Union Square, SoMa und Embarcadero bilden die Innenstadt von San Francisco rund um die Market Street, vom Einkaufsviertel am Union Square bis zum Ferry Building an der Bucht.
Union Square, SoMa und Embarcadero bilden die Innenstadt von San Francisco rund um die Market Street, vom Einkaufsviertel am Union Square bis zum Ferry Building an der Bucht. Hier wohnen viele Besucher, hier halten BART und die Cable Cars, und hier liegen die großen Kunstmuseen und der Bauernmarkt am Wasser.Union Square ist das Hotel- und Einkaufsviertel mit Kaufhäusern und der Cable-Car-Wendeschleife an Powell und Market Street. Südlich der Market Street beginnt SoMa (South of Market) mit dem SFMOMA, den Yerba Buena Gardens und dem Moscone Center, abends mit Bars und Clubs in ehemaligen Lagerhallen. Der Embarcadero ist die Uferstraße an der Bucht, auf der seit dem Abriss der Hochstraße nach 1989 Palmen, Radweg und die historischen Straßenbahnen der Linie F verlaufen. Ihr Mittelpunkt ist das Ferry Building von 1898.Gute Reihenfolge: Samstagmorgens zum Bauernmarkt am Ferry Building, dann am Wasser entlang und über die Market Street zum SFMOMA.Hinweis: Zwischen Union Square, Civic Center und Tenderloin wechselt das Straßenbild innerhalb weniger Blocks. Aktuelle Sicherheitshinweise gibt das Auswärtige Amt.
Sehenswürdigkeiten in Union Square, SoMa und Embarcadero
Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen
Historische Stätte
1Ferry Building
Das Fährterminal von 1898 mit seinem 75 Meter hohen Uhrturm steht am Ende der Market Street. Seit der Restaurierung 2003 ist die lange Halle im Erdgeschoss eine Markthalle mit Käse, Brot, Austern, Kaffee und Imbissständen. Dienstags und donnerstags von 10 bis 14 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr findet davor der Ferry Plaza Farmers Market statt, am Samstag ist er am größten und am vollsten. Von den Anlegern hinter dem Gebäude fahren Fähren nach Sausalito, Oakland und Alameda.
Das San Francisco Museum of Modern Art an der Third Street 151 wurde 1935 gegründet und gehört zu den größten Museen für moderne Kunst in den USA. Zum Bau von Mario Botta (1995) kam 2016 die Erweiterung von Snøhetta. In der Sammlung hängen Frida Kahlo, Diego Rivera, Pollock, Rothko und Warhol, im dritten Stock wächst eine große Pflanzenwand. Erwachsene zahlen 30 $, unter 19 ist der Eintritt frei. Mittwochs ist geschlossen, donnerstags bis 20 Uhr geöffnet. Die Galerie im Erdgeschoss an der Howard Street ist kostenlos.
Die Parkanlage zwischen Third und Fourth Street öffnete ab 1993 mitten in SoMa. Hinter dem Wasserfall des Martin Luther King Jr. Memorial gehst du an Glastafeln mit Zitaten aus seinen Reden entlang. Im Südteil dreht sich ein restauriertes Karussell von Charles Looff aus dem Jahr 1906, daneben liegen das Kunstzentrum YBCA, ein Kindermuseum und eine Eisbahn. Gut für eine Pause zwischen SFMOMA und Union Square, der Zugang ist frei.
Der 2,2 Hektar große Park liegt auf dem Dach des Salesforce Transit Center und öffnete 2018. Wege führen durch Gärten mit Bäumen und Blumen, dazu kommen Spielgeräte und eine Caféterrasse, über allem ragen die Hochhäuser von SoMa auf. Hinauf kommst du mit der kleinen Gondel an der Ecke Mission und Fremont Street (oft außer Betrieb), über Treppen, Rolltreppen oder Aufzüge. Der Eintritt ist frei.
Der Platz zwischen Geary, Powell, Post und Stockton Street ist das Zentrum des Einkaufs- und Hotelviertels. In der Mitte steht die Dewey-Säule von 1903 mit einer Siegesgöttin obenauf. Rundherum liegen Kaufhäuser wie Saks und Neiman Marcus, in der Vorweihnachtszeit gibt es eine Eisbahn und einen großen Baum. Zwei Blocks südlich an Powell und Market Street wenden die Cable Cars, dort beginnt die Warteschlange.
Das Fischrestaurant an der California Street 240 im Financial District geht auf einen Kaffeestand von 1849 zurück und gilt als ältestes durchgehend betriebenes Restaurant Kaliforniens. Kellner in weißen Jacken servieren über Holzkohle gegrillten Fisch, Cioppino, Sand Dabs und Hangtown Fry. Nur ein Teil der Plätze ist reservierbar, der Rest geht an Laufkundschaft, mittags wird es mit Büroleuten voll.
Austernbar im Ferry Building, betrieben von einem Austernzüchter aus der Tomales Bay nördlich der Stadt. Auf der Karte stehen rohe und gegrillte Austern und weitere Fischgerichte, durch die Fenster siehst du die Bay Bridge. Reservierungen sind begrenzt, mittags und am Wochenende wartest du oft eine Weile auf einen Platz an der Bar.
Peruanisches Fischrestaurant des Kochs Gastón Acurio am Embarcadero, mit großer Terrasse an einem Pier nördlich des Ferry Building. Bestell Ceviche, Causa und Anticuchos, dazu einen Pisco Sour. The Infatuation hebt vor allem die Terrasse hervor, an sonnigen Tagen lohnt die Reservierung für einen Platz draußen.
San Franciscos Sauerteig ist seit der Goldrauschzeit berühmt. In der Markthalle des Ferry Building verkaufen Bäckereien frische Laibe, perfekt für ein Picknick am Wasser.
Austern aus der Bucht
Austern aus der Tomales Bay und von anderen Farmen nördlich der Stadt gibt es roh oder gegrillt an den Austernbars am Embarcadero.
Farmers Market
Auf dem Ferry Plaza Farmers Market verkaufen Bauern aus Nordkalifornien Obst, Gemüse, Käse und Streetfood. Samstagvormittag ist er am größten, unter der Woche ruhiger.
Kultur und Geschichte
Am Embarcadero landeten zur Zeit des Goldrauschs die Schiffe, viele wurden hier aufgegeben und zugeschüttet, so wuchs das Ufer in die Bucht. Das Ferry Building von 1898 war bis zum Bau der Brücken in den 1930er Jahren das Tor zur Stadt.Hochstraße: Ab den 1950er Jahren trennte der Embarcadero Freeway die Stadt vom Wasser. Nach dem Erdbeben von 1989 wurde er abgerissen, seit 1992 ist er verschwunden, heute verläuft hier ein Boulevard mit Palmen.SoMa: Das frühere Industrie- und Lagerhausviertel wurde ab den 1990er Jahren zum Zentrum der Tech-Branche, Unternehmen wie Salesforce haben hier ihre Zentralen.Kunst: Rund um die Yerba Buena Gardens liegen das SFMOMA und das Kunstzentrum YBCA, dazu mehrere kleinere Museen.
Speakeasy im Stil der Prohibitionszeit an der Jones Street 501, wenige Blocks westlich vom Union Square am Rand des Tenderloin. Du reservierst online und bekommst vorher ein Passwort per E-Mail. Tische sind auf 90 Minuten begrenzt, Handys bleiben in der Tasche, gesprochen wird leise. Ohne Reservierung kommst du in die Bar The Library nebenan. Nimm abends für den Weg lieber ein Taxi oder einen Fahrdienst.
Galerie und Veranstaltungsort in einem alten Lagerhaus an der Minna Street in SoMa, nur wenige Schritte vom SFMOMA. Tagsüber hängen hier wechselnde Ausstellungen, abends gibt es eine Bar, DJ-Abende, Partys und Kunst-Events. Was läuft, steht im Veranstaltungskalender auf der Website, an manchen Abenden ist eine Veranstaltung geschlossen.
Unterwegs in Union Square, SoMa und am Embarcadero
Die Innenstadt ist flach und gut zu Fuß zu erkunden, vom Union Square zum Ferry Building sind es rund 20 Minuten die Market Street hinunter.BART und Muni Metro: Unter der Market Street liegen die Stationen Civic Center, Powell, Montgomery und Embarcadero. Vom Flughafen SFO fährst du mit BART ohne Umsteigen in rund 30 Minuten hierher.Muni Metro T: Die Central Subway hält an Union Square/Market Street und an Yerba Buena/Moscone und fährt weiter nach Chinatown.Straßenbahn F: Die historischen Wagen fahren die Market Street entlang und dann am Embarcadero bis Fisherman's Wharf.Fähren: Ab dem Ferry Building fahren Golden Gate Ferry nach Sausalito und Larkspur und San Francisco Bay Ferry nach Oakland, Alameda und Vallejo. Bezahlen kannst du mit Clipper.Auto: Hotels verlangen fürs Parken hohe Gebühren pro Nacht. In den großen Parkhäusern wie der Union Square Garage zahlst du oft weniger, vor allem wenn du vorab online buchst.
Unterkünfte in Union Square, SoMa und Embarcadero
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