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    Südküste

    Sri Lanka

    Südküste

    Region

    Die Südküste Sri Lankas reicht von Hikkaduwa, rund 100 Kilometer südlich von Colombo, über Galle und die Buchten von Weligama und Mirissa bis nach Tangalle.

    von Felix Gillen

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    Die Südküste Sri Lankas reicht von Hikkaduwa, rund 100 Kilometer südlich von Colombo, über Galle und die Buchten von Weligama und Mirissa bis nach Tangalle. Sie verbindet eine UNESCO-geschützte Kolonialstadt mit Surfstränden, Fischerhäfen und, weiter im Hinterland, einigen der bekanntesten Nationalparks der Insel.Die meisten Küstenorte liegen an der Küstenbahn von Colombo nach Matara und an der Fernstraße A2, was Ortswechsel einfach macht. Im Landesinneren schließen sich der Regenwald von Sinharaja sowie die Trockenwälder von Udawalawe und Yala an, die sich als Tages- oder Übernachtungsausflüge von der Küste aus besuchen lassen.
    Küste zwischen Hikkaduwa und TangalleIm Westen liegt Hikkaduwa mit Sri Lankas erstem Meeresschutzgebiet und einem Saumriff, auf dem Meeresschildkröten weiden. Wenige Kilometer weiter folgt Galle, dessen von den Niederländern ausgebautes Fort seit 1988 UNESCO-Welterbe ist; das benachbarte Unawatuna ist der stadtnächste Badeort. Weiter östlich gilt die geschützte Bucht von Weligama als eines der besten Anfängerreviere zum Surfen, Mirissa ist Ausgangspunkt für Walbeobachtungstouren, und Tangalle bietet ruhigere Strände sowie die Schildkröten-Nistplätze von Rekawa.Nationalparks und Regenwald im HinterlandDer Yala-Nationalpark im Südosten ist für seine Leoparden bekannt, Udawalawe für seine Elefanten und das Elephant Transit Home, in dem verwaiste Kälber aufgezogen werden. Sinharaja, seit 1988 UNESCO-Welterbe, ist der bekannteste Tieflandregenwald des Landes und ein Ziel für Vogelbeobachter.ReisezeitAn der Südwestküste gelten etwa November bis April als Saison: Dann ist das Meer ruhiger, die Surfspots funktionieren, und die Walbeobachtung vor Mirissa hat ihre Hauptzeit. Zwischen Mai und Juli fahren wegen der rauen See kaum Walboote aus.
    Udawalawe-Nationalpark

    Ort 1 von 4

    Udawalawe-Nationalpark

    Der Udawalawe-Nationalpark liegt an der Grenze der Provinzen Uva und Sabaragamuwa, rund 165 Kilometer von Colombo und nördlich der Südküste. Er ist bekannt für ganzjährig gute Elefantenbeobachtungen und eignet sich als Tagesausflug von der Küste.

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    Mirissa

    Ort 2 von 4

    Mirissa

    Mirissa ist ein Strandort im Distrikt Matara, rund 150 Kilometer südlich von Colombo. Bekannt ist er vor allem als Ausgangspunkt für Walbeobachtungstouren, bei denen in der Saison Blauwale gesichtet werden, und für seinen hellen Sandstrand mit Bars.

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    Yala-Nationalpark

    Ort 3 von 4

    Yala-Nationalpark

    Der Yala-Nationalpark im Südosten Sri Lankas ist mit rund 979 Quadratkilometern das bekannteste Schutzgebiet des Landes; die kürzeste Straßenverbindung von Colombo misst etwa 270 Kilometer.

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    Sinharaja Forest Reserve
    A.Savin / Wikimedia Commons / FAL

    Ort 4 von 4

    Sinharaja Forest Reserve

    Sinharaja ist der bekannteste Tieflandregenwald Sri Lankas und liegt im Hinterland der Südküste, etwa 120 Kilometer südöstlich von Colombo. Seit 1988 ist das Gebiet als Naturerbe der UNESCO geschützt und ein Ziel für Vogelbeobachter und Naturwanderungen.

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    Weitere Orte in Südküste

    Hikkaduwa

    Hikkaduwa

    Hikkaduwa liegt etwa 98 Kilometer südlich von Colombo und 17 Kilometer nordwestlich von Galle. Der Ort ist bekannt für sein Korallenriff im ersten Meeresschutzgebiet Sri Lankas, für Meeresschildkröten in Strandnähe und für Surfwellen in der Saison.Das Saumriff des Hikkaduwa-Nationalparks liegt in rund fünf Metern Tiefe und umfasst etwa 70 Korallenarten. Seit 2023 läuft unter der Wildschutzbehörde ein Programm zur Wiederherstellung des Riffs; Korallen zu berühren ist streng verboten. Grüne Meeresschildkröten und Echte Karettschildkröten weiden ganzjährig am Riff.Der Strand zieht sich über mehrere Kilometer. Am Nordende liegt der Turtle Beach, südlich schließt Narigama an, wo sich Bars und Gästehäuser häufen. Nördlich des Ortes, in Peraliya und Telwatta, erinnern Gedenkstätten an den Tsunami von 2004.
    Galle

    Galle

    Galle ist die wichtigste Stadt der Südküste, rund 1,5 bis 2 Stunden über die Schnellstraße von Colombo entfernt. Ihr Herzstück ist das Fort, eine von Wällen umschlossene Altstadt, die 1988 als "Old Town of Galle and its Fortifications" zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde.Die Portugiesen legten hier im 16. Jahrhundert eine erste Befestigung an, die Niederländer bauten sie ab 1649 aus; die Seemauer war 1729 fertig. Das Fort umfasst rund 52 Hektar mit 14 Bastionen, Kirchen, einer Moschee und Kolonialhäusern, in denen heute Cafés, Boutiquen und Restaurants untergebracht sind. Den Tsunami von 2004, der Teile der modernen Stadt beschädigte, überstanden die Mauern weitgehend.Außerhalb der Wälle liegen die Neustadt mit Bahnhof und zentralem Busbahnhof, beide in Gehweite des Forts. Die meisten Besucher wohnen und essen innerhalb der Mauern, etwa rund um die Church Street und die Pedlar Street.
    Tangalle

    Tangalle

    Tangalle ist eine Hafenstadt im Distrikt Hambantota, etwa 195 Kilometer südlich von Colombo und 35 Kilometer östlich von Matara. Der Ort liegt an einer der größten Buchten Sri Lankas und ist mit seinen ruhigen Stränden, dem Felstempel Mulkirigala und den Schildkröten-Nistplätzen von Rekawa ein Ziel für Reisende, die es weniger belebt mögen.Der Name bedeutet auf Singhalesisch "vorspringender Fels". Im Stadtzentrum steht ein altes niederländisches Fort, das heute als Gefängnis dient. Niederländer und Briten nutzten die Bucht als Ankerplatz.Die Strände verteilen sich auf mehrere Abschnitte: Medaketiya ist der belebteste mit Cafés und Gästehäusern, Goyambokka liegt in einer geschützten Bucht westlich der Stadt, der Silent Beach ist eine kleine, palmengesäumte Bucht abseits des Trubels.
    Weligama

    Weligama

    Weligama liegt an einer weiten Sandbucht rund 144 Kilometer südlich von Colombo, zwischen Galle und Mirissa. Die geschützte Bucht gilt als eines der besten Anfängerreviere zum Surfen in Sri Lanka, entlang des zentralen Strandes reihen sich die Surfschulen.Der Name bedeutet "sandiges Dorf". Vor dem Westteil der Bucht liegt die winzige Insel Taprobane mit einer einzigen Villa, am Ortsrand das in den Fels gehauene Relief Kusta Raja Gala. Westlich von Weligama, an der Küste bei Ahangama, Kathaluwa und Koggala, sitzen die bekannten Stelzenfischer auf ihren Pfählen.Neben einfachen Surfcamps hat sich in und um Weligama eine Reihe von Cafés und Restaurants angesiedelt, von Brunch-Lokalen bis zur Gastronomie des Resorts Cape Weligama auf der Landzunge im Westen.
    Unawatuna

    Unawatuna

    Unawatuna ist ein Badeort an einer geschwungenen Bucht etwa fünf Kilometer südöstlich von Galle und rund 108 Kilometer südlich von Colombo. Wegen der Nähe zum Fort und der Korallenriffe vor der Küste ist er einer der meistbesuchten Strände der Südküste.Vor dem Strand liegen Riffe und Schiffswracks, in denen Fische und Schildkröten leben. Westlich der Bucht erhebt sich der bewaldete Hügel Rumassala mit dem versteckten Jungle Beach und der Japanischen Friedenspagode. Der Tsunami von 2004 zerstörte viele Strandrestaurants; die Bebauung entlang des Strandes ist seither neu entstanden.Das Leben spielt sich an der Strandpromenade und in den Gassen dahinter ab; ruhigere Unterkünfte liegen Richtung Dalawella im Osten.

    Rundreisen durch die Region

    Klassische Rundreise: Kulturdreieck, Hochland und Südküste

    Klassische Rundreise: Kulturdreieck, Hochland und Südküste

    Die klassische Route verbindet die alten Königsstädte im Norden der Inselmitte mit Kandy, den Teebergen um Nuwara Eliya und Ella, einem Nationalpark im Süden und den Stränden zwischen Mirissa und Galle. Sie eignet sich am besten von Dezember bis März.

    15 Tage
    9 Stopps

    In der Umgebung

    Weligama

    Weligama

    Weligama liegt an einer weiten Sandbucht rund 144 Kilometer südlich von Colombo, zwischen Galle und Mirissa. Die geschützte Bucht gilt als eines der besten Anfängerreviere zum Surfen in Sri Lanka, entlang des zentralen Strandes reihen sich die Surfschulen.Der Name bedeutet "sandiges Dorf". Vor dem Westteil der Bucht liegt die winzige Insel Taprobane mit einer einzigen Villa, am Ortsrand das in den Fels gehauene Relief Kusta Raja Gala. Westlich von Weligama, an der Küste bei Ahangama, Kathaluwa und Koggala, sitzen die bekannten Stelzenfischer auf ihren Pfählen.Neben einfachen Surfcamps hat sich in und um Weligama eine Reihe von Cafés und Restaurants angesiedelt, von Brunch-Lokalen bis zur Gastronomie des Resorts Cape Weligama auf der Landzunge im Westen.
    Mirissa

    Mirissa

    Mirissa ist ein Strandort im Distrikt Matara, rund 150 Kilometer südlich von Colombo. Bekannt ist er vor allem als Ausgangspunkt für Walbeobachtungstouren, bei denen in der Saison Blauwale gesichtet werden, und für seinen hellen Sandstrand mit Bars.Der Mirissa-Bootshafen gilt als größter Fischereihafen der Südküste, hier werden unter anderem Thunfisch, Meeräsche und Schnapper angelandet. Am Strand liegt die kleine Felsinsel Parrot Rock, an seinem Ostende der mit Kokospalmen bestandene Coconut Tree Hill.Der Hauptstrand mit den meisten Restaurants und Bars liegt zwischen der A2 und dem Meer. Etwas abseits, über einen kurzen Fußweg erreichbar, liegt der Secret Beach.
    Unawatuna

    Unawatuna

    Unawatuna ist ein Badeort an einer geschwungenen Bucht etwa fünf Kilometer südöstlich von Galle und rund 108 Kilometer südlich von Colombo. Wegen der Nähe zum Fort und der Korallenriffe vor der Küste ist er einer der meistbesuchten Strände der Südküste.Vor dem Strand liegen Riffe und Schiffswracks, in denen Fische und Schildkröten leben. Westlich der Bucht erhebt sich der bewaldete Hügel Rumassala mit dem versteckten Jungle Beach und der Japanischen Friedenspagode. Der Tsunami von 2004 zerstörte viele Strandrestaurants; die Bebauung entlang des Strandes ist seither neu entstanden.Das Leben spielt sich an der Strandpromenade und in den Gassen dahinter ab; ruhigere Unterkünfte liegen Richtung Dalawella im Osten.
    Galle

    Galle

    Galle ist die wichtigste Stadt der Südküste, rund 1,5 bis 2 Stunden über die Schnellstraße von Colombo entfernt. Ihr Herzstück ist das Fort, eine von Wällen umschlossene Altstadt, die 1988 als "Old Town of Galle and its Fortifications" zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde.Die Portugiesen legten hier im 16. Jahrhundert eine erste Befestigung an, die Niederländer bauten sie ab 1649 aus; die Seemauer war 1729 fertig. Das Fort umfasst rund 52 Hektar mit 14 Bastionen, Kirchen, einer Moschee und Kolonialhäusern, in denen heute Cafés, Boutiquen und Restaurants untergebracht sind. Den Tsunami von 2004, der Teile der modernen Stadt beschädigte, überstanden die Mauern weitgehend.Außerhalb der Wälle liegen die Neustadt mit Bahnhof und zentralem Busbahnhof, beide in Gehweite des Forts. Die meisten Besucher wohnen und essen innerhalb der Mauern, etwa rund um die Church Street und die Pedlar Street.
    Tangalle

    Tangalle

    Tangalle ist eine Hafenstadt im Distrikt Hambantota, etwa 195 Kilometer südlich von Colombo und 35 Kilometer östlich von Matara. Der Ort liegt an einer der größten Buchten Sri Lankas und ist mit seinen ruhigen Stränden, dem Felstempel Mulkirigala und den Schildkröten-Nistplätzen von Rekawa ein Ziel für Reisende, die es weniger belebt mögen.Der Name bedeutet auf Singhalesisch "vorspringender Fels". Im Stadtzentrum steht ein altes niederländisches Fort, das heute als Gefängnis dient. Niederländer und Briten nutzten die Bucht als Ankerplatz.Die Strände verteilen sich auf mehrere Abschnitte: Medaketiya ist der belebteste mit Cafés und Gästehäusern, Goyambokka liegt in einer geschützten Bucht westlich der Stadt, der Silent Beach ist eine kleine, palmengesäumte Bucht abseits des Trubels.

    Quellen & Methode

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