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    7. Reisen mit dem Wohnmobil

    Großbritannien mit dem Wohnmobil

    Tipps und Inspiration für deine perfekte Wohnmobil-Reise

    Wohnmobil-Infrastruktur

    Gute Ausstattung für Wohnmobile (Stellplätze, Versorgung, etc.)

    Campingplätze & Stellplätze

    Viele Campingplätze und Stellplätze verfügbar für Wohnmobile.

    Wohnmobil-Routen

    Speziell für Wohnmobile geeignete Routen und Rundreisen.

    Du planst eine Wohnmobil-Reise in Großbritannien? Hier findest du wertvolle Tipps, die besten Routen, Campingplätze und alles Wichtige für eine unvergessliche Tour mit dem Wohnmobil.

    Empfohlene Wohnmobil-Routen

    Entdecke die besten Rundreisen und Routen in Großbritannien, die perfekt für Wohnmobile geeignet sind.

    Schottland: Highlands und Isle of Skye
    Abenteuer
    Schottland: Highlands und Isle of Skye
    <p>Von Edinburgh über das Granitplateau der Cairngorms und das Tal von Glencoe auf die Isle of Skye und zurück über Glasgow. Die Route berührt die drei Landschaftstypen Schottlands: Stadt, Hochmoor und Atlantikküste.</p><p>Die Strecken sind kurz, die Fahrzeiten lang. Die A82 durch Glencoe und die Straßen auf Skye sind kurvig, teils einspurig mit Passing Places, und im Sommer voll. Rechne mit gut 50 km/h Durchschnitt.</p><p>Mai, Juni und September sind die besten Monate: lange Tage, vergleichsweise trockenes Wetter und vor allem keine Midges. Zwischen Ende Juni und August machen die Kriebelmücken windstille Abende an der Westküste zur Qual, ein Kopfnetz kostet wenig und hilft.</p><p>Die Route eignet sich für Wohnmobile, weil Schottland ein weitgehendes Zutrittsrecht kennt. Auf Skye und rund um Loch Lomond gelten allerdings lokale Beschränkungen fürs Wildcampen.</p>
    NaN Tage
    Wohnmobil-geeignet
    5 Stopps
    Wales von Nord nach Süd
    Gemischt
    Wales von Nord nach Süd
    <p>Wales lässt sich in zehn Tagen der Länge nach durchqueren, von den Burgen Eduards I. an der Nordküste über das Gebirge von Eryri und die Küste von Pembrokeshire bis in die Hauptstadt. Die Distanzen sind kurz, aber das Land ist gebirgig und die Hauptverkehrsachsen verlaufen von Ost nach West, nicht von Nord nach Süd. Wer die Strecke mit der Bahn machen will, fährt streckenweise über England.</p><p>Die Ortsschilder sind zweisprachig, und seit 2023 tragen die Nationalparks offiziell ihre walisischen Namen: Eryri statt Snowdonia, Bannau Brycheiniog statt Brecon Beacons. Im Nordwesten ist Walisisch Alltagssprache.</p><p>Die Westhänge von Eryri gehören zu den regenreichsten Gegenden Großbritanniens. Zwischen Mai und September ist es am verlässlichsten, wasserfeste Kleidung gehört trotzdem ins Gepäck.</p>
    NaN Tage
    Wohnmobil-geeignet
    5 Stopps
    Englands Nationalparks: Peak District und Lake District
    Abenteuer
    Englands Nationalparks: Peak District und Lake District
    <p>Zwei Nationalparks im Norden Englands, rund zwei Autostunden voneinander entfernt, und doch grundverschieden. Der Peak District ist eine Kulturlandschaft aus Kalkstein, Trockenmauern und Herrenhäusern, umschlossen von Manchester, Sheffield und Derby. Der Lake District ist Hochgebirge im Kleinformat mit tiefen Seen und Fells über 900 Metern.</p><p>Beide sind über die Bahn gut erreichbar, im Gelände braucht es aber ein Auto oder gute Nerven für die Buslinien. Der Peak District war 1951 der erste Nationalpark Großbritanniens, Anlass war der Mass Trespass auf Kinder Scout zwei Jahrzehnte zuvor.</p><p>Wetterumschwünge sind in beiden Parks schnell und heftig. Für die Höhenwege gehören Karte, Kompass und wasserfeste Kleidung ins Gepäck, das Handynetz reicht nicht überall.</p>
    NaN Tage
    Wohnmobil-geeignet
    2 Stopps

    Orte & Regionen für Wohnmobile

    Diese Orte und Regionen in Großbritannien sind besonders gut für Wohnmobil-Reisen geeignet.

    Pembrokeshire Coast Nationalpark

    Pembrokeshire Coast Nationalpark

    Der Pembrokeshire Coast Nationalpark im Südwesten von Wales ist der einzige Nationalpark Großbritanniens, der überwiegend aus Küste besteht. Er zieht sich als schmales Band über 400 Kilometer Küstenlinie und ist stellenweise nur wenige hundert Meter breit.Das Gestein wechselt auf kurzer Distanz zwischen präkambrischem Vulkanit, altrotem Sandstein und Kalkstein, was Buchten, Felsbögen und Steilklippen dicht nebeneinander entstehen lässt. Der Pembrokeshire Coast Path folgt der gesamten Strecke; wer ihn komplett läuft, überwindet mehr Höhenmeter als beim Aufstieg auf den Everest.Vor der Küste liegen Skomer und Skokholm, zwei Inseln mit einer der größten Kolonien von Schwarzschnabel-Sturmtauchern weltweit; im Frühsommer brüten hier außerdem Zehntausende Papageitaucher. An Land ist die Dichte prähistorischer Denkmäler auffällig, darunter der Dolmen von Pentre Ifan. Die Blausteine von Stonehenge stammen nachweislich aus den Preseli Hills im Norden des Parks.
    Cairngorms Nationalpark

    Cairngorms Nationalpark

    Der Cairngorms Nationalpark ist mit 4.528 Quadratkilometern der größte Nationalpark Großbritanniens, etwa doppelt so groß wie das Saarland. Sein Kern ist ein Granitplateau, auf dem fünf der sechs höchsten Berge Schottlands liegen. Die Hochfläche trägt subarktische Tundra, die einzige nennenswerte Fläche dieser Art auf den Britischen Inseln, und in geschützten Mulden hält sich der Schnee mancherorts bis in den Hochsommer.Am Rand liegen die letzten größeren Bestände des Caledonian Forest, des ursprünglichen schottischen Kiefernwalds, der einmal weite Teile der Highlands bedeckte und heute auf wenige Prozent seiner Fläche geschrumpft ist. Hier leben Auerhuhn, Schneehuhn, Schottisches Kreuzschnabel und die einzige frei lebende Rentierherde Großbritanniens, die 1952 wiederangesiedelt wurde.Das Wetter auf dem Plateau ist das rauste des Landes; auf dem Cairn Gorm wurden Windgeschwindigkeiten über 280 km/h gemessen. Wer hinauf will, braucht Winterausrüstung und Navigationskenntnisse, auch im Frühjahr. In den Tälern ist der Park dagegen unkompliziert: Aviemore, Braemar und das Speyside mit seinen Whiskybrennereien sind ganzjährig gut erreichbar.
    Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons)

    Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons)

    Bannau Brycheiniog, bis 2023 als Brecon Beacons geführt, liegt in Südwales und besteht aus vier getrennten Gebirgsabschnitten aus altrotem Sandstein. Die charakteristische Form ist überall dieselbe: sanft ansteigende Südhänge und abrupt abbrechende Nordwände, die Gletscher ausgeschürft haben. Höchster Punkt ist der Pen y Fan mit 886 Metern.Der Rückgriff auf den walisischen Namen war eine bewusste Entscheidung der Parkverwaltung: Beacon verweist auf Signalfeuer und damit auf fossile Brennstoffe, was angesichts der Klimaziele des Parks nicht mehr passend erschien. Bannau bedeutet schlicht Gipfel.Im Süden liegt mit Waterfall Country um Ystradfellte eine Zone, in der Kalkstein und Sandstein aufeinandertreffen; mehrere Wasserfälle stürzen dort über Gesteinsstufen, hinter Sgwd yr Eira lässt sich hindurchgehen. Darunter verlaufen ausgedehnte Höhlensysteme. Der gesamte Park ist als International Dark Sky Reserve ausgewiesen, die Milchstraße ist in klaren Nächten mit bloßem Auge zu sehen.

    Reiseklima für Wohnmobil-Reisen

    Wichtige Informationen zu Klima, Wetter und der besten Reisezeit für deine Wohnmobil-Tour in Großbritannien.

    Mai
    Juni
    Juli
    September
    12–17°C·55–70 mm(mäßig Regen)
    Die Monate Mai, Juni, Juli und September bieten in der Regel die angenehmsten Reisebedingungen in Großbritannien. Die Temperaturen sind mild bis warm, die Tage lang mit vielen Sonnenstunden, und obwohl Schauer jederzeit möglich sind, sind sie seltener und weniger intensiv als in den Herbst- oder Wintermonaten. Im Mai und Juni sind die Touristenmassen geringer als im Hochsommer, während der September noch milde Tage und weniger überfüllte Attraktionen bietet.
    Das Klima in Großbritannien ist typischerweise gemäßigt maritim, geprägt von den Einflüssen des Atlantiks und des Golfstroms. Dies führt zu milden Wintern, kühlen Sommern und ganzjährig wechselhaftem Wetter. Die Redewendung 'vier Jahreszeiten an einem Tag' beschreibt die Wettervariabilität treffend.Regionale Unterschiede: Die Wetterbedingungen variieren erheblich zwischen den Regionen:Norden (insbesondere Schottland und Nordengland): Kälter, windiger und niederschlagsreicher als der Süden.Westen (Wales, Westengland, Westschottland): Erhält durch die vorherrschenden Westwinde und die Nähe zum Atlantik deutlich mehr Niederschlag.Osten (Ostengland): Ist tendenziell trockener und sonniger, da es im Lee der westlichen Gebirgszüge liegt.Süden (Südengland): Ist im Allgemeinen die wärmste und sonnigste Region mit den geringsten Niederschlägen.Niederschlag: Obwohl es keine ausgeprägte Regenzeit gibt, sind Schauer und Regengebiete das ganze Jahr über üblich. Der Herbst und Winter sind tendenziell die feuchtesten Monate.Wind: Windige Tage sind in Großbritannien, insbesondere an den Küsten, häufig.Sonnenschein: Die Sommermonate bieten die längsten Tage und die meisten Sonnenstunden, während die Wintertage kurz und oft bewölkt sind.Schnee: Schnee ist in den tiefer gelegenen Gebieten eher selten und kurzlebig, in Schottland und den Bergregionen Nordenglands jedoch häufiger und anhaltender.Reisende sollten auf alle Wetterlagen vorbereitet sein und stets wetterfeste Kleidung mitführen, unabhängig von der Jahreszeit.

    Saisons

    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Hauptsaison
    Zwischensaison
    Nebensaison
    Beste Reisezeit
    ▶Detaillierte Monatsdaten anzeigen
    MonatTemp (°C)Regen (mm)Sonne (h)
    Januar4.0851.5
    Februar4.0602.5
    März6.0553.5
    April9.0505.5
    Mai12.0556.5
    Juni15.0607.0
    Juli17.0656.5
    August17.0706.0
    September14.0704.5
    Oktober11.0803.0
    November7.0902.0
    Dezember5.0901.5

    Achtung: In den Wintermonaten kann es sehr kalt werden. Viele Campingplätze sind geschlossen. Stelle sicher, dass dein Wohnmobil winterfest ist.

    Wohnmobil-Tipps für Großbritannien

    Wohnmobil- und Campingreisen in GroßbritannienGroßbritannien bietet sich hervorragend für Erkundungen mit dem Wohnmobil oder Camper an und ermöglicht dir eine flexible Reisegestaltung, um die vielfältigen Landschaften und Küstenabschnitte intensiv zu erleben. Von den schroffen Highlands Schottlands bis zu den malerischen Küsten Cornwalls eröffnen sich dir Routen, die oft abseits der gängigen Touristenpfade liegen.Infrastruktur und CampingplätzeDie Infrastruktur für Wohnmobilreisende ist in Großbritannien gut ausgebaut, erfordert jedoch eine vorausschauende Planung, insbesondere in der Hochsaison.Campingplätze: Du findest eine große Auswahl an Campingplätzen, die von einfachen Naturstellplätzen bis hin zu luxuriösen Anlagen mit umfangreichen Annehmlichkeiten reichen. Populäre Regionen wie der Lake District, Cornwall oder die schottischen Highlands verfügen über eine hohe Dichte an Plätzen. Es ist ratsam, besonders in den Sommermonaten und an Feiertagen, im Voraus zu buchen.Stellplätze: Spezielle Wohnmobilstellplätze (oft als „Aires“ oder „Motorhome Stops“ bezeichnet) sind seltener als in Kontinentaleuropa, nehmen aber zu. Einige Pubs oder Farmen bieten oft kostenpflichtige Stellplätze mit Grundversorgung an.Ver- und Entsorgung: Viele Campingplätze bieten Möglichkeiten zur Ver- und Entsorgung von Frisch- und Abwasser sowie Fäkalien. Auch an einigen Tankstellen oder speziellen Servicestationen findest du diese Einrichtungen.Regelungen und Fahren auf der InselBeachte die spezifischen Verkehrsregeln und Gegebenheiten, die das Fahren mit dem Wohnmobil in Großbritannien beeinflussen.Linksverkehr: Das Fahren auf der linken Straßenseite ist die größte Umstellung. Plane zusätzliche Zeit ein, um dich daran zu gewöhnen. Kreisverkehre erfordern besondere Aufmerksamkeit.Straßenverhältnisse: Viele Landstraßen, insbesondere in ländlichen oder bergigen Regionen wie Wales, Schottland oder den Dales, können sehr schmal sein. Dort gibt es oft nur Single Track Roads mit speziellen Ausweichbuchten (Passing Places). Mit größeren Wohnmobilen solltest du diese Routen mit Bedacht wählen.Wildcamping: Generell ist Wildcamping in England und Wales ohne ausdrückliche Erlaubnis des Grundbesitzers nicht gestattet und kann zu Geldstrafen führen. In Schottland gilt das Right to Roam, welches unter bestimmten Bedingungen auch das Übernachten im Wohnmobil abseits von Campingplätzen erlaubt, jedoch mit strengen Regeln bezüglich Müllentsorgung und Minimierung der Umweltbelastung. Informiere dich vorab über die genauen Bestimmungen der Region, die du besuchen möchtest.Umweltzonen: Großstädte wie London haben Umweltzonen (ULEZ – Ultra Low Emission Zone), die für ältere oder größere Fahrzeuge hohe Gebühren verlangen können. Prüfe vor der Einfahrt in Städte die jeweiligen Bestimmungen für dein Fahrzeug.Kosten und EmpfehlungenDie Kosten für eine Wohnmobilreise in Großbritannien können variieren.Campingplatzgebühren: Rechne mit etwa 20 bis 50 GBP pro Nacht für einen Stellplatz auf einem Campingplatz, abhängig von Lage, Saison und Ausstattung.Kraftstoff: Die Kraftstoffpreise sind in Großbritannien in der Regel höher als im europäischen Durchschnitt.Empfohlene Regionen:Schottland: Die North Coast 500 ist eine beliebte Panoramaroute, aber auch die Isle of Skye oder die Hebriden bieten spektakuläre Landschaften.Wales: Der Snowdonia-Nationalpark und die Küstenlinie von Pembrokeshire eignen sich hervorragend für Outdoor-Aktivitäten.England: Der Lake District, die Yorkshire Dales und die Küsten von Devon und Cornwall bieten charmante Dörfer und beeindruckende Natur.

    Allgemeine Tipps für Wohnmobil-Reisen

    Routen planen

    Wähle Routen, die für Wohnmobile geeignet sind. Achte auf Straßenbreite, Höhenbeschränkungen und Parkmöglichkeiten.

    Campingplätze buchen

    Besonders in der Hauptsaison solltest du Campingplätze frühzeitig reservieren. Viele Stellplätze sind auch spontan verfügbar.

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