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    Sai Yok-Nationalpark

    Thailand

    Sai Yok-Nationalpark

    National Park

    Der Sai-Yok-Nationalpark liegt etwa 100 Kilometer nordwestlich von Kanchanaburi entlang des Flusses Khwae Noi und reicht bis an die Grenze zu Myanmar.

    von Felix Gillen

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    5. Sai Yok-Nationalpark
    Der Sai-Yok-Nationalpark liegt etwa 100 Kilometer nordwestlich von Kanchanaburi entlang des Flusses Khwae Noi und reicht bis an die Grenze zu Myanmar. Er wurde 1980 eingerichtet und umfasst rund 500 Quadratkilometer mit Kalksteinbergen, Wald und dem Fluss.Am meisten besucht ist der rund 15 Meter hohe Wasserfall Sai Yok Noi direkt an der Hauptstraße. Etwa 40 Kilometer weiter liegt an der Parkverwaltung der Wasserfall Sai Yok Yai, der über eine Felskante direkt in den Fluss fällt. Über eine Hängebrücke gelangst du ans andere Ufer.In einigen Kalksteinhöhlen des Parks lebt die Schweinsnasenfledermaus, mit etwa 2 Gramm das kleinste Säugetier der Welt. Die größte Höhle ist Tham Lawa mit rund 500 Metern Länge. Am Fluss sind zudem Reste einer Brücke der Thailand-Burma-Eisenbahn und eines japanischen Lagers erhalten.

    Sehenswürdigkeiten

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Wat Phutthawimut Wanaram (Wat Tham Phumut)

    Höhlentempel im Bezirk Sai Yok, mit Gebetsraum in einer Felskammer und Buddhafiguren im Halbdunkel. Der Zugang führt über eine Treppe am Hang. Betrieben von Mönchen, kein Eintritt, aber Spende üblich. Schultern und Knie bedeckt halten, Schuhe vor dem Eingang ausziehen.
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    Wat Phutakhian

    Tempelanlage an der Straße 323 im Umfeld des Parks, von Reisenden kaum besucht und vor allem Anlaufpunkt der Dörfer ringsum. Ruhiger Hof mit Sala und Wohngebäuden der Mönche. Kurzer Halt auf der Fahrt zwischen Kanchanaburi und Thong Pha Phum.
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    Sai Yok Yai-Wasserfall

    Rund 10 Meter hoher Wasserfall, der über eine Felskante direkt in den Khwae Noi fällt, neben der Parkverwaltung. Vom Verwaltungsbereich führt ein kurzer Weg über eine Hängebrücke zum Aussichtspunkt. Am Ende der Regenzeit führt er am meisten Wasser.
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    Tham Lawa

    Die größte Höhle des Parks, rund 500 Meter lang mit fünf großen Kammern voller Stalaktiten und Stalagmiten. Ohne Lampe geht nichts, frag an der Parkverwaltung nach Zugang und Führung. In der Regenzeit kann der Zugang gesperrt sein.
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    Hängebrücke über den Khwae Noi

    Die Fußgängerbrücke am Verwaltungsbereich verbindet die beiden Ufer und ist der Zugang zum Wasserfall und zu den Flößerunterkünften. Sie schwingt merklich, wenn mehrere Menschen darauf sind. Von der Mitte aus sieht man den Flussverlauf in beide Richtungen.
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    Essen & Trinken

    Khrua Pa Pui

    Kleine Küche im Ortsteil Phu Toei mit thailändischer Alltagskarte. Keine englische Speisekarte, Bestellung per Zeigen. Öffnungszeiten richten sich nach dem Betrieb an der Straße.
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    Pa Nok (Tom Yam und Nudelsuppen)

    Bestellküche in Tha Sao mit Nudelsuppen und Tom Yam vom Flussfisch Pla Khang, wie das Schild ausweist. Gekocht wird auf Zuruf, die Karte ist eine Liste von Grundgerichten. Einfache Tische, Publikum aus der Umgebung.
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    Garküche am Straßenrand

    Straßenlokal an der 323, wie der Name schon sagt. Bestellküche mit Grundgerichten, ausgelegt auf Durchreisende und Fernfahrer. Keine Beschilderung auf Englisch.
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    Baan Aaya Coffee and Restaurant

    Restaurant mit Kaffeeausschank in Tha Sao, an der Zufahrt zum Park. Innen und im Freien Sitzplätze, Karte thailändisch mit einigen westlichen Gerichten. Eine der wenigen Adressen in der Gegend, die auch am Nachmittag geöffnet hat.
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    Essen und Trinken am Sai-Yok-Nationalpark

    Im Park selbst gibt es nur einfache Verpflegung bei der Verwaltung und an den Flößerunterkünften, die für ihre Gäste kochen. Die Auswahl liegt an der Straße 323 und in den Dörfern Tha Sao und Phu Toei: Lokale mit Bestellküche, Nudelsuppen und Grillgerichten, ausgelegt auf Fernfahrer und Ausflügler. Wer im Park unterwegs ist, sollte Wasser und einen Snack dabei haben; unterwegs gibt es nichts.

    Ahan Tam Sang

    Nach Bestellung gekocht: gebratener Reis, Pfannengerichte mit Basilikum, Omelett über Reis. Der Standard entlang des Highway 323.

    Flussfisch

    Lokale am Fluss servieren Süßwasserfisch aus dem Khwae Noi, gegrillt oder als scharf-saure Suppe.

    Nudelsuppen an der Straße

    Kuay Teow in den üblichen Varianten, morgens und mittags am frischesten.

    Stände am Wasserfall Sai Yok Noi

    Am Parkplatz des Wasserfalls gibt es Stände mit Snacks, Getränken und einfachen Gerichten.

    Spuren der Thailand-Burma-Eisenbahn

    Durch das Parkgebiet verlief die Thailand-Burma-Eisenbahn, die 1942 und 1943 unter japanischer Besatzung von alliierten Kriegsgefangenen und einer weit größeren Zahl asiatischer Zwangsarbeiter gebaut wurde. Zehntausende starben an Erschöpfung, Ruhr, Cholera und Unterernährung. Im Park sind Reste einer Bahnbrücke und eines Lagers der japanischen Truppen erhalten.Wer die Geschichte im Zusammenhang verstehen will, verbindet den Besuch am besten mit dem Hellfire Pass Interpretive Centre und dem Thailand-Burma Railway Centre in Kanchanaburi. Die Reste im Park sind Orte der Erinnerung, verhalte dich entsprechend zurückhaltend.

    Vor Ort unterwegs

    Der Park liegt am Highway 323 zwischen Kanchanaburi und Sangkhlaburi. Der Wasserfall Sai Yok Noi liegt direkt an der Straße mit Parkplätzen, die Parkverwaltung mit dem Wasserfall Sai Yok Yai etwa 40 Kilometer weiter.Anfahrt: Busse und Minivans von Kanchanaburi in Richtung Thong Pha Phum und Sangkhlaburi halten an der Straße. Mit eigenem Fahrzeug bist du deutlich flexibler, weil die Ziele weit auseinanderliegen.Zu Fuß: Von der Verwaltung führt ein kurzer Weg zur Hängebrücke über den Khwae Noi und zum Wasserfall Sai Yok Yai.Höhlen: Für die Höhlen brauchst du eine Lampe, frag an der Parkverwaltung nach Zugang und Führung. In der Regenzeit können Zugänge gesperrt sein.Ausrüstung: Lange Hose für die Waldwege, festes Schuhwerk, Insektenschutz. Der Mobilfunkempfang ist im Parkinneren lückenhaft.

    Unterkünfte in Sai Yok-Nationalpark

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    In der Umgebung

    Hellfire Pass

    Hellfire Pass

    Das Hellfire Pass Interpretive Centre erinnert an den Bau der Thailand-Burma-Eisenbahn, die während des Zweiten Weltkriegs unter japanischer Besatzung von alliierten Kriegsgefangenen und asiatischen Zwangsarbeitern angelegt wurde. Der Name bezieht sich auf den Konyu-Einschnitt: Bei der Nachtarbeit im Licht von Öllampen und Bambusfeuern wirkte die Szene mit den ausgemergelten Gefangenen wie ein Bild der Hölle.Das 1998 eröffnete, von Australien betriebene Museum dokumentiert Arbeitsbedingungen, Krankheiten und Sterblichkeit mit Fotos, Fundstücken und Zeitzeugenberichten.Vom Museum führt ein Weg hinab in den Einschnitt, wo die Bohrspuren im Fels noch sichtbar sind. Wer möchte, folgt der ehemaligen Bahntrasse mehrere Kilometer weiter durch den Wald. Ein Audioguide ordnet die Stationen ein. Die Gedenkstätte liegt etwa 80 Kilometer nordwestlich von Kanchanaburi am Highway 323.
    Erawan-Nationalpark

    Erawan-Nationalpark

    Der Erawan-Nationalpark liegt etwa 65 bis 70 Kilometer nordwestlich von Kanchanaburi. Er wurde 1975 als zwölfter Nationalpark Thailands eingerichtet, umfasst rund 550 Quadratkilometer und ist vor allem für den siebenstufigen Erawan-Wasserfall mit seinen türkisgrünen Becken bekannt. Der Name geht auf Erawan zurück, den dreiköpfigen weißen Elefanten der hinduistischen Mythologie.Ein Pfad folgt dem Bach von Stufe zu Stufe, die unteren Ebenen sind bequem erreichbar, weiter oben wird der Weg steiler und felsiger. In mehreren Becken darf gebadet werden, kleine Fische knabbern dabei an den Füßen. Schuhe mit Profil helfen, die Kanten sind rutschig.Neben dem Wasserfall gibt es bewaldete Kalksteinberge und die Tropfsteinhöhle Tham Phra That. Am frühen Morgen an Wochentagen ist es am ruhigsten, an Wochenenden und Feiertagen kommen viele Tagesgäste.
    Kanchanaburi City

    Kanchanaburi City

    Kanchanaburi liegt am Zusammenfluss von Khwae Yai und Khwae Noi, die hier zum Mae Klong werden. Bekannt ist die Stadt für die Brücke am Kwai, Teil der Thailand-Burma-Eisenbahn, die im Zweiten Weltkrieg alliierte Kriegsgefangene und asiatische Zwangsarbeiter unter japanischer Besatzung bauen mussten. Du kannst die Brücke zu Fuß überqueren und mit dem Zug ein Stück der historischen Strecke fahren. Museen und Kriegsfriedhöfe erzählen die Geschichte der Gefangenen. Ausflüge führen in den Erawan-Nationalpark und zum Hellfire Pass. Am angenehmsten ist es von November bis Februar.
    Westthailand (Kanchanaburi und Umgebung)

    Westthailand (Kanchanaburi und Umgebung)

    Westthailand rund um die Provinz Kanchanaburi verbindet Kriegsgeschichte und Natur. Hier verlief die Thailand-Burma-Eisenbahn, die im Zweiten Weltkrieg unter japanischer Besatzung von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern gebaut wurde und als Death Railway bekannt ist.Zu den Zielen gehören die Brücke am Khwae Yai, die Kriegsgräberstätten und Museen in Kanchanaburi, der Hellfire Pass, die gestuften Wasserfälle im Erawan-Nationalpark und weiter nördlich Sangkhlaburi mit seiner langen Holzbrücke.
    Sangkhlaburi

    Sangkhlaburi

    Sangkhlaburi ist der nördlichste Landkreis der Provinz Kanchanaburi und liegt am Ufer des Khao-Laem-Stausees nahe der Grenze zu Myanmar. Neben Thai leben hier Mon und Karen, was sich in Sprache, Küche und Tempelarchitektur zeigt.Wahrzeichen ist die Mon-Brücke (Uttamanusorn-Brücke), mit rund 445 Metern die längste Holzbrücke Thailands. Sie verbindet das Mon-Dorf Wang Kha mit dem Ort. Früh am Morgen lässt sich hier das Almosensammeln der Mönche beobachten. Auf der Mon-Seite steht Wat Wang Wiwekaram mit einem vergoldeten Chedi nach indischem Vorbild.In der Trockenzeit, meist im März und April, tauchen Mauern und Ordinationshalle des alten Tempels aus dem See auf, Reste der Siedlung, die mit dem Bau des Vajiralongkorn-Damms 1984 geflutet wurde. Die kühleren Monate von November bis Februar sind die angenehmste Reisezeit.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI