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    Trinidad
    Tony Webster / Wikimedia Commons / CC BY 2.0

    USA

    Trinidad

    Stadt

    Trinidad ist ein kleiner Hafenort mit gut 300 Einwohnern an der Nordküste Kaliforniens, an der US 101 rund 15 Meilen nördlich von Arcata.

    von Felix Gillen

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    Trinidad ist ein kleiner Hafenort mit gut 300 Einwohnern an der Nordküste Kaliforniens, an der US 101 rund 15 Meilen nördlich von Arcata. Du übernachtest hier als ruhige Basis für die Redwood National and State Parks, deren Alt-Redwoods etwa 20 Meilen nördlich beginnen, und wegen der felsigen Küste direkt vor der Tür.Der Ort liegt auf einer Klippe über einer kleinen Bucht, die der Felskopf Trinidad Head schützt. Unten am Pier liegt der Hafen, vor der Küste ziehen im Winter und Frühjahr Grauwale vorbei. Es gibt eine Handvoll Restaurants, B&Bs und Ferienhäuser, größere Supermärkte und mehr Auswahl findest du in Arcata und McKinleyville.Gut zu wissenWetter: Auch im Sommer ist es an der Küste oft neblig und kühl. Nimm eine Jacke mit.Zeitplan: Das Kuchel Visitor Center bei Orick erreichst du in etwa einer halben Stunde, das Prairie Creek Visitor Center in rund 40 Minuten.

    Sehenswürdigkeiten in Trinidad

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Trinidad Head
    Sehenswürdigkeit

    1Trinidad Head

    Der bewaldete Felskopf schließt die Bucht von Trinidad nach Süden ab. Ein Rundweg von rund 1,5 Meilen mit etwa 300 Fuß Anstieg führt vom Parkplatz am Ende der Lighthouse Road (beim Pier) um die Kuppe, vorbei am noch aktiven Leuchtturm von 1871 und an Aussichtspunkten auf Seelöwen, Seevögel und Felsnadeln. Von Dezember bis Januar und von März bis April siehst du mit etwas Glück Grauwale. Bei Nebel bleibt die Sicht oft kurz, geh dann lieber am Nachmittag, wenn er sich häufig lichtet. Plane eine knappe Stunde ein.
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    Sue-meg State Park (ehemals Patrick's Point)
    Park

    2Sue-meg State Park (ehemals Patrick's Point)

    Bewaldete Landzunge knapp sechs Meilen nördlich von Trinidad an der US 101, bis 2021 Patrick's Point State Park genannt. Der rund zwei Meilen lange Rim Trail folgt der Steilküste zu Aussichtspunkten wie Wedding Rock und Patrick's Point, im Norden führt ein steiler Weg hinunter zum Agate Beach, wo du bei Ebbe Achate sammeln kannst. Im Park steht Sumêg, ein nachgebautes Dorf der Yurok mit Plankenhäusern. Der Tageseintritt pro Auto wird am Eingang bezahlt, aktuelle Preise stehen auf der Parkseite.
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    Trinidad State Beach und College Cove
    Sehenswürdigkeit

    3Trinidad State Beach und College Cove

    Der Strand zwischen Trinidad Head und Elk Head, geteilt von der Felsinsel Pewetole Island. Die Südbucht erreichst du vom Parkplatz am Ende der Lighthouse Road, die ruhigere College Cove im Norden über einen kurzen Waldweg vom Parkplatz bei Elk Head. Geh am besten bei Ebbe hin, dann sind die Buchten am sichersten und die Gezeitentümpel freigelegt. Zum Baden ist das Wasser kalt und die Brandung tückisch.
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    Restaurants in Trinidad

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    Moonstone Grill

    Restaurant an der 100 Moonstone Beach Road, rund drei Meilen südlich von Trinidad, über dem Moonstone Beach. Auf der Karte stehen Fisch und Meeresfrüchte sowie Steaks, durch die großen Fenster siehst du bei klarem Wetter den Sonnenuntergang über dem Pazifik. Laut OpenTable abends Montag bis Samstag ab 16 Uhr (Happy Hour bis 18 Uhr), mittags Mittwoch bis Samstag, sonntags geschlossen. Rund 31 bis 50 US-Dollar pro Person, reservier für einen Tisch am Fenster.
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    2

    Larrupin' Cafe

    Alteingesessenes Restaurant an der Patrick's Point Drive nördlich des Ortes, seit den 1980er Jahren eine Institution an der Nordküste. Sunset beschrieb es als verspieltes Haus mit Schwerpunkt auf Fisch und Meeresfrüchten, bekannt sind außerdem die Ribs und die marinierten Stubenküken. Gehobene, kreative Küche mit regionalen Zutaten, vor allem zum Abendessen. Reservier am besten vorher.
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    3

    Seascape Restaurant

    Einfaches Lokal an der 1 Bay Street direkt am Pier, mit Blick auf die Bucht und Trinidad Head. Laut PlanetWare kommt hier täglich frisch gefangener Fisch auf den Tisch, morgens gibt es Frühstück. Praktisch vor oder nach der Runde um Trinidad Head, die gleich nebenan beginnt.
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    Geschichte und Kultur

    Lange vor den Siedlern lebten an der Bucht die Yurok, ihr Dorf Tsurai auf den Klippen über der Trinidad Bay war Jahrtausende bewohnt und wurde erst 1916 aufgegeben. Heute ist es ein geschütztes Denkmal. Ein nachgebautes Yurok-Dorf, Sumêg Village, kannst du im Sue-meg State Park besuchen, der Park trägt seit 2021 wieder den Yurok-Namen.1850 landeten amerikanische Siedler mit dem Schiff James R. Whitting in der Bucht und gründeten den Ort, 1870 wurde er zur Stadt erhoben. Mit gut 300 Einwohnern (Zensus 2020) gehört Trinidad heute zu den kleinsten Gemeinden Kaliforniens. Der Leuchtturm auf Trinidad Head von 1871 ist noch in Betrieb, ein Nachbau steht über dem Hafen.

    Anreise und Unterwegs

    Trinidad liegt direkt an der US 101, rund 15 Meilen nördlich von Arcata. Der Flughafen Arcata-Eureka (ACV) in McKinleyville ist nur etwa acht Meilen entfernt, von dort fliegt United Express nach San Francisco, Los Angeles und Denver. Für die Redwood-Parks brauchst du ein Auto.In die Redwood-ParksNach Norden folgst du der US 101 an der Küste entlang über Orick: Das Thomas H. Kuchel Visitor Center erreichst du in etwa einer halben Stunde, den Newton B. Drury Scenic Parkway und das Prairie Creek Visitor Center in rund 40 Minuten. Für Jedediah Smith im Norden ist Crescent City die bessere Basis.Mit dem WohnmobilDer Ort selbst ist klein, die Straßen zum Pier und zur Lighthouse Road sind eng und die Parkplätze am Hafen an Sommerwochenenden voll. Lass große Fahrzeuge auf dem Campingplatz an der Patrick's Point Drive stehen. Diese Straße verläuft parallel zur US 101 an der Küste und führt zu den Campingplätzen und zum Sue-meg State Park.

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      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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    2. 2

      Trinidad-Reise

      Live
      • 1Trinidad Head3 Tage
      • 2Sue-meg State Park (ehemals Patrick's Point)4 Tage
      • 3Trinidad State Beach und College Cove5 Tage
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      Trinidad
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    In der Umgebung

    Redwood National and State Parks

    Redwood National and State Parks

    Ganz im Norden Kaliforniens schützen der Redwood National Park und die drei State Parks Jedediah Smith Redwoods, Del Norte Coast Redwoods und Prairie Creek Redwoods gemeinsam die höchsten Bäume der Welt. Der Nationalpark entstand 1968, seit 1980 ist das Gebiet UNESCO-Welterbe, und seit 1994 verwalten National Park Service und California State Parks es gemeinsam.Rund 96 Prozent der alten Küstenmammutbaumwälder wurden abgeholzt, die Parks bewahren heute etwa 45 Prozent des verbliebenen Altbestands. Der höchste bekannte Baum, Hyperion, misst rund 116 Meter, sein Standort ist bewusst geheim und abseits der Wege. Neben den Wäldern gehören Prärien mit Wapiti-Herden, Flüsse und rund 60 Kilometer Küste zu den Parks.PraktischEintritt: Der Nationalpark ist kostenlos, es gibt keine Eingangsstationen. Auch die Panoramastraßen durch die State Parks kosten nichts. Gebühren fallen nur an einzelnen State-Park-Bereichen an, etwa 12 US-Dollar pro Auto für Gold Bluffs Beach und Fern Canyon.Genehmigungen: Für Fern Canyon brauchst du im Sommer eine kostenlose Parkgenehmigung, für Tall Trees Grove ganzjährig eine kostenlose Genehmigung. Beide gibt es online, höchstens 24 Stunden im Voraus.Zeit: Mit fast 320 Kilometern Wanderwegen, vier Campingplätzen und fünf Besucherzentren lohnen sich zwei bis drei Tage statt eines kurzen Stopps an der US 101.Im Sommer hängt oft Nebel zwischen den Bäumen, die Temperaturen bleiben kühl. Nimm eine Regenjacke mit, auch außerhalb des Winters.
    Presidio, Marina und Lands End

    Presidio, Marina und Lands End

    Presidio, Marina und Lands End nehmen die Nordwestecke von San Francisco ein, zwischen der Golden Gate Bridge und dem Pazifik. Hier bist du vor allem draußen unterwegs: am Strand von Crissy Field, auf Wanderwegen im Wald des Presidio und auf dem Küstenpfad von Lands End mit Blick auf das Golden Gate.Die Marina ist ein wohlhabendes Wohnviertel am Wasser, mit dem Palace of Fine Arts, dem Kulturzentrum Fort Mason und der Chestnut Street als Restaurant- und Barstraße. Westlich schließt das Presidio an, von 1776 bis 1994 ein Militärstützpunkt und heute Teil der Golden Gate National Recreation Area, mit Museen in alten Kasernen, dem Park Tunnel Tops und Fort Point unter der Brücke. Ganz im Westen führt der Küstenpfad von Lands End durch Zypressenwald zu den Ruinen der Sutro Baths.Gute Reihenfolge: Vom Palace of Fine Arts über Crissy Field bis Fort Point zu Fuß (rund 5 Kilometer), dann mit dem Bus weiter zum Lands End Lookout.Wetter: Nebel und Wind kommen hier zuerst an. Im Sommer ist der Vormittag oft grau, nimm eine Jacke mit.
    Fisherman's Wharf, North Beach und Chinatown

    Fisherman's Wharf, North Beach und Chinatown

    Fisherman's Wharf, North Beach und Chinatown liegen dicht beieinander im Nordosten von San Francisco, zwischen dem Ufer der Bucht und dem Financial District. Zu Fuß kommst du in einem halben Tag von den Dim-Sum-Bäckereien in Chinatown über die Espressobars von North Beach bis zu den Piers am Wasser.Chinatown beginnt am Dragon Gate an der Grant Avenue. Dort reihen sich Souvenirläden und Restaurants, das Alltagsleben mit Gemüse- und Fischmärkten findest du eine Straße weiter auf der Stockton Street. North Beach ist das alte italienische Viertel rund um die Columbus Avenue und den Washington Square, mit Pizzerien, Delis und den Bars, in denen in den 1950er Jahren die Beat-Autoren saßen. Darüber steigt der Telegraph Hill mit dem Coit Tower an. Fisherman's Wharf ist der touristischste Teil der Stadt: Krabbenstände, Souvenirläden, Pier 39 und der Anleger nach Alcatraz.Gute Reihenfolge: Vormittags Chinatown, mittags North Beach, nachmittags hinauf zum Coit Tower und von dort hinunter zum Wharf. Vom Dragon Gate bis Pier 39 sind es rund 2,5 Kilometer.Wharf: Für Pier 39 und die Seelöwen reicht eine Stunde. Gegessen wird besser in North Beach oder Chinatown, die Lokale am Wasser zielen vor allem auf Laufkundschaft.
    Oregon

    Oregon

    Oregon liegt an der Pazifikküste zwischen Kalifornien und Washington. Auf kurzer Strecke findest du wilde Küste, Vulkane, Wasserfälle und mit Crater Lake den tiefsten See der USA. Ausgangspunkt ist meist Portland, die größte Stadt des Bundesstaats.Östlich von Portland zieht sich die Columbia River Gorge mit den Multnomah Falls zwischen Basaltwänden landeinwärts, darüber steht Mount Hood, mit 3.429 m der höchste Berg Oregons. Rund 130 km westlich liegt Cannon Beach mit dem Haystack Rock, im Süden der Kaskaden füllt Crater Lake den Krater eines vor etwa 7.700 Jahren eingestürzten Vulkans.Südlich von Portland erstreckt sich das Willamette Valley, bekannt für Pinot Noir. Für eine Rundreise eignen sich Juli bis September am besten, dann sind auch die Hochlagen um Crater Lake schneefrei.
    Nob Hill, Russian Hill und Fillmore

    Nob Hill, Russian Hill und Fillmore

    Nob Hill, Russian Hill und Fillmore sind die Hügelviertel westlich von Chinatown und North Beach: oben die Hotels und die Kathedrale der Eisenbahnbarone, nördlich davon steile Wohnstraßen mit Treppen und Gärten, im Westen Japantown und die alte Jazzmeile an der Fillmore Street. Du kommst wegen der Cable Cars, der Blicke von den Hügeln und der Lombard Street, und abends wegen der Hotelbars auf Nob Hill.Die Cable Cars sind hier das praktischste Verkehrsmittel: Die Linie Powell-Hyde fährt über Nob Hill zur Lombard Street, die California Line über Nob Hill zur Van Ness Avenue. Plane einen halben Tag für Nob Hill und Russian Hill ein, einen weiteren Nachmittag für Japantown, die Fillmore Street und den Alamo Square mit den Painted Ladies, der ein paar Blocks südlich liegt.Nob Hill: Grace Cathedral, Cable Car Museum, Huntington Park und die Grandhotels Fairmont und Mark Hopkins.Russian Hill: Lombard Street, Macondray Lane und Treppenwege mit Blick auf die Bucht.Japantown und Fillmore: Japan Center mit Peace Pagoda, Ramen- und Sushilokale, an der Fillmore Street Boutiquen, Restaurants und Live-Jazz.Die Hügel sind sehr steil. Wenn du zu Fuß gehst, plane bergauf mehr Zeit ein und nutze für den Rückweg das Cable Car oder den Bus.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI