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    • In der Umgebung
    Zakopane

    Polen

    Zakopane

    Stadt

    Zakopane liegt am Fuß der Hohen Tatra auf rund 840 Metern Höhe und hat gut 25.000 Einwohner.

    von Felix Gillen

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    Zakopane liegt am Fuß der Hohen Tatra auf rund 840 Metern Höhe und hat gut 25.000 Einwohner. Der Ort gilt als Winterhauptstadt Polens; die Bahnstrecke aus Chabówka, über die du heute aus Krakau (Kraków) anreist, entstand ab 1899; im Sommer ist er Ausgangspunkt für Wanderungen in den Tatra-Nationalpark, im Winter für Skifahrer und das Weltcup-Skispringen an der Wielka Krokiew.Das Zentrum bildet die Fußgängerzone Krupówki mit Geschäften und Lokalen. Von der ul. Na Gubałówkę führt eine Standseilbahn auf den Aussichtsrücken Gubałówka. Im Süden liegt Kuźnice, Talstation der Seilbahn auf den Kasprowy Wierch und Startpunkt vieler Wanderwege.

    Sehenswürdigkeiten in Zakopane

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Krupówki
    Sehenswürdigkeit

    1Krupówki

    Die Fußgängerzone ist die Hauptachse von Zakopane, gesäumt von Geschäften, Restaurants und Cafés. Sie liegt rund 838 Meter hoch, an ihrer Kreuzung mit der ul. Kościuszki beginnt das Zentrum.
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    Gubałówka
    Sehenswürdigkeit

    2Gubałówka

    Die Standseilbahn fährt seit 1938 von der Talstation an der ul. Na Gubałówkę auf den Rücken der Gubałówka, 2001 wurde sie modernisiert. Oben hast du einen Blick über Zakopane auf die Hohe Tatra.
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    Seilbahn auf den Kasprowy Wierch
    Sehenswürdigkeit

    3Seilbahn auf den Kasprowy Wierch

    Die 1935 bis 1936 gebaute und bis 2007 modernisierte Seilbahn gilt als älteste Seilschwebebahn Europas. Sie führt von Kuźnice mit Umstieg an der Mittelstation Myślenickie Turnie zur Bergstation auf 1959 Metern, knapp unterhalb des Gipfels des Kasprowy Wierch. Wartezeiten können lang sein, Tickets am besten vorab online kaufen.
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    Villa Koliba
    Historische Stätte

    4Villa Koliba

    Die 1892 bis 1893 nach Plänen von Stanisław Witkiewicz errichtete Villa war der erste Bau im Zakopane-Stil. Heute zeigt hier das Tatra-Museum sein Museum des Zakopane-Stils.
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    Skisprungschanze Wielka Krokiew
    Sehenswürdigkeit

    5Skisprungschanze Wielka Krokiew

    Die 1925 eröffnete Großschanze am Südrand der Stadt ist seit 1980 Austragungsort des Weltcups im Skispringen, seit 2002 jedes Jahr.
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    Videos & Reiseberichte

    Wunderschön! Polens Süden: Von der Hohen Tatra nach Krakau

    Ramon Babazadeh fährt mit einem Goralen-Floß durch den Dunajec-Durchbruch im Pieniny-Nationalpark, läuft in der Hohen Tatra, trifft in Zakopane Skispringer Kamil Stoch und erkundet anschließend…

    Restaurants in Zakopane

    1

    Stary Niedźwiedź

    Restaurant in der ul. Strążyska 33A mit moderner Küche aus regionalen Zutaten wie Süßwasserfisch, Käse und saisonalem Gemüse. Seit 2025 mit einem Bib Gourmand im Guide Michelin.
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    2

    Marilor

    Restaurant mit gehobener Küche; die Kwaśnica wird hier mit Lamm statt Schweinefleisch zubereitet.
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    3

    Bubuja

    Bistro, bekannt für Pierogi mit Bryndza, saisonal auch mit Gans.
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    4

    Karczma Żabi Dwór

    Traditionelle Karczma mit Goralenküche, bekannt für ihre klassische Kwaśnica und Pierogi.
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    Essen und Trinken

    Oscypek

    Geräucherter Käse aus Schafsmilch, in verzierte Holzformen gepresst und seit 2008 als geschützte Ursprungsbezeichnung der EU eingetragen. Echter Oscypek darf nur von Mai bis September hergestellt werden, verkauft wird er bis Ende Oktober.

    Kwaśnica

    Saure Krautsuppe mit Fleisch, oft mit geräucherten Rippchen, ein Klassiker der Goralenküche. Dazu gibt es Kartoffeln oder Brot.

    Moskol

    Fladen aus gekochten Kartoffeln, Mehl und Salz, serviert mit Butter, Knoblauchsoße oder Bryndza, einem Schafskäse.

    Kultur der Goralen

    Der Zakopane-StilUm 1890 entwickelte der Maler und Architekt Stanisław Witkiewicz einen eigenen Baustil, der die traditionelle Bauweise der Goralen aus dem Podhale mit Elementen des Jugendstils verbindet. Erster Bau in diesem Stil war die Villa Koliba (1892 bis 1893), heute als Museum des Zakopane-Stils Teil des Tatra-Museums. Das Tatra-Museum selbst wurde 1889 gegründet.MusikDer Komponist Karol Szymanowski lebte von 1930 bis 1936 in Zakopane; in seiner Villa Atma ist heute ein ihm gewidmetes Museum untergebracht. In manchen Karczmas spielen abends Bands goralische Volksmusik.

    Nachtleben

    1

    Browar Watra

    Brauerei mit Restaurant und Musikklub, in dem Tanzabende und Konzerte stattfinden.
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    2

    Karczma Przy Młynie

    Karczma mit Goralenküche, in der freitags und samstags ab 18 Uhr eine Band spielt.
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    Anreise und Unterwegs

    Anreise aus KrakauDie schnellsten Züge von PKP Intercity brauchen ab Kraków Główny knapp zwei Stunden, andere Verbindungen deutlich länger. Daneben fahren Busse aus Krakau. Bahnhof und Busbahnhof liegen in Zakopane zusammen an der ul. Chramcówki 35, die Touristeninformation gleich daneben. Fahrpläne ändern sich mit dem Jahresfahrplan im Dezember, prüfe sie vor der Reise.Vor OrtVom Bahnhof fahren Stadtbusse in wenigen Minuten zur Haltestelle Krupówki; das Zentrum selbst erkundest du zu Fuß. Die Seilbahn auf den Kasprowy Wierch ist stark gefragt, an Spitzentagen kann das Warten auf Tickets Stunden dauern, kauf sie deshalb nach Möglichkeit vorab online.

    Unterkünfte in Zakopane

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    Campingplätze in Zakopane

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      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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      Zakopane-Reise

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      • 1Krupówki3 Tage
      • 2Gubałówka4 Tage
      • 3Seilbahn auf den Kasprowy Wierch5 Tage
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      Zakopane
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    In der Umgebung

    Tatra-Nationalpark und Morskie Oko

    Tatra-Nationalpark und Morskie Oko

    Der Tatra-Nationalpark (Tatrzański Park Narodowy, TPN) schützt seit 1955 den polnischen Teil der Tatra auf gut 211 Quadratkilometern. Zusammen mit dem slowakischen Nationalpark bildet er seit 1993 ein grenzüberschreitendes UNESCO-Biosphärenreservat. Hier liegt mit dem Rysy (2499 Meter auf polnischer Seite) der höchste Gipfel Polens; in den Wäldern und Karen leben Gämsen, Murmeltiere, Braunbären und Luchse.Das bekannteste Ziel ist Morskie Oko, ein Gletschersee auf 1395 Metern Höhe im Tal Rybi Potok am Fuß der Mięguszowieckie Szczyty. Mit knapp 35 Hektar ist er nach dem Wielki Staw der zweitgrößte See der Tatra und bis zu rund 51 Meter tief. Vom Parkplatz Palenica Białczańska führt eine etwa 8,5 Kilometer lange Asphaltstraße hinauf, die für Privatautos gesperrt ist.
    Pieninen und Dunajec-Durchbruch

    Pieninen und Dunajec-Durchbruch

    Die Pieninen sind ein kleines Kalksteingebirge an der Grenze zur Slowakei, östlich der Tatra. Der polnische Pieninen-Nationalpark wurde 1932 als erster Nationalpark Polens gegründet und umfasst gut 23 Quadratkilometer. Höchster Gipfel des zentralen Massivs ist der Trzy Korony (Drei Kronen) mit 982 Metern, von dessen Aussichtsplattform auf der Okrąglica du tief ins Tal blickst.Bekannt sind die Pieninen vor allem für den Dunajec-Durchbruch: Der Fluss hat sich in Schleifen zwischen steile Kalkwände eingeschnitten. Auf Holzflößen fahren die Flößer der Region Besucher von Sromowce durch die Schlucht bis Szczawnica oder Krościenko. Westlich davon liegen sich über dem Czorsztyn-Stausee die Burgen Niedzica und Czorsztyn gegenüber.
    Kleinpolen

    Kleinpolen

    Kleinpolen (Małopolska) reicht von der Weichsel um Krakau (Kraków) bis zu den Gipfeln der Hohen Tatra an der slowakischen Grenze. Krakau, bis 1596 Hauptstadt des Königreichs Polen, ist Verwaltungssitz und kulturelles Zentrum der Woiwodschaft; mit der Altstadt, dem Salzbergwerk Wieliczka und der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau liegen hier gleich mehrere UNESCO-Welterbestätten nah beieinander.Nach Süden steigt das Land über das Hügelland zu den Karpaten an. Rund um Zakopane und in den Pieninen prägen die Goralen mit Holzarchitektur, Schafskäse und Volksmusik das Bild, und in den Dörfern Südkleinpolens stehen gotische Holzkirchen, die seit 2003 zum Welterbe zählen.
    Wieliczka

    Wieliczka

    Wieliczka liegt rund 13 Kilometer südöstlich von Krakau (Kraków) und lebt seit dem Mittelalter vom Salz. Im 13. Jahrhundert entstanden die ersten Schächte, 1290 erhielt der Ort das Stadtrecht. Der Salzabbau endete 1996; das Bergwerk steht seit 1978 auf der UNESCO-Welterbeliste, 2008 kam die Grube in Bochnia hinzu, 2013 das Salzgrafenschloss. Gemeinsam bilden sie die Welterbestätte Königliche Salzbergwerke Wieliczka und Bochnia.Die meisten Besucher kommen für die Touristenroute unter Tage, doch auch der Ort selbst lohnt einen Rundgang. Am Rynek Górny folgt die Bebauung dem mittelalterlichen Grundriss, der Rynek Dolny war einst Handelsplatz für Salz und liegt am Regis-Schacht. Im Ort stehen außerdem das Salzgrafenschloss, die hölzerne Sebastianskirche und ein Gradierwerk.
    Krakau (Kraków)

    Krakau (Kraków)

    Krakau (Kraków) liegt an der Weichsel im Süden Polens und ist mit rund 800.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Bis 1596 war sie Hauptstadt des Königreichs Polen, auf dem Wawelhügel wurden die Könige bis 1734 gekrönt und die meisten von ihnen beigesetzt. Seit 1978 steht das historische Zentrum auf der UNESCO-Welterbeliste: Altstadt, Wawel, Stradom und Kazimierz.Die Altstadt (Stare Miasto) legt sich um den Rynek Główny, dessen Grundriss auf das Jahr 1257 zurückgeht. Ein Grüngürtel, die Planty, liegt an der Stelle der früheren Stadtbefestigung; der historische Königsweg beginnt am Florianstor und führte die Krönungszüge hinauf zum Wawel. Südlich davon liegt Kazimierz, 1335 als eigene Stadt gegründet und über Jahrhunderte Zentrum jüdischen Lebens. Heute mischen sich dort Synagogen, Cafés und Bars.Jenseits der Weichsel folgt Podgórze, wo die deutschen Besatzer 1941 das Ghetto errichteten; im Teil Zabłocie steht die frühere Emaillefabrik Oskar Schindlers. Im Osten ist Nowa Huta eine Industriestadt der sozialistischen Ära, 1951 eingemeindet.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Pexels, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Video-Reportagen: Wunderschön! Polens Süden: Von der Hohen Tatra nach Krakau
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