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    Big Sur und Highway 1

    USA

    Big Sur und Highway 1

    Sehenswürdigkeit

    Big Sur ist der rund 115 Kilometer lange Küstenabschnitt Kaliforniens zwischen Carmel und San Simeon, an dem die Santa Lucia Mountains direkt in den Pazifik abfallen.

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    5. Big Sur und Highway 1
    Big Sur ist der rund 115 Kilometer lange Küstenabschnitt Kaliforniens zwischen Carmel und San Simeon, an dem die Santa Lucia Mountains direkt in den Pazifik abfallen. Du fährst hierher für den Highway 1, der sich in Kurven über Steilklippen, Betonbogenbrücken und Redwood-Schluchten zieht und zu den berühmtesten Küstenstraßen der Welt zählt.Städte gibt es keine. Die Gegend hat nur rund 2.000 ganzjährige Bewohner und ein paar kleine Ansammlungen von Lodges, Restaurants, Tankstellen und Campingplätzen, eine davon ist Big Sur Village im Tal des Big Sur River, gut 40 Kilometer südlich von Carmel. Gerade das macht den Reiz aus: keine Supermärkte, keine Ketten, dafür Aussichtspunkte, Wanderwege durch Redwoods und Strände, an denen der Nebel morgens zwischen den Felsen hängt.Plane Big Sur nicht als Durchfahrt in zwei Stunden. Wer an einem Tag Bixby Creek Bridge, Pfeiffer Beach und McWay Falls sehen und dazwischen wandern will, braucht Zeit, und eine Übernachtung im Tal macht die Fahrt deutlich entspannter.

    Sehenswürdigkeiten in Big Sur und Highway 1

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Point Sur State Historic Park
    Park

    1Point Sur State Historic Park

    Der Leuchtturm von 1889 steht auf einem Vulkanfelsen rund 110 Meter über dem Pazifik und ist bis heute in Betrieb. Besichtigen kannst du ihn nur auf geführten Touren, Treffpunkt ist das Tor am Highway 1.
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    McWay Falls
    Sehenswürdigkeit

    2McWay Falls

    Der rund 24 Meter hohe Wasserfall im Julia Pfeiffer Burns State Park stürzt von Granitklippen auf einen Strand und ins Meer. Du siehst ihn nur vom Aussichtspunkt oberhalb der Bucht, Strand und Klippen sind gesperrt.
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    Henry Miller Memorial Library
    Sehenswürdigkeit

    3Henry Miller Memorial Library

    Emil White, ein Freund Henry Millers, gründete das Haus 1981 als Erinnerungsort. Heute ist es Buchladen, Kunstzentrum und Bühne für Konzerte und Lesungen.
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    Bixby Creek Bridge

    4Bixby Creek Bridge

    Die Betonbogenbrücke von 1932 spannt sich 218 Meter lang über eine Schlucht, rund 79 Meter über dem Bach. Bei ihrer Fertigstellung hatte sie den längsten Betonbogen im kalifornischen Highway-Netz. Achtung: Rund um die Brücke gilt seit August 2026 ein Parkverbot.
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    Julia Pfeiffer Burns State Park

    5Julia Pfeiffer Burns State Park

    Der Park ist nach einer Pionierin der Big-Sur-Küste benannt. Neben McWay Falls lohnt Partington Cove, ein früherer Verladehafen für Tanbark, den du durch einen in den Fels gesprengten Tunnel erreichst. Die Wanderwege östlich des Highway sind bis auf Weiteres gesperrt.
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    Pfeiffer Beach

    6Pfeiffer Beach

    Der Strand des Los Padres National Forest ist für Keyhole Rock bekannt, einen Felsen mit einem Durchbruch, durch den die Brandung schlägt. Du erreichst ihn über die schmale, schwer zu findende Sycamore Canyon Road; der Parkplatz ist an Sommerwochenenden schnell voll, und Schwimmen ist wegen Strömung und Felsen gefährlich.
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    Restaurants in Big Sur und Highway 1

    1

    Nepenthe

    Das Restaurant auf einer Klippe rund 240 Meter über der Küste eröffnete 1949 auf einem Grundstück, das zuvor Orson Welles und Rita Hayworth gehörte. Bestell den Ambrosia Burger und setz dich auf die Terrasse; das Café Kevah darunter serviert tagsüber Frühstück und Lunch.
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    Geschichte und Kultur

    Lange vor den ersten Siedlern lebten hier die Esselen, deren Spuren bis etwa 3500 v. Chr. zurückreichen. Ab den 1860er Jahren kamen Homesteader, die über den Homestead Act Parzellen von 160 Acres erhielten. Familien wie die Pfeiffers und Posts gaben vielen Orten ihren Namen, darunter Pfeiffer Beach und der Pfeiffer Big Sur State Park.Bis in die 1930er Jahre war die Küste fast nur zu Pferd oder per Wagen erreichbar. Der Bau der Straße zwischen Carmel und San Simeon begann 1919 und dauerte 18 Jahre, 1937 wurde die Straße eröffnet und 1939 Teil des Highway 1. Die Bixby Creek Bridge von 1932 war eine der Schlüsselstellen dieses Projekts.Die Abgeschiedenheit zog Schriftsteller und Künstler an. Henry Miller lebte ab 1944 fast zwei Jahrzehnte hier, Jack Kerouac verarbeitete einen Aufenthalt in Lawrence Ferlinghettis Hütte in seinem Roman Big Sur, und Anfang der 1960er Jahre entstand an den heißen Quellen das Esalen Institute.

    Anreise und Unterwegs

    FlughafenDie nächsten größeren Flughäfen sind San José und San Francisco im Norden. Von dort fährst du über Monterey und Carmel auf den Highway 1 Richtung Süden. Big Sur Village liegt gut 40 Kilometer südlich von Carmel.Auto und StraßenzustandOhne Auto geht hier praktisch nichts. Der Highway 1 ist zweispurig, kurvig und an vielen Stellen ohne Seitenstreifen. Die Küste gehört zu den rutschungsanfälligsten Gegenden im Westen der USA, Sperrungen sind deshalb Teil des Alltags. Nach fast drei Jahren mit Unterbrechungen durch Paul's Slide und Regent's Slide ist die Strecke seit Januar 2026 wieder durchgehend befahrbar. Im Spätsommer 2026 sperrten die Waldbrände Timber Fire und Plaskett Fire vorübergehend längere Abschnitte, Mitte September 2026 wurde der Highway in beide Richtungen wieder freigegeben. Stand Oktober 2026 gibt es mehrere Baustellen mit einspurigen Ampelregelungen und einzelne nächtliche Vollsperrungen. Prüfe vor der Fahrt den aktuellen Stand bei Caltrans (QuickMap) und plane nach Regenfällen im Winter mit kurzfristigen Sperrungen.Tanken und ParkenEs gibt nur wenige Tankstellen entlang der Strecke, und sie sind außerhalb der Geschäftszeiten geschlossen. Tanke daher in Carmel oder Monterey voll. Parken ist an vielen Aussichtspunkten knapp. An der Bixby Creek Bridge gilt seit August 2026 für zwölf Monate ein Parkverbot, auch an der Old Coast Road. State Parks und Pfeiffer Beach verlangen Tagesgebühren pro Fahrzeug.Vor OrtLass dir Zeit für die Strecke und halte nur an ausgewiesenen Haltebuchten.

    Unterkünfte in Big Sur und Highway 1

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    Campingplätze in Big Sur und Highway 1

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    Campingplätze im 15km Radius
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    Stellplätze & Camping

    In der Umgebung

    San Francisco

    San Francisco

    San Francisco liegt in Nordkalifornien an der Nordspitze einer Halbinsel zwischen Pazifik und San Francisco Bay. Die 1776 gegründete Stadt mit rund 874.000 Einwohnern ist bekannt für ihre steilen Hügel, die Cable Cars und die Golden Gate Bridge.Die 1937 eröffnete, 2,7 Kilometer lange Golden Gate Bridge verbindet die Stadt mit Marin County. Die Cable Cars, seit 1964 National Historic Landmark, fahren auf drei Linien, die beiden Powell-Linien von der Market Street bis Fisherman's Wharf. Chinatown gilt als ältestes Chinatown Nordamerikas. Fähren zur ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz legen an Pier 33 ab, Tagestickets kosten für Erwachsene 47,95 Dollar und sind bis zu 90 Tage im Voraus buchbar.BART, Caltrain, Stadtbahn und Busse erschließen Stadt und Region. Rechne mit Nebel und kühlen Winden vom Golden Gate: Im Sommer gehört San Francisco zu den kühlsten Großstädten der USA, eine Jacke gehört auch im Juli ins Gepäck.
    Kalifornien

    Kalifornien

    Kalifornien erstreckt sich an der Pazifikküste zwischen Oregon und Mexiko und ist mit rund 39,4 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA. Du kommst hierher wegen der rund 1.350 Kilometer langen Küste, wegen Metropolen wie Los Angeles, San Francisco und San Diego und wegen Hochgebirge, Wüsten und Mammutbaumwäldern, die nah beieinander liegen.Im Osten zieht sich die Sierra Nevada durch den Staat. Ihr höchster Gipfel ist der Mount Whitney mit 4.421 Metern, der höchste Berg der USA ohne Alaska. Nur gut 100 Kilometer entfernt liegt das Death Valley: Badwater Basin befindet sich rund 85 Meter unter dem Meeresspiegel, und 1913 wurden hier 56,7 °C gemessen. An der Küste folgt der Highway 1 in Big Sur auf 114 Kilometern den Steilhängen über dem Pazifik.Kalifornien hat neun Nationalparks. Im Sequoia-Nationalpark steht der General Sherman Tree, der Redwood-Nationalpark im Norden schützt fast die Hälfte der verbliebenen Küstenmammutbäume, und Joshua Tree liegt im Übergang von Mojave- und Colorado-Wüste. Rund 90 Prozent des US-Weins stammen aus Kalifornien.
    Yosemite-Nationalpark

    Yosemite-Nationalpark

    Der Yosemite-Nationalpark liegt in der Sierra Nevada in Kalifornien, rund 300 km östlich von San Francisco. Du fährst hin wegen des Yosemite Valley mit seinen steilen Felswänden, hohen Wasserfällen und den Riesenmammutbäumen im Süden des Parks.Über dem Tal ragt El Capitan rund 914 m auf, die Yosemite Falls stürzen in drei Stufen insgesamt 739 m tief. Nahe der Südeinfahrt stehen im Mariposa Grove mehr als 500 ausgewachsene Riesenmammutbäume, ein Shuttle verbindet Parkplatz und Hain. Der Park besteht seit 1890 und ist seit 1984 UNESCO-Welterbe.Der Eintritt kostet 35 US-Dollar pro Auto für 7 Tage. Besucher ohne Wohnsitz in den USA zahlen ab 16 Jahren zusätzlich 100 US-Dollar pro Person, außer mit dem Jahrespass America the Beautiful (250 US-Dollar). Eine Einfahrtsreservierung ist 2026 nicht nötig. Tioga Road und Glacier Point Road sind meist von November bis Ende Mai oder Anfang Juni gesperrt.
    Lake Tahoe

    Lake Tahoe

    Lake Tahoe ist der größte Bergsee Nordamerikas, er liegt auf 1.897 Metern in der Sierra Nevada an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada, etwa zwei Autostunden östlich von Sacramento. Du kommst wegen des tiefblauen, klaren Wassers, der Granitbuchten und eines Ufers, an dem sich im Sommer Wandern, Baden und Paddeln und im Winter Skifahren verbinden lassen.Mit bis zu 501 Metern ist er nach dem Crater Lake der zweittiefste See der USA. Etwa zwei Drittel von See und Ufer gehören zu Kalifornien, ein Drittel zu Nevada. Das Highlight auf kalifornischer Seite ist die Emerald Bay mit dem Wikingerschloss Vikingsholm, am Südufer bringt dich die Heavenly Gondola hoch über den See.Plane mindestens zwei Tage ein und nimm dir für eine Runde um den See einen ganzen Tag Zeit. Im Hochsommer sind Parkplätze an den bekannten Buchten oft schon am Vormittag voll.
    Malibu

    Malibu

    Malibu ist keine Stadt mit Zentrum, sondern ein rund 34 Kilometer langer Küstenstreifen am Pacific Coast Highway, eingeklemmt zwischen den Santa Monica Mountains und dem Pazifik. Formal liegt Malibu außerhalb der Stadt Los Angeles, es wurde erst 1991 als eigene Gemeinde gegründet. Bekannt ist es für Surfstrände, Felsbuchten und Steilküste.Die Brände vom Dezember 2024 und Januar 2025 haben Malibu hart getroffen, das Palisades Fire zerstörte einen großen Teil der Strandhäuser im Osten der Stadt. Der Pacific Coast Highway ist seit Mai 2025 wieder für alle befahrbar, der Wiederaufbau dauert an, und viele Restaurants haben erst nach und nach wieder geöffnet.Am östlichen Rand der Küste liegt die Getty Villa, ein Nachbau der römischen Villa dei Papiri aus Herculaneum mit rund 44.000 griechischen, römischen und etruskischen Antiken. Weiter westlich ragt Point Dume ins Meer, die Landspitze am Nordende der Santa Monica Bay. Von Februar bis ins Frühjahr siehst du von hier oft Grauwale und Buckelwale auf ihrer Wanderung. Rund 16 Kilometer westlich des Zentrums führen Pfade und Treppen hinunter zum El Matador State Beach, einer kleinen Bucht unter den Klippen.Für Malibu brauchst du einen ganzen Tag und am besten ein Auto. Die Strände sind morgens leerer, als Abschluss eignet sich der Sonnenuntergang am El Matador oder auf Point Dume.