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    • In der Umgebung
    Denver
    Justusco / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    USA

    Denver

    Stadt

    Denver ist die Hauptstadt von Colorado und liegt am Ostrand der Rocky Mountains, rund eine Meile über dem Meer.

    von Felix Gillen

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    Denver ist die Hauptstadt von Colorado und liegt am Ostrand der Rocky Mountains, rund eine Meile über dem Meer. Du kommst wegen der Konzerte im Felsenamphitheater Red Rocks, wegen der Museen rund um den Civic Center und als Ausgangspunkt für die Berge westlich der Stadt.Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden. Im Nordwesten liegt LoDo (Lower Downtown) mit der renovierten Union Station und dem historischen Block Larimer Square. Die 16th Street führt von dort nach Südosten zum Civic Center Park, flankiert vom Kapitol mit goldener Kuppel und dem Denver Art Museum. Nordöstlich schließt River North (RiNo) mit Wandbildern, Galerien und Restaurants an.Vom Flughafen fährt die A Line in rund 37 Minuten zur Union Station. Für Red Rocks und die Berge brauchst du ein Auto oder einen Shuttle. Gesundheitliche Hinweise zur Höhenlage findest du beim Auswärtigen Amt.

    Sehenswürdigkeiten in Denver

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Union Station

    1Union Station

    Der Bahnhof an der Wynkoop Street ist seit der Renovierung 2014 wieder Denvers Treffpunkt. Der Mittelbau stammt von 1914, in den oberen Etagen liegt das Crawford Hotel. Die große Wartehalle (Great Hall) ist zugleich Hotellobby und öffentlicher Raum, mit kostenlosem WLAN und Shuffleboard-Tischen, gut für eine Pause. Hier halten die A Line zum Flughafen, Stadtbahn, Busse und Amtraks California Zephyr. Im Sommer gibt es auf dem Vorplatz einen Wasserspielbrunnen und samstags einen Bauernmarkt.
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    Colorado State Capitol
    Historische Stätte

    2Colorado State Capitol

    Das Kapitol wurde 1894 eröffnet, die Kuppel ist seit 1908 mit echtem Blattgold belegt, zur Erinnerung an den Goldrausch. Auf der Westtreppe markieren gleich drei Stufen die Höhe von einer Meile: die 15. mit der ursprünglichen Gravur, die 18. nach einer Neuvermessung 1969 und die 13. nach der Messung von 2003, die als korrekt gilt. Die kostenlosen Führungen dauern etwa 45 Minuten, davon rund 15 Minuten in der Kuppel, laut Lonely Planet allein schon ein Grund mitzugehen.
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    Denver Art Museum
    Museum

    3Denver Art Museum

    Das Kunstmuseum am Civic Center besteht aus zwei sehenswerten Bauten: dem verspiegelten Martin Building von Gio Ponti (1971), seinem einzigen fertiggestellten Werk in den USA, und dem kantigen, titanverkleideten Hamilton Building von Daniel Libeskind (2006). Bekannt ist das Museum für seine Sammlung indigener Kunst. Kinder und Jugendliche unter 18 haben freien Eintritt, an ausgewählten Tagen fast jeden Monat auch alle anderen. Plane zwei bis drei Stunden ein.
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    Red Rocks Park and Amphitheatre
    Park

    4Red Rocks Park and Amphitheatre

    Das Freilufttheater zwischen riesigen roten Felsen liegt rund 10 Meilen südwestlich von Denver in Morrison. Gebaut wurde es in den 1930er-Jahren vom Civilian Conservation Corps, eingeweiht 1941, mit 9.525 Plätzen. Die Beatles spielten hier 1964. Außerhalb von Konzerten sind Park, Amphitheater, Visitor Center und Parken kostenlos, geöffnet von einer Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang. Über rund 250 Stufen steigst du bis ganz nach oben, dazu gibt es Wanderwege zwischen den Felsen. An Konzerttagen schließt der Park früher, Konzerte gibt es vor allem im Sommer.
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    Larimer Square
    Historische Stätte

    5Larimer Square

    Der 1400er-Block der Larimer Street ist Denvers ältester Straßenzug: 1858 von William Larimer abgesteckt, die meisten Häuser stammen aus den 1870er- bis 1890er-Jahren. In den 1960ern sollte alles abgerissen werden, bis Dana Crawford die Gebäude ab 1965 restaurieren ließ. Seit 1971 ist der Block Denvers erster Denkmalbezirk, seit 1973 im National Register of Historic Places. Heute sind in den viktorianischen Häusern Läden, Bars und Restaurants. Zur Union Station sind es rund 600 m.
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    Rundgänge in Denver

    Kuratierte Spaziergänge zu den Highlights der Stadt, von erfahrenen Reisejournalisten zusammengestellt.

    Von der Union Station zum Kapitol

    Der Spaziergang führt von LoDo über Larimer Square und die 16th Street zum Civic Center: rund 2 Meilen (3,2 km), mit Stopps und Kapitolführung zweieinhalb bis drei Stunden. Start an der Union Station, wo die A Line vom Flughafen ankommt. Wenn du müde wirst, fährt der kostenlose FreeRide-Shuttle die 16th Street entlang zurück. Die Kapitolführungen dauern rund 45 Minuten, plane sie als Mittelteil ein. Bei Sommerhitze besser vormittags gehen.

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    Stopps (8)

    Restaurants in Denver

    1

    Tavernetta

    Italienisches Restaurant direkt an den Gleisen der Union Station, im Michelin Guide mit Bib Gourmand. Die Inspektoren loben die klassische Karte mit Cacio e Pepe und Rigatoni mit Lammragù und empfehlen zum Abschluss den Affogato mit Honiggelato. Die Weinkarte kommt von der Frasca-Gruppe aus Boulder. Mittags ist es laut Michelin besonders preiswert. Montag bis Freitag ab 11.30 Uhr, am Wochenende ab 15 Uhr. Reservierung über OpenTable.
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    2

    Hop Alley

    Modernes chinesisches Restaurant mit Sichuan-Einschlag an der Larimer Street in RiNo, im Michelin Guide mit Bib Gourmand. Der Name erinnert an Denvers erste Chinatown. Michelin empfiehlt die Rind-Sellerie-Teigtaschen mit Chiliöl und zum Teilen das Hähnchen vom Holzgrill oder die Char-Siu-Rippchen, dazu die Cocktails. Montag bis Samstag 17 bis 22 Uhr, sonntags geschlossen. Reservierung direkt beim Restaurant.
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    3

    Buckhorn Exchange

    Denvers ältestes Steakhaus an der Osage Street, eröffnet 1893 von Henry „Shorty Scout“ Zietz als Saloon und seit 1983 im National Register of Historic Places. An den Wänden hängen mehr als 500 ausgestopfte Tiere und Trophäen, Theodore Roosevelt aß hier 1905. Auf der Karte stehen Steaks und die berühmten Rocky Mountain Oysters. Die meisten kommen wegen der Atmosphäre und der Geschichte, plane das Abendessen als Programmpunkt ein.
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    4

    Brutø

    Thekenrestaurant in der Markthalle Free Market im Dairy Block in LoDo, mit einem Michelin-Stern. Die Küche arbeitet mit regionalen, saisonalen Zutaten, viel Fermentation und offenem Feuer, Michelin hebt auch die alkoholfreie Getränkebegleitung hervor. Nur abends, montags geschlossen, Dienstag bis Donnerstag und Sonntag 17 bis 20 Uhr, Freitag und Samstag bis 20.30 Uhr. Höchstes Preisniveau, Plätze früh über OpenTable reservieren.
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    Essen und Trinken

    Denvers Küche hat zwei Gesichter: herzhafte Westernklassiker und eine junge Restaurantszene, in der der Michelin Guide Colorado 2025 sieben Restaurants mit Sternen auszeichnete.
    Green Chile

    Green Chile

    Der Eintopf aus grünen Chilis, oft mit Schweinefleisch, ist in Colorado allgegenwärtig: als Suppe, als Soße über Burritos oder zum Dippen. Coloradoer schwören auf Chilis aus Pueblo, die laut Tasting Table deutlich schärfer sind als die bekannten Hatch-Chilis aus New Mexico. Probier ihn über einem „smothered“ Breakfast Burrito, etwa bei Santiago's.
    Denver Omelet

    Denver Omelet

    Omelett mit Schinken, grüner Paprika, Zwiebeln und Käse, oft auch Pilzen, das du auf fast jeder Frühstückskarte der Stadt findest. Die Herkunft ist umstritten, Historiker vermuten Vorläufer im Egg Foo Young chinesischer Eisenbahn- und Bergarbeiter.
    Rocky Mountain Oysters

    Rocky Mountain Oysters

    Frittierte Stierhoden, eine Spezialität aus der Viehzüchterzeit. Am bekanntesten serviert sie das Buckhorn Exchange, seit 1893 Denvers ältestes Steakhaus mit über 500 ausgestopften Tieren und Trophäen an den Wänden. Auch im Baseballstadion Coors Field gibt es sie.

    Goldrausch, Bahnhof und Kunst

    Denver entstand mit dem Goldrausch am Pikes Peak. William Larimer steckte 1858 den Block ab, der heute Larimer Square heißt, und die Larimer Street wurde die erste Geschäftsstraße der Stadt. Nach dem Niedergang sollte der Block in den 1960ern abgerissen werden, bis Dana Crawford die viktorianischen Häuser ab 1965 restaurieren ließ. 1971 wurde er Denvers erster Denkmalbezirk.Die Union Station von 1914 ist seit der Renovierung 2014 wieder das Zentrum: Bahnhof, Hotel und Wohnzimmer der Stadt mit der großen Wartehalle. Gegenüber vom Kapitol zeigt das Denver Art Museum in zwei markanten Bauten, dem Martin Building von Gio Ponti (1971) und dem Hamilton Building von Daniel Libeskind (2006), unter anderem eine bekannte Sammlung indigener Kunst.Jeden ersten Freitag im Monat ziehen Leute bei First Friday durch die Galerien der Kunstviertel Santa Fe, RiNo und Golden Triangle. Im Sommer gibt es sonntags von 18 bis 20 Uhr kostenlose Jazzkonzerte im City Park.

    Nachtleben

    1

    The Cruise Room

    Die Bar im viktorianischen Oxford Hotel an der 17th Street öffnete am 6. Dezember 1933, einen Tag nach dem Ende der Prohibition. Gestaltet hat sie Gilbert Charles Jaka, der auch eine Lounge auf dem Ozeandampfer Queen Mary einrichtete, der Art-déco-Stil ist bis heute erhalten. Gut für einen Martini vor oder nach dem Essen in LoDo, die Union Station liegt einen Block entfernt.
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    2

    Bluebird Theater

    Das Theater an der East Colfax Avenue wurde 1913 gebaut und war bis 1994 Kino, seitdem ist es eine Konzertbühne für rund 500 Leute. Laut 5280 spielen hier vor allem Singer-Songwriter und Roots-Bands, das Viertel drumherum ist nach dem Haus benannt (Bluebird District). Programm und Tickets auf bluebirdtheater.net.
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    3

    Ophelia's Electric Soapbox

    Zweistöckige Bühne mit Restaurant an der 20th Street, untergebracht in einem historischen Gebäude, in dem früher ein Bordell und später ein Sexshop war, daher der Spitzname „Gastrobrothel“. Gespielt wird ein breites Programm lokaler und überregionaler Acts, bis zu 425 Leute passen hinein, dazu gibt es Brunch mit Unterhaltung. Zu Fuß rund zehn Minuten von der Union Station, Programm auf der Website.
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    Unterwegs in Denver

    Vom Flughafen: Die A Line von RTD fährt vom Bahnhof neben dem Westin-Hotel am Flughafen in rund 37 Minuten zur Union Station (23 Meilen, acht Stationen). Von 5 bis 20 Uhr alle 15 Minuten, sonst alle 30. Eine Fahrt kostet 10 Dollar, dafür brauchst du einen Airport Day Pass. Tickets am einfachsten in der App RTD MyRide oder am Automaten am Bahnsteig. Gepäck musst du selbst tragen können, es gibt Ablagen im Zug.In der Innenstadt: Entlang der 16th Street fährt der kostenlose FreeRide-Shuttle zwischen Union Station und Civic Center. Die Union Station ist Knotenpunkt für Stadtbahn, Busse und Amtrak.Red Rocks: Das Amphitheater liegt rund 10 Meilen südwestlich der Stadt in Morrison. Ohne eigenes Auto fährst du mit Uber oder einem Konzertshuttle. Eintritt und Parken sind außerhalb von Konzerten kostenlos.Tickets: Neben MyRide verkaufen auch die Apps Uber und Transit RTD-Tickets.Mit dem WohnmobilLass das RV außerhalb der Innenstadt stehen: Die Parkhäuser sind für Wohnmobile zu niedrig, und am Straßenrand gilt in Denver (Stand 2021): Ein Wohnmobil über 22 Fuß darf neben Wohngebieten höchstens 24 Stunden stehen, jedes Fahrzeug muss nach spätestens 72 Stunden mindestens 100 Fuß weiterbewegt werden. Bei Red Rocks müssen Fahrzeuge ab 6 Fuß 5 Zoll Breite auf den Parkplatz Lower South Lot 2. Chatfield State Park im Südwesten hat an der Deer-Creek-Einfahrt eine Höhenbegrenzung von 13 Fuß, höhere Fahrzeuge nehmen die Plum-Creek-Einfahrt.

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      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

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      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Denver-Reise

      Live
      • 1Union Station3 Tage
      • 2Colorado State Capitol4 Tage
      • 3Denver Art Museum5 Tage
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      Denver
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    In der Umgebung

    Colorado

    Colorado

    Colorado ist der Bundesstaat in den südlichen Rocky Mountains zwischen Utah und Kansas, mit Denver als Hauptstadt und größter Stadt. Du fährst hierher wegen der Hochgebirgsstraßen und Wanderwege, der 53 Gipfel über 14.000 Fuß (gut 4.267 m) und der vier Nationalparks von Rocky Mountain bis Mesa Verde.Rund sechs Millionen Menschen leben hier, die meisten im Front Range Urban Corridor, dem Städteband am Ostrand der Berge rund um Denver. Westlich davon steigen die Rockies schnell an, höchster Gipfel ist der Mount Elbert mit 14.440 Fuß (4.401 m). Im Osten beginnt die flache Prärie der High Plains.Die vier Nationalparks liegen weit verteilt: Rocky Mountain (seit 1915) nordwestlich von Denver, Great Sand Dunes (seit 2004), Black Canyon of the Gunnison (seit 1999) und Mesa Verde (seit 1906) im Südwesten des Staates.
    Arches-Nationalpark

    Arches-Nationalpark

    Der Arches-Nationalpark liegt im Osten Utahs direkt nördlich der Kleinstadt Moab, rund vier Autostunden südöstlich von Salt Lake City. Du fährst wegen der mehr als 2.000 Sandsteinbögen hin, von denen du die bekanntesten, darunter Delicate Arch und Landscape Arch, auf kurzen bis mittleren Wanderungen erreichst.Eine 19 Meilen lange Stichstraße erschließt den Park, an ihr liegen die Parkplätze der Windows Section, von Balanced Rock, Wolfe Ranch und am Ende Devils Garden. Viele Bögen siehst du schon nach einer Viertelstunde zu Fuß, Schatten gibt es unterwegs kaum.Moab als BasisMoab liegt fünf Autominuten vom Parkeingang entfernt und ist auch die Basis für den Canyonlands-Nationalpark und den Dead Horse Point State Park. Hier findest du Hotels in allen Preisklassen, Supermärkte, Tankstellen und Outdoor-Anbieter für Jeep-, Rafting- und Canyoning-Touren. In der Hochsaison von März bis Oktober sind Zimmer früh ausgebucht.Was du 2026 wissen musstKein Timed Entry: 2026 brauchst du keine Reservierung für die Einfahrt. Rechne an Wochenenden und Feiertagen trotzdem mit Schlangen am Eingang und mit Parkplätzen, die das Personal zeitweise sperrt, wenn sie voll sind.Reservieren musst du weiterhin: den Devils Garden Campground (März bis Oktober) und jede Tour in den Fiery Furnace, ob selbst geführt oder mit Ranger.Eintritt: 30 US-Dollar pro Pkw. Einen Zuschlag für Besucher ohne US-Wohnsitz gibt es in Arches nicht. Der Southeast Utah Parks Pass (55 US-Dollar, ein Jahr) gilt für Arches, Canyonlands und zwei National Monuments.Hitze: Im Juli und August oft über 100 °F (38 °C). Wandere früh am Morgen oder am Abend und nimm mindestens zwei Liter Wasser pro Person mit, Wasser gibt es nur am Visitor Center.
    Moab

    Moab

    Moab ist eine Kleinstadt mit rund 5.000 Einwohnern im Osten Utahs, am Colorado River und an der US 191, knapp vier Autostunden südöstlich von Salt Lake City. Du übernachtest hier, weil der Arches-Nationalpark fünf Autominuten und Canyonlands (Island in the Sky) rund 45 Minuten entfernt liegen.Die Main Street ist zugleich die US 191: Motels, Outdoor-Anbieter, Supermärkte und die meisten Restaurants liegen an ihr oder ein, zwei Blocks daneben. Von hier starten Jeep-, Rafting- und Mountainbike-Touren, abends sitzen die meisten Besucher nach dem Wandern auf den Terrassen an der Main Street.Gut zu wissenHochsaison: März bis Oktober, besonders um Ostern (Jeep Safari) und an Feiertagswochenenden. Zimmer und Campingplätze buchst du dann Wochen bis Monate vorher.Hitze: Im Juli und August werden oft über 100 °F (38 °C) erreicht. Plane Wanderungen für den frühen Morgen und den Abend.Einkaufen: City Market an der Main Street ist der größte Supermarkt der Gegend, füll hier Wasser und Vorräte auf, bevor du in die Parks fährst.
    Wyoming

    Wyoming

    Wyoming liegt zwischen Montana, South Dakota, Nebraska, Colorado, Utah und Idaho und ist mit rund 589.000 Einwohnern der bevölkerungsärmste Bundesstaat der USA. Du kommst wegen der Nationalparks, der Berge und der Westernstädte, und du fährst dazwischen lange Strecken durch fast leeres Land.Im Nordwesten liegen Yellowstone und der Grand-Teton-Nationalpark direkt hintereinander, verbunden über den John D. Rockefeller Jr. Memorial Parkway. Jackson am Südende von Grand Teton ist der Ausgangsort mit Flughafen, Hotels und Restaurants. In der abgelegenen Wind River Range steht der Gannett Peak, der höchste Berg des Staates.Im Nordosten ragt der Devils Tower 264 m über seinen Fuß und 386 m über den Belle Fourche River auf. Theodore Roosevelt erklärte ihn 1906 zum ersten National Monument der USA. Cody, benannt nach Buffalo Bill, liegt an der Zufahrt zum Osteingang von Yellowstone, die Hauptstadt Cheyenne im Südosten.
    Canyonlands-Nationalpark (Island in the Sky)

    Canyonlands-Nationalpark (Island in the Sky)

    Island in the Sky ist der nördliche und am leichtesten erreichbare Teil des Canyonlands-Nationalparks in Utah, gut 30 Meilen (51 km) westlich von Moab. Du fährst wegen der Aussicht hin: Von einer Hochfläche schaust du rund 2.200 Fuß (670 m) tief auf die Canyons von Colorado und Green River, und die besten Punkte erreichst du in wenigen Minuten zu Fuß.Der Park ist in drei Bezirke geteilt, die keine Straße im Park verbindet. Die Needles im Süden und der Maze im Westen sind ein eigener Ausflug, Island in the Sky passt als Tagestour zu einem Aufenthalt in Moab. Eine Straße führt vom Visitor Center über die Mesa bis zum Grand View Point, eine Abzweigung zum Upheaval Dome.Was du vorher wissen musstEintritt: 30 US-Dollar pro Pkw. Einen Zuschlag für Besucher ohne US-Wohnsitz gibt es nicht. Der Southeast Utah Parks Pass (55 US-Dollar) gilt auch für Arches.Versorgung: Im Park gibt es kein Restaurant und keine Tankstelle. Trinkwasser bekommst du nur von Frühjahr bis Herbst am Visitor Center, an den Wanderwegen gibt es keins. Tank in Moab voll und nimm Proviant mit.Visitor Center: März bis Dezember täglich ab 9 Uhr, im Sommer länger.Kombinieren: Auf dem Weg liegt der Dead Horse Point State Park mit eigenem Eintritt, der Blick auf die Flussschleife des Colorado lohnt den Abstecher.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI