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    Graubünden

    Schweiz

    Graubünden

    Region

    Graubünden im Osten der Schweiz ist der flächengrößte Kanton und der einzige mit drei Amtssprachen: Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch.

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    Graubünden im Osten der Schweiz ist der flächengrößte Kanton und der einzige mit drei Amtssprachen: Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch. Bekannt ist er für das Engadin mit St. Moritz und die Strecken der Rhätischen Bahn über Albula und Bernina, die seit 2008 zum UNESCO-Welterbe gehören.Hochtäler, Seen und Pässe machen Graubünden zu einer Region für Bahnreisen, Wanderungen im Sommer und Wintersport.
    Graubünden ist mit rund 7105 Quadratkilometern der flächengrößte Kanton der Schweiz und zugleich der am dünnsten besiedelte. Hier werden Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch gesprochen, höchster Berg ist der Piz Bernina mit 4049 Metern. Die Rhätische Bahn erschließt den Kanton, ihre Albula- und Berninalinie zwischen Thusis und Tirano gehören seit 2008 zum UNESCO-Welterbe. Hauptort ist Chur, für Reisende sind das Engadin mit St. Moritz und der Schweizerische Nationalpark wichtige Ziele.

    Weitere Orte in Graubünden

    St. Moritz und Oberengadin

    St. Moritz und Oberengadin

    St. Moritz liegt in Graubünden im Oberengadin, einem weiten Hochtal mit einer Kette von Seen. Der Ort war 1928 und 1948 Austragungsort der Olympischen Winterspiele und ist Knotenpunkt der Rätischen Bahn, deren Albula- und Berninalinie zum UNESCO-Welterbe gehören.Die Albulalinie von Thusis nach St. Moritz wurde 1903 bis 1904 eröffnet, die Berninalinie nach Tirano in Italien 1910. Zusammen bilden die rund 122 Kilometer seit 2008 das Welterbe Rätische Bahn in der Albula- und Berninalandschaft. Am Berninapass erreicht die Bahn 2253 Meter, an der Haltestelle Bernina Diavolezza fährt eine Seilbahn in Richtung Piz Bernina, dem höchsten Berg der Ostalpen. Am Lago Bianco bei Ospizio Bernina gibt es kurze Wanderwege. In St. Moritz endet außerdem der Glacier Express aus Zermatt.

    Sehenswürdigkeiten in Graubünden

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Landwasserviadukt
    Sehenswürdigkeit

    Landwasserviadukt

    Das 65 Meter hohe Viadukt bei Filisur trägt die Albulalinie der Rhätischen Bahn auf sechs Bögen direkt in den Landwassertunnel in der Felswand. Es ist das bekannteste Bauwerk der Strecke, die zum UNESCO-Welterbe gehört.
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    Nationalparkzentrum Zernez
    Museum

    Nationalparkzentrum Zernez

    Das Besucherzentrum in Zernez ist der Ausgangspunkt für den 1914 gegründeten Schweizerischen Nationalpark. Die Ausstellung zeigt die Tierwelt des Parks.
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    Kloster St. Johann Müstair
    Museum

    Kloster St. Johann Müstair

    Das um 775 wohl von Karl dem Großen gegründete Kloster im Val Müstair ist seit 1983 UNESCO-Welterbe. Die Klosterkirche birgt einen der größten erhaltenen Freskenzyklen des frühen Mittelalters, noch heute leben hier Benediktinerinnen, ein Klostermuseum ist ganzjährig geöffnet.
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    Essen & Trinken in Graubünden

    Capuns

    Mangoldblätter, gefüllt mit Spätzleteig und Salsiz, in Rahmbouillon gegart.

    Bündner Nusstorte

    Mürbeteig mit einer Füllung aus karamellisierten Walnüssen, lange haltbar und ein beliebtes Mitbringsel.

    Bündnerfleisch

    Luftgetrocknetes Rindfleisch, hauchdünn geschnitten, als Vorspeise oder auf einer Bündner Platte.

    Kultur in Graubünden

    Graubünden ist der einzige dreisprachige Kanton der Schweiz: Hier wird Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch gesprochen. Im Engadin fallen die wuchtigen Steinhäuser mit Sgraffito-Verzierungen und tiefen Fensterlaibungen auf.ChalandamarzAm 1. März ziehen Kinder im Engadin mit Kuhglocken durch die Dörfer und vertreiben den Winter. Der Brauch wurde durch das Kinderbuch «Schellen-Ursli» weit über die Region hinaus bekannt.NationalparkDer 1914 gegründete Schweizerische Nationalpark im Unterengadin ist der älteste Nationalpark der Alpen. Hier gilt strenger Schutz, du darfst die Wege nicht verlassen.

    Unterwegs in Graubünden

    Die Rhätische Bahn erschließt fast den ganzen Kanton, ihre Albula- und Berninalinie gehören zum UNESCO-Welterbe. Berühmt sind der Glacier Express nach Zermatt und der Bernina Express nach Tirano in Italien. Postautos fahren über die Pässe und in abgelegene Täler. Mit dem Auto sind viele Pässe im Winter gesperrt.

    Rundreisen durch die Region

    Große Bahnrundreise: Seen, Pässe und Gletscher

    Diese Rundreise verbindet die bekanntesten Ziele der Schweiz fast ausschließlich mit Bahn, Bus und Schiff. Von Zürich geht es an den Vierwaldstättersee nach Luzern und durch den Gotthard ins italienischsprachige Lugano. Mit dem Bernina Express Bus fährst du über den Comer See nach Tirano und von dort im Bernina Express über den Berninapass ins Oberengadin nach St. Moritz. Der Glacier Express bringt dich in rund acht Stunden über 291 Brücken und durch 91 Tunnel nach Zermatt unter das Matterhorn. Über das Wallis erreichst du das Berner Oberland mit Jungfraujoch und Lauterbrunnental, bevor die Reise in der Bundesstadt Bern endet.

    14 Tage
    7 Stopps

    In der Umgebung

    St. Moritz und Oberengadin

    St. Moritz und Oberengadin

    St. Moritz liegt in Graubünden im Oberengadin, einem weiten Hochtal mit einer Kette von Seen. Der Ort war 1928 und 1948 Austragungsort der Olympischen Winterspiele und ist Knotenpunkt der Rätischen Bahn, deren Albula- und Berninalinie zum UNESCO-Welterbe gehören.Die Albulalinie von Thusis nach St. Moritz wurde 1903 bis 1904 eröffnet, die Berninalinie nach Tirano in Italien 1910. Zusammen bilden die rund 122 Kilometer seit 2008 das Welterbe Rätische Bahn in der Albula- und Berninalandschaft. Am Berninapass erreicht die Bahn 2253 Meter, an der Haltestelle Bernina Diavolezza fährt eine Seilbahn in Richtung Piz Bernina, dem höchsten Berg der Ostalpen. Am Lago Bianco bei Ospizio Bernina gibt es kurze Wanderwege. In St. Moritz endet außerdem der Glacier Express aus Zermatt.
    Tessin

    Tessin

    Das Tessin südlich des Gotthards ist der italienischsprachige Kanton der Schweiz. Hier liegen Lugano am Luganersee und Locarno am Lago Maggiore, beide Seen teilt sich die Schweiz mit Italien.Palmen an den Seepromenaden, Steindörfer in den Tälern und Aussichtsberge wie der Monte San Salvatore prägen die Region. Von Zürich aus erreichst du sie mit dem Zug durch den Gotthard.
    Bellagio

    Bellagio

    Bellagio liegt an der Spitze der Halbinsel, an der sich der Comer See in die Arme von Como und Lecco teilt. Treppengassen führen vom Ufer hinauf in die kleine Altstadt, südlich und oberhalb des Ortes liegen die Parks der Villen Melzi und Serbelloni.
    Comer See

    Comer See

    Der Comer See ist mit seiner Form eines umgedrehten Y einer der markantesten Voralpenseen und mit über 400 Metern einer der tiefsten Seen Europas. Steile, bewaldete Ufer, Villen mit Terrassengärten und kleine Orte wie Bellagio, Varenna und Tremezzo prägen das Bild.
    Gandria

    Gandria

    Das ehemalige Fischerdorf klebt am Hang des Monte Brè direkt über dem Luganersee und gehört heute zur Stadt Lugano. Treppen und schmale Gassen verbinden die Häuser, unten am Wasser liegen Restaurants mit Seeterrassen. Du erreichst Gandria mit dem Kursschiff oder zu Fuß über den Olivenweg.