verliehen.

    Anreise und Unterwegs

    Von Dambulla fährt die Buslinie 48 alle 20 bis 30 Minuten in 1,5 bis 2 Stunden nach Kaduruwela. Von Sigiriya nimmst du ein Tuk-Tuk nach Inamaluwa und steigst dort in denselben Bus. Mit dem Tuk-Tuk direkt kostet die Strecke rund 5.000 LKR.Der Zug ab Colombo Fort auf der Batticaloa-Strecke braucht sechs Stunden oder mehr, der Udaya Devi etwa 6 Stunden 20 Minuten.In der Ruinenzone gibt es keine richtigen Restaurants, gegessen wird im Ort.

    Unterkünfte in Polonnaruwa

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Polonnaruwa-Reise

      Live
      • 1Archäologisches Museum3 Tage
      • 2Heiliges Viereck mit Vatadage4 Tage
      • 3Königspalast Parakramabahus5 Tage
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    In der Umgebung

    Minneriya-Nationalpark

    Minneriya-Nationalpark

    Der Minneriya-Nationalpark im Kulturdreieck schützt das Einzugsgebiet eines antiken Stausees und ist bekannt für das sogenannte Gathering: In der Trockenzeit sammeln sich an den Ufern Elefanten in großer Zahl. Die Schätzungen reichen von 150 bis 200 Tieren, einzelne Berichte sprechen von bis zu 700.Der Park liegt rund 182 Kilometer von Colombo entfernt zwischen Sigiriya und Polonnaruwa und umfasst knapp 8.900 Hektar. Den Minneriya-Stausee ließ König Mahasena im 3. Jahrhundert anlegen.1938 zum Schutzgebiet erklärt, wurde Minneriya 1997 Nationalpark. Neben Elefanten leben hier Sambarhirsche, Weißbartlanguren, Hutaffen und selten Leoparden, dazu sind rund 160 Vogelarten verzeichnet, darunter Graupelikane und Buntstörche.
    Sigiriya

    Sigiriya

    Sigiriya ist ein rund 180 Meter hoher Granitfels im Kulturdreieck, auf dessen Gipfelplateau König Kashyapa im 5. Jahrhundert seinen Palast errichten ließ. Die Felsenfestung mit Wassergärten, Fresken und Löwentor gehört zu den bekanntesten archäologischen Stätten Sri Lankas und steht seit 1982 auf der UNESCO-Welterbeliste.Der Fels liegt nahe der Stadt Dambulla. Zu Füßen der Anlage erstreckt sich das Dorf Sigiriya mit Unterkünften und Restaurants entlang einer Hauptstraße, knapp einen Kilometer nördlich erhebt sich der Pidurangala-Fels, von dem aus du auf Sigiriya blickst.Kashyapa regierte nach gängiger Datierung von 477 bis 495 und machte den Fels zu Palast und Hauptstadt. Der Aufstieg führt durch Garten- und Terrassenanlagen, vorbei an der Spiegelmauer und der Freskengalerie zum Löwentor und von dort über Treppen auf das Plateau.
    Kulturdreieck

    Kulturdreieck

    Das Kulturdreieck im trockenen Norden der Inselmitte bündelt die bedeutendsten Ruinenstädte und Heiligtümer Sri Lankas zwischen Anuradhapura, Polonnaruwa und Dambulla. Wer sich für die frühe singhalesische Geschichte interessiert, findet hier auf engem Raum gleich mehrere UNESCO-Welterbestätten, dazu Nationalparks mit großen Elefantenherden.Die Region liegt nördlich von Kandy, Anuradhapura etwa 205 Kilometer nördlich von Colombo. Sigiriya und Dambulla bilden mit ihrer zentralen Lage den praktischen Ausgangspunkt für Tagesausflüge.
    Dambulla

    Dambulla

    Dambulla ist eine Marktstadt im Zentrum des Kulturdreiecks, bekannt für ihren Höhlentempel mit 153 Buddha-Statuen und rund 2.100 Quadratmetern Wandmalereien. Durch die Lage an der Hauptstraße nach Anuradhapura und die Nähe zu Sigiriya ist die Stadt zugleich ein praktischer Verkehrsknoten der Region.Der Höhlentempel liegt am Fuß und in der Flanke eines Felsens, der sich 150 bis 160 Meter über die Ebene erhebt. Unterhalb davon steht die goldene Buddha-Statue des neueren Tempel- und Museumsbaus, abseits der historischen Anlage. Das Stadtzentrum mit Busbahnhof und Geschäften erstreckt sich entlang der Durchgangsstraßen, Richtung Südwesten an der Straße nach Kurunegala liegen die Megalithgräber von Ibbankatuwa.Der Überlieferung nach fand König Valagamba im 1. Jahrhundert v. Chr. 15 Jahre lang Zuflucht in den Höhlen und ließ sie später zum Tempel ausbauen. Seit 1991 gehört der Komplex zum UNESCO-Welterbe.
    Ostküste

    Ostküste

    Die Ostküste Sri Lankas reicht von Trincomalee im Norden bis Arugam Bay im Süden und bildet die Ostprovinz mit den Distrikten Trincomalee, Batticaloa und Ampara. Hierher fährst du vor allem im Sommer: Während an der Südwestküste der Monsun Regen bringt, ist es an der Ostküste etwa von Mai bis September trocken und das Meer ruhig.Die Region verbindet lange Sandstrände und flache Buchten mit einer vielschichtigen Geschichte. Tamilische, muslimische und singhalesische Gemeinden prägen Orte und Küche, portugiesische und niederländische Festungen erinnern an die Kolonialzeit.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Unsplash, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI