Haight-Ashbury und Golden Gate Park liegen im Westen von San Francisco: Das Hippieviertel um die Kreuzung von Haight und Ashbury Street endet direkt am Osteingang des Parks.
Haight-Ashbury und Golden Gate Park liegen im Westen von San Francisco: Das Hippieviertel um die Kreuzung von Haight und Ashbury Street endet direkt am Osteingang des Parks. Hierher kommst du für viktorianische Häuser, Vintage-Läden und Plattenläden und für einen ganzen Tag im Park mit Museen, Gärten und Seen.Die Haight Street war 1967 Schauplatz des Summer of Love und lebt bis heute davon: Secondhand-Läden, Smoke Shops, Wandbilder und Straßenmusik. In den Seitenstraßen stehen farbige viktorianische Holzhäuser. Der Golden Gate Park zieht sich von hier rund fünf Kilometer bis an den Pazifik. Im Ostteil liegen das de Young Museum, die California Academy of Sciences und der Japanese Tea Garden nah beieinander, weiter westlich wird es ruhiger mit Seen, Wiesen und Windmühlen am Ocean Beach.Zeit: Für die Haight reicht ein Vormittag. Im Park lohnt ein ganzer Tag, wenn du zwei Museen besuchen willst.Autofrei: Der östliche JFK Drive im Park ist für Autos gesperrt, gut zu Fuß oder mit dem Leihrad.
Sehenswürdigkeiten in Haight-Ashbury und Golden Gate Park
Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen
Garten
1Japanese Tea Garden
Der Garten entstand für die Midwinter-Ausstellung von 1894 und gilt als ältester öffentlicher japanischer Garten der USA. Makoto Hagiwara pflegte und erweiterte ihn bis 1925. Du gehst über die steile Trommelbrücke, an Koiteichen und einer fünfstöckigen Pagode von 1915 vorbei und trinkst im Teehaus grünen Tee. Besucher von außerhalb zahlen 14 $ (am Wochenende 16 $), montags, mittwochs und freitags ist der Eintritt von 9 bis 10 Uhr frei, dann ist es auch am ruhigsten.
Das Kunstmuseum im Golden Gate Park steckt seit 2005 in einem Bau von Herzog & de Meuron mit einer Fassade aus Kupfer, die langsam grün anläuft. Die Sammlung reicht von amerikanischer Malerei seit dem 17. Jahrhundert über Textilien bis zu Kunst aus Afrika, Ozeanien und Amerika. Vom Hamon Tower hast du einen Rundblick über den Park bis zur Golden Gate Bridge. Öffnungszeiten, Ruhetag und Eintrittspreise prüfst du vorab auf famsf.org, für große Sonderausstellungen gibt es Zeitfenster-Tickets.
Naturkundemuseum, Aquarium und Planetarium unter einem Dach, gegenüber dem de Young. Der Neubau von Renzo Piano öffnete 2008, auf dem Dach wachsen auf rund einem Hektar kalifornische Wildpflanzen. Unter einer Glaskuppel liegt ein vierstöckiger Regenwald, im Steinhart Aquarium ein Korallenriff. Kauf das Ticket online im Voraus, vor allem am Wochenende. Plätze im Planetarium reservierst du vor Ort per QR-Code in der Lobby. Donnerstagabends läuft "NightLife" für Besucher ab 21.
Das weiße Gewächshaus aus Holz und Glas öffnete im April 1879 und ist das älteste Gebäude im Golden Gate Park. In fünf Räumen wachsen tropische Pflanzen aus dem Tiefland und den Bergnebelwäldern Mittel- und Südamerikas, Orchideen und fleischfressende Pflanzen über warmen Teichen. Für einen Rundgang reicht eine knappe Stunde, Eintritt wird erhoben. Schon von außen lohnt der Blick über die Blumenbeete davor.
Der steile, bewaldete Hügel am Ostende der Haight Street ist seit 1867 Park und damit der älteste der Stadt. Auf rund 15 Hektar führen Pfade zwischen Eichen und Zypressen nach oben, vom Gipfel siehst du über die Stadt bis zur Golden Gate Bridge, an einem Aussichtspunkt im Westen über den Golden Gate Park bis zum Pazifik. Der Aufstieg dauert etwa 15 Minuten, geh lieber tagsüber.
Brauereigaststätte von 1997 an der Ecke Haight und Masonic Street, seit kurzem wieder unabhängig geführt. Zu den eigenen, oft britisch inspirierten Bieren gibt es Burger, Fish and Chips und Brunch am Wochenende. Ein guter Halt mitten in der Upper Haight, mittags meist ohne Wartezeit.
Kleines puerto-ricanisches Lokal an der Haight Street 1805, eines der wenigen der Stadt und deutlich günstiger als die meisten Restaurants im Viertel. Auf den Tisch kommen Mofongo aus gestampften Kochbananen, Schweinebraten mit Reis und Bohnen und Tostones. Nur wenige Tische, zur Essenszeit kann es eng werden.
Frühstückslokal an der Haight Street 1451, seit rund 46 Jahren eine feste Adresse im Viertel. Große Portionen mit Eiern, Hash Browns, Pancakes und Biscuits mit Gravy, mittags auch Burger. Am Wochenende bildet sich vormittags eine Schlange vor der Tür, unter der Woche kommst du meist direkt rein.
Die Haight hat einige alte Frühstückslokale mit großen Tellern voller Eier, Hash Browns und Pancakes. Am Wochenende stehen vormittags Schlangen, unter der Woche geht es schneller.
Craft Beer
San Francisco hat eine lange Brautradition. In der Haight gibt es Brauereigaststätten, an der Lower Haight den Bierpub Toronado mit Dutzenden Zapfhähnen.
Picknick im Park
Für einen Tag im Golden Gate Park packst du dir am besten ein Picknick ein. Gute Plätze sind die Wiesen am Stow Lake und der Hellman Hollow nahe dem JFK Drive.
Kultur und Geschichte
Bis in die 1880er Jahre war die Gegend Sand und Farmland. Mit der Cable-Car-Linie kamen Ausflügler in den neuen Golden Gate Park, nach dem Erdbeben von 1906 wurde die Haight ein Wohnviertel mit viktorianischen Häusern.Summer of Love: In den 1960er Jahren zogen wegen der billigen Mieten Hippies her. 1967 kamen Zehntausende junge Menschen zum Summer of Love, Bands wie Grateful Dead und Jefferson Airplane wohnten im Viertel.Der Park: Der Golden Gate Park wurde ab 1870 auf Sanddünen angelegt. Die Midwinter-Ausstellung von 1894 hinterließ den Japanese Tea Garden und den Vorläufer des de Young Museum.Heute: Die Haight-Ashbury Street Fair im Juni gibt es seit 1978. Im Park finden im Sommer und Herbst große Musikfestivals statt, dann sind Wege und Busse überfüllt.
Martini-Bar an der Haight Street 1633, seit über 80 Jahren in Betrieb und damit eine der ältesten Bars der Haight. Ein dämmriger Raum, klassische Martinis und einfache Drinks, ein guter Gegenpol zu den Touristenläden draußen.
Die Bar an der Haight Street 1725 eröffnete 2006 und gehörte zu den ersten Craft-Cocktail-Bars der Stadt. Dazu kommt eine Küche, die mit ganzen Tieren arbeitet und kleine, deftige Gerichte serviert. Abends schnell voll, früh am Abend bekommst du am ehesten einen Platz am Tresen.
Unterwegs in Haight-Ashbury und im Golden Gate Park
Die Haight Street erkundest du zu Fuß, für den rund fünf Kilometer langen Park nimmst du am besten ein Rad oder den Bus.Muni Metro N Judah: Fährt von der Market Street unterirdisch und dann an der Südseite des Parks entlang (Haltestellen Cole/Carl und 9th Avenue/Irving für die Museen) bis zum Ocean Beach.Busse: Die Linien 7 und 6 fahren die Haight Street entlang, die 33 verbindet die Haight mit der Mission, die 5 Fulton fährt an der Nordseite des Parks.Im Park: Der östliche JFK Drive ist dauerhaft autofrei. Fahrräder und E-Bikes leihst du an Stationen am Parkrand oder bei Verleihern an der Stanyan Street.Parken: Unter dem Music Concourse liegt eine Tiefgarage zwischen de Young und Academy of Sciences, praktisch für Museumstage mit Kindern.
Unterkünfte in Haight-Ashbury und Golden Gate Park
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