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    Wilpattu-Nationalpark

    Sri Lanka

    Wilpattu-Nationalpark

    Sehenswürdigkeit

    Der Wilpattu-Nationalpark ist mit rund 1.317 Quadratkilometern der größte Nationalpark Sri Lankas und liegt im Nordwesten der Insel, etwa 30 Kilometer westlich von Anuradhapura und rund 180 Kilometer nördlich von Colombo.

    von Felix Gillen

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    Der Wilpattu-Nationalpark ist mit rund 1.317 Quadratkilometern der größte Nationalpark Sri Lankas und liegt im Nordwesten der Insel, etwa 30 Kilometer westlich von Anuradhapura und rund 180 Kilometer nördlich von Colombo. Du kommst hierher, um Leoparden, Lippenbären und Elefanten in einer ruhigen, wenig besuchten Wildnis zu beobachten.Prägend sind die Villus, natürliche, meist runde Senken mit sanft abfallenden Sandufern, die sich mit Regenwasser füllen. Rund 106 Seen und Wasserstellen verteilen sich über den Park. Bei einer Kamerafallen-Erhebung 2018 wurden 133 Leoparden erfasst, darunter 17 Jungtiere.Wilpattu wurde 1905 Schutzgebiet und 1938 Nationalpark. Wegen des Bürgerkriegs war er von 1988 bis 2003 geschlossen.

    Sehenswürdigkeiten in Wilpattu-Nationalpark

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Kudiramalai Point
    Sehenswürdigkeit

    1Kudiramalai Point

    Die Landspitze an der Küste, auch Horse Point genannt, wird mit Tambapanni gleichgesetzt, wo laut Mahavamsa Prinz Vijaya 543 v. Chr. landete. Auffällig ist der kupferrote Boden, der sonst im Park nicht vorkommt.
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    Restaurants in Wilpattu-Nationalpark

    Legenden, Eintritt und Regeln

    Geschichte und LegendenLaut der Chronik Mahavamsa landete Prinz Vijaya 543 v. Chr. bei Tambapanni, das mit dem heutigen Kudiramalai Point im Park gleichgesetzt wird. Ruinen nahe dem Kali Villu werden der legendären Prinzessin Kuveni zugeschrieben.EintrittAusländische Erwachsene zahlen laut dem 2022 veröffentlichten Tarif 25 US-Dollar, Kinder von 6 bis 12 Jahren 15 US-Dollar, dazu kommen Fahrzeuggebühr und 18 Prozent Steuer (laut Reiseführern 2025 weiter gültig, Stand Oktober 2026 vorab prüfen).Aktuelle Preise nennt das staatliche Informationszentrum unter der Nummer 1919.Bei gebuchten Safaris ist der Eintritt nicht immer im Preis enthalten.

    Anreise und Safari

    AnreiseDer Haupteingang ist das Hunuwilagama Gate, das von Anuradhapura aus gut erreichbar ist. Puttalam liegt rund 26 Kilometer südlich, Colombo etwa 180 Kilometer. Tagestouren starten auch ab Negombo.Beste ZeitDie beliebteste Besuchszeit reicht von Februar bis Oktober, Regen fällt vor allem im März und von Dezember bis Februar. Safaris werden das ganze Jahr angeboten.

    Unterkünfte in Wilpattu-Nationalpark

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    In der Umgebung

    Anuradhapura

    Anuradhapura

    Anuradhapura war über mehr als ein Jahrtausend die Hauptstadt der singhalesischen Könige und ist bis heute eine der heiligsten Städte des Buddhismus in Sri Lanka. Riesige Dagobas, Klosterruinen und der Sri Maha Bodhi, der als ältester von Menschen gepflanzter Baum mit bekanntem Pflanzdatum gilt, ziehen Pilger und Reisende gleichermaßen an.Die Stadt liegt rund 205 Kilometer nördlich von Colombo am Nordrand des Kulturdreiecks. Seit dem Schutzplan von 1949 sind die heilige Altstadt mit den Ruinen und die östlich davon angelegte Neustadt mit Behörden, Bahnhof und den meisten Unterkünften getrennt.Die Stadt war vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum Ende des 10. Jahrhunderts Königssitz. Seit 1982 steht die Sacred City of Anuradhapura auf der UNESCO-Welterbeliste. Östlich der Stadt liegt der Pilgerberg Mihintale.
    Kulturdreieck

    Kulturdreieck

    Das Kulturdreieck im trockenen Norden der Inselmitte bündelt die bedeutendsten Ruinenstädte und Heiligtümer Sri Lankas zwischen Anuradhapura, Polonnaruwa und Dambulla. Wer sich für die frühe singhalesische Geschichte interessiert, findet hier auf engem Raum gleich mehrere UNESCO-Welterbestätten, dazu Nationalparks mit großen Elefantenherden.Die Region liegt nördlich von Kandy, Anuradhapura etwa 205 Kilometer nördlich von Colombo. Sigiriya und Dambulla bilden mit ihrer zentralen Lage den praktischen Ausgangspunkt für Tagesausflüge.
    Dambulla

    Dambulla

    Dambulla ist eine Marktstadt im Zentrum des Kulturdreiecks, bekannt für ihren Höhlentempel mit 153 Buddha-Statuen und rund 2.100 Quadratmetern Wandmalereien. Durch die Lage an der Hauptstraße nach Anuradhapura und die Nähe zu Sigiriya ist die Stadt zugleich ein praktischer Verkehrsknoten der Region.Der Höhlentempel liegt am Fuß und in der Flanke eines Felsens, der sich 150 bis 160 Meter über die Ebene erhebt. Unterhalb davon steht die goldene Buddha-Statue des neueren Tempel- und Museumsbaus, abseits der historischen Anlage. Das Stadtzentrum mit Busbahnhof und Geschäften erstreckt sich entlang der Durchgangsstraßen, Richtung Südwesten an der Straße nach Kurunegala liegen die Megalithgräber von Ibbankatuwa.Der Überlieferung nach fand König Valagamba im 1. Jahrhundert v. Chr. 15 Jahre lang Zuflucht in den Höhlen und ließ sie später zum Tempel ausbauen. Seit 1991 gehört der Komplex zum UNESCO-Welterbe.
    Norden

    Norden

    Der Norden Sri Lankas umfasst die Nordprovinz mit der Hauptstadt Jaffna und den Distrikten Jaffna, Kilinochchi, Mannar, Mullaitivu und Vavuniya. Du reist hierher, um die tamilische Kultur des Landes kennenzulernen: Hindutempel, eine eigene Küche und flache Inseln vor der Küste.An ihrer engsten Stelle liegt die Provinz nur etwa 35 Kilometer von Indien entfernt. Bei Mannar verbindet die Adamsbrücke, eine Kette aus Kalksteininseln, die Küste beinahe mit dem indischen Festland.
    Sigiriya

    Sigiriya

    Sigiriya ist ein rund 180 Meter hoher Granitfels im Kulturdreieck, auf dessen Gipfelplateau König Kashyapa im 5. Jahrhundert seinen Palast errichten ließ. Die Felsenfestung mit Wassergärten, Fresken und Löwentor gehört zu den bekanntesten archäologischen Stätten Sri Lankas und steht seit 1982 auf der UNESCO-Welterbeliste.Der Fels liegt nahe der Stadt Dambulla. Zu Füßen der Anlage erstreckt sich das Dorf Sigiriya mit Unterkünften und Restaurants entlang einer Hauptstraße, knapp einen Kilometer nördlich erhebt sich der Pidurangala-Fels, von dem aus du auf Sigiriya blickst.Kashyapa regierte nach gängiger Datierung von 477 bis 495 und machte den Fels zu Palast und Hauptstadt. Der Aufstieg führt durch Garten- und Terrassenanlagen, vorbei an der Spiegelmauer und der Freskengalerie zum Löwentor und von dort über Treppen auf das Plateau.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI