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    Kalifornien

    USA

    Kalifornien

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    Kalifornien erstreckt sich an der Pazifikküste zwischen Oregon und Mexiko und ist mit rund 39,4 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA.

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    Kalifornien erstreckt sich an der Pazifikküste zwischen Oregon und Mexiko und ist mit rund 39,4 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA. Du kommst hierher wegen der rund 1.350 Kilometer langen Küste, wegen Metropolen wie Los Angeles, San Francisco und San Diego und wegen Hochgebirge, Wüsten und Mammutbaumwäldern, die nah beieinander liegen.Im Osten zieht sich die Sierra Nevada durch den Staat. Ihr höchster Gipfel ist der Mount Whitney mit 4.421 Metern, der höchste Berg der USA ohne Alaska. Nur gut 100 Kilometer entfernt liegt das Death Valley: Badwater Basin befindet sich rund 85 Meter unter dem Meeresspiegel, und 1913 wurden hier 56,7 °C gemessen. An der Küste folgt der Highway 1 in Big Sur auf 114 Kilometern den Steilhängen über dem Pazifik.Kalifornien hat neun Nationalparks. Im Sequoia-Nationalpark steht der General Sherman Tree, der Redwood-Nationalpark im Norden schützt fast die Hälfte der verbliebenen Küstenmammutbäume, und Joshua Tree liegt im Übergang von Mojave- und Colorado-Wüste. Rund 90 Prozent des US-Weins stammen aus Kalifornien.
    San Francisco

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    San Francisco

    San Francisco liegt in Nordkalifornien an der Nordspitze einer Halbinsel zwischen Pazifik und San Francisco Bay. Die 1776 gegründete Stadt mit rund 874.000 Einwohnern ist bekannt für ihre steilen Hügel, die Cable Cars und die Golden Gate Bridge.

    San Francisco hatte beim Zensus 2020 rund 874.000 Einwohner auf nur etwa 122 Quadratkilometern Landfläche, verteilt über mehr als 50 Hügel.

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    Los Angeles

    Ort 2 von 3

    Los Angeles

    Los Angeles ist mit knapp 3,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt der USA und das kulturelle Zentrum Südkaliforniens.

    Los Angeles zählte beim Zensus 2020 knapp 3,9 Millionen Einwohner, und schon 1921 war hier über 80 Prozent der Filmindustrie der Welt ansässig.

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    Yosemite-Nationalpark

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    Yosemite-Nationalpark

    Der Yosemite-Nationalpark liegt in der Sierra Nevada in Kalifornien, rund 300 km östlich von San Francisco. Du fährst hin wegen des Yosemite Valley mit seinen steilen Felswänden, hohen Wasserfällen und den Riesenmammutbäumen im Süden des Parks.

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    Weitere Orte in Kalifornien

    San Diego

    San Diego

    San Diego liegt ganz im Südwesten der USA, direkt an der Grenze zu Mexiko. Mit rund 1,39 Millionen Einwohnern ist sie die achtgrößte Stadt der USA und die zweitgrößte Kaliforniens, wirkt aber entspannter als Los Angeles im Norden. Das Klima ist mild und trocken, mit warmen Sommern und milden Wintern. Im Frühsommer hängt morgens oft Küstennebel, den die Einheimischen „June Gloom“ nennen.Die Stadt hat viele Gesichter: Marinestützpunkte und Flugzeugträger an der Bucht, spanisch-mexikanische Wurzeln in Old Town, die Museen im Balboa Park, Surfstrände von Ocean Beach bis La Jolla und eine der dichtesten Brauereiszenen der USA. Dazu kommen Fish Tacos, California Burritos und eine Küche, die stark von der Grenzregion geprägt ist.

    Sehenswürdigkeiten in Kalifornien

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Death Valley National Park
    Park

    Death Valley National Park

    Größter Nationalpark außerhalb Alaskas mit Salzpfannen, Sanddünen und Badwater Basin, dem tiefsten Punkt Nordamerikas (86 m unter dem Meer). Im Sommer extrem heiß: Fahr dann nur früh morgens und nimm reichlich Wasser mit.
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    General Sherman Tree (Sequoia National Park)
    Sehenswürdigkeit

    General Sherman Tree (Sequoia National Park)

    Der knapp 84 m hohe Riesenmammutbaum im Giant Forest des Sequoia National Park gilt nach Volumen als größter Baum der Erde. Vom Parkplatz führt ein kurzer, aber steiler Pfad hinunter.
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    Joshua Tree National Park
    Nationalpark

    Joshua Tree National Park

    Hier treffen Mojave- und Colorado-Wüste aufeinander: Josua-Palmlilien, rundgeschliffene Granitfelsen und ein Sternenhimmel, der zu den dunkelsten Südkaliforniens gehört. Beliebt bei Kletterern, Campern und Wanderern.
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    Anreise und Unterwegs

    Die großen Drehkreuze sind Los Angeles und San Francisco. Die Ziele liegen weit auseinander und die Nationalparks sind kaum öffentlich erreichbar, deshalb ist ein Mietwagen fast immer die praktischste Lösung.Flughäfen: Los Angeles (LAX), San Francisco (SFO), San Diego (SAN), Sacramento (SMF), San José (SJC) und Oakland (OAK).Küste: Der Highway 1 durch Big Sur wurde seit seiner Fertigstellung 1937 mehr als 55-mal durch Erdrutsche gesperrt. Prüfe vor der Fahrt den aktuellen Straßenzustand.Death Valley: Der Park liegt näher an Las Vegas (unter 160 Kilometer) als an den kalifornischen Großstädten.Reisezeit: Die Küste hat Mittelmeerklima, im Sommer oft mit Nebel. Für die Wüsten eignen sich Frühjahr und Herbst, in der Sierra liegt im Winter Schnee.

    In der Umgebung

    Yosemite-Nationalpark

    Yosemite-Nationalpark

    Der Yosemite-Nationalpark liegt in der Sierra Nevada in Kalifornien, rund 300 km östlich von San Francisco. Du fährst hin wegen des Yosemite Valley mit seinen steilen Felswänden, hohen Wasserfällen und den Riesenmammutbäumen im Süden des Parks.Über dem Tal ragt El Capitan rund 914 m auf, die Yosemite Falls stürzen in drei Stufen insgesamt 739 m tief. Nahe der Südeinfahrt stehen im Mariposa Grove mehr als 500 ausgewachsene Riesenmammutbäume, ein Shuttle verbindet Parkplatz und Hain. Der Park besteht seit 1890 und ist seit 1984 UNESCO-Welterbe.Der Eintritt kostet 35 US-Dollar pro Auto für 7 Tage. Besucher ohne Wohnsitz in den USA zahlen ab 16 Jahren zusätzlich 100 US-Dollar pro Person, außer mit dem Jahrespass America the Beautiful (250 US-Dollar). Eine Einfahrtsreservierung ist 2026 nicht nötig. Tioga Road und Glacier Point Road sind meist von November bis Ende Mai oder Anfang Juni gesperrt.
    San Francisco

    San Francisco

    San Francisco liegt in Nordkalifornien an der Nordspitze einer Halbinsel zwischen Pazifik und San Francisco Bay. Die 1776 gegründete Stadt mit rund 874.000 Einwohnern ist bekannt für ihre steilen Hügel, die Cable Cars und die Golden Gate Bridge.Die 1937 eröffnete, 2,7 Kilometer lange Golden Gate Bridge verbindet die Stadt mit Marin County. Die Cable Cars, seit 1964 National Historic Landmark, fahren auf drei Linien, die beiden Powell-Linien von der Market Street bis Fisherman's Wharf. Chinatown gilt als ältestes Chinatown Nordamerikas. Fähren zur ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz legen an Pier 33 ab, Tagestickets kosten für Erwachsene 47,95 Dollar und sind bis zu 90 Tage im Voraus buchbar.BART, Caltrain, Stadtbahn und Busse erschließen Stadt und Region. Rechne mit Nebel und kühlen Winden vom Golden Gate: Im Sommer gehört San Francisco zu den kühlsten Großstädten der USA, eine Jacke gehört auch im Juli ins Gepäck.

    Malibu

    Malibu ist keine Stadt mit Zentrum, sondern ein rund 34 Kilometer langer Küstenstreifen am Pacific Coast Highway, eingeklemmt zwischen den Santa Monica Mountains und dem Pazifik. Formal liegt Malibu außerhalb der Stadt Los Angeles, es wurde erst 1991 als eigene Gemeinde gegründet. Bekannt ist es für Surfstrände, Felsbuchten und Steilküste.Die Brände vom Dezember 2024 und Januar 2025 haben Malibu hart getroffen, das Palisades Fire zerstörte einen großen Teil der Strandhäuser im Osten der Stadt. Der Pacific Coast Highway ist seit Mai 2025 wieder für alle befahrbar, der Wiederaufbau dauert an, und viele Restaurants haben erst nach und nach wieder geöffnet.Am östlichen Rand der Küste liegt die Getty Villa, ein Nachbau der römischen Villa dei Papiri aus Herculaneum mit rund 44.000 griechischen, römischen und etruskischen Antiken. Weiter westlich ragt Point Dume ins Meer, die Landspitze am Nordende der Santa Monica Bay. Von Februar bis ins Frühjahr siehst du von hier oft Grauwale und Buckelwale auf ihrer Wanderung. Rund 16 Kilometer westlich des Zentrums führen Pfade und Treppen hinunter zum El Matador State Beach, einer kleinen Bucht unter den Klippen.Für Malibu brauchst du einen ganzen Tag und am besten ein Auto. Die Strände sind morgens leerer, als Abschluss eignet sich der Sonnenuntergang am El Matador oder auf Point Dume.
    Hollywood

    Hollywood

    Hollywood ist weniger Glamour als Pilgerort: Auf dem Hollywood Boulevard schieben sich Besucher über die Sterne des Walk of Fame, Kostümfiguren posieren für Trinkgeld, dazwischen Souvenirläden und alte Kinopaläste. Die Filmgeschichte steckt in den Details, etwa in den Hand- und Fußabdrücken vor dem TCL Chinese Theatre oder in Bars, in denen schon Frank Sinatra und Charles Bukowski saßen.Der Walk of Fame zieht sich über 15 Blocks des Hollywood Boulevard und drei Blocks der Vine Street. Die ersten dauerhaften Sterne wurden 1960 verlegt, inzwischen sind es rund 2.850. Das Chinese Theatre eröffnete 1927 und ist heute ein IMAX-Kino. Gleich daneben liegt der Komplex Ovation Hollywood mit dem Dolby Theatre, in dem seit 2002 die Oscars verliehen werden. Ab 2029 zieht die Gala ins Peacock Theater nach Downtown.Das Hollywood Sign steht seit 1923 am Mount Lee, damals noch als Werbung für die Siedlung „Hollywoodland“. Bis an die Buchstaben kommst du nicht, das steile Gelände ist abgesperrt und wird überwacht. Offiziell empfohlen sind zwei Aussichtspunkte: die Terrassen von Ovation Hollywood und die Griffith Observatory im benachbarten Griffith Park, die du mit Bus oder Auto in einer knappen halben Stunde erreichst.Komm am besten vormittags, bevor sich der Boulevard füllt, und kehr abends für einen Drink im Frolic Room oder ein Steak bei Musso & Frank zurück. Dann leuchten die Neonschilder, und die Tagesbesucher sind verschwunden.
    Beverly Hills und West Hollywood

    Beverly Hills und West Hollywood

    Zwei eigene Städte mitten im Stadtgebiet von Los Angeles, zwei Temperamente: Beverly Hills steht für Villen, Palmenalleen und Luxusboutiquen, das erst 1984 gegründete West Hollywood für Rockgeschichte, Comedy und Nachtleben.Der berühmteste Abschnitt des Rodeo Drive sind die rund drei Blocks zwischen Wilshire Boulevard und Little Santa Monica Boulevard. An der Ecke zum Wilshire Boulevard steht das Hotel Beverly Wilshire, an der Kreuzung mit dem Dayton Way markiert die Skulptur „Torso“ den Rodeo Drive Walk of Style, auf dem Gedenkplatten Modegrößen ehren. Die Szene, in der Julia Roberts in „Pretty Woman“ (1990) aus einer Boutique komplimentiert wird, spielt hier. Einen Abstecher wert ist die Greystone Mansion, ein Tudor-Anwesen von 1928, heute städtischer Park und Kulisse für Filme wie „There Will Be Blood“ und „The Big Lebowski“. Fürs Foto mit dem Schriftzug gehst du zum Beverly Hills Sign im Beverly Gardens Park.Der Sunset Strip, rund 2,7 Kilometer Sunset Boulevard in West Hollywood, war in den 1960er-Jahren die Bühne des Rock. Im Whisky a Go Go, eröffnet 1964, spielten The Doors als Hausband, The Comedy Store gibt es seit 1972. Riesige Werbetafeln säumen die Straße bis heute.Beverly Hills erkundest du am besten tagsüber zu Fuß, den Strip erst ab dem späten Abend, wenn Konzerte und Comedy-Shows beginnen.