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    • In der Umgebung
    Marigny und Bywater
    Infrogmation of New Orleans / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    USA

    Marigny und Bywater

    Stadt

    Faubourg Marigny und Bywater sind die beiden Viertel flussabwärts des French Quarter, jenseits der Esplanade Avenue.

    von Felix Gillen

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    5. Marigny und Bywater
    Faubourg Marigny und Bywater sind die beiden Viertel flussabwärts des French Quarter, jenseits der Esplanade Avenue. Du kommst wegen der Livemusik in der Frenchmen Street, der bunten kreolischen Cottages und eines Abends unter Lichterketten im Weinhof von Bacchanal.Die Marigny reicht von der Esplanade Avenue bis zu den Bahngleisen am Homer Plessy Way, der früheren Press Street, dahinter beginnt Bywater. Bernard de Marigny parzellierte das Land seiner Familienplantage ab 1806, deshalb ist die Bebauung kleinteiliger und jünger als im Quarter. Die Frenchmen Street liegt gleich am Anfang, nur rund 15 Gehminuten von Jackson Square entfernt.Bywater ist ruhiger und künstlerischer: Wandbilder, kleine Galerien, Kneipen, die nur Bargeld nehmen, und der Crescent Park am Fluss. Den Spotted Cat Music Club in der Frenchmen Street findest du auf der Stadtseite.

    Sehenswürdigkeiten in Marigny und Bywater

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Crescent Park
    Park

    1Crescent Park

    Der rund 2,2 Kilometer lange Park zieht sich am Mississippi entlang von der Marigny bis nach Bywater, mit Wegen zum Spazieren und Radfahren und Blick auf die Frachtschiffe und die Skyline. Von der Piety Street führt eine große rostige Bogenbrücke über die Gleise hinein. Abends ist es einer der besten Orte für den Sonnenuntergang über Downtown.
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    StudioBE
    Galerie

    2StudioBE

    Der Künstler Brandan „Bmike“ Odums hat in der Royal Street 2941 ein rund 3.250 Quadratmeter großes Lagerhaus in eine Galerie verwandelt. Großformatige Wandbilder zeigen Bürgerrechtler, Revolutionäre und Menschen aus New Orleans, auch die Außenwand ist bemalt. Die Halle hat keine Klimaanlage, im Sommer solltest du Wasser mitnehmen; Öffnungszeiten vorher auf der Website prüfen.
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    Washington Square
    Park

    3Washington Square

    Der kleine Park an der Elysian Fields Avenue liegt direkt am Ende der Frenchmen Street und ist ein guter Treffpunkt, bevor die Clubs abends öffnen. Unter den alten Eichen sitzen tagsüber Anwohner mit ihren Hunden, manchmal proben hier Brassbands. Von hier aus siehst du die typischen Creole Cottages der Marigny in den Seitenstraßen.
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    Dr. Bob's Folk Art
    Galerie

    4Dr. Bob's Folk Art

    Das Atelier des Künstlers Dr. Bob in der Chartres Street 3027 ist vollgestellt mit bunten Bildern aus Fundstücken, Kronkorken und alten Brettern. Bekannt sind seine handgemalten Schilder mit der Aufschrift „Be Nice or Leave“, die du in vielen Bars der Stadt hängen siehst. Ein guter Ort für ein Mitbringsel, das tatsächlich aus New Orleans stammt.
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    Restaurants in Marigny und Bywater

    1

    Elizabeth's

    Frühstücks- und Mittagslokal an der Ecke Gallier und Chartres Street in Bywater, seit 1998 eine feste Adresse für Südstaatenküche. Bekannt ist der Praline Bacon, dazu gibt es Grits, Po'Boys und Brunchgerichte. Am Wochenende musst du mit Wartezeit rechnen, unter der Woche geht es meist schneller.
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    2

    Bacchanal Fine Wine & Spirits

    Weinladen in der Poland Avenue 600 am Rand von Bywater: Vorne suchst du dir eine Flasche aus, im großen Hinterhof unter Lichterketten trinkst du sie, dazu bestellst du Käseplatten und kleine Gerichte an der Küchentheke. Fast jeden Abend spielt eine Band. An warmen Wochenendabenden sind die Tische früh besetzt, nachmittags ist es entspannter.
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    3

    Pizza Delicious

    Pizzeria im Brooklyn-Stil in der Piety Street 617, dünne Böden, ganze Pizzen oder einzelne Stücke, dazu Pasta, Salate und vegane Varianten. Gegessen wird an einfachen Tischen drinnen oder draußen. Praktisch als günstiges Essen nach einem Spaziergang durch den nahen Crescent Park.
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    Kultur und Geschichte

    Die Marigny war im 19. Jahrhundert ein Viertel kreolischer Familien, Handwerker und Einwanderer. Typisch sind Creole Cottages direkt an der Straße und Shotgun Houses, deren Räume hintereinander liegen. Alte Eichen säumen die St. Roch und die Elysian Fields Avenue.Seit den 1980er Jahren entwickelte sich die Frenchmen Street zur Musikmeile, auf der viele Einheimische ausgehen. In mehreren Clubs hintereinander spielen Bands, oft ohne oder mit geringem Eintritt; üblich ist, eine Getränkebestellung pro Set zu machen und in den Hut zu spenden.Bywater ist bekannt für Kunst im Stadtraum: Bei StudioBe hat der Künstler Brandan „Bmike“ Odums ein Lagerhaus mit Porträts von Bürgerrechtlern bemalt, und am zweiten Samstag im Monat öffnen die Galerien an der St. Claude Avenue gemeinsam ihre Türen.

    Nachtleben

    1

    Snug Harbor Jazz Bistro

    Der Jazzclub in der Frenchmen Street 626 ist der förmlichste der Straße: Im Saal im Obergeschoss sitzt du an Tischen und hörst zwei Sets pro Abend, meist modernen Jazz von lokalen Größen. Tickets kosten Eintritt und lassen sich online vorab kaufen, was sich am Wochenende lohnt. Unten gibt es Bar und Restaurant mit kreolischer Küche.
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    2

    Three Muses

    Kleine Bar mit Bühne in der Frenchmen Street 536, in der meist früh am Abend Jazz und Swing gespielt werden, oft ohne Eintritt. Dazu gibt es Cocktails und eine Karte mit Snacks wie koreanischem Fried Chicken. Weil es wenige Tische gibt, ist ein früher Abend die beste Zeit, wenn du sitzen und essen willst.
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    3

    Vaughan's Lounge

    Nachbarschaftskneipe in einem alten Eckhaus in der Dauphine Street 4229 im hinteren Bywater, bekannt für Livejazz und Blues in einem sehr kleinen Raum. Nur Barzahlung. Die Bar liegt abseits der übrigen Ausgehstraßen, für den Hin- und Rückweg am späten Abend nimmst du am besten ein Taxi oder einen Fahrdienst.
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    Unterwegs in Marigny und Bywater

    Vom French Quarter gehst du die Royal Street entlang in etwa 15 Minuten zur Frenchmen Street. Bis in die Mitte von Bywater sind es zu Fuß noch einmal 20 bis 25 Minuten.Straßenbahn: Die Linie Rampart-St. Claude fährt am Rand beider Viertel entlang. Eine Fahrt kostet 1,25 US-Dollar, passend in bar oder über die App Le Pass.Bus: Linie 5 Marigny-Bywater fährt mitten durch beide Viertel.Fahrrad: Das Gelände ist flach, Blue Bikes haben Stationen in beiden Vierteln.Nachts: Für den Rückweg von Bywater ist ein Taxi oder Fahrdienst bequemer als lange Wege durch leere Straßen.Bargeld mitnehmen: Einige Bars wie Vaughan's und der Po'Boy-Laden Frady's nehmen keine Karten.

    Unterkünfte in Marigny und Bywater

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    Campingplätze in Marigny und Bywater

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

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      12 Tage · 4 Stopps

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      Marigny und Bywater-Reise

      Live
      • 1Crescent Park3 Tage
      • 2StudioBE4 Tage
      • 3Washington Square5 Tage
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      Marigny und Bywater
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    In der Umgebung

    French Quarter

    French Quarter

    Das French Quarter, auch Vieux Carré genannt, ist die 1718 gegründete Altstadt von New Orleans am Mississippi. Du kommst wegen der Schmiedeeisenbalkone, der Innenhöfe, der alten Bars und der kreolischen Restaurants, die seit Generationen dieselben Gerichte servieren.Das Viertel ist ein Raster zwischen Canal Street, Esplanade Avenue, North Rampart Street und dem Fluss, quer durch läufst du in etwa 15 Minuten. Die meisten Häuser stammen aus spanischer Zeit, weil die Brände von 1788 und 1794 große Teile der französischen Stadt zerstörten. Jackson Square und die St. Louis Cathedral findest du auf der Stadtseite.Bourbon Street ist ab dem späten Nachmittag laut und voll. Angenehmer zum Bummeln sind die Royal Street mit Galerien und Antiquitätenläden und die Chartres Street. Wer vor 9 Uhr morgens unterwegs ist, hat die Straßen fast für sich und bekommt bei Café du Monde ohne Schlange einen Tisch.
    Tremé und Mid-City

    Tremé und Mid-City

    Tremé und Mid-City liegen nördlich des French Quarter, zwischen der Rampart Street und dem City Park. Du kommst wegen der afroamerikanischen Geschichte der Stadt, der Brassbands in Nachbarschaftskneipen und der kreolischen Soulfood-Küche, für die Einheimische Schlange stehen.Tremé beginnt direkt hinter der Rampart Street und gilt als ältestes schwarzes Viertel der USA: Schon im 18. Jahrhundert konnten freie People of Color hier Land kaufen. Hier liegen Louis Armstrong Park mit dem Congo Square und die St. Augustine Church von 1841. Flussabgewandt schließt Mid-City an, ein Wohnviertel entlang der Canal Street und des Bayou St. John bis zum City Park.City Park mit dem Kunstmuseum NOMA, Parkway Bakery und The Broadside findest du auf der Stadtseite. Die Sicherheitslage wechselt hier von Block zu Block; aktuelle Hinweise gibt das Auswärtige Amt.
    New Orleans

    New Orleans

    New Orleans liegt am Mississippi im Süden Louisianas. Du fährst hin wegen der Livemusik an jedem Abend der Woche, der kreolischen Küche und der Straßen aus französischer und spanischer Kolonialzeit.Gegründet wurde die Stadt 1718 unter Jean-Baptiste Le Moyne de Bienville. Ihr historischer Kern ist das French Quarter mit dem Jackson Square, an dem die St. Louis Cathedral, der Cabildo und das Presbytère stehen. Clubs mit Livemusik findest du vor allem in der Frenchmen Street im benachbarten Faubourg Marigny, wo eher Einheimische ausgehen als in der Bourbon Street.Die St.-Charles-Straßenbahn fährt seit 1835 und gilt als älteste durchgehend betriebene Straßenbahnlinie der Welt. Sie verbindet die Canal Street über das Garden District mit Carrollton und ist die günstigste Stadtrundfahrt, die du bekommen kannst. Für French Quarter, Marigny und Tremé brauchst du kein Auto, Parkplätze sind dort knapp und teuer.Die ViertelFrench Quarter: die Altstadt mit Museen, Traditionsrestaurants und den ältesten Bars, tagsüber zu Fuß zu erkunden.Marigny und Bywater: flussabwärts, mit der Musikmeile Frenchmen Street, bunten Cottages, Straßenkunst und dem Crescent Park am Fluss.Garden District und Uptown: Villen an der St. Charles Avenue, Einkaufen an der Magazine Street, Audubon Park und Clubs wie Tipitina's.Tremé und Mid-City: afroamerikanische Geschichte rund um Congo Square, Brassbands in Nachbarschaftskneipen, Bayou St. John und City Park.
    Garden District und Uptown

    Garden District und Uptown

    Garden District und Uptown sind die Wohnviertel flussaufwärts der Innenstadt, durch die die St.-Charles-Straßenbahn fährt. Du kommst wegen der Villen unter alten Eichen, der Läden und Lokale an der Magazine Street und der Musikclubs, in denen vor allem Einheimische ausgehen.Uptown ist kein fest umrissener Stadtteil: Meist meint man das Gebiet zwischen Fluss und Claiborne Avenue, vom Garden District bis zum Audubon Park und den Universitäten Tulane und Loyola. Die St. Charles Avenue war im 19. Jahrhundert die Straße der Reichen, viele ihrer Villen stehen noch. Parallel dazu verläuft näher am Fluss die Magazine Street mit inhabergeführten Läden, Galerien und Restaurants.Das Garden District als Ganzes und Commander's Palace findest du auf der Stadtseite, hier geht es um das, was darüber hinaus lohnt.
    Louisiana

    Louisiana

    Louisiana liegt am Golf von Mexiko zwischen Texas, Arkansas und Mississippi. Große Teile des Landes hat der Mississippi mit seinem Delta aufgeschüttet. Du kommst hierher wegen der Bayous und Sümpfe und wegen der Kultur von Cajuns und Kreolen, die weit über New Orleans hinausreicht.Statt Countys gibt es in Louisiana 64 Parishes, das ist in den USA einzigartig. Westlich von Baton Rouge liegt das Atchafalaya-Becken, das größte Sumpfgebiet der USA. Die Interstate 10 quert es zwischen Grosse Tête und Henderson auf der 29,3 km langen Atchafalaya Basin Bridge. Im Sumpf leben Alligatoren und der Louisiana-Schwarzbär.Westlich davon beginnt Acadiana, die Region der Nachfahren der aus Kanada vertriebenen Akadier, mit Lafayette als Zentrum. In der Hauptstadt Baton Rouge steht mit 137 m das höchste Kapitol der USA, die Aussichtsetage liegt im 27. Stock. Am Westufer des Mississippi in Vacherie liegt die Oak Alley Plantation, deren Herrenhaus Versklavte von 1837 bis 1839 bauten.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI