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    Region Lublin
    MaKa~commonswiki / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

    Polen

    Region Lublin

    Region

    Die Woiwodschaft Lublin liegt ganz im Osten Polens und grenzt an Belarus und die Ukraine. Im Westen bildet die Weichsel, im Osten der Bug über weite Strecken die Grenze.

    von Felix Gillen

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    4. Region Lublin
    Die Woiwodschaft Lublin liegt ganz im Osten Polens und grenzt an Belarus und die Ukraine. Im Westen bildet die Weichsel, im Osten der Bug über weite Strecken die Grenze. Rund zwei Millionen Menschen leben hier, Lublin ist die einzige Großstadt. Die Landschaft reicht vom Lubliner Hochland über die Hügel des Roztocze bis zum Polesie im Nordosten.Hier wurde 1569 die Lubliner Union geschlossen, die Polen und Litauen zu einem Staat verband. Im Zweiten Weltkrieg errichteten die deutschen Besatzer in der Region die Vernichtungslager Majdanek, Belzec und Sobibor. Heute ziehen die Renaissancestadt Zamość, das Weichselstädtchen Kazimierz Dolny und die Nationalparks Roztocze und Polesie Besucher an.
    Lublin mit seiner Altstadt, dem Schloss und dem Erbe der einst großen jüdischen Gemeinde ist der Ausgangspunkt für die Region. Der Flughafen Lublin in Świdnik und die Bahnstrecke nach Warschau machen die Stadt gut erreichbar.Westlich von Lublin liegt an der Weichsel Kazimierz Dolny mit Marktplatz, Burgruine und Lössschluchten, auf dem Weg dorthin der Kurort Nałęczów. Im Südosten lohnt Zamość, die Idealstadt der Renaissance und UNESCO-Welterbe, von dort ist es nicht weit in den Roztocze-Nationalpark bei Zwierzyniec.Für die Gedenkstätte Majdanek am Stadtrand von Lublin solltest du dir ausreichend Zeit nehmen.
    Kazimierz Dolny

    Ort 1 von 3

    Kazimierz Dolny

    Kazimierz Dolny liegt am Ostufer der Weichsel, etwa 50 km westlich von Lublin, und hat rund 2.500 Einwohner. Erstmals 1249 erwähnt, war der Ort ein Hafen für den Getreidehandel auf der Weichsel.

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    Zamość

    Ort 2 von 3

    Zamość

    Zamość liegt im Südosten Polens, rund 240 km von Warschau und 110 km von Lemberg (Lwiw) entfernt, und hat etwa 58.000 Einwohner.

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    Lublin

    Ort 3 von 3

    Lublin

    Lublin liegt etwa 170 km südöstlich von Warschau und ist mit rund 327.000 Einwohnern die achtgrößte Stadt Polens. Fünf Universitäten machen sie zu einer jungen Studentenstadt.

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    Sehenswürdigkeiten in Region Lublin

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Gedenkstätte Majdanek
    Museum

    Gedenkstätte Majdanek

    Von Oktober 1941 bis Juli 1944 betrieb die SS am Stadtrand von Lublin das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek. Die Zahl der Opfer wird auf rund 80.000 geschätzt, als gesicherte Mindestzahl gelten 78.000 Tote. Am 24. Juli 1944 erreichte die Rote Armee das Lager, im November 1944 wurde hier das Staatliche Museum Majdanek eröffnet. Am früheren Eingang steht das Denkmal von Wiktor Tołkin, am Ende der Gedenkstraße das Mausoleum mit der Asche der Opfer. Polnischsprachige Führungen für Einzelbesucher gibt es am Wochenende um 11 Uhr, im Sommer häufiger. Das Museum rät von einem Besuch mit Kindern unter 14 Jahren ab, zu Führungen werden sie nicht zugelassen. Adresse: Droga Męczenników Majdanka 67.
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    Roztocze-Nationalpark
    Nationalpark

    Roztocze-Nationalpark

    Der 1974 gegründete Nationalpark umfasst rund 85 km², zu rund 95 Prozent Wald. Sitz der Verwaltung ist Zwierzyniec, in der Nähe liegt der Echo-Teich. Seit 1982 werden an den Echo-Teichen Konik-Pferde gehalten, eine polnische Pferderasse und das Symbol des Parks. Knapp ein Drittel der Fläche nimmt Tannen-Mischwald ein, dazu kommen Buchenwälder.
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    Kurpark Nałęczów
    Park

    Kurpark Nałęczów

    Der Kurort Nałęczów liegt zwischen Lublin und Kazimierz Dolny. Im rund 25 Hektar großen Kurpark steht das Palais der Familie Małachowski. Stanisław Małachowski kaufte das Gut 1751 und benannte es 1772 nach dem Familienwappen Nałęcz. Um 1800 wurde die Heilwirkung der Quellen erkannt und 1817 wissenschaftlich bestätigt, Ende des 19. Jahrhunderts bauten Ärzte den Kurbetrieb aus. Zu den Kurgästen gehörten Stefan Żeromski, Bolesław Prus und Henryk Sienkiewicz.
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    Rundreisen durch die Region

    Süden: Krakau, Tatra und Karpaten

    Süden: Krakau, Tatra und Karpaten

    Zehn Tage durch den Süden und Südosten Polens: von Krakau in die Tatra nach Zakopane, zum Dunajec-Durchbruch in den Pieninen und weiter in die Bieszczady, ein Teil der Ostkarpaten im äußersten Südosten an der Grenze zur Slowakei und zur Ukraine. Auf dem Rückweg nach Norden folgen das Schloss Łańcut, die Renaissancestadt Zamość, das Künstlerstädtchen Kazimierz Dolny und Lublin. Es ist eine Autoroute, denn Pieninen und Bieszczady liegen abseits der großen Bahnstrecken. Die Fahrt von den Pieninen in die Bieszczady ist mit rund 250 Kilometern die längste Etappe.

    10 Tage
    9 Stopps
    Gabelflug

    In der Umgebung

    Zamość

    Zamość

    Zamość liegt im Südosten Polens, rund 240 km von Warschau und 110 km von Lemberg (Lwiw) entfernt, und hat etwa 58.000 Einwohner. Ab 1578 ließ Jan Zamoyski die Stadt vom venezianischen Architekten Bernardo Morando als ideale Renaissancestadt anlegen, was ihr den Beinamen Padua des Nordens einbrachte. Seit 1992 gehört die Altstadt zum UNESCO-Welterbe.Die Altstadt hat einen sechseckigen Grundriss: Im Westen lagen die Residenz der Zamoyskis und die Akademie, im Osten die Bürgerstadt mit drei Plätzen, dem Großen Markt (Rynek Wielki), dem Salzmarkt und dem Wassermarkt. Am Großen Markt mit seinen Laubenhäusern steht das Rathaus mit 52 Meter hohem Uhrturm. Rund um die Altstadt sind Reste der Festung erhalten.Die Hauptsehenswürdigkeiten schaffst du an einem Tag. Zamość eignet sich auch als Ausgangspunkt für Ausflüge in den Roztocze-Nationalpark.
    Lublin

    Lublin

    Lublin liegt etwa 170 km südöstlich von Warschau und ist mit rund 327.000 Einwohnern die achtgrößte Stadt Polens. Fünf Universitäten machen sie zu einer jungen Studentenstadt. 1317 erhielt Lublin das Magdeburger Stadtrecht und wurde zu einem Handelsplatz an der Via Regia, 1569 wurde hier die Lubliner Union zwischen Polen und Litauen geschlossen.Die Altstadt liegt am Rand des Bystrzyca-Tals und ist von Resten der Stadtmauer mit Krakauer Tor und Grodzka-Tor umgeben. Am Marktplatz steht das frühere Rathaus, das Krontribunal, ringsum liegen Renaissance-Bürgerhäuser, der Dom und die Dominikanerbasilika. Das Grodzka-Tor markierte früher die Grenze zum jüdischen Viertel, dahinter erhebt sich das Schloss mit der Dreifaltigkeitskapelle. Westlich der Altstadt schließen die Neustadt und der Sächsische Garten an.Am Stadtrand erinnert die Gedenkstätte Majdanek an das deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager. Für Lublin solltest du zwei Tage einplanen, gut kombinierbar mit Kazimierz Dolny und Zamość.
    Kazimierz Dolny

    Kazimierz Dolny

    Kazimierz Dolny liegt am Ostufer der Weichsel, etwa 50 km westlich von Lublin, und hat rund 2.500 Einwohner. Erstmals 1249 erwähnt, war der Ort ein Hafen für den Getreidehandel auf der Weichsel. Nach dem Brand durch schwedische Truppen 1656 und dem Ende des Getreidehandels verlor er an Bedeutung, ab dem späten 19. Jahrhundert brachten Maler, Schriftsteller und Sommergäste neues Leben in die Stadt.Mittelpunkt ist der Marktplatz mit den Renaissance-Bürgerhäusern der Familie Przybyła, unweit davon steht das Haus Celej mit einer Abteilung des Weichselmuseums. Dazu kommen die Pfarrkirche, die Burgruine und der Drei-Kreuze-Berg mit Blick über das Weichseltal. Rund um den Ort ziehen sich Lössschluchten durch den Landschaftspark Kazimierz, dazu kommen alte Getreidespeicher.Ort und Umgebung stehen seit 1994 als polnisches Geschichtsdenkmal unter Schutz. An Sommerwochenenden ist es voll, unter der Woche und in der Nebensaison geht es ruhiger zu.
    Schloss Łańcut

    Schloss Łańcut

    Schloss Łańcut (Zamek w Łańcucie) im Karpatenvorland nahe Rzeszów ist eine frühere Magnatenresidenz der Familien Lubomirski und Potocki. Stanisław Lubomirski, Woiwode von Krakau, ließ die Anlage zwischen 1629 und 1641 nach Plänen von Maciej Trapola ausbauen, nach 1783 ließ Izabela Lubomirska Teile der Befestigungen in Gärten umwandeln. Ab 1816 gehörte es der Familie Potocki, die es bis 1944 bewohnte. Seit September 1944 ist das Schloss Museum, seit 2005 hat die Anlage mit dem Park den Status eines polnischen Geschichtsdenkmals.Zum Museum gehören neben den Schlossräumen die Wagenremise mit einer Sammlung von Kutschen und Zubehör, das Orchideenhaus im Park, eine Abteilung für Ikonen und Kirchenkunst sowie eine Judaika-Sammlung, die mit der von den Lubomirskis gestifteten Synagoge von Łańcut verbunden ist. Der rund 36 Hektar große Landschaftspark mit Italienischem Garten, Rosengarten und Wassergraben umgibt das Schloss.
    Karpatenvorland

    Karpatenvorland

    Das Karpatenvorland (Podkarpackie) im Südosten Polens grenzt im Süden an die Slowakei und im Osten an die Ukraine. Hauptstadt der 1999 gebildeten Woiwodschaft ist Rzeszów; größte Flüsse sind San, Wisłoka und Wisłok.Nach Süden steigt die Landschaft zu den Bieszczady an, wo die Tarnica mit 1346 Metern den höchsten Punkt der Woiwodschaft bildet. Adelsresidenzen wie Łańcut und Krasiczyn, die Festungsstadt Przemyśl und hölzerne Cerkwie erzählen von der wechselvollen Geschichte dieses Grenzlandes.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI