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    Norden

    Sri Lanka

    Norden

    Region

    Der Norden Sri Lankas umfasst die Nordprovinz mit der Hauptstadt Jaffna und den Distrikten Jaffna, Kilinochchi, Mannar, Mullaitivu und Vavuniya.

    von Felix Gillen

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    Der Norden Sri Lankas umfasst die Nordprovinz mit der Hauptstadt Jaffna und den Distrikten Jaffna, Kilinochchi, Mannar, Mullaitivu und Vavuniya. Du reist hierher, um die tamilische Kultur des Landes kennenzulernen: Hindutempel, eine eigene Küche und flache Inseln vor der Küste.An ihrer engsten Stelle liegt die Provinz nur etwa 35 Kilometer von Indien entfernt. Bei Mannar verbindet die Adamsbrücke, eine Kette aus Kalksteininseln, die Küste beinahe mit dem indischen Festland.
    Zentrum des Nordens ist Jaffna, rund 396 Kilometer von Colombo entfernt und vor dem Bürgerkrieg die zweitgrößte Stadt des Landes. Hier stehen der Nallur-Kandaswamy-Tempel, das Fort aus portugiesischer und niederländischer Zeit und die 1981 niedergebrannte und später wiederaufgebaute Stadtbibliothek. Vom Anleger Kurikadduwan fahren Fähren zu den Inseln Nainativu und Delft.Am südwestlichen Rand der Region, zwischen Puttalam und Anuradhapura, liegt der Wilpattu-Nationalpark, mit rund 1.317 Quadratkilometern der größte Nationalpark Sri Lankas und eines der besten Gebiete zur Leopardenbeobachtung.Der Norden war über Jahrzehnte vom Bürgerkrieg geprägt, viele Orte sind erst seit den 2000er und 2010er Jahren wieder gut erreichbar. Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise findest du beim Auswärtigen Amt.
    Jaffna
    David Stanley from Nanaimo, Canada / Wikimedia Commons / CC BY 2.0

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    Jaffna

    Jaffna ist die Hauptstadt der Nordprovinz und das kulturelle Zentrum der Tamilen Sri Lankas, rund 396 Kilometer nördlich von Colombo.

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    Wilpattu-Nationalpark

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    Wilpattu-Nationalpark

    Der Wilpattu-Nationalpark ist mit rund 1.317 Quadratkilometern der größte Nationalpark Sri Lankas und liegt im Nordwesten der Insel, etwa 30 Kilometer westlich von Anuradhapura und rund 180 Kilometer nördlich von Colombo.

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    Rundreisen durch die Region

    Ostküste und Norden: Trincomalee, Jaffna und Arugam Bay

    Ostküste und Norden: Trincomalee, Jaffna und Arugam Bay

    Diese Route führt in den Teil der Insel, der während des Südwest-Monsuns im Regenschatten liegt: zu den Buchten bei Trincomalee, ins tamilisch geprägte Jaffna und an die Surfküste von Arugam Bay. Sie ist für Mai bis September gedacht.

    15 Tage
    7 Stopps

    In der Umgebung

    Jaffna

    Jaffna

    Jaffna ist die Hauptstadt der Nordprovinz und das kulturelle Zentrum der Tamilen Sri Lankas, rund 396 Kilometer nördlich von Colombo. Du kommst hierher wegen der Hindutempel, der Kolonialbauten, der eigenen Küche mit dem bekannten Jaffna-Krabbencurry und der Inseln vor der Küste.Vor dem Bürgerkrieg war Jaffna die zweitgrößte Stadt des Landes, 2012 zählte sie rund 88.000 Einwohner. Das historische Viertel Nallur war Hauptstadt des mittelalterlichen Königreichs Jaffna und ist heute mit dem Kandaswamy-Tempel das religiöse Herz der Stadt. Am Wasser beim Küstenviertel Gurunagar liegen das Fort und die Stadtbibliothek nur wenige Meter voneinander entfernt.Weitere Stadtteile und Vororte sind unter anderem Chundikuli, Vannarpannai und Kokkuvil. Für Ausflüge zu den Inseln Nainativu und Delft brichst du am besten früh am Morgen auf.
    Anuradhapura

    Anuradhapura

    Anuradhapura war über mehr als ein Jahrtausend die Hauptstadt der singhalesischen Könige und ist bis heute eine der heiligsten Städte des Buddhismus in Sri Lanka. Riesige Dagobas, Klosterruinen und der Sri Maha Bodhi, der als ältester von Menschen gepflanzter Baum mit bekanntem Pflanzdatum gilt, ziehen Pilger und Reisende gleichermaßen an.Die Stadt liegt rund 205 Kilometer nördlich von Colombo am Nordrand des Kulturdreiecks. Seit dem Schutzplan von 1949 sind die heilige Altstadt mit den Ruinen und die östlich davon angelegte Neustadt mit Behörden, Bahnhof und den meisten Unterkünften getrennt.Die Stadt war vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum Ende des 10. Jahrhunderts Königssitz. Seit 1982 steht die Sacred City of Anuradhapura auf der UNESCO-Welterbeliste. Östlich der Stadt liegt der Pilgerberg Mihintale.
    Wilpattu-Nationalpark

    Wilpattu-Nationalpark

    Der Wilpattu-Nationalpark ist mit rund 1.317 Quadratkilometern der größte Nationalpark Sri Lankas und liegt im Nordwesten der Insel, etwa 30 Kilometer westlich von Anuradhapura und rund 180 Kilometer nördlich von Colombo. Du kommst hierher, um Leoparden, Lippenbären und Elefanten in einer ruhigen, wenig besuchten Wildnis zu beobachten.Prägend sind die Villus, natürliche, meist runde Senken mit sanft abfallenden Sandufern, die sich mit Regenwasser füllen. Rund 106 Seen und Wasserstellen verteilen sich über den Park. Bei einer Kamerafallen-Erhebung 2018 wurden 133 Leoparden erfasst, darunter 17 Jungtiere.Wilpattu wurde 1905 Schutzgebiet und 1938 Nationalpark. Wegen des Bürgerkriegs war er von 1988 bis 2003 geschlossen.
    Nilaveli & Pigeon Island

    Nilaveli & Pigeon Island

    Nilaveli ist ein Badeort rund 16 Kilometer nordwestlich von Trincomalee an der Ostküste. Du kommst hierher wegen des langen Sandstrands und vor allem wegen des Pigeon-Island-Nationalparks, der nur etwa einen Kilometer vor der Küste liegt und zu den besten Schnorchelrevieren Sri Lankas zählt.Nach dem Tsunami 2004 und dem Bürgerkrieg blieben die Besucher lange aus, seit 2010 hat sich der Tourismus erholt. Der Ort selbst besteht vor allem aus Hotels, Gästehäusern und einfachen Restaurants entlang der Küste, das touristische Leben konzentriert sich auf den Strandabschnitt gegenüber der Insel.Der Name wird oft als Verbindung von tamilisch Nilā (Mondlicht) und vèli (offenes Land) gedeutet. Die beste Zeit für Bootsausflüge und Schnorcheln ist etwa April oder Mai bis September, außerhalb dieser Monate macht der Nordostmonsun das Meer unruhig.
    Trincomalee

    Trincomalee

    Trincomalee ist die Hauptstadt der Ostprovinz und liegt an einem der größten Naturhäfen der Welt. Du kommst hierher wegen des Koneswaram-Tempels hoch über dem Meer, der Festung Fort Frederick und der Strände nördlich der Stadt, die von Mai bis September ihre beste Zeit haben.Der kreisförmige Hafen wird von zwei Landzungen und terrassierten Hügeln eingefasst, Admiral Horatio Nelson soll ihn als den schönsten Hafen der Welt bezeichnet haben. Auf der Halbinsel zwischen Hafen und offenem Meer liegt Fort Frederick, an dessen Spitze der Swami Rock mit dem Tempel aufragt.Die meisten Unterkünfte und Restaurants findest du nicht im Zentrum, sondern im nördlichen Strandviertel Uppuveli, das als Badeort der Stadt gilt. Von hier sind es nur wenige Kilometer bis nach Nilaveli und zum Pigeon-Island-Nationalpark.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI