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    • In der Umgebung
    Anuradhapura

    Sri Lanka

    Anuradhapura

    Stadt

    Anuradhapura war über mehr als ein Jahrtausend die Hauptstadt der singhalesischen Könige und ist bis heute eine der heiligsten Städte des Buddhismus in Sri Lanka.

    von Felix Gillen

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    5. Anuradhapura
    Anuradhapura war über mehr als ein Jahrtausend die Hauptstadt der singhalesischen Könige und ist bis heute eine der heiligsten Städte des Buddhismus in Sri Lanka. Riesige Dagobas, Klosterruinen und der Sri Maha Bodhi, der als ältester von Menschen gepflanzter Baum mit bekanntem Pflanzdatum gilt, ziehen Pilger und Reisende gleichermaßen an.Die Stadt liegt rund 205 Kilometer nördlich von Colombo am Nordrand des Kulturdreiecks. Seit dem Schutzplan von 1949 sind die heilige Altstadt mit den Ruinen und die östlich davon angelegte Neustadt mit Behörden, Bahnhof und den meisten Unterkünften getrennt.Die Stadt war vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum Ende des 10. Jahrhunderts Königssitz. Seit 1982 steht die Sacred City of Anuradhapura auf der UNESCO-Welterbeliste. Östlich der Stadt liegt der Pilgerberg Mihintale.

    Sehenswürdigkeiten in Anuradhapura

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Sri Maha Bodhi
    Gotteshaus

    1Sri Maha Bodhi

    Der heilige Feigenbaum soll von einem Ableger des Bodhi-Baums in Bodh Gaya stammen, den die Nonne Sanghamitta, Tochter Kaiser Ashokas, nach Sri Lanka brachte. Er ist über 2.300 Jahre alt und gilt als ältester von Menschen gepflanzter Baum mit bekanntem Pflanzdatum.
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    Thuparamaya
    Gotteshaus

    2Thuparamaya

    Eine der Hauptstätten der Verehrung in Anuradhapura und Teil der Atamasthana, der acht heiligsten Orte der Stadt.
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    Isurumuniya
    Tempel

    3Isurumuniya

    Felsentempel im Süden der heiligen Stadt, für den ausländische Besucher laut Reiseführern ein separates Ticket brauchen.
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    Mihintale
    Gotteshaus

    4Mihintale

    Auf diesem Berg östlich der Stadt soll der Mönch Mahinda im 3. Jahrhundert v. Chr. König Devanampiya Tissa getroffen und damit den Buddhismus nach Sri Lanka gebracht haben. 1.840 Granitstufen führen zur Ambasthala-Dagoba und zum Felsen Aradhana Gala. Der Eintritt liegt bei etwa 1.000 LKR (Stand März 2026), die Angaben in den Quellen weichen voneinander ab.
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    Ruwanwelisaya
    Gotteshaus

    5Ruwanwelisaya

    Die weiße Dagoba ließ König Dutugamunu errichten, fertiggestellt wurde sie um 140 v. Chr. Heute misst sie rund 103 Meter Höhe bei 290 Metern Umfang.
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    Jetavanaramaya
    Gotteshaus

    6Jetavanaramaya

    König Mahasena begann den Bau im späten 3. Jahrhundert. Mit ursprünglich 122 Metern war sie die höchste Stupa der Welt, heute misst die Ziegelkuppel nach dem Umbau im 12. Jahrhundert rund 71 Meter.
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    Restaurants in Anuradhapura

    1

    Seedevi Family Restaurant

    Familienfreundliches Restaurant mit ruhiger Atmosphäre. Gäste heben den Chopsuey-Reis des Hauses und Chicken Kottu hervor.
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    2

    Little Paradise

    Gut bewertete Adresse für lokale Küche, Gäste loben das Reis-und-Curry-Menü mit sieben Gemüsecurrys und Büffelquark.
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    Tickets, Pilgerstätten und Kleidung

    Das Kulturticket für die heilige Stadt kostet für ausländische Erwachsene 30 US-Dollar (laut Central Cultural Fund, Stand Oktober 2026) und deckt den Großteil der Stätten ab, darunter Ruwanwelisaya sowie die Klosterbezirke Jetavanaramaya und Abhayagiri.Sri Maha Bodhi und Isurumuniya erfordern laut mehreren Reiseführern eigene Tickets, die Museen von Jetavanaramaya und Abhayagiri ebenfalls.Tickets gibt es über das Portal des Central Cultural Fund oder vor Ort, etwa am Archäologischen Museum.Bedecke Schultern und Knie und zieh vor dem Betreten der Tempelterrassen die Schuhe aus. Viele Pilger tragen Weiß, vorgeschrieben ist das nicht.Zum Vollmondfest Poson im Juni kommen Tausende Pilger nach Mihintale und Anuradhapura, die Bahn setzt dann Sonderzüge ein.

    Anreise und Unterwegs

    Züge ab Colombo Fort erreichen Anuradhapura in etwa 3,5 bis 4 Stunden, mehrmals täglich. Busse nach Dambulla brauchen zwei bis drei Stunden.Die Stätten liegen weit verstreut, praktisch sind Fahrrad, Tuk-Tuk oder ein Fahrer für den Tag.Nach Mihintale fährst du mit Tuk-Tuk oder Bus Richtung Osten.

    Unterkünfte in Anuradhapura

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Anuradhapura-Reise

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      • 1Sri Maha Bodhi3 Tage
      • 2Thuparamaya4 Tage
      • 3Isurumuniya5 Tage
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    3. 3
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      Anuradhapura
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    In der Umgebung

    Wilpattu-Nationalpark

    Wilpattu-Nationalpark

    Der Wilpattu-Nationalpark ist mit rund 1.317 Quadratkilometern der größte Nationalpark Sri Lankas und liegt im Nordwesten der Insel, etwa 30 Kilometer westlich von Anuradhapura und rund 180 Kilometer nördlich von Colombo. Du kommst hierher, um Leoparden, Lippenbären und Elefanten in einer ruhigen, wenig besuchten Wildnis zu beobachten.Prägend sind die Villus, natürliche, meist runde Senken mit sanft abfallenden Sandufern, die sich mit Regenwasser füllen. Rund 106 Seen und Wasserstellen verteilen sich über den Park. Bei einer Kamerafallen-Erhebung 2018 wurden 133 Leoparden erfasst, darunter 17 Jungtiere.Wilpattu wurde 1905 Schutzgebiet und 1938 Nationalpark. Wegen des Bürgerkriegs war er von 1988 bis 2003 geschlossen.
    Kulturdreieck

    Kulturdreieck

    Das Kulturdreieck im trockenen Norden der Inselmitte bündelt die bedeutendsten Ruinenstädte und Heiligtümer Sri Lankas zwischen Anuradhapura, Polonnaruwa und Dambulla. Wer sich für die frühe singhalesische Geschichte interessiert, findet hier auf engem Raum gleich mehrere UNESCO-Welterbestätten, dazu Nationalparks mit großen Elefantenherden.Die Region liegt nördlich von Kandy, Anuradhapura etwa 205 Kilometer nördlich von Colombo. Sigiriya und Dambulla bilden mit ihrer zentralen Lage den praktischen Ausgangspunkt für Tagesausflüge.
    Sigiriya

    Sigiriya

    Sigiriya ist ein rund 180 Meter hoher Granitfels im Kulturdreieck, auf dessen Gipfelplateau König Kashyapa im 5. Jahrhundert seinen Palast errichten ließ. Die Felsenfestung mit Wassergärten, Fresken und Löwentor gehört zu den bekanntesten archäologischen Stätten Sri Lankas und steht seit 1982 auf der UNESCO-Welterbeliste.Der Fels liegt nahe der Stadt Dambulla. Zu Füßen der Anlage erstreckt sich das Dorf Sigiriya mit Unterkünften und Restaurants entlang einer Hauptstraße, knapp einen Kilometer nördlich erhebt sich der Pidurangala-Fels, von dem aus du auf Sigiriya blickst.Kashyapa regierte nach gängiger Datierung von 477 bis 495 und machte den Fels zu Palast und Hauptstadt. Der Aufstieg führt durch Garten- und Terrassenanlagen, vorbei an der Spiegelmauer und der Freskengalerie zum Löwentor und von dort über Treppen auf das Plateau.
    Dambulla

    Dambulla

    Dambulla ist eine Marktstadt im Zentrum des Kulturdreiecks, bekannt für ihren Höhlentempel mit 153 Buddha-Statuen und rund 2.100 Quadratmetern Wandmalereien. Durch die Lage an der Hauptstraße nach Anuradhapura und die Nähe zu Sigiriya ist die Stadt zugleich ein praktischer Verkehrsknoten der Region.Der Höhlentempel liegt am Fuß und in der Flanke eines Felsens, der sich 150 bis 160 Meter über die Ebene erhebt. Unterhalb davon steht die goldene Buddha-Statue des neueren Tempel- und Museumsbaus, abseits der historischen Anlage. Das Stadtzentrum mit Busbahnhof und Geschäften erstreckt sich entlang der Durchgangsstraßen, Richtung Südwesten an der Straße nach Kurunegala liegen die Megalithgräber von Ibbankatuwa.Der Überlieferung nach fand König Valagamba im 1. Jahrhundert v. Chr. 15 Jahre lang Zuflucht in den Höhlen und ließ sie später zum Tempel ausbauen. Seit 1991 gehört der Komplex zum UNESCO-Welterbe.
    Minneriya-Nationalpark

    Minneriya-Nationalpark

    Der Minneriya-Nationalpark im Kulturdreieck schützt das Einzugsgebiet eines antiken Stausees und ist bekannt für das sogenannte Gathering: In der Trockenzeit sammeln sich an den Ufern Elefanten in großer Zahl. Die Schätzungen reichen von 150 bis 200 Tieren, einzelne Berichte sprechen von bis zu 700.Der Park liegt rund 182 Kilometer von Colombo entfernt zwischen Sigiriya und Polonnaruwa und umfasst knapp 8.900 Hektar. Den Minneriya-Stausee ließ König Mahasena im 3. Jahrhundert anlegen.1938 zum Schutzgebiet erklärt, wurde Minneriya 1997 Nationalpark. Neben Elefanten leben hier Sambarhirsche, Weißbartlanguren, Hutaffen und selten Leoparden, dazu sind rund 160 Vogelarten verzeichnet, darunter Graupelikane und Buntstörche.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Pexels, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI