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    Erawan-Nationalpark

    Thailand

    Erawan-Nationalpark

    National Park

    Der Erawan-Nationalpark liegt etwa 65 bis 70 Kilometer nordwestlich von Kanchanaburi.

    von Felix Gillen

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    5. Erawan-Nationalpark
    Der Erawan-Nationalpark liegt etwa 65 bis 70 Kilometer nordwestlich von Kanchanaburi. Er wurde 1975 als zwölfter Nationalpark Thailands eingerichtet, umfasst rund 550 Quadratkilometer und ist vor allem für den siebenstufigen Erawan-Wasserfall mit seinen türkisgrünen Becken bekannt. Der Name geht auf Erawan zurück, den dreiköpfigen weißen Elefanten der hinduistischen Mythologie.Ein Pfad folgt dem Bach von Stufe zu Stufe, die unteren Ebenen sind bequem erreichbar, weiter oben wird der Weg steiler und felsiger. In mehreren Becken darf gebadet werden, kleine Fische knabbern dabei an den Füßen. Schuhe mit Profil helfen, die Kanten sind rutschig.Neben dem Wasserfall gibt es bewaldete Kalksteinberge und die Tropfsteinhöhle Tham Phra That. Am frühen Morgen an Wochentagen ist es am ruhigsten, an Wochenenden und Feiertagen kommen viele Tagesgäste.

    Sehenswürdigkeiten

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    1Erawan-Wasserfall, erste Stufe

    Die unterste der sieben Stufen liegt wenige Minuten hinter dem Besucherzentrum und ist über einen gepflasterten Weg auch mit Kinderwagen oder eingeschränkter Gehfähigkeit erreichbar. Breites, flaches Becken mit Kalksinterkanten, in dem Baden erlaubt ist. Entsprechend voll wird es hier an Wochenenden, während die oberen Stufen leerer bleiben. Der Name des Wasserfalls verweist auf Erawan, den dreiköpfigen Elefanten der hinduistischen Überlieferung.
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    2Erawan-Wasserfall, siebte Stufe

    Das obere Ende des Weges, knapp 1,5 Kilometer bergauf vom Eingang. Die letzten Abschnitte führen über Leitern, Wurzeln und nassen Fels und erfordern Trittsicherheit. Oben liegt ein Becken unter einer hohen Wand, meist ruhiger als unten. Einlass in den Park nur bis 15.30 Uhr, plane genug Zeit für den Abstieg ein.
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    3Tham Phra That

    Tropfsteinhöhle von rund 540 Metern Länge, etwa 12 Kilometer nordwestlich des Besucherzentrums. Von einer Rangerstation führt ein betonierter Weg etwa 800 Meter bergauf zum Eingang. Bei starkem Regen kann sie geschlossen sein. Navigations-Apps leiten manchmal falsch über einen Tempel, achte auf das Schild zur Höhle.
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    Essen & Trinken

    1

    Kung Yai Pla Maenam (Flussgarnelen und Flussfisch)

    Restaurant an der Zufahrt zum Park, spezialisiert auf Flussgarnelen und Süßwasserfisch, wie der Name sagt. Portionen sind zum Teilen gedacht, gegessen wird an einfachen Tischen. Publikum überwiegend thailändische Ausflügler, mittags am vollsten.
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    2

    Baan Mook 5

    Speiselokal am Rand des Parkgebiets mit thailändischer Karte. Ruhiger als die Standreihe am Eingang, mit Tischen im Freien. Gut geeignet für eine Mahlzeit nach dem Abstieg.
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    3

    Khrua Khun Puk (Stand 6)

    Einer der nummerierten Garstände am Parkeingang, Stand 6. Fertige thailändische Alltagsgerichte über den Tresen, Sitzplätze unter einem Vordach. Praktisch vor oder nach dem Aufstieg, geöffnet solange der Park geöffnet ist.
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    4

    Ran Che Bum

    Kleines Lokal in der Nähe des Parkeingangs mit thailändischer Alltagskarte. Einfache Einrichtung, keine englische Speisekarte. Öffnungszeiten richten sich nach dem Besucherstrom im Park.
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    5

    Phi Cho Tam Lan Khuean (Grillhähnchen und Som Tam am Khwae)

    Isaan-Grillküche am Fluss: Papayasalat, gegrilltes Hähnchen und Kaeng Pa, das Dschungelcurry ohne Kokosmilch, stehen laut Namensschild im Zentrum der Karte. Offene Sitzbereiche mit Blick aufs Wasser. Die Schärfe lässt sich beim Bestellen anpassen.
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    Essen und Trinken am Erawan-Nationalpark

    Verpflegung gibt es fast ausschließlich unten am Eingang: eine Reihe nummerierter Garstände und einfacher Lokale am Parkplatz, dazu Getränkeverkauf. Auf dem Weg nach oben findest du nichts mehr, also nimm Wasser mit. Entlang der Zufahrtsstraße und weiter unten am Fluss liegen größere Restaurants mit Flussfisch, die eher von thailändischen Ausflüglern besucht werden.

    Garstände am Parkeingang

    Stände mit gebratenem Reis, Nudeln, Papayasalat und gegrilltem Hähnchen. Schnell und günstig, an Wochenenden mittags voll.

    Flussfisch

    Lokale an der Zufahrt servieren Süßwasserfisch, meist gegrillt oder gedämpft, oft in Portionen zum Teilen.

    Som Tam und Grillhähnchen

    Papayasalat, gegrilltes Hähnchen und Klebreis sind die Standardkombination der Ausflugslokale in der Region.

    Wasser und Proviant

    Oberhalb der zweiten Stufe ist Essen verboten. Nimm genug Wasser für den Aufstieg mit, Flaschen werden mit Pfand belegt.

    Vor Ort unterwegs

    Vom Besucherzentrum führt ein Weg entlang des Bachs nach oben, an dem die sieben Stufen liegen. Bis zur obersten Stufe sind es knapp 1,5 Kilometer bergauf, die unteren Abschnitte sind bequem, weiter oben geht es über Steinstufen, Wurzeln und Leitern.Anfahrt: Öffentliche Busse fahren von Kanchanaburi zum Parkeingang. Mit Mietwagen oder Roller bist du flexibler, Tagestouren werden in Kanchanaburi angeboten.Öffnungszeiten und Eintritt: Täglich von 8 bis etwa 16.30 Uhr, Einlass bis 15.30 Uhr. Der Eintritt lag zuletzt bei 300 Baht für ausländische Erwachsene und 150 Baht für Kinder, dazu eine Fahrzeuggebühr. Nimm Bargeld mit.Regeln: Oberhalb der zweiten Stufe ist Essen verboten. Getränkeflaschen werden am Kontrollpunkt mit 20 Baht Pfand belegt, das du bei der Rückkehr zurückbekommst.Schuhe: Wasserschuhe oder Sandalen mit Profil sind sinnvoll, Flipflops nicht.Baden: Maßgeblich ist die Beschilderung vor Ort.

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    In der Umgebung

    Sai Yok-Nationalpark

    Sai Yok-Nationalpark

    Der Sai-Yok-Nationalpark liegt etwa 100 Kilometer nordwestlich von Kanchanaburi entlang des Flusses Khwae Noi und reicht bis an die Grenze zu Myanmar. Er wurde 1980 eingerichtet und umfasst rund 500 Quadratkilometer mit Kalksteinbergen, Wald und dem Fluss.Am meisten besucht ist der rund 15 Meter hohe Wasserfall Sai Yok Noi direkt an der Hauptstraße. Etwa 40 Kilometer weiter liegt an der Parkverwaltung der Wasserfall Sai Yok Yai, der über eine Felskante direkt in den Fluss fällt. Über eine Hängebrücke gelangst du ans andere Ufer.In einigen Kalksteinhöhlen des Parks lebt die Schweinsnasenfledermaus, mit etwa 2 Gramm das kleinste Säugetier der Welt. Die größte Höhle ist Tham Lawa mit rund 500 Metern Länge. Am Fluss sind zudem Reste einer Brücke der Thailand-Burma-Eisenbahn und eines japanischen Lagers erhalten.
    Hellfire Pass

    Hellfire Pass

    Das Hellfire Pass Interpretive Centre erinnert an den Bau der Thailand-Burma-Eisenbahn, die während des Zweiten Weltkriegs unter japanischer Besatzung von alliierten Kriegsgefangenen und asiatischen Zwangsarbeitern angelegt wurde. Der Name bezieht sich auf den Konyu-Einschnitt: Bei der Nachtarbeit im Licht von Öllampen und Bambusfeuern wirkte die Szene mit den ausgemergelten Gefangenen wie ein Bild der Hölle.Das 1998 eröffnete, von Australien betriebene Museum dokumentiert Arbeitsbedingungen, Krankheiten und Sterblichkeit mit Fotos, Fundstücken und Zeitzeugenberichten.Vom Museum führt ein Weg hinab in den Einschnitt, wo die Bohrspuren im Fels noch sichtbar sind. Wer möchte, folgt der ehemaligen Bahntrasse mehrere Kilometer weiter durch den Wald. Ein Audioguide ordnet die Stationen ein. Die Gedenkstätte liegt etwa 80 Kilometer nordwestlich von Kanchanaburi am Highway 323.
    Kanchanaburi City

    Kanchanaburi City

    Kanchanaburi liegt am Zusammenfluss von Khwae Yai und Khwae Noi, die hier zum Mae Klong werden. Bekannt ist die Stadt für die Brücke am Kwai, Teil der Thailand-Burma-Eisenbahn, die im Zweiten Weltkrieg alliierte Kriegsgefangene und asiatische Zwangsarbeiter unter japanischer Besatzung bauen mussten. Du kannst die Brücke zu Fuß überqueren und mit dem Zug ein Stück der historischen Strecke fahren. Museen und Kriegsfriedhöfe erzählen die Geschichte der Gefangenen. Ausflüge führen in den Erawan-Nationalpark und zum Hellfire Pass. Am angenehmsten ist es von November bis Februar.
    Westthailand (Kanchanaburi und Umgebung)

    Westthailand (Kanchanaburi und Umgebung)

    Westthailand rund um die Provinz Kanchanaburi verbindet Kriegsgeschichte und Natur. Hier verlief die Thailand-Burma-Eisenbahn, die im Zweiten Weltkrieg unter japanischer Besatzung von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern gebaut wurde und als Death Railway bekannt ist.Zu den Zielen gehören die Brücke am Khwae Yai, die Kriegsgräberstätten und Museen in Kanchanaburi, der Hellfire Pass, die gestuften Wasserfälle im Erawan-Nationalpark und weiter nördlich Sangkhlaburi mit seiner langen Holzbrücke.
    Sangkhlaburi

    Sangkhlaburi

    Sangkhlaburi ist der nördlichste Landkreis der Provinz Kanchanaburi und liegt am Ufer des Khao-Laem-Stausees nahe der Grenze zu Myanmar. Neben Thai leben hier Mon und Karen, was sich in Sprache, Küche und Tempelarchitektur zeigt.Wahrzeichen ist die Mon-Brücke (Uttamanusorn-Brücke), mit rund 445 Metern die längste Holzbrücke Thailands. Sie verbindet das Mon-Dorf Wang Kha mit dem Ort. Früh am Morgen lässt sich hier das Almosensammeln der Mönche beobachten. Auf der Mon-Seite steht Wat Wang Wiwekaram mit einem vergoldeten Chedi nach indischem Vorbild.In der Trockenzeit, meist im März und April, tauchen Mauern und Ordinationshalle des alten Tempels aus dem See auf, Reste der Siedlung, die mit dem Bau des Vajiralongkorn-Damms 1984 geflutet wurde. Die kühleren Monate von November bis Februar sind die angenehmste Reisezeit.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI