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    Kulturdreieck

    Sri Lanka

    Kulturdreieck

    Region

    Das Kulturdreieck im trockenen Norden der Inselmitte bündelt die bedeutendsten Ruinenstädte und Heiligtümer Sri Lankas zwischen Anuradhapura, Polonnaruwa und Dambulla.

    von Felix Gillen

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    4. Kulturdreieck
    Das Kulturdreieck im trockenen Norden der Inselmitte bündelt die bedeutendsten Ruinenstädte und Heiligtümer Sri Lankas zwischen Anuradhapura, Polonnaruwa und Dambulla. Wer sich für die frühe singhalesische Geschichte interessiert, findet hier auf engem Raum gleich mehrere UNESCO-Welterbestätten, dazu Nationalparks mit großen Elefantenherden.Die Region liegt nördlich von Kandy, Anuradhapura etwa 205 Kilometer nördlich von Colombo. Sigiriya und Dambulla bilden mit ihrer zentralen Lage den praktischen Ausgangspunkt für Tagesausflüge.
    Drei historische Hauptstädte prägen das Kulturdreieck: Anuradhapura war vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis ins 10. Jahrhundert n. Chr. Sitz singhalesischer Könige, danach übernahm Polonnaruwa diese Rolle. Beide Ruinenstädte stehen seit 1982 auf der Welterbeliste der UNESCO, ebenso die Felsenfestung Sigiriya. Der Höhlentempel von Dambulla folgte 1991.Neben Klöstern, Dagobas und Palastruinen gehören die antiken Stauseen zum Bild der Region. Am Minneriya-Stausee aus dem 3. Jahrhundert versammeln sich in der Trockenzeit Elefanten in großer Zahl, ein Naturschauspiel, das sich je nach Monat in die Nachbarparks Kaudulla und Hurulu verlagert.Für die großen Stätten erhebt der Central Cultural Fund Eintritt in US-Dollar, zahlbar in Rupien. Die Preise sind vergleichsweise hoch und ändern sich gelegentlich, daher lohnt ein Blick auf das offizielle Ticketportal vor der Reise.
    Dambulla

    Ort 1 von 4

    Dambulla

    Dambulla ist eine Marktstadt im Zentrum des Kulturdreiecks, bekannt für ihren Höhlentempel mit 153 Buddha-Statuen und rund 2.100 Quadratmetern Wandmalereien.

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    Polonnaruwa

    Ort 2 von 4

    Polonnaruwa

    Polonnaruwa war nach Anuradhapura die zweite große Königsstadt Sri Lankas, ihre weitläufige Ruinenstadt steht seit 1982 auf der UNESCO-Welterbeliste.

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    Minneriya-Nationalpark
    Eli Solidum / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Ort 3 von 4

    Minneriya-Nationalpark

    Der Minneriya-Nationalpark im Kulturdreieck schützt das Einzugsgebiet eines antiken Stausees und ist bekannt für das sogenannte Gathering: In der Trockenzeit sammeln sich an den Ufern Elefanten in großer Zahl.

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    Anuradhapura

    Ort 4 von 4

    Anuradhapura

    Anuradhapura war über mehr als ein Jahrtausend die Hauptstadt der singhalesischen Könige und ist bis heute eine der heiligsten Städte des Buddhismus in Sri Lanka.

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    Sigiriya

    Sigiriya

    Sigiriya ist ein rund 180 Meter hoher Granitfels im Kulturdreieck, auf dessen Gipfelplateau König Kashyapa im 5. Jahrhundert seinen Palast errichten ließ. Die Felsenfestung mit Wassergärten, Fresken und Löwentor gehört zu den bekanntesten archäologischen Stätten Sri Lankas und steht seit 1982 auf der UNESCO-Welterbeliste.Der Fels liegt nahe der Stadt Dambulla. Zu Füßen der Anlage erstreckt sich das Dorf Sigiriya mit Unterkünften und Restaurants entlang einer Hauptstraße, knapp einen Kilometer nördlich erhebt sich der Pidurangala-Fels, von dem aus du auf Sigiriya blickst.Kashyapa regierte nach gängiger Datierung von 477 bis 495 und machte den Fels zu Palast und Hauptstadt. Der Aufstieg führt durch Garten- und Terrassenanlagen, vorbei an der Spiegelmauer und der Freskengalerie zum Löwentor und von dort über Treppen auf das Plateau.

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    Klassische Rundreise: Kulturdreieck, Hochland und Südküste

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    Die klassische Route verbindet die alten Königsstädte im Norden der Inselmitte mit Kandy, den Teebergen um Nuwara Eliya und Ella, einem Nationalpark im Süden und den Stränden zwischen Mirissa und Galle. Sie eignet sich am besten von Dezember bis März.

    15 Tage
    9 Stopps

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    Sigiriya

    Sigiriya

    Sigiriya ist ein rund 180 Meter hoher Granitfels im Kulturdreieck, auf dessen Gipfelplateau König Kashyapa im 5. Jahrhundert seinen Palast errichten ließ. Die Felsenfestung mit Wassergärten, Fresken und Löwentor gehört zu den bekanntesten archäologischen Stätten Sri Lankas und steht seit 1982 auf der UNESCO-Welterbeliste.Der Fels liegt nahe der Stadt Dambulla. Zu Füßen der Anlage erstreckt sich das Dorf Sigiriya mit Unterkünften und Restaurants entlang einer Hauptstraße, knapp einen Kilometer nördlich erhebt sich der Pidurangala-Fels, von dem aus du auf Sigiriya blickst.Kashyapa regierte nach gängiger Datierung von 477 bis 495 und machte den Fels zu Palast und Hauptstadt. Der Aufstieg führt durch Garten- und Terrassenanlagen, vorbei an der Spiegelmauer und der Freskengalerie zum Löwentor und von dort über Treppen auf das Plateau.
    Minneriya-Nationalpark

    Minneriya-Nationalpark

    Der Minneriya-Nationalpark im Kulturdreieck schützt das Einzugsgebiet eines antiken Stausees und ist bekannt für das sogenannte Gathering: In der Trockenzeit sammeln sich an den Ufern Elefanten in großer Zahl. Die Schätzungen reichen von 150 bis 200 Tieren, einzelne Berichte sprechen von bis zu 700.Der Park liegt rund 182 Kilometer von Colombo entfernt zwischen Sigiriya und Polonnaruwa und umfasst knapp 8.900 Hektar. Den Minneriya-Stausee ließ König Mahasena im 3. Jahrhundert anlegen.1938 zum Schutzgebiet erklärt, wurde Minneriya 1997 Nationalpark. Neben Elefanten leben hier Sambarhirsche, Weißbartlanguren, Hutaffen und selten Leoparden, dazu sind rund 160 Vogelarten verzeichnet, darunter Graupelikane und Buntstörche.
    Dambulla

    Dambulla

    Dambulla ist eine Marktstadt im Zentrum des Kulturdreiecks, bekannt für ihren Höhlentempel mit 153 Buddha-Statuen und rund 2.100 Quadratmetern Wandmalereien. Durch die Lage an der Hauptstraße nach Anuradhapura und die Nähe zu Sigiriya ist die Stadt zugleich ein praktischer Verkehrsknoten der Region.Der Höhlentempel liegt am Fuß und in der Flanke eines Felsens, der sich 150 bis 160 Meter über die Ebene erhebt. Unterhalb davon steht die goldene Buddha-Statue des neueren Tempel- und Museumsbaus, abseits der historischen Anlage. Das Stadtzentrum mit Busbahnhof und Geschäften erstreckt sich entlang der Durchgangsstraßen, Richtung Südwesten an der Straße nach Kurunegala liegen die Megalithgräber von Ibbankatuwa.Der Überlieferung nach fand König Valagamba im 1. Jahrhundert v. Chr. 15 Jahre lang Zuflucht in den Höhlen und ließ sie später zum Tempel ausbauen. Seit 1991 gehört der Komplex zum UNESCO-Welterbe.
    Polonnaruwa

    Polonnaruwa

    Polonnaruwa war nach Anuradhapura die zweite große Königsstadt Sri Lankas, ihre weitläufige Ruinenstadt steht seit 1982 auf der UNESCO-Welterbeliste. Palastanlagen, Tempel und die Felsskulpturen von Gal Vihara lassen sich gut an einem Tag mit dem Fahrrad erkunden.Die Stadt liegt im Osten des Kulturdreiecks am Stausee Parakrama Samudra. Die archäologische Zone erstreckt sich nördlich der heutigen Stadt, das moderne Zentrum mit Bahnhof und Busbahnhof liegt im Stadtteil Kaduruwela etwa drei Kilometer südlich.Nachdem Vijayabahu I. die Stadt 1070 eingenommen hatte, erlebte sie unter Parakramabahu I. im 12. Jahrhundert ihre Blüte. Aus dieser Zeit stammen der Königspalast, das Heilige Viereck mit dem Vatadage und die Bewässerungsanlagen, die jene der Anuradhapura-Zeit übertrafen.
    Anuradhapura

    Anuradhapura

    Anuradhapura war über mehr als ein Jahrtausend die Hauptstadt der singhalesischen Könige und ist bis heute eine der heiligsten Städte des Buddhismus in Sri Lanka. Riesige Dagobas, Klosterruinen und der Sri Maha Bodhi, der als ältester von Menschen gepflanzter Baum mit bekanntem Pflanzdatum gilt, ziehen Pilger und Reisende gleichermaßen an.Die Stadt liegt rund 205 Kilometer nördlich von Colombo am Nordrand des Kulturdreiecks. Seit dem Schutzplan von 1949 sind die heilige Altstadt mit den Ruinen und die östlich davon angelegte Neustadt mit Behörden, Bahnhof und den meisten Unterkünften getrennt.Die Stadt war vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum Ende des 10. Jahrhunderts Königssitz. Seit 1982 steht die Sacred City of Anuradhapura auf der UNESCO-Welterbeliste. Östlich der Stadt liegt der Pilgerberg Mihintale.

    Quellen & Methode

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