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    • In der Umgebung
    Garden District und Uptown
    Infrogmation / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    USA

    Garden District und Uptown

    Stadt

    Garden District und Uptown sind die Wohnviertel flussaufwärts der Innenstadt, durch die die St.-Charles-Straßenbahn fährt.

    von Felix Gillen

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    5. Garden District und Uptown
    Garden District und Uptown sind die Wohnviertel flussaufwärts der Innenstadt, durch die die St.-Charles-Straßenbahn fährt. Du kommst wegen der Villen unter alten Eichen, der Läden und Lokale an der Magazine Street und der Musikclubs, in denen vor allem Einheimische ausgehen.Uptown ist kein fest umrissener Stadtteil: Meist meint man das Gebiet zwischen Fluss und Claiborne Avenue, vom Garden District bis zum Audubon Park und den Universitäten Tulane und Loyola. Die St. Charles Avenue war im 19. Jahrhundert die Straße der Reichen, viele ihrer Villen stehen noch. Parallel dazu verläuft näher am Fluss die Magazine Street mit inhabergeführten Läden, Galerien und Restaurants.Das Garden District als Ganzes und Commander's Palace findest du auf der Stadtseite, hier geht es um das, was darüber hinaus lohnt.

    Sehenswürdigkeiten in Garden District und Uptown

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Audubon Park
    Park

    1Audubon Park

    Der rund 140 Hektar große Park zwischen St. Charles Avenue und Fluss liegt auf dem Gelände der Weltausstellung von 1884, das heutige Wegenetz geht auf John Charles Olmsted zurück. Ein knapp drei Kilometer langer Rundweg führt unter alten Eichen um Lagunen, in denen Reiher und Ibisse brüten. Die St.-Charles-Straßenbahn hält direkt am Haupteingang gegenüber der Tulane University.
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    Audubon Zoo
    Zoo

    2Audubon Zoo

    Der Zoo liegt am Flussende des Audubon Park, Adresse Magazine Street 6500. Bekannt ist der Louisiana Swamp mit Alligatoren, darunter weiße Exemplare. Tickets gibt es ab etwa 30 US-Dollar; einige Bereiche wie Reptile Encounter sind wegen Bauarbeiten voraussichtlich bis Anfang 2027 geschlossen. Von der Straßenbahn an der St. Charles Avenue gehst du rund 20 Minuten durch den Park.
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    Magazine Street

    3Magazine Street

    Die Einkaufsstraße begleitet den Fluss vom Warehouse District bis zum Audubon Park. Auf den Abschnitten im Garden District und Uptown reihen sich Boutiquen, Antiquitätenläden, Galerien und Cafés in alten Wohnhäusern aneinander, darunter Peaches Records, ein Plattenladen in Familienbesitz seit 1975. Am besten wählst du ein Stück von zwei bis drei Kilometern aus und läufst es ab, zurück fährt die Buslinie 11.
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    Latter Memorial Library
    Sehenswürdigkeit

    4Latter Memorial Library

    Die Stadtbibliothek an der Ecke St. Charles Avenue und Soniat Street ist eine Villa von 1907 und eine der wenigen alten Villen der Straße, die du von innen sehen kannst. Der Eintritt ist frei, im Erdgeschoss sind Holzvertäfelung und Deckenmalereien erhalten. Die Straßenbahn hält direkt davor, ein guter Zwischenstopp auf dem Weg zum Audubon Park.
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    Restaurants in Garden District und Uptown

    1

    Casamento's Restaurant

    Austernbar in der Magazine Street 4330, seit über 100 Jahren in Familienhand, mit gefliesten Wänden und einer Theke, an der du den Austernknackern zusehen kannst. Bestell das Oyster Loaf, frittierte Austern in dickem Weißbrot. Nur Barzahlung, und in den Sommermonaten traditionell geschlossen; die Öffnungszeiten vorher prüfen.
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    2

    Turkey and the Wolf

    Sandwichladen von Koch Mason Hereford in der Jackson Avenue 739 am Rand des Garden District, mit verspielten Sandwiches wie dem Collard-Green-Melt und frittierten Bologna-Sandwiches. Bestellt wird am Tresen, gegessen an bunten Tischen drinnen oder auf der Terrasse. Mittags bildet sich oft eine Schlange, früh kommen lohnt sich.
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    3

    Saba

    Israelisches Restaurant von Koch Alon Shaya an der Magazine Street in Uptown, bekannt für Pitas aus dem Holzofen, Hummus mit wechselnden Toppings und Gerichte zum Teilen; dazu Naturweine. Abendessen Mittwoch bis Sonntag, mittags Freitag bis Sonntag. Am Wochenende solltest du reservieren.
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    Kultur und Geschichte

    Als im 19. Jahrhundert amerikanische Kaufleute nach New Orleans zogen, bauten sie flussaufwärts der kreolischen Altstadt, getrennt durch die Canal Street. Daraus entstanden die Villen im Greek-Revival-, italienischen und viktorianischen Stil, die du heute an der St. Charles Avenue siehst.Der Audubon Park liegt auf dem Gelände der Weltausstellung von 1884, der World Cotton Centennial, und wurde später nach Plänen von John Charles Olmsted gestaltet. Die Lafayette Cemetery No. 1 von 1833 ist seit Oktober 2026 nach sieben Jahren Schließung wieder zugänglich, aber nur mit Führung in kleinen Gruppen (Buchung über prcno.org).Musikalisch steht Uptown für R&B und Funk: Tipitina's ist nach einem Lied von Professor Longhair benannt, der dort bis zu seinem Tod 1980 auftrat.

    Nachtleben

    1

    Tipitina's

    Der Konzertclub an der Ecke Napoleon Avenue und Tchoupitoulas Street eröffnete 1977 und ist nach einem Lied von Professor Longhair benannt, dessen Büste im Eingang steht. Auf der Bühne stehen lokale Funk-, Brass- und R&B-Bands sowie Tourneekünstler, seit 2018 gehört der Club Mitgliedern der Band Galactic. Tickets für bekannte Namen vorab online kaufen.
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    2

    Maple Leaf Bar

    Die Bar in der Oak Street 8316 im Stadtteil Carrollton besteht seit 1974 und zählt zu den ältesten durchgehend betriebenen Musikclubs der Stadt. Jeden Abend spielt eine Band, von Funk und Blues bis Brass, montags hat Bassist George Porter Jr. einen festen Termin. Die Konzerte beginnen meist spät, vor 22 Uhr ist selten viel los. Mit der St.-Charles-Straßenbahn bis Carrollton Avenue und Oak Street, dann zu Fuß.
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    3

    Cure

    Die Cocktailbar in einer umgebauten Feuerwache in der Freret Street 4905 gewann 2018 den James Beard Award für das beste Barprogramm des Landes. Auf der Karte stehen saisonale Cocktails, dazu Wein, Bier und kleine Gerichte. Freret Street hat sich rund um die Bar zur kleinen Ausgehmeile mit Restaurants entwickelt, gut kombinierbar mit einem Abendessen in der Nähe.
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    Unterwegs in Garden District und Uptown

    Die St.-Charles-Straßenbahn ist das wichtigste Verkehrsmittel. Von der Canal Street bis ins Garden District brauchst du rund 15 Minuten, bis zum Audubon Park gut 40. Eine Fahrt kostet 1,25 US-Dollar (passend in bar oder per App Le Pass), der Jazzy Pass für einen Tag 3 US-Dollar, für drei Tage 8.Magazine Street: Hier fährt keine Straßenbahn, aber die Buslinie 11. Zwischen St. Charles und Magazine sind es meist nur zehn Gehminuten.Fahrrad: Die Stationen von Blue Bikes reichen nur bis etwa zur Louisiana Avenue.Mardi Gras: Die großen Paraden ziehen über die St. Charles Avenue. In diesen Wochen fährt die Straßenbahn eingeschränkt oder gar nicht, plane mehr Zeit ein.Nachts: Zu Tipitina's und zum Maple Leaf kommst du am bequemsten mit Taxi oder Fahrdienst.

    Unterkünfte in Garden District und Uptown

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    Campingplätze in Garden District und Uptown

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      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      Garden District und Uptown-Reise

      Live
      • 1Audubon Park3 Tage
      • 2Audubon Zoo4 Tage
      • 3Magazine Street5 Tage
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      Garden District und Uptown
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    In der Umgebung

    French Quarter

    French Quarter

    Das French Quarter, auch Vieux Carré genannt, ist die 1718 gegründete Altstadt von New Orleans am Mississippi. Du kommst wegen der Schmiedeeisenbalkone, der Innenhöfe, der alten Bars und der kreolischen Restaurants, die seit Generationen dieselben Gerichte servieren.Das Viertel ist ein Raster zwischen Canal Street, Esplanade Avenue, North Rampart Street und dem Fluss, quer durch läufst du in etwa 15 Minuten. Die meisten Häuser stammen aus spanischer Zeit, weil die Brände von 1788 und 1794 große Teile der französischen Stadt zerstörten. Jackson Square und die St. Louis Cathedral findest du auf der Stadtseite.Bourbon Street ist ab dem späten Nachmittag laut und voll. Angenehmer zum Bummeln sind die Royal Street mit Galerien und Antiquitätenläden und die Chartres Street. Wer vor 9 Uhr morgens unterwegs ist, hat die Straßen fast für sich und bekommt bei Café du Monde ohne Schlange einen Tisch.
    Tremé und Mid-City

    Tremé und Mid-City

    Tremé und Mid-City liegen nördlich des French Quarter, zwischen der Rampart Street und dem City Park. Du kommst wegen der afroamerikanischen Geschichte der Stadt, der Brassbands in Nachbarschaftskneipen und der kreolischen Soulfood-Küche, für die Einheimische Schlange stehen.Tremé beginnt direkt hinter der Rampart Street und gilt als ältestes schwarzes Viertel der USA: Schon im 18. Jahrhundert konnten freie People of Color hier Land kaufen. Hier liegen Louis Armstrong Park mit dem Congo Square und die St. Augustine Church von 1841. Flussabgewandt schließt Mid-City an, ein Wohnviertel entlang der Canal Street und des Bayou St. John bis zum City Park.City Park mit dem Kunstmuseum NOMA, Parkway Bakery und The Broadside findest du auf der Stadtseite. Die Sicherheitslage wechselt hier von Block zu Block; aktuelle Hinweise gibt das Auswärtige Amt.
    New Orleans

    New Orleans

    New Orleans liegt am Mississippi im Süden Louisianas. Du fährst hin wegen der Livemusik an jedem Abend der Woche, der kreolischen Küche und der Straßen aus französischer und spanischer Kolonialzeit.Gegründet wurde die Stadt 1718 unter Jean-Baptiste Le Moyne de Bienville. Ihr historischer Kern ist das French Quarter mit dem Jackson Square, an dem die St. Louis Cathedral, der Cabildo und das Presbytère stehen. Clubs mit Livemusik findest du vor allem in der Frenchmen Street im benachbarten Faubourg Marigny, wo eher Einheimische ausgehen als in der Bourbon Street.Die St.-Charles-Straßenbahn fährt seit 1835 und gilt als älteste durchgehend betriebene Straßenbahnlinie der Welt. Sie verbindet die Canal Street über das Garden District mit Carrollton und ist die günstigste Stadtrundfahrt, die du bekommen kannst. Für French Quarter, Marigny und Tremé brauchst du kein Auto, Parkplätze sind dort knapp und teuer.Die ViertelFrench Quarter: die Altstadt mit Museen, Traditionsrestaurants und den ältesten Bars, tagsüber zu Fuß zu erkunden.Marigny und Bywater: flussabwärts, mit der Musikmeile Frenchmen Street, bunten Cottages, Straßenkunst und dem Crescent Park am Fluss.Garden District und Uptown: Villen an der St. Charles Avenue, Einkaufen an der Magazine Street, Audubon Park und Clubs wie Tipitina's.Tremé und Mid-City: afroamerikanische Geschichte rund um Congo Square, Brassbands in Nachbarschaftskneipen, Bayou St. John und City Park.
    Marigny und Bywater

    Marigny und Bywater

    Faubourg Marigny und Bywater sind die beiden Viertel flussabwärts des French Quarter, jenseits der Esplanade Avenue. Du kommst wegen der Livemusik in der Frenchmen Street, der bunten kreolischen Cottages und eines Abends unter Lichterketten im Weinhof von Bacchanal.Die Marigny reicht von der Esplanade Avenue bis zu den Bahngleisen am Homer Plessy Way, der früheren Press Street, dahinter beginnt Bywater. Bernard de Marigny parzellierte das Land seiner Familienplantage ab 1806, deshalb ist die Bebauung kleinteiliger und jünger als im Quarter. Die Frenchmen Street liegt gleich am Anfang, nur rund 15 Gehminuten von Jackson Square entfernt.Bywater ist ruhiger und künstlerischer: Wandbilder, kleine Galerien, Kneipen, die nur Bargeld nehmen, und der Crescent Park am Fluss. Den Spotted Cat Music Club in der Frenchmen Street findest du auf der Stadtseite.
    Louisiana

    Louisiana

    Louisiana liegt am Golf von Mexiko zwischen Texas, Arkansas und Mississippi. Große Teile des Landes hat der Mississippi mit seinem Delta aufgeschüttet. Du kommst hierher wegen der Bayous und Sümpfe und wegen der Kultur von Cajuns und Kreolen, die weit über New Orleans hinausreicht.Statt Countys gibt es in Louisiana 64 Parishes, das ist in den USA einzigartig. Westlich von Baton Rouge liegt das Atchafalaya-Becken, das größte Sumpfgebiet der USA. Die Interstate 10 quert es zwischen Grosse Tête und Henderson auf der 29,3 km langen Atchafalaya Basin Bridge. Im Sumpf leben Alligatoren und der Louisiana-Schwarzbär.Westlich davon beginnt Acadiana, die Region der Nachfahren der aus Kanada vertriebenen Akadier, mit Lafayette als Zentrum. In der Hauptstadt Baton Rouge steht mit 137 m das höchste Kapitol der USA, die Aussichtsetage liegt im 27. Stock. Am Westufer des Mississippi in Vacherie liegt die Oak Alley Plantation, deren Herrenhaus Versklavte von 1837 bis 1839 bauten.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI