Fernweh: Startseite
    EntdeckenReiseführerReise planenMeine ReiseZuletzt besucht
    de|en
    Alle Orte & RegionenAlle HighlightsÜber FernwehHäufige FragenDatenschutzImpressum
    EntdeckenReiseführerReise planenMeine ReiseZuletzt besucht
    Minneriya-Nationalpark
    Eli Solidum / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Sri Lanka

    Minneriya-Nationalpark

    Sehenswürdigkeit

    Der Minneriya-Nationalpark im Kulturdreieck schützt das Einzugsgebiet eines antiken Stausees und ist bekannt für das sogenannte Gathering: In der Trockenzeit sammeln sich an den Ufern Elefanten in großer Zahl.

    von Felix Gillen

    1. Home
    2. Reiseziele
    3. Sri Lanka
    4. Kulturdreieck
    5. Minneriya-Nationalpark
    Der Minneriya-Nationalpark im Kulturdreieck schützt das Einzugsgebiet eines antiken Stausees und ist bekannt für das sogenannte Gathering: In der Trockenzeit sammeln sich an den Ufern Elefanten in großer Zahl. Die Schätzungen reichen von 150 bis 200 Tieren, einzelne Berichte sprechen von bis zu 700.Der Park liegt rund 182 Kilometer von Colombo entfernt zwischen Sigiriya und Polonnaruwa und umfasst knapp 8.900 Hektar. Den Minneriya-Stausee ließ König Mahasena im 3. Jahrhundert anlegen.1938 zum Schutzgebiet erklärt, wurde Minneriya 1997 Nationalpark. Neben Elefanten leben hier Sambarhirsche, Weißbartlanguren, Hutaffen und selten Leoparden, dazu sind rund 160 Vogelarten verzeichnet, darunter Graupelikane und Buntstörche.

    Sehenswürdigkeiten in Minneriya-Nationalpark

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Kaudulla-Nationalpark
    Nationalpark

    1Kaudulla-Nationalpark

    Der Nachbarpark ist die übliche Alternative, wenn die Herden weiterziehen. Die beste Zeit liegt zwischen August und Dezember, im September und Oktober zählt man hier über 200 Elefanten.
    Auf Google Maps öffnen
    Hurulu Eco Park
    Sehenswürdigkeit

    2Hurulu Eco Park

    Das Schutzgebiet bei Habarana ist die letzte Station der Elefantenwanderung, meist im Dezember und Januar. Safaris finden nachmittags statt, der Park ist täglich von 14 bis 18.30 Uhr geöffnet.
    Auf Google Maps öffnen
    Minneriya-Stausee
    Nationalpark

    3Minneriya-Stausee

    Der von König Mahasena im 3. Jahrhundert angelegte Stausee ist das Zentrum des Parks. Wenn das Wasser in der Trockenzeit zurückgeht, wachsen an seinen Ufern Gräser, die Elefanten in großer Zahl anziehen.
    Auf Google Maps öffnen

    Restaurants in Minneriya-Nationalpark

    1

    Inspire Habarana

    Restaurant mit Bierausschank an der Dambulla Road in Habarana, rund 13 km vom Minneriya-Nationalpark. Bekannt für sein Rice-and-Curry-Buffet, Gäste loben auch das Wattalapan zum Dessert; die Currys gelten als recht scharf.
    Auf Google Maps anzeigen
    2

    Curry and Rice Habarana

    Buffetrestaurant an der Dambulla Road in Habarana mit Sri-Lanka-Currys, serviert auf Tontellern. Es gibt vegetarische und vegane Optionen, die Currys sind eher mild gewürzt.
    Auf Google Maps anzeigen
    3

    Magic Food

    Kleines, familiengeführtes Lokal an der Hauptstraße in Habarana mit Grillgerichten, Kottu, Kokos-Roti und Currys. Es ist günstiger als die touristischen Restaurants der Umgebung, zu Stoßzeiten kann die Wartezeit lang sein.
    Auf Google Maps anzeigen

    Saison, Eintritt und Alternativen

    Die Elefanten halten sich je nach Wasserstand in unterschiedlichen Parks auf. Grob gilt: Juli bis September in Minneriya mit dem Höhepunkt von Ende August bis Mitte September, Oktober und November im benachbarten Kaudulla, Dezember und Januar im Hurulu Eco Park. Guides wählen den Park oft erst am Tag der Safari.Eintritt für ausländische Erwachsene: 25 US-Dollar, mit Fahrzeuggebühr und 18 Prozent Steuer etwa 35 US-Dollar pro Person bei zwei Personen pro Jeep (Stand März 2026).Ein Jeep für eine Halbtagestour kostet etwa 7.000 bis 10.000 LKR.Die besten Chancen bestehen am Nachmittag, etwa zwischen 15 und 18 Uhr.

    Anreise und Safari

    Safaris starten meist mit gemieteten Jeeps aus Sigiriya, Dambulla oder Habarana. Halbtagestouren werden von Unterkünften und Veranstaltern in der ganzen Region angeboten, teils inklusive Eintritt.Kaudulla ist besonders von August bis Dezember lohnend, mit über 200 Elefanten im September und Oktober.Hurulu Eco Park bei Habarana ist nachmittags geöffnet und zum Jahreswechsel die übliche Wahl.

    Unterkünfte in Minneriya-Nationalpark

    Finde die perfekte Unterkunft in Minneriya-Nationalpark

    Booking.com* (Affiliate-Link)
    Hotels & Unterkünfte suchen
    Agoda* (Affiliate-Link)
    Hotels & Unterkünfte suchen
    Airbnb
    Ferienwohnungen & Häuser

    * Affiliate-Link: Buchst du darüber, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

    In der Umgebung

    Sigiriya

    Sigiriya

    Sigiriya ist ein rund 180 Meter hoher Granitfels im Kulturdreieck, auf dessen Gipfelplateau König Kashyapa im 5. Jahrhundert seinen Palast errichten ließ. Die Felsenfestung mit Wassergärten, Fresken und Löwentor gehört zu den bekanntesten archäologischen Stätten Sri Lankas und steht seit 1982 auf der UNESCO-Welterbeliste.Der Fels liegt nahe der Stadt Dambulla. Zu Füßen der Anlage erstreckt sich das Dorf Sigiriya mit Unterkünften und Restaurants entlang einer Hauptstraße, knapp einen Kilometer nördlich erhebt sich der Pidurangala-Fels, von dem aus du auf Sigiriya blickst.Kashyapa regierte nach gängiger Datierung von 477 bis 495 und machte den Fels zu Palast und Hauptstadt. Der Aufstieg führt durch Garten- und Terrassenanlagen, vorbei an der Spiegelmauer und der Freskengalerie zum Löwentor und von dort über Treppen auf das Plateau.
    Kulturdreieck

    Kulturdreieck

    Das Kulturdreieck im trockenen Norden der Inselmitte bündelt die bedeutendsten Ruinenstädte und Heiligtümer Sri Lankas zwischen Anuradhapura, Polonnaruwa und Dambulla. Wer sich für die frühe singhalesische Geschichte interessiert, findet hier auf engem Raum gleich mehrere UNESCO-Welterbestätten, dazu Nationalparks mit großen Elefantenherden.Die Region liegt nördlich von Kandy, Anuradhapura etwa 205 Kilometer nördlich von Colombo. Sigiriya und Dambulla bilden mit ihrer zentralen Lage den praktischen Ausgangspunkt für Tagesausflüge.
    Polonnaruwa

    Polonnaruwa

    Polonnaruwa war nach Anuradhapura die zweite große Königsstadt Sri Lankas, ihre weitläufige Ruinenstadt steht seit 1982 auf der UNESCO-Welterbeliste. Palastanlagen, Tempel und die Felsskulpturen von Gal Vihara lassen sich gut an einem Tag mit dem Fahrrad erkunden.Die Stadt liegt im Osten des Kulturdreiecks am Stausee Parakrama Samudra. Die archäologische Zone erstreckt sich nördlich der heutigen Stadt, das moderne Zentrum mit Bahnhof und Busbahnhof liegt im Stadtteil Kaduruwela etwa drei Kilometer südlich.Nachdem Vijayabahu I. die Stadt 1070 eingenommen hatte, erlebte sie unter Parakramabahu I. im 12. Jahrhundert ihre Blüte. Aus dieser Zeit stammen der Königspalast, das Heilige Viereck mit dem Vatadage und die Bewässerungsanlagen, die jene der Anuradhapura-Zeit übertrafen.
    Dambulla

    Dambulla

    Dambulla ist eine Marktstadt im Zentrum des Kulturdreiecks, bekannt für ihren Höhlentempel mit 153 Buddha-Statuen und rund 2.100 Quadratmetern Wandmalereien. Durch die Lage an der Hauptstraße nach Anuradhapura und die Nähe zu Sigiriya ist die Stadt zugleich ein praktischer Verkehrsknoten der Region.Der Höhlentempel liegt am Fuß und in der Flanke eines Felsens, der sich 150 bis 160 Meter über die Ebene erhebt. Unterhalb davon steht die goldene Buddha-Statue des neueren Tempel- und Museumsbaus, abseits der historischen Anlage. Das Stadtzentrum mit Busbahnhof und Geschäften erstreckt sich entlang der Durchgangsstraßen, Richtung Südwesten an der Straße nach Kurunegala liegen die Megalithgräber von Ibbankatuwa.Der Überlieferung nach fand König Valagamba im 1. Jahrhundert v. Chr. 15 Jahre lang Zuflucht in den Höhlen und ließ sie später zum Tempel ausbauen. Seit 1991 gehört der Komplex zum UNESCO-Welterbe.
    Anuradhapura

    Anuradhapura

    Anuradhapura war über mehr als ein Jahrtausend die Hauptstadt der singhalesischen Könige und ist bis heute eine der heiligsten Städte des Buddhismus in Sri Lanka. Riesige Dagobas, Klosterruinen und der Sri Maha Bodhi, der als ältester von Menschen gepflanzter Baum mit bekanntem Pflanzdatum gilt, ziehen Pilger und Reisende gleichermaßen an.Die Stadt liegt rund 205 Kilometer nördlich von Colombo am Nordrand des Kulturdreiecks. Seit dem Schutzplan von 1949 sind die heilige Altstadt mit den Ruinen und die östlich davon angelegte Neustadt mit Behörden, Bahnhof und den meisten Unterkünften getrennt.Die Stadt war vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum Ende des 10. Jahrhunderts Königssitz. Seit 1982 steht die Sacred City of Anuradhapura auf der UNESCO-Welterbeliste. Östlich der Stadt liegt der Pilgerberg Mihintale.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI