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    New Orleans

    USA

    New Orleans

    Stadt

    New Orleans liegt im Bundesstaat Louisiana am Mississippi, rund 170 Kilometer flussaufwärts vom Golf von Mexiko. Du fährst hin wegen der Livemusik, der kreolischen Küche und der Bauten aus französischer und spanischer Kolonialzeit.

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    New Orleans liegt im Bundesstaat Louisiana am Mississippi, rund 170 Kilometer flussaufwärts vom Golf von Mexiko. Du fährst hin wegen der Livemusik, der kreolischen Küche und der Bauten aus französischer und spanischer Kolonialzeit.Gegründet wurde die Stadt 1718 unter Jean-Baptiste Le Moyne de Bienville. Ihr historischer Kern ist das French Quarter mit dem Jackson Square. Dort stehen die St. Louis Cathedral und der Cabildo, in dem der Louisiana Purchase endgültig unterzeichnet wurde. Clubs mit Livemusik findest du vor allem in der Frenchmen Street im benachbarten Faubourg Marigny. Die St.-Charles-Straßenbahn fährt seit 1835 und gilt als älteste durchgehend betriebene Straßenbahnlinie der Welt. Sie verbindet die Canal Street über den Garden District mit Carrollton.Du landest am Louis Armstrong New Orleans International Airport. Die Sommer sind heiß, schwül und regenreich, der trockenste Monat ist der Oktober.
    New Orleans hatte beim Zensus 2020 knapp 384.000 Einwohner, die Metropolregion gut eine Million. Mehr als die Hälfte der rund 906 Quadratkilometer großen Stadtfläche ist Wasser, der historische Kern am Mississippi ist kompakt. French Quarter, Faubourg Marigny und Tremé erkundest du zu Fuß, ins Garden District und nach Uptown fährst du mit der St.-Charles-Straßenbahn, zum City Park mit der Canal-Linie. Die Stadt lebt von ihrem französisch-kreolischen Erbe, von Livemusik und einer eigenständigen Küche. Lohnend sind neben dem French Quarter vor allem Marigny und Bywater, Tremé, das Garden District und das Warehouse District mit seinen Museen.

    Sehenswürdigkeiten in New Orleans

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Jackson Square und St. Louis Cathedral
    Historische Stätte

    1Jackson Square und St. Louis Cathedral

    Der frühere Place d'Armes im French Quarter trägt seit 1851 den Namen Andrew Jacksons, sein Reiterstandbild steht seit 1856 dort. Die Kathedrale flankieren der Cabildo und das Presbytère, beide heute Museen, die Pontalba Buildings aus den 1840er Jahren säumen den Platz.
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    The National WWII Museum
    Museum

    2The National WWII Museum

    Das von Stephen Ambrose gegründete Museum im Warehouse District ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, Erwachsene zahlen 37 US-Dollar. Der 4D-Film „Beyond All Boundaries“ kostet 9 US-Dollar extra, Tickets kaufst du am besten im Voraus.
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    Garden District
    Sehenswürdigkeit

    3Garden District

    Das zwischen 1832 und 1900 bebaute Viertel zwischen St. Charles Avenue und Magazine Street mischt Villen aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg mit viktorianischen Häusern und ist seit 1974 National Historic Landmark. An der Washington Avenue liegen der Lafayette Cemetery No. 1 von 1833 und das Restaurant Commander's Palace von 1880.
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    City Park und New Orleans Museum of Art
    Museum

    4City Park und New Orleans Museum of Art

    Der rund 530 Hektar große City Park hat die weltweit größte Sammlung alter Virginia-Eichen. Das NOMA ist dienstags bis sonntags geöffnet, Besucher von außerhalb Louisianas zahlen 23 US-Dollar, der Besthoff Sculpture Garden ist täglich kostenlos zugänglich.
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    Mardi Gras World
    Museum

    5Mardi Gras World

    In der Halle von Kern Studios siehst du, wie Bildhauer und Maler die Paradewagen für den Karneval bauen. Geöffnet ist täglich von 9 bis 17.30 Uhr, geschlossen an Weihnachten, Thanksgiving, Ostern und Mardi Gras.
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    Restaurants in New Orleans

    1

    Commander's Palace

    Restaurant von 1880 an der Washington Avenue im Garden District, gegenüber dem Lafayette Cemetery No. 1.
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    2

    Parkway Bakery & Tavern

    Bäckerei, Sandwichladen und Taverne an der Hagan Avenue, bekannt für Sandwiches nach lokaler Art.
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    3

    Ruby Slipper

    Ungezwungenes Café mit Omeletts, Brunchgerichten aus der Südstaatenküche und Cocktails.
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    Kreolische Küche und Cocktails

    Die Spezialitäten von New Orleans reichen vom Kaffeestand am French Market bis zum Sandwich aus sizilianischer Tradition.
    Beignets und Café au Lait im Café du Monde

    Beignets und Café au Lait im Café du Monde

    Der Kaffeestand am French Market besteht seit 1862. Serviert werden quadratische Beignets mit Puderzucker, immer drei pro Portion, dazu dunkel gerösteter Kaffee mit Zichorie.
    Po' boy

    Po' boy

    Sandwich auf lockerem New-Orleans-Baguette, gefüllt mit Roastbeef samt Bratensaft oder frittierten Shrimps, Austern oder Fisch. „Dressed“ bedeutet mit Salat, Tomate, Gurken und Mayonnaise.
    Muffuletta

    Muffuletta

    Rundes Sesambrot mit Olivensalat, Salami, Schinken, Mortadella, Provolone und Schweizer Käse. Erfunden haben soll es der sizilianische Einwanderer Salvatore Lupo 1906 im Central Grocery an der Decatur Street.
    Sazerac

    Sazerac

    Rye Whiskey oder Cognac mit Peychaud's Bitters und Zucker, serviert ohne Eis in einem mit Absinth ausgeschwenkten Glas. Seit 2008 ist er der offizielle Cocktail der Stadt.

    Kreolisches Erbe, Jazz und Karneval

    Die französische Mississippi-Kompanie gründete New Orleans 1718 unter Jean-Baptiste Le Moyne de Bienville, 1803 kam die Stadt mit dem Louisiana Purchase an die USA. Die endgültige Fassung des Vertrags wurde im Cabildo am Jackson Square unterzeichnet. Im August 2005 überflutete Hurrikan Katrina mehr als 80 Prozent der Stadt, über 1.300 Menschen starben, die Einwohnerzahl halbierte sich vorübergehend.Mardi Gras: das bekannteste Fest der Stadt. 2027 fällt der Fat Tuesday auf den 9. Februar.Musik: Die Preservation Hall pflegt seit 1961 traditionellen Jazz, an der Frenchmen Street spielen seit den 1980er Jahren Bands in Clubs, die eher Einheimische anziehen.New Orleans Jazz & Heritage Festival: eines der großen Jahresfeste der Stadt.Museen: The National WWII Museum, New Orleans Museum of Art im City Park, Cabildo und Presbytère am Jackson Square.

    Nachtleben

    1

    Preservation Hall

    Der Saal in der St. Peter Street besteht seit 1961 und zeigt jeden Abend traditionellen New-Orleans-Jazz, ein Ticket gilt für ein 45-minütiges Set. Tickets gibt es nur online im Voraus, Einlass ist für alle Altersgruppen.
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    2

    The Spotted Cat Music Club

    Kleine Bar und Jazzlokal mit Bühne für Livekonzerte, Stehplätze statt Bestuhlung.
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    3

    The Broadside

    Bar und Veranstaltungsort mit Livemusik an der North Broad Street.
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    Unterwegs mit Straßenbahn und Bus

    Vom Louis Armstrong New Orleans International Airport fährt der RTA Airport Express (Linie 202) für 1,25 US-Dollar nach Downtown, mit Halt an der Elk Place oder am Union Passenger Terminal. Taxis verlangen ins Central Business District oder ins French Quarter pauschal 36 US-Dollar für bis zu zwei Personen, ab drei Personen 15 US-Dollar pro Person.Fahrpreis RTA: 1,25 US-Dollar inklusive Umstieg innerhalb von zwei Stunden. Du zahlst passend in bar, mit Token oder per Le Pass App, die Fahrer haben kein Wechselgeld.Jazzy Pass: 1 Tag 3 US-Dollar, 3 Tage 8 US-Dollar, 7 Tage 15 US-Dollar, 31 Tage 45 US-Dollar.Straßenbahnen: St. Charles (Canal Street bis Carrollton), Canal mit den Ästen Cemeteries und City Park, Riverfront entlang des Mississippi sowie Rampart-Loyola über die St. Claude Avenue.

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    2. 2

      New Orleans-Reise

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      • 1Jackson Square und St. Louis Cathedral3 Tage
      • 2The National WWII Museum4 Tage
      • 3Garden District5 Tage
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    In der Umgebung

    Louisiana

    Louisiana

    Louisiana liegt am Golf von Mexiko zwischen Texas, Arkansas und Mississippi, und große Teile des Landes hat der Mississippi mit seinem Delta aufgeschüttet. Du reist hierher wegen der Bayous und Sümpfe und der eigenständigen Kultur von Cajuns und Kreolen, die weit über New Orleans hinausreicht.Als einziger US-Bundesstaat gliedert sich Louisiana in Parishes statt Countys, insgesamt 64. Westlich von Baton Rouge erstreckt sich das Atchafalaya-Becken, das größte Sumpfgebiet der USA. Die Interstate 10 quert es auf der 29,3 km langen Atchafalaya Basin Bridge, im Sumpf leben Alligatoren und der Louisiana-Schwarzbär.Weiter westlich liegt Acadiana, die Region der Nachfahren der aus Kanada vertriebenen Akadier, mit Lafayette als Zentrum. Die Hauptstadt Baton Rouge besitzt mit 137 m das höchste Kapitol der USA. Am Westufer des Mississippi steht in Vacherie die Oak Alley Plantation, deren Herrenhaus Versklavte von 1837 bis 1839 errichteten.
    Florida

    Florida

    Florida ist die Halbinsel im Südosten der USA zwischen Atlantik und Golf von Mexiko, im Norden grenzen Georgia und Alabama an. Du reist hierher wegen der rund 2.170 km langen Küste, der subtropischen bis tropischen Natur und der Raumfahrt- und Kolonialgeschichte.Im Süden schützt der Everglades-Nationalpark auf gut 6.100 km² die größte tropische Wildnis der USA, seit 1979 UNESCO-Welterbe. Südwestlich von Miami reihen sich die Florida Keys über 42 Brücken bis Key West, das rund 150 km vor Kuba liegt. Etwa 110 km weiter westlich liegt der Dry-Tortugas-Nationalpark mit Fort Jefferson, dritter Nationalpark des Staates ist Biscayne.An der Atlantikküste zeigt das Kennedy Space Center auf Merritt Island die Raumfähre Atlantis und eine Saturn-V-Rakete. Im Nordosten gilt das 1565 gegründete St. Augustine als älteste durchgehend bewohnte europäische Siedlung auf dem nordamerikanischen Festland. Im Landesinneren liegen um Orlando große Freizeitparks wie Walt Disney World und Universal Studios.
    Isla Holbox

    Isla Holbox

    Holbox ist eine schmale, rund 40 Kilometer lange Insel vor der Nordküste von Quintana Roo, zwischen Karibik und Golf von Mexiko. Im einzigen Ort fahren statt Autos Golfwagen und Fahrräder über Sandstraßen. Die Insel gehört zum Schutzgebiet Yum Balam und ist für flache Strände, Flamingos und die Walhaisaison im Sommer bekannt.
    Mérida

    Mérida

    Mérida, Hauptstadt des Bundesstaats Yucatán im Nordwesten der Halbinsel, wurde 1542 auf den Ruinen der Maya-Stadt T'hó gegründet. Hierher fährst du für das koloniale Zentrum mit Kirchen, Plätzen und farbigen Stadthäusern, für die yucatekische Küche und für ein dichtes, oft kostenloses Kulturprogramm auf den Plätzen. Die Stadt ist zudem eine gute Basis für Ausflüge zu Maya-Stätten wie Uxmal, zu Cenotes und Haciendas.
    Yucatán-Halbinsel

    Yucatán-Halbinsel

    Die Yucatán-Halbinsel im Südosten Mexikos umfasst die Bundesstaaten Yucatán, Quintana Roo und Campeche. Sie ist flach, von Buschwald bedeckt und hat kaum Flüsse, das Wasser fließt unterirdisch durch Kalkstein und tritt in tausenden Cenotes zutage. Hier liegen die großen Maya-Stätten, die Kolonialstädte Mérida und Campeche und die Karibikküste von Cancún bis Tulum.