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    Pieninen und Dunajec-Durchbruch

    Polen

    Pieninen und Dunajec-Durchbruch

    Sehenswürdigkeit

    Die Pieninen sind ein kleines Kalksteingebirge an der Grenze zur Slowakei, östlich der Tatra. Der polnische Pieninen-Nationalpark wurde 1932 als erster Nationalpark Polens gegründet und umfasst gut 23 Quadratkilometer.

    von Felix Gillen

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    5. Pieninen und Dunajec-Durchbruch
    Die Pieninen sind ein kleines Kalksteingebirge an der Grenze zur Slowakei, östlich der Tatra. Der polnische Pieninen-Nationalpark wurde 1932 als erster Nationalpark Polens gegründet und umfasst gut 23 Quadratkilometer. Höchster Gipfel des zentralen Massivs ist der Trzy Korony (Drei Kronen) mit 982 Metern, von dessen Aussichtsplattform auf der Okrąglica du tief ins Tal blickst.Bekannt sind die Pieninen vor allem für den Dunajec-Durchbruch: Der Fluss hat sich in Schleifen zwischen steile Kalkwände eingeschnitten. Auf Holzflößen fahren die Flößer der Region Besucher von Sromowce durch die Schlucht bis Szczawnica oder Krościenko. Westlich davon liegen sich über dem Czorsztyn-Stausee die Burgen Niedzica und Czorsztyn gegenüber.

    Sehenswürdigkeiten in Pieninen und Dunajec-Durchbruch

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Aussichtspunkt auf den Trzy Korony
    Sehenswürdigkeit

    1Aussichtspunkt auf den Trzy Korony

    Blick vom 982 Meter hohen Gipfel Okrąglica, dem höchsten Punkt des Trzy-Korony-Massivs, über den Dunajec. Oben liegt eine kleine Aussichtsplattform mit Geländer für rund 30 Personen; in der Saison ist der Gipfelbereich gebührenpflichtig, das Ticket gilt auch für die Sokolica.
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    Sokolica
    Sehenswürdigkeit

    2Sokolica

    Felsgipfel über dem Dunajec-Durchbruch mit Aussichtsplattform, erreichbar auf dem blauen Wanderweg ab Szczawnica, der weiter Richtung Trzy Korony führt.
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    Burgruine Czorsztyn
    Sehenswürdigkeit

    3Burgruine Czorsztyn

    Die Ruine liegt über dem Czorsztyn-Stausee gegenüber der Burg Niedzica, die im 14. Jahrhundert entstand. Von Czorsztyn aus blickst du über den See auf Niedzica.
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    Videos & Reiseberichte

    Wunderschön! Polens Süden: Von der Hohen Tatra nach Krakau

    Ramon Babazadeh fährt mit einem Goralen-Floß durch den Dunajec-Durchbruch im Pieniny-Nationalpark, läuft in der Hohen Tatra, trifft in Zakopane Skispringer Kamil Stoch und erkundet anschließend…

    Restaurants in Pieninen und Dunajec-Durchbruch

    1

    Cafe Helenka

    Café am Plac Dietla 1 in Szczawnica, neben der wiederaufgebauten Trinkhalle. Auf der Karte stehen Pasta, Salate, Quiches und polnische Klassiker, dazu Kuchen, Kaffee und Eis.
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    2

    Restauracja Pod Siekierkami

    Familiengeführtes Restaurant in der ul. Zdrojowa 12 in Szczawnica, in einem historischen Haus, mit regionaler Küche.
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    Natur und Geschichte

    Burgen am DunajecDie Burgen Niedzica und Czorsztyn entstanden zu beiden Seiten der alten Wege entlang des Dunajec. Die gotische Burg Niedzica entstand im 14. Jahrhundert und steht heute rund 35 Meter über dem Wasserspiegel des Czorsztyn-Stausees, der durch eine Talsperre am Dunajec entstand. Um die Burg rankt sich eine Legende um einen Schatz der Inka.Flößer und BergwegeDie Floßfahrt auf dem Dunajec hat in den Pieninen Tradition, heute betreiben die Flößer ihre Boote von eigenen Anlegestellen aus. Wanderwege führen von Krościenko, Szczawnica und Sromowce Niżne auf den Trzy Korony; der blaue Weg ab Szczawnica führt über die Sokolica.

    Floßfahrt und Anreise

    Floßfahrt auf dem DunajecDie Saison dauert vom 1. April bis 31. Oktober, gefahren wird täglich außer am Ostersonntag und an Fronleichnam. Start ist die Anlegestelle Sromowce Wyżne-Kąty (ul. Kąty 12) oder Sromowce Niżne. Die Fahrt bis Szczawnica ist rund 18 Kilometer lang und dauert etwa 2:15 Stunden, bis Krościenko sind es 23 Kilometer in etwa 2:45 Stunden. 2026 kostete die Fahrt nach Szczawnica 111 bis 117 Złoty, nach Krościenko 134 bis 140 Złoty, je nach Saison. Ein Floß legt ab, sobald elf Personen zusammenkommen, bei weniger Personen gegen Zahlung des Grundpreises. Im Ticketpreis ist die Wegegebühr des Nationalparks enthalten. Zurück zum Parkplatz am Start fahren Busse gegen Aufpreis, Tickets gibt es an der Kasse; Preise auf flisacy.pl.Trzy KoronyIn der Saison ist der Gipfelbereich gebührenpflichtig; das Ticket gilt auch für die Sokolica. Die Plattform wird zeitweise wegen Arbeiten gesperrt, prüfe vor der Tour die Hinweise des Pieninen-Nationalparks.

    Unterkünfte in Pieninen und Dunajec-Durchbruch

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    Campingplätze in Pieninen und Dunajec-Durchbruch

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    Campingplätze im 15km Radius
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    Stellplätze & Camping

    In der Umgebung

    Tatra-Nationalpark und Morskie Oko

    Tatra-Nationalpark und Morskie Oko

    Der Tatra-Nationalpark (Tatrzański Park Narodowy, TPN) schützt seit 1955 den polnischen Teil der Tatra auf gut 211 Quadratkilometern. Zusammen mit dem slowakischen Nationalpark bildet er seit 1993 ein grenzüberschreitendes UNESCO-Biosphärenreservat. Hier liegt mit dem Rysy (2499 Meter auf polnischer Seite) der höchste Gipfel Polens; in den Wäldern und Karen leben Gämsen, Murmeltiere, Braunbären und Luchse.Das bekannteste Ziel ist Morskie Oko, ein Gletschersee auf 1395 Metern Höhe im Tal Rybi Potok am Fuß der Mięguszowieckie Szczyty. Mit knapp 35 Hektar ist er nach dem Wielki Staw der zweitgrößte See der Tatra und bis zu rund 51 Meter tief. Vom Parkplatz Palenica Białczańska führt eine etwa 8,5 Kilometer lange Asphaltstraße hinauf, die für Privatautos gesperrt ist.
    Zakopane

    Zakopane

    Zakopane liegt am Fuß der Hohen Tatra auf rund 840 Metern Höhe und hat gut 25.000 Einwohner. Der Ort gilt als Winterhauptstadt Polens; die Bahnstrecke aus Chabówka, über die du heute aus Krakau (Kraków) anreist, entstand ab 1899; im Sommer ist er Ausgangspunkt für Wanderungen in den Tatra-Nationalpark, im Winter für Skifahrer und das Weltcup-Skispringen an der Wielka Krokiew.Das Zentrum bildet die Fußgängerzone Krupówki mit Geschäften und Lokalen. Von der ul. Na Gubałówkę führt eine Standseilbahn auf den Aussichtsrücken Gubałówka. Im Süden liegt Kuźnice, Talstation der Seilbahn auf den Kasprowy Wierch und Startpunkt vieler Wanderwege.
    Kleinpolen

    Kleinpolen

    Kleinpolen (Małopolska) reicht von der Weichsel um Krakau (Kraków) bis zu den Gipfeln der Hohen Tatra an der slowakischen Grenze. Krakau, bis 1596 Hauptstadt des Königreichs Polen, ist Verwaltungssitz und kulturelles Zentrum der Woiwodschaft; mit der Altstadt, dem Salzbergwerk Wieliczka und der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau liegen hier gleich mehrere UNESCO-Welterbestätten nah beieinander.Nach Süden steigt das Land über das Hügelland zu den Karpaten an. Rund um Zakopane und in den Pieninen prägen die Goralen mit Holzarchitektur, Schafskäse und Volksmusik das Bild, und in den Dörfern Südkleinpolens stehen gotische Holzkirchen, die seit 2003 zum Welterbe zählen.
    Wieliczka

    Wieliczka

    Wieliczka liegt rund 13 Kilometer südöstlich von Krakau (Kraków) und lebt seit dem Mittelalter vom Salz. Im 13. Jahrhundert entstanden die ersten Schächte, 1290 erhielt der Ort das Stadtrecht. Der Salzabbau endete 1996; das Bergwerk steht seit 1978 auf der UNESCO-Welterbeliste, 2008 kam die Grube in Bochnia hinzu, 2013 das Salzgrafenschloss. Gemeinsam bilden sie die Welterbestätte Königliche Salzbergwerke Wieliczka und Bochnia.Die meisten Besucher kommen für die Touristenroute unter Tage, doch auch der Ort selbst lohnt einen Rundgang. Am Rynek Górny folgt die Bebauung dem mittelalterlichen Grundriss, der Rynek Dolny war einst Handelsplatz für Salz und liegt am Regis-Schacht. Im Ort stehen außerdem das Salzgrafenschloss, die hölzerne Sebastianskirche und ein Gradierwerk.
    Krakau (Kraków)

    Krakau (Kraków)

    Krakau (Kraków) liegt an der Weichsel im Süden Polens und ist mit rund 800.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Bis 1596 war sie Hauptstadt des Königreichs Polen, auf dem Wawelhügel wurden die Könige bis 1734 gekrönt und die meisten von ihnen beigesetzt. Seit 1978 steht das historische Zentrum auf der UNESCO-Welterbeliste: Altstadt, Wawel, Stradom und Kazimierz.Die Altstadt (Stare Miasto) legt sich um den Rynek Główny, dessen Grundriss auf das Jahr 1257 zurückgeht. Ein Grüngürtel, die Planty, liegt an der Stelle der früheren Stadtbefestigung; der historische Königsweg beginnt am Florianstor und führte die Krönungszüge hinauf zum Wawel. Südlich davon liegt Kazimierz, 1335 als eigene Stadt gegründet und über Jahrhunderte Zentrum jüdischen Lebens. Heute mischen sich dort Synagogen, Cafés und Bars.Jenseits der Weichsel folgt Podgórze, wo die deutschen Besatzer 1941 das Ghetto errichteten; im Teil Zabłocie steht die frühere Emaillefabrik Oskar Schindlers. Im Osten ist Nowa Huta eine Industriestadt der sozialistischen Ära, 1951 eingemeindet.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Pexels, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Video-Reportagen: Wunderschön! Polens Süden: Von der Hohen Tatra nach Krakau
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI