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    • In der Umgebung
    French Quarter
    Diego Delso / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

    USA

    French Quarter

    Stadt

    Das French Quarter, auch Vieux Carré genannt, ist die 1718 gegründete Altstadt von New Orleans am Mississippi.

    von Felix Gillen

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    Das French Quarter, auch Vieux Carré genannt, ist die 1718 gegründete Altstadt von New Orleans am Mississippi. Du kommst wegen der Schmiedeeisenbalkone, der Innenhöfe, der alten Bars und der kreolischen Restaurants, die seit Generationen dieselben Gerichte servieren.Das Viertel ist ein Raster zwischen Canal Street, Esplanade Avenue, North Rampart Street und dem Fluss, quer durch läufst du in etwa 15 Minuten. Die meisten Häuser stammen aus spanischer Zeit, weil die Brände von 1788 und 1794 große Teile der französischen Stadt zerstörten. Jackson Square und die St. Louis Cathedral findest du auf der Stadtseite.Bourbon Street ist ab dem späten Nachmittag laut und voll. Angenehmer zum Bummeln sind die Royal Street mit Galerien und Antiquitätenläden und die Chartres Street. Wer vor 9 Uhr morgens unterwegs ist, hat die Straßen fast für sich und bekommt bei Café du Monde ohne Schlange einen Tisch.

    Sehenswürdigkeiten in French Quarter

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Old Ursuline Convent Museum
    Museum

    1Old Ursuline Convent Museum

    Das 1752 fertiggestellte Kloster der Ursulinen an der Chartres Street gilt als ältestes erhaltenes Gebäude im Mississippi-Tal. Zu sehen sind die Räume des Konvents, ein kleiner Garten und die angrenzende St. Mary's Church. Geöffnet Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr, Samstag 9 bis 15 Uhr, sonntags geschlossen; Eintritt 8 US-Dollar, Tickets nur vor Ort. Eine knappe Stunde reicht.
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    The Historic New Orleans Collection
    Museum

    2The Historic New Orleans Collection

    Museum und Forschungsinstitut zur Geschichte von Stadt und Golfküste, das Ausstellungszentrum liegt in der Royal Street 520. Der Eintritt ist frei, du brauchst aber ein Ticket, das du am Empfang oder online bekommst. Geöffnet Dienstag bis Samstag 9.30 bis 16.30 Uhr, Sonntag 10.30 bis 16.30 Uhr. Gut als erster Halt, bevor du das Viertel auf eigene Faust erkundest.
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    New Orleans Jazz Museum (Old U.S. Mint)
    Museum

    3New Orleans Jazz Museum (Old U.S. Mint)

    Die ehemalige Münzprägeanstalt von 1835 am unteren Ende der Esplanade Avenue beherbergt das Jazzmuseum mit Instrumenten, Aufnahmen und Fotos zur Geschichte des Jazz in der Stadt. Dienstag 9 bis 18 Uhr, Mittwoch bis Sonntag 9 bis 16 Uhr; Erwachsene zahlen 15 US-Dollar, Einwohner Louisianas 13. Im Haus finden regelmäßig Konzerte statt, das Programm steht im Veranstaltungskalender des Museums.
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    French Market
    Markt

    4French Market

    Die überdachten Markthallen ziehen sich entlang der Decatur Street vom Café du Monde Richtung Esplanade Avenue. Im vorderen Teil gibt es Imbissstände, weiter hinten den Flohmarkt mit Kunsthandwerk, Gewürzen und Souvenirs. Am Vormittag unter der Woche ist es am ruhigsten, vom Markt aus erreichst du in wenigen Minuten das Jazzmuseum in der Old U.S. Mint.
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    Restaurants in French Quarter

    1

    Café du Monde

    Der Kaffeestand am French Market besteht seit 1862 und serviert fast nur zwei Dinge: Beignets mit Puderzucker, drei pro Portion, und Kaffee mit Zichorie, schwarz oder als Café au lait. Tagsüber reicht die Schlange oft bis auf den Gehweg. Früh am Morgen oder spät am Abend bekommst du schneller einen Tisch, zum Mitnehmen gibt es ein eigenes Fenster.
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    2

    Galatoire's

    Französisch-kreolisches Traditionshaus in der Bourbon Street, seit 1905 in Familienhand. Klassiker sind Shrimp Rémoulade, Soufflé-Kartoffeln und Fisch mit Krabbenfleisch. Der Speisesaal im Erdgeschoss wird traditionell ohne Reservierung vergeben, für den ersten Stock kannst du reservieren. Der Freitagmittag ist ein lokales Ritual und entsprechend voll; abends tragen Männer Jackett.
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    3

    Napoleon House

    Bar und Restaurant an der Ecke Chartres und St. Louis Street in einem Haus, dessen ältester Teil um 1800 entstand; der Name geht auf das Angebot eines Bürgermeisters zurück, Napoleon hier Exil zu geben. Bestell den Pimm's Cup und eine warme Muffuletta. Die abgewetzten Wände, klassische Musik und der Innenhof machen es zum guten Ort für eine Pause an heißen Nachmittagen.
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    Kultur und Geschichte

    Das Vieux Carré war die ganze Stadt, als die Franzosen sie 1718 gründeten. Unter spanischer Herrschaft ab 1763 brannte es 1788 und 1794 fast vollständig ab. Deshalb siehst du heute vor allem Häuser mit Innenhöfen, Arkaden und Eisenbalkonen im spanisch-kreolischen Stil.Das Old Ursuline Convent von 1752 gilt als ältestes erhaltenes Gebäude im Mississippi-Tal. Im 19. Jahrhundert zogen italienische Einwanderer an den Unteren Rand des Viertels, aus ihren Läden stammt die Muffuletta, die Central Grocery seit 1906 verkauft.Für Hintergrundwissen ist die kostenlose Ausstellung der Historic New Orleans Collection in der Royal Street der beste Einstieg. Seit 1937 steht das Viertel unter Denkmalschutz, Neubauten und Fassaden genehmigt die Vieux Carré Commission.

    Nachtleben

    1

    The Carousel Bar & Lounge

    Die Bar im Hotel Monteleone in der Royal Street 214 dreht sich seit 1949: Der Tresen ist ein Karussell, das eine Runde in etwa einer Viertelstunde schafft. Hier soll der Vieux Carré erfunden worden sein, ein Cocktail aus Rye, Cognac und Wermut. Plätze am Karussell sind abends schnell besetzt, am frühen Nachmittag hast du die besten Chancen.
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    2

    Lafitte's Blacksmith Shop

    Das kleine Haus an der Ecke Bourbon und St. Philip Street wurde zwischen 1722 und 1732 gebaut und gilt als eine der ältesten Bars des Landes. Drinnen ist es fast dunkel, Licht kommt vor allem von Kerzen und dem Klavier in der Ecke. Es liegt am ruhigeren Ende der Bourbon Street, weit weg vom Trubel um Canal Street. Bekannt ist der Voodoo Daiquiri aus der Slush-Maschine.
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    3

    French 75 Bar

    Die Cocktailbar gehört zum Restaurant Arnaud's in der Bienville Street und trägt seit 2003 den Namen ihres bekanntesten Drinks, des French 75 mit Cognac und Champagner. Holzvertäfelung, Barkeeper in weißen Jacken und eine kurze Snackkarte mit Soufflé-Kartoffeln. Gut für einen Drink vor dem Abendessen; an Wochenendabenden lohnt es sich, früh zu kommen.
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    Unterwegs im French Quarter

    Das Viertel erkundest du zu Fuß. Von Canal Street bis Esplanade Avenue sind es rund 15 Minuten, von der Uferpromenade bis Rampart Street etwa 8.Straßenbahn: Die Riverfront-Linie fährt am Flussufer entlang, die Rampart-St.-Claude-Linie am Nordrand. Eine Fahrt kostet 1,25 US-Dollar (passend in bar oder per App Le Pass), der Jazzy Pass für einen Tag 3 US-Dollar.Auto: Lass es stehen. Parkplätze am Straßenrand sind knapp und zeitlich begrenzt, Parkhäuser an der Decatur und Canal Street sind teuer.Bourbon Street: Abends sind Teile der Straße für Autos gesperrt, Taxis und Fahrdienste holen dich an den Querstraßen ab.

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      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      French Quarter-Reise

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      • 2The Historic New Orleans Collection4 Tage
      • 3New Orleans Jazz Museum (Old U.S. Mint)5 Tage
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      French Quarter
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    In der Umgebung

    Marigny und Bywater

    Marigny und Bywater

    Faubourg Marigny und Bywater sind die beiden Viertel flussabwärts des French Quarter, jenseits der Esplanade Avenue. Du kommst wegen der Livemusik in der Frenchmen Street, der bunten kreolischen Cottages und eines Abends unter Lichterketten im Weinhof von Bacchanal.Die Marigny reicht von der Esplanade Avenue bis zu den Bahngleisen am Homer Plessy Way, der früheren Press Street, dahinter beginnt Bywater. Bernard de Marigny parzellierte das Land seiner Familienplantage ab 1806, deshalb ist die Bebauung kleinteiliger und jünger als im Quarter. Die Frenchmen Street liegt gleich am Anfang, nur rund 15 Gehminuten von Jackson Square entfernt.Bywater ist ruhiger und künstlerischer: Wandbilder, kleine Galerien, Kneipen, die nur Bargeld nehmen, und der Crescent Park am Fluss. Den Spotted Cat Music Club in der Frenchmen Street findest du auf der Stadtseite.
    Tremé und Mid-City

    Tremé und Mid-City

    Tremé und Mid-City liegen nördlich des French Quarter, zwischen der Rampart Street und dem City Park. Du kommst wegen der afroamerikanischen Geschichte der Stadt, der Brassbands in Nachbarschaftskneipen und der kreolischen Soulfood-Küche, für die Einheimische Schlange stehen.Tremé beginnt direkt hinter der Rampart Street und gilt als ältestes schwarzes Viertel der USA: Schon im 18. Jahrhundert konnten freie People of Color hier Land kaufen. Hier liegen Louis Armstrong Park mit dem Congo Square und die St. Augustine Church von 1841. Flussabgewandt schließt Mid-City an, ein Wohnviertel entlang der Canal Street und des Bayou St. John bis zum City Park.City Park mit dem Kunstmuseum NOMA, Parkway Bakery und The Broadside findest du auf der Stadtseite. Die Sicherheitslage wechselt hier von Block zu Block; aktuelle Hinweise gibt das Auswärtige Amt.
    New Orleans

    New Orleans

    New Orleans liegt am Mississippi im Süden Louisianas. Du fährst hin wegen der Livemusik an jedem Abend der Woche, der kreolischen Küche und der Straßen aus französischer und spanischer Kolonialzeit.Gegründet wurde die Stadt 1718 unter Jean-Baptiste Le Moyne de Bienville. Ihr historischer Kern ist das French Quarter mit dem Jackson Square, an dem die St. Louis Cathedral, der Cabildo und das Presbytère stehen. Clubs mit Livemusik findest du vor allem in der Frenchmen Street im benachbarten Faubourg Marigny, wo eher Einheimische ausgehen als in der Bourbon Street.Die St.-Charles-Straßenbahn fährt seit 1835 und gilt als älteste durchgehend betriebene Straßenbahnlinie der Welt. Sie verbindet die Canal Street über das Garden District mit Carrollton und ist die günstigste Stadtrundfahrt, die du bekommen kannst. Für French Quarter, Marigny und Tremé brauchst du kein Auto, Parkplätze sind dort knapp und teuer.Die ViertelFrench Quarter: die Altstadt mit Museen, Traditionsrestaurants und den ältesten Bars, tagsüber zu Fuß zu erkunden.Marigny und Bywater: flussabwärts, mit der Musikmeile Frenchmen Street, bunten Cottages, Straßenkunst und dem Crescent Park am Fluss.Garden District und Uptown: Villen an der St. Charles Avenue, Einkaufen an der Magazine Street, Audubon Park und Clubs wie Tipitina's.Tremé und Mid-City: afroamerikanische Geschichte rund um Congo Square, Brassbands in Nachbarschaftskneipen, Bayou St. John und City Park.
    Garden District und Uptown

    Garden District und Uptown

    Garden District und Uptown sind die Wohnviertel flussaufwärts der Innenstadt, durch die die St.-Charles-Straßenbahn fährt. Du kommst wegen der Villen unter alten Eichen, der Läden und Lokale an der Magazine Street und der Musikclubs, in denen vor allem Einheimische ausgehen.Uptown ist kein fest umrissener Stadtteil: Meist meint man das Gebiet zwischen Fluss und Claiborne Avenue, vom Garden District bis zum Audubon Park und den Universitäten Tulane und Loyola. Die St. Charles Avenue war im 19. Jahrhundert die Straße der Reichen, viele ihrer Villen stehen noch. Parallel dazu verläuft näher am Fluss die Magazine Street mit inhabergeführten Läden, Galerien und Restaurants.Das Garden District als Ganzes und Commander's Palace findest du auf der Stadtseite, hier geht es um das, was darüber hinaus lohnt.
    Louisiana

    Louisiana

    Louisiana liegt am Golf von Mexiko zwischen Texas, Arkansas und Mississippi. Große Teile des Landes hat der Mississippi mit seinem Delta aufgeschüttet. Du kommst hierher wegen der Bayous und Sümpfe und wegen der Kultur von Cajuns und Kreolen, die weit über New Orleans hinausreicht.Statt Countys gibt es in Louisiana 64 Parishes, das ist in den USA einzigartig. Westlich von Baton Rouge liegt das Atchafalaya-Becken, das größte Sumpfgebiet der USA. Die Interstate 10 quert es zwischen Grosse Tête und Henderson auf der 29,3 km langen Atchafalaya Basin Bridge. Im Sumpf leben Alligatoren und der Louisiana-Schwarzbär.Westlich davon beginnt Acadiana, die Region der Nachfahren der aus Kanada vertriebenen Akadier, mit Lafayette als Zentrum. In der Hauptstadt Baton Rouge steht mit 137 m das höchste Kapitol der USA, die Aussichtsetage liegt im 27. Stock. Am Westufer des Mississippi in Vacherie liegt die Oak Alley Plantation, deren Herrenhaus Versklavte von 1837 bis 1839 bauten.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI