Garden District und Uptown sind die Wohnviertel flussaufwärts der Innenstadt, durch die die St.-Charles-Straßenbahn fährt. Du kommst wegen der Villen unter alten Eichen, der Läden und Lokale an der Magazine Street und der Musikclubs, in denen vor allem Einheimische ausgehen.Uptown ist kein fest umrissener Stadtteil: Meist meint man das Gebiet zwischen Fluss und Claiborne Avenue, vom Garden District bis zum Audubon Park und den Universitäten Tulane und Loyola. Die St. Charles Avenue war im 19. Jahrhundert die Straße der Reichen, viele ihrer Villen stehen noch. Parallel dazu verläuft näher am Fluss die Magazine Street mit inhabergeführten Läden, Galerien und Restaurants.Das Garden District als Ganzes und Commander's Palace findest du auf der Stadtseite, hier geht es um das, was darüber hinaus lohnt.
Sehenswürdigkeiten in Garden District und Uptown
Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen
Park
1Audubon Park
Der rund 140 Hektar große Park zwischen St. Charles Avenue und Fluss liegt auf dem Gelände der Weltausstellung von 1884, das heutige Wegenetz geht auf John Charles Olmsted zurück. Ein knapp drei Kilometer langer Rundweg führt unter alten Eichen um Lagunen, in denen Reiher und Ibisse brüten. Die St.-Charles-Straßenbahn hält direkt am Haupteingang gegenüber der Tulane University.
Der Zoo liegt am Flussende des Audubon Park, Adresse Magazine Street 6500. Bekannt ist der Louisiana Swamp mit Alligatoren, darunter weiße Exemplare. Tickets gibt es ab etwa 30 US-Dollar; einige Bereiche wie Reptile Encounter sind wegen Bauarbeiten voraussichtlich bis Anfang 2027 geschlossen. Von der Straßenbahn an der St. Charles Avenue gehst du rund 20 Minuten durch den Park.
Die Einkaufsstraße begleitet den Fluss vom Warehouse District bis zum Audubon Park. Auf den Abschnitten im Garden District und Uptown reihen sich Boutiquen, Antiquitätenläden, Galerien und Cafés in alten Wohnhäusern aneinander, darunter Peaches Records, ein Plattenladen in Familienbesitz seit 1975. Am besten wählst du ein Stück von zwei bis drei Kilometern aus und läufst es ab, zurück fährt die Buslinie 11.
Die Stadtbibliothek an der Ecke St. Charles Avenue und Soniat Street ist eine Villa von 1907 und eine der wenigen alten Villen der Straße, die du von innen sehen kannst. Der Eintritt ist frei, im Erdgeschoss sind Holzvertäfelung und Deckenmalereien erhalten. Die Straßenbahn hält direkt davor, ein guter Zwischenstopp auf dem Weg zum Audubon Park.
Austernbar in der Magazine Street 4330, seit über 100 Jahren in Familienhand, mit gefliesten Wänden und einer Theke, an der du den Austernknackern zusehen kannst. Bestell das Oyster Loaf, frittierte Austern in dickem Weißbrot. Nur Barzahlung, und in den Sommermonaten traditionell geschlossen; die Öffnungszeiten vorher prüfen.
Sandwichladen von Koch Mason Hereford in der Jackson Avenue 739 am Rand des Garden District, mit verspielten Sandwiches wie dem Collard-Green-Melt und frittierten Bologna-Sandwiches. Bestellt wird am Tresen, gegessen an bunten Tischen drinnen oder auf der Terrasse. Mittags bildet sich oft eine Schlange, früh kommen lohnt sich.
Israelisches Restaurant von Koch Alon Shaya an der Magazine Street in Uptown, bekannt für Pitas aus dem Holzofen, Hummus mit wechselnden Toppings und Gerichte zum Teilen; dazu Naturweine. Abendessen Mittwoch bis Sonntag, mittags Freitag bis Sonntag. Am Wochenende solltest du reservieren.
Als im 19. Jahrhundert amerikanische Kaufleute nach New Orleans zogen, bauten sie flussaufwärts der kreolischen Altstadt, getrennt durch die Canal Street. Daraus entstanden die Villen im Greek-Revival-, italienischen und viktorianischen Stil, die du heute an der St. Charles Avenue siehst.Der Audubon Park liegt auf dem Gelände der Weltausstellung von 1884, der World Cotton Centennial, und wurde später nach Plänen von John Charles Olmsted gestaltet. Die Lafayette Cemetery No. 1 von 1833 ist seit Oktober 2026 nach sieben Jahren Schließung wieder zugänglich, aber nur mit Führung in kleinen Gruppen (Buchung über prcno.org).Musikalisch steht Uptown für R&B und Funk: Tipitina's ist nach einem Lied von Professor Longhair benannt, der dort bis zu seinem Tod 1980 auftrat.
Der Konzertclub an der Ecke Napoleon Avenue und Tchoupitoulas Street eröffnete 1977 und ist nach einem Lied von Professor Longhair benannt, dessen Büste im Eingang steht. Auf der Bühne stehen lokale Funk-, Brass- und R&B-Bands sowie Tourneekünstler, seit 2018 gehört der Club Mitgliedern der Band Galactic. Tickets für bekannte Namen vorab online kaufen.
Die Bar in der Oak Street 8316 im Stadtteil Carrollton besteht seit 1974 und zählt zu den ältesten durchgehend betriebenen Musikclubs der Stadt. Jeden Abend spielt eine Band, von Funk und Blues bis Brass, montags hat Bassist George Porter Jr. einen festen Termin. Die Konzerte beginnen meist spät, vor 22 Uhr ist selten viel los. Mit der St.-Charles-Straßenbahn bis Carrollton Avenue und Oak Street, dann zu Fuß.
Die Cocktailbar in einer umgebauten Feuerwache in der Freret Street 4905 gewann 2018 den James Beard Award für das beste Barprogramm des Landes. Auf der Karte stehen saisonale Cocktails, dazu Wein, Bier und kleine Gerichte. Freret Street hat sich rund um die Bar zur kleinen Ausgehmeile mit Restaurants entwickelt, gut kombinierbar mit einem Abendessen in der Nähe.
Die St.-Charles-Straßenbahn ist das wichtigste Verkehrsmittel. Von der Canal Street bis ins Garden District brauchst du rund 15 Minuten, bis zum Audubon Park gut 40. Eine Fahrt kostet 1,25 US-Dollar (passend in bar oder per App Le Pass), der Jazzy Pass für einen Tag 3 US-Dollar, für drei Tage 8.Magazine Street: Hier fährt keine Straßenbahn, aber die Buslinie 11. Zwischen St. Charles und Magazine sind es meist nur zehn Gehminuten.Fahrrad: Die Stationen von Blue Bikes reichen nur bis etwa zur Louisiana Avenue.Mardi Gras: Die großen Paraden ziehen über die St. Charles Avenue. In diesen Wochen fährt die Straßenbahn eingeschränkt oder gar nicht, plane mehr Zeit ein.Nachts: Zu Tipitina's und zum Maple Leaf kommst du am bequemsten mit Taxi oder Fahrdienst.
Unterkünfte in Garden District und Uptown
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