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    San Francisco

    USA

    San Francisco

    Stadt

    San Francisco liegt in Nordkalifornien an der Nordspitze einer Halbinsel zwischen Pazifik und San Francisco Bay.

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    San Francisco liegt in Nordkalifornien an der Nordspitze einer Halbinsel zwischen Pazifik und San Francisco Bay. Die 1776 gegründete Stadt mit rund 874.000 Einwohnern ist bekannt für ihre steilen Hügel, die Cable Cars und die Golden Gate Bridge.Die 1937 eröffnete, 2,7 Kilometer lange Golden Gate Bridge verbindet die Stadt mit Marin County. Die Cable Cars, seit 1964 National Historic Landmark, fahren auf drei Linien, die beiden Powell-Linien von der Market Street bis Fisherman's Wharf. Chinatown gilt als ältestes Chinatown Nordamerikas. Fähren zur ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz legen an Pier 33 ab, Tagestickets kosten für Erwachsene 47,95 Dollar und sind bis zu 90 Tage im Voraus buchbar.BART, Caltrain, Stadtbahn und Busse erschließen Stadt und Region. Rechne mit Nebel und kühlen Winden vom Golden Gate: Im Sommer gehört San Francisco zu den kühlsten Großstädten der USA, eine Jacke gehört auch im Juli ins Gepäck.
    San Francisco hatte beim Zensus 2020 rund 874.000 Einwohner auf nur etwa 122 Quadratkilometern Landfläche, verteilt über mehr als 50 Hügel. Du bewegst dich am besten mit Muni-Bussen, Straßenbahnen und Cable Cars, die du mit der Clipper-Karte bezahlst, und mit BART, das die Innenstadt mit dem Flughafen und Oakland verbindet. Die Stadt lebt von der Lage an der Bucht, von viktorianischer Architektur und einer Geschichte, die vom Goldrausch über die Beat-Generation bis zum Summer of Love reicht. Lohnend sind Chinatown und North Beach, Mission District, Castro, Haight-Ashbury, Nob Hill und die Uferpromenade des Embarcadero.

    Sehenswürdigkeiten in San Francisco

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Golden Gate Bridge
    Historische Stätte

    1Golden Gate Bridge

    Die Brücke wurde am 27. Mai 1937 eröffnet, ihre Hauptspannweite von 1.280 Metern war bis 1964 die längste der Welt. Die Farbe International Orange wählte Irving Morrow auch wegen der Sichtbarkeit im Nebel. Zu Fuß ist die Überquerung kostenlos.
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    Alcatraz
    Sehenswürdigkeit

    2Alcatraz

    Die frühere Gefängnisinsel erreichst du nur mit Alcatraz City Cruises ab Pier 33, die Tour umfasst Fähre, Eintritt und eine Audioführung durch den Zellentrakt. Die Day Tour kostet 47,95 $, die Night Tour 59,65 $, Tickets gibt es bis zu 90 Tage im Voraus.
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    Pier 39
    Historische Stätte

    3Pier 39

    Der 1978 eröffnete Pier am Rand von Fisherman's Wharf hat Läden, Restaurants und das Aquarium of the Bay. Seit 1989 liegen kalifornische Seelöwen auf den Stegen.
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    Golden Gate Park
    Park

    4Golden Gate Park

    Der größte Park der Stadt umfasst 412 Hektar mit dem Japanese Tea Garden von 1894, dem Conservatory of Flowers von 1879, dem de Young Museum und der California Academy of Sciences. Der Park ist frei zugänglich, die Museen verlangen Eintritt.
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    Painted Ladies am Alamo Square
    Historische Stätte

    5Painted Ladies am Alamo Square

    Die viktorianischen Häuser an der Steiner Street 710 bis 720 entstanden von 1892 bis 1896 und sind in rund 70 Filmen und Serien zu sehen. Sie sind privat bewohnt, du betrachtest sie vom Alamo Square aus.
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    Exploratorium
    Museum

    6Exploratorium

    Das Mitmachmuseum für Naturwissenschaft und Wahrnehmung an Pier 15 ist dienstags bis sonntags geöffnet. Erwachsene zahlen 39,95 $, donnerstags von 18 bis 22 Uhr gibt es „After Dark“ nur für Erwachsene.
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    Restaurants in San Francisco

    1

    House of Prime Rib

    Traditionslokal aus den 1940er Jahren, eingerichtet im englischen Stil und bekannt für Prime Rib.
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    2

    Tartine Bakery

    Bäckerei und Café im Mission District mit Kaffee, getoasteten Sandwiches und Frühstücksgebäck aus Bio-Zutaten.
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    3

    Sweet Maple

    Brunch- und Frühstückslokal an der Sutter Street mit amerikanischer und kalifornischer Küche.
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    Essen und Trinken

    San Franciscos Küche verbindet die Fischertradition der Bucht mit der mexikanischen Küche des Mission District.
    Mission Burrito

    Mission Burrito

    Der große Burrito aus gedämpfter Weizentortilla mit Reis, Fleisch und Käse wird in Alufolie serviert. Er entstand in den 1960er Jahren im Mission District, La Cumbre und El Faro beanspruchen die Erfindung.
    Cioppino

    Cioppino

    Der Fischeintopf geht auf Fischer aus Genua zurück, die im späten 19. Jahrhundert in North Beach lebten und ihn aus dem Tagesfang kochten. Dazu gehört geröstetes Sauerteigbrot, mit dem du die Brühe aufnimmst.
    Dungeness Crab

    Dungeness Crab

    Die Taschenkrebsart ist eine Hauptzutat des Cioppino. Sie wird in der Regel in der Schale serviert, halbiert oder geviertelt.
    Irish Coffee im Buena Vista

    Irish Coffee im Buena Vista

    Seit dem 10. November 1952 serviert das Buena Vista Cafe Irish Coffee, angeregt vom Reisejournalisten Stanton Delaplane. Später kam Joe Sheridan, der das Getränk am irischen Flughafen Foynes erfunden hatte, als Mitarbeiter dazu.

    Kultur und Geschichte

    Spanische Siedler gründeten 1776 das Presidio und die Mission Dolores. Der Goldrausch ließ die Bevölkerung von etwa 1.000 im Jahr 1848 auf 25.000 bis Ende 1849 wachsen. Nach dem Erdbeben von 1906 lag mehr als drei Viertel der Stadt durch die Brände in Trümmern.Literatur und Gegenkultur: In den 1950er Jahren hatten die Beat-Autoren ihr Zentrum in North Beach. 1967 wurde Haight-Ashbury mit dem Summer of Love zum Treffpunkt der Hippiebewegung.Gemeinschaften: Chinatown ist das älteste Chinatown Nordamerikas. Das Castro wurde in den 1970er Jahren zum Zentrum der Schwulenbewegung.Museen: Im Golden Gate Park liegen das 2005 neu errichtete de Young Museum und die California Academy of Sciences, die 2008 einen Neubau bezog. Das Exploratorium an Pier 15 ist ein Mitmachmuseum für Naturwissenschaft und Wahrnehmung.

    Nachtleben

    1

    The Fillmore

    Konzertsaal für rund 1.200 Gäste, in den 1960er Jahren ein Zentrum der Gegenkultur und bis heute eine Bühne für Konzerte.
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    2

    The Buena Vista

    Eckcafé und Bar, in der seit 1952 Irish Coffee serviert wird, dazu klassische amerikanische Küche.
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    3

    Great American Music Hall

    Konzertsaal an der O'Farrell Street, in dem regelmäßig Bands und Musiker live auftreten.
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    Unterwegs in San Francisco

    Die Innenstadt ist kompakt, aber hügelig. Mit Muni, Cable Cars und BART kommst du ohne Auto gut aus.Flughafen: BART bringt dich von SFO in etwa 30 Minuten mit der Gelben oder Roten Linie in die Innenstadt. Im Fahrpreis ist ein SFO-Zuschlag von 5,51 $ enthalten.Muni: Eine Einzelfahrt kostet 2,85 $ mit Clipper, MuniMobile oder Bankkarte und 3 $ in bar. Sie gilt 120 Minuten.Cable Car: Eine Fahrt kostet 9 $, ohne Umsteigen. Der Visitor Passport mit unbegrenzten Fahrten auf Muni und Cable Cars kostet 15 $ für 1 Tag, 35 $ für 3 Tage und 47 $ für 7 Tage.Auto: Die Golden Gate Bridge kostet nur in Richtung Süden Maut, bargeldlos 10,25 $ mit FasTrak oder 10,50 $ per Kennzeichenabrechnung.Fahrrad und zu Fuß: Der Ostgehweg der Brücke ist werktags für Fußgänger und Radfahrer offen, am Wochenende nur für Fußgänger. Im Golden Gate Park ist der östliche Teil des JFK Drive als JFK Promenade dauerhaft autofrei.

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      San Francisco-Reise

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      • 1Golden Gate Bridge3 Tage
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    In der Umgebung

    Yosemite-Nationalpark

    Yosemite-Nationalpark

    Der Yosemite-Nationalpark liegt in der Sierra Nevada in Kalifornien, rund 300 km östlich von San Francisco. Du fährst hin wegen des Yosemite Valley mit seinen steilen Felswänden, hohen Wasserfällen und den Riesenmammutbäumen im Süden des Parks.Über dem Tal ragt El Capitan rund 914 m auf, die Yosemite Falls stürzen in drei Stufen insgesamt 739 m tief. Nahe der Südeinfahrt stehen im Mariposa Grove mehr als 500 ausgewachsene Riesenmammutbäume, ein Shuttle verbindet Parkplatz und Hain. Der Park besteht seit 1890 und ist seit 1984 UNESCO-Welterbe.Der Eintritt kostet 35 US-Dollar pro Auto für 7 Tage. Besucher ohne Wohnsitz in den USA zahlen ab 16 Jahren zusätzlich 100 US-Dollar pro Person, außer mit dem Jahrespass America the Beautiful (250 US-Dollar). Eine Einfahrtsreservierung ist 2026 nicht nötig. Tioga Road und Glacier Point Road sind meist von November bis Ende Mai oder Anfang Juni gesperrt.
    Kalifornien

    Kalifornien

    Kalifornien erstreckt sich an der Pazifikküste zwischen Oregon und Mexiko und ist mit rund 39,4 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA. Du kommst hierher wegen der rund 1.350 Kilometer langen Küste, wegen Metropolen wie Los Angeles, San Francisco und San Diego und wegen Hochgebirge, Wüsten und Mammutbaumwäldern, die nah beieinander liegen.Im Osten zieht sich die Sierra Nevada durch den Staat. Ihr höchster Gipfel ist der Mount Whitney mit 4.421 Metern, der höchste Berg der USA ohne Alaska. Nur gut 100 Kilometer entfernt liegt das Death Valley: Badwater Basin befindet sich rund 85 Meter unter dem Meeresspiegel, und 1913 wurden hier 56,7 °C gemessen. An der Küste folgt der Highway 1 in Big Sur auf 114 Kilometern den Steilhängen über dem Pazifik.Kalifornien hat neun Nationalparks. Im Sequoia-Nationalpark steht der General Sherman Tree, der Redwood-Nationalpark im Norden schützt fast die Hälfte der verbliebenen Küstenmammutbäume, und Joshua Tree liegt im Übergang von Mojave- und Colorado-Wüste. Rund 90 Prozent des US-Weins stammen aus Kalifornien.
    Malibu

    Malibu

    Malibu ist keine Stadt mit Zentrum, sondern ein rund 34 Kilometer langer Küstenstreifen am Pacific Coast Highway, eingeklemmt zwischen den Santa Monica Mountains und dem Pazifik. Formal liegt Malibu außerhalb der Stadt Los Angeles, es wurde erst 1991 als eigene Gemeinde gegründet. Bekannt ist es für Surfstrände, Felsbuchten und Steilküste.Die Brände vom Dezember 2024 und Januar 2025 haben Malibu hart getroffen, das Palisades Fire zerstörte einen großen Teil der Strandhäuser im Osten der Stadt. Der Pacific Coast Highway ist seit Mai 2025 wieder für alle befahrbar, der Wiederaufbau dauert an, und viele Restaurants haben erst nach und nach wieder geöffnet.Am östlichen Rand der Küste liegt die Getty Villa, ein Nachbau der römischen Villa dei Papiri aus Herculaneum mit rund 44.000 griechischen, römischen und etruskischen Antiken. Weiter westlich ragt Point Dume ins Meer, die Landspitze am Nordende der Santa Monica Bay. Von Februar bis ins Frühjahr siehst du von hier oft Grauwale und Buckelwale auf ihrer Wanderung. Rund 16 Kilometer westlich des Zentrums führen Pfade und Treppen hinunter zum El Matador State Beach, einer kleinen Bucht unter den Klippen.Für Malibu brauchst du einen ganzen Tag und am besten ein Auto. Die Strände sind morgens leerer, als Abschluss eignet sich der Sonnenuntergang am El Matador oder auf Point Dume.
    Nevada

    Nevada

    Nevada liegt östlich von Kalifornien zwischen Oregon, Idaho, Utah und Arizona. Der Staat ist vor allem als Heimat von Las Vegas bekannt, du findest hier aber auch Wüstengebirge, Canyons aus rotem Sandstein und eine Seite des Lake Tahoe.Mit durchschnittlich rund 180 Millimetern Niederschlag im Jahr ist Nevada der trockenste Bundesstaat der USA. Der größte Teil gehört zum Great Basin, der Süden zur Mojave-Wüste, und über 80 Prozent der Fläche verwaltet der Bund. Der höchste Gipfel ist der Boundary Peak mit 4.007 Metern. Hauptstadt ist Carson City, Reno ist das Zentrum des Nordens, und etwa ein Drittel der Wasserfläche des Lake Tahoe liegt in Nevada.Im Osten schützt der Great-Basin-Nationalpark Grannenkiefern, die bis zu 5.000 Jahre alt sind, sowie die Lehman Caves. Rund um Las Vegas liegen der Hoover Dam von 1936, das Valley of Fire, Nevadas ältester State Park, und die Red Rock Canyon National Conservation Area. Ein Teil des Death Valley gehört ebenfalls zu Nevada.
    Santa Monica

    Santa Monica

    Santa Monica ist eine eigene Stadt am Meer, für die meisten Besucher aber der Ort, an dem Los Angeles den Pazifik erreicht. Breiter Sandstrand, ein Radweg am Wasser, Palmen auf der Klippe über der Küstenstraße. Das Zentrum ist kompakt und lässt sich gut zu Fuß erkunden, was in LA selten ist.Herzstück ist der Santa Monica Pier. Der Municipal Pier wurde 1909 eröffnet, 1916 kam südlich davon der Vergnügungspier der Familie Looff dazu. Im Looff Hippodrome dreht sich ein Karussell von 1922, auf dem Pier liegt der Freizeitpark Pacific Park mit dem solarbetriebenen Riesenrad Pacific Wheel. Seit 2009 steht hier das Schild „End of the Trail“, das Fotomotiv für alle, die die Route 66 abgefahren sind. Offiziell endete die Straße allerdings an der Kreuzung von Lincoln und Olympic Boulevard. 2026 feiert die Route 66 ihren 100. Geburtstag.Wenige Blocks landeinwärts verläuft die Third Street Promenade zwischen Wilshire Boulevard und Broadway, seit 1965 Fußgängerzone, mit Straßenmusikern und Dinosaurier-Formschnitthecken. Mittwochs und samstags gibt es dort einen Farmers Market. Südlich des Piers liegt das Original Muscle Beach, wo ab den 1930er-Jahren Turner und Bodybuilder wie Jack LaLanne trainierten.Am schönsten ist der Pier zum Sonnenuntergang, wenn das Riesenrad zu leuchten beginnt. Für Strand und Radweg sind die Vormittage ruhiger.