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    Ostküste

    Sri Lanka

    Ostküste

    Region

    Die Ostküste Sri Lankas reicht von Trincomalee im Norden bis Arugam Bay im Süden und bildet die Ostprovinz mit den Distrikten Trincomalee, Batticaloa und Ampara.

    von Felix Gillen

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    Die Ostküste Sri Lankas reicht von Trincomalee im Norden bis Arugam Bay im Süden und bildet die Ostprovinz mit den Distrikten Trincomalee, Batticaloa und Ampara. Hierher fährst du vor allem im Sommer: Während an der Südwestküste der Monsun Regen bringt, ist es an der Ostküste etwa von Mai bis September trocken und das Meer ruhig.Die Region verbindet lange Sandstrände und flache Buchten mit einer vielschichtigen Geschichte. Tamilische, muslimische und singhalesische Gemeinden prägen Orte und Küche, portugiesische und niederländische Festungen erinnern an die Kolonialzeit.
    Im Norden der Region liegt Trincomalee mit einem der größten Naturhäfen der Welt, dem hinduistischen Koneswaram-Tempel auf dem Felsen Swami Rock und Fort Frederick. Rund 16 Kilometer weiter nördlich folgen der Strandort Nilaveli und der Pigeon-Island-Nationalpark, einer von zwei Meeresnationalparks des Landes, mit Korallenriff und Schwarzspitzen-Riffhaien.Weiter südlich liegt Pasikudah mit seiner flachen, von einem Riff geschützten Bucht, rund 35 Kilometer von Batticaloa mit Lagune und Kolonialfort entfernt. Ganz im Süden ist Arugam Bay der bekannteste Surfspot Sri Lankas und Ausgangspunkt für die Nationalparks Kumana und Lahugala-Kitulana.Die Ostprovinz erlebte im Bürgerkrieg und beim Tsunami 2004 schwere Zerstörungen. Seit 2009 hat sich der Tourismus deutlich erholt, die Bebauung ist im Vergleich zur Südwestküste aber zurückhaltend geblieben. Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise findest du beim Auswärtigen Amt.
    Trincomalee
    Ceylon Hunt / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Ort 1 von 4

    Trincomalee

    Trincomalee ist die Hauptstadt der Ostprovinz und liegt an einem der größten Naturhäfen der Welt.

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    Nilaveli & Pigeon Island
    AntanO / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Ort 2 von 4

    Nilaveli & Pigeon Island

    Nilaveli ist ein Badeort rund 16 Kilometer nordwestlich von Trincomalee an der Ostküste.

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    Pasikudah
    Imaadwhd / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

    Ort 3 von 4

    Pasikudah

    Pasikudah ist ein Badeort an der Ostküste, rund 35 Kilometer nordwestlich von Batticaloa.

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    Arugam Bay

    Ort 4 von 4

    Arugam Bay

    Arugam Bay liegt an der südlichen Ostküste, etwa vier Kilometer südlich von Pottuvil und rund 320 Kilometer östlich von Colombo.

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    Rundreisen durch die Region

    Ostküste und Norden: Trincomalee, Jaffna und Arugam Bay

    Ostküste und Norden: Trincomalee, Jaffna und Arugam Bay

    Diese Route führt in den Teil der Insel, der während des Südwest-Monsuns im Regenschatten liegt: zu den Buchten bei Trincomalee, ins tamilisch geprägte Jaffna und an die Surfküste von Arugam Bay. Sie ist für Mai bis September gedacht.

    15 Tage
    7 Stopps

    In der Umgebung

    Pasikudah

    Pasikudah

    Pasikudah ist ein Badeort an der Ostküste, rund 35 Kilometer nordwestlich von Batticaloa. Du kommst hierher wegen der geschützten Bucht: Ein Riff zieht sich quer vor dem Strand, das Wasser bleibt weit hinaus flach und du kannst rund 50 Meter ins Meer hineinlaufen.Der einst kleine tamilische Weiler wurde durch den Bürgerkrieg und den Tsunami 2004 schwer getroffen. Seit 2009 sind an der Bucht mehrere Resorts entstanden, strenge Umweltauflagen haben eine Massenbebauung aber verhindert. Nördlich der Landspitze liegt Pasikudah, südlich davon der ruhigere Strand von Kalkudah.Für einen Tagesausflug lohnt Batticaloa mit seinem portugiesisch-niederländischen Fort, der weitläufigen Lagune und der Legende von den singenden Fischen.
    Polonnaruwa

    Polonnaruwa

    Polonnaruwa war nach Anuradhapura die zweite große Königsstadt Sri Lankas, ihre weitläufige Ruinenstadt steht seit 1982 auf der UNESCO-Welterbeliste. Palastanlagen, Tempel und die Felsskulpturen von Gal Vihara lassen sich gut an einem Tag mit dem Fahrrad erkunden.Die Stadt liegt im Osten des Kulturdreiecks am Stausee Parakrama Samudra. Die archäologische Zone erstreckt sich nördlich der heutigen Stadt, das moderne Zentrum mit Bahnhof und Busbahnhof liegt im Stadtteil Kaduruwela etwa drei Kilometer südlich.Nachdem Vijayabahu I. die Stadt 1070 eingenommen hatte, erlebte sie unter Parakramabahu I. im 12. Jahrhundert ihre Blüte. Aus dieser Zeit stammen der Königspalast, das Heilige Viereck mit dem Vatadage und die Bewässerungsanlagen, die jene der Anuradhapura-Zeit übertrafen.
    Minneriya-Nationalpark

    Minneriya-Nationalpark

    Der Minneriya-Nationalpark im Kulturdreieck schützt das Einzugsgebiet eines antiken Stausees und ist bekannt für das sogenannte Gathering: In der Trockenzeit sammeln sich an den Ufern Elefanten in großer Zahl. Die Schätzungen reichen von 150 bis 200 Tieren, einzelne Berichte sprechen von bis zu 700.Der Park liegt rund 182 Kilometer von Colombo entfernt zwischen Sigiriya und Polonnaruwa und umfasst knapp 8.900 Hektar. Den Minneriya-Stausee ließ König Mahasena im 3. Jahrhundert anlegen.1938 zum Schutzgebiet erklärt, wurde Minneriya 1997 Nationalpark. Neben Elefanten leben hier Sambarhirsche, Weißbartlanguren, Hutaffen und selten Leoparden, dazu sind rund 160 Vogelarten verzeichnet, darunter Graupelikane und Buntstörche.
    Trincomalee

    Trincomalee

    Trincomalee ist die Hauptstadt der Ostprovinz und liegt an einem der größten Naturhäfen der Welt. Du kommst hierher wegen des Koneswaram-Tempels hoch über dem Meer, der Festung Fort Frederick und der Strände nördlich der Stadt, die von Mai bis September ihre beste Zeit haben.Der kreisförmige Hafen wird von zwei Landzungen und terrassierten Hügeln eingefasst, Admiral Horatio Nelson soll ihn als den schönsten Hafen der Welt bezeichnet haben. Auf der Halbinsel zwischen Hafen und offenem Meer liegt Fort Frederick, an dessen Spitze der Swami Rock mit dem Tempel aufragt.Die meisten Unterkünfte und Restaurants findest du nicht im Zentrum, sondern im nördlichen Strandviertel Uppuveli, das als Badeort der Stadt gilt. Von hier sind es nur wenige Kilometer bis nach Nilaveli und zum Pigeon-Island-Nationalpark.
    Sigiriya

    Sigiriya

    Sigiriya ist ein rund 180 Meter hoher Granitfels im Kulturdreieck, auf dessen Gipfelplateau König Kashyapa im 5. Jahrhundert seinen Palast errichten ließ. Die Felsenfestung mit Wassergärten, Fresken und Löwentor gehört zu den bekanntesten archäologischen Stätten Sri Lankas und steht seit 1982 auf der UNESCO-Welterbeliste.Der Fels liegt nahe der Stadt Dambulla. Zu Füßen der Anlage erstreckt sich das Dorf Sigiriya mit Unterkünften und Restaurants entlang einer Hauptstraße, knapp einen Kilometer nördlich erhebt sich der Pidurangala-Fels, von dem aus du auf Sigiriya blickst.Kashyapa regierte nach gängiger Datierung von 477 bis 495 und machte den Fels zu Palast und Hauptstadt. Der Aufstieg führt durch Garten- und Terrassenanlagen, vorbei an der Spiegelmauer und der Freskengalerie zum Löwentor und von dort über Treppen auf das Plateau.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI