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    • In der Umgebung
    Wieliczka
    Magistratwieliczka / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Polen

    Wieliczka

    Stadt

    Wieliczka liegt rund 13 Kilometer südöstlich von Krakau (Kraków) und lebt seit dem Mittelalter vom Salz. Im 13.

    von Felix Gillen

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    5. Wieliczka
    Wieliczka liegt rund 13 Kilometer südöstlich von Krakau (Kraków) und lebt seit dem Mittelalter vom Salz. Im 13. Jahrhundert entstanden die ersten Schächte, 1290 erhielt der Ort das Stadtrecht. Der Salzabbau endete 1996; das Bergwerk steht seit 1978 auf der UNESCO-Welterbeliste, 2008 kam die Grube in Bochnia hinzu, 2013 das Salzgrafenschloss. Gemeinsam bilden sie die Welterbestätte Königliche Salzbergwerke Wieliczka und Bochnia.Die meisten Besucher kommen für die Touristenroute unter Tage, doch auch der Ort selbst lohnt einen Rundgang. Am Rynek Górny folgt die Bebauung dem mittelalterlichen Grundriss, der Rynek Dolny war einst Handelsplatz für Salz und liegt am Regis-Schacht. Im Ort stehen außerdem das Salzgrafenschloss, die hölzerne Sebastianskirche und ein Gradierwerk.

    Sehenswürdigkeiten in Wieliczka

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Salzbergwerk Wieliczka: Touristenroute
    Museum

    1Salzbergwerk Wieliczka: Touristenroute

    Touristenroute: Die geführte Route beginnt am Daniłowicz-Schacht und führt über rund 3,5 Kilometer bis in 135 Meter Tiefe. Höhepunkt ist die Kinga-Kapelle in 101 Metern Tiefe, deren Ausstattung die Bergleute aus Salz schufen. Das Bergwerk ist seit 1978 UNESCO-Welterbe; Tickets am besten vorab online buchen.
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    Salzgrafenschloss (Zamek Żupny)
    Museum

    2Salzgrafenschloss (Zamek Żupny)

    Das um die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert errichtete Schloss war bis 1945 Sitz der Verwaltung der Krakauer Salzbergwerke und gehört seit 2013 zur UNESCO-Welterbestätte. Heute ist hier das Museum der Krakauer Salzbergwerke untergebracht.
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    Rynek Górny

    3Rynek Górny

    Der obere Marktplatz ist von Häusern auf mittelalterlichem Grundriss umgeben. Auf dem Platz liegt das dreidimensionale Bodengemälde Solne Miasto, die Salzstadt.
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    Restaurants in Wieliczka

    1

    Karczma Górnicza

    Restaurant des Bergwerks in 125 Metern Tiefe an der Touristenroute, mit polnischer Küche sowie warmen und kalten Getränken.
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    2

    Bistro Posolone

    Bistro des Bergwerks über Tage, nahe dem Daniłowicz-Schacht, wo die Touristenroute beginnt. Auf der Karte stehen Salate, Pizza, Burger und Pasta, praktisch vor oder nach der Führung.
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    3

    Kopalnia Smaku

    Restaurant im Ortszentrum nahe dem Salzbergwerk mit polnischer Küche und Pizza. Es hat vier Säle, im größten finden bis zu 100 Gäste Platz.
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    Essen und Trinken

    Wielickie Solone

    Gesalzenes Eis, das ein Café im Ortszentrum als lokale Spezialität anbietet.

    Polnische Küche unter Tage

    In der Karczma Górnicza in 125 Metern Tiefe gibt es während der Führung polnische Gerichte und warme Getränke.

    Obwarzanek krakowski

    Der gekochte und gebackene Hefering darf als geschützte geografische Angabe nur in Krakau und den Landkreisen Krakau und Wieliczka hergestellt werden.

    Kultur und Geschichte

    Stadt des SalzesZunächst wurde hier Sole verdampft, im 13. Jahrhundert begann der Abbau von Steinsalz unter Tage. Vom Ende des 13. Jahrhunderts bis 1945 war das Salzgrafenschloss (Zamek Żupny) Sitz des Unternehmens Żupy Krakowskie, das die Krakauer Salzbergwerke verwaltete. Heute ist dort das Museum der Krakauer Salzbergwerke untergebracht.Kunst unter und über TageDie Bergleute schufen in den Kammern Kapellen und Skulpturen aus Salz. Die bekannteste ist die Kinga-Kapelle in 101 Metern Tiefe. Über Tage steht die Sebastianskirche aus Lärchenholz, 1582 erbaut, mit Glasfenstern nach Entwürfen von Stanisław Matejko und Wandmalereien von Włodzimierz Tetmajer aus dem Jahr 1906.

    Anreise und Besuch

    Anreise aus KrakauVon Kraków Główny fahren Vorortzüge bis zum Bahnhof Wieliczka Rynek Kopalnia, von dort sind es wenige Gehminuten zum Bergwerk. Alternativ fährt die Buslinie 304 ab der Haltestelle Dworzec Główny Zachód an der Galeria Krakowska; für die Touristenroute steigst du an Wieliczka Kopalnia Soli aus. Nötig ist ein Ticket für die Zonen I und II. Mit dem Auto erreichst du Wieliczka über die Anschlussstelle Kraków Wieliczka der A4. Parkplätze des Bergwerks gibt es am Gradierwerk (Einfahrt ul. Dembowskiego 22) und am Daniłowicz-Schacht (Einfahrt ul. Daniłowicza 10).Tickets und TouristenrouteDie Touristenroute beginnt am Daniłowicz-Schacht und ist nur mit Führung möglich, auf Polnisch und in mehreren Fremdsprachen, darunter Deutsch. Sie führt über rund 3,5 Kilometer und etwa 800 Stufen, 380 davon gleich zu Beginn, bis in 135 Meter Tiefe und dauert zwei bis drei Stunden. Unter Tage herrschen 17 bis 18 Grad. Tickets kaufst du am besten vorab im Onlineshop des Bergwerks, vor Ort gibt es eine Kasse und einen Automaten am Daniłowicz-Schacht. Preise, Führungszeiten und Schließtage stehen auf wieliczka-saltmine.com.

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    Campingplätze in Wieliczka

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    Stellplätze & Camping

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

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      12 Tage · 4 Stopps

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      Wieliczka-Reise

      Live
      • 1Salzbergwerk Wieliczka: Touristenroute3 Tage
      • 2Salzgrafenschloss (Zamek Żupny)4 Tage
      • 3Rynek Górny5 Tage
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      Wieliczka
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    In der Umgebung

    Krakau (Kraków)

    Krakau (Kraków)

    Krakau (Kraków) liegt an der Weichsel im Süden Polens und ist mit rund 800.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Bis 1596 war sie Hauptstadt des Königreichs Polen, auf dem Wawelhügel wurden die Könige bis 1734 gekrönt und die meisten von ihnen beigesetzt. Seit 1978 steht das historische Zentrum auf der UNESCO-Welterbeliste: Altstadt, Wawel, Stradom und Kazimierz.Die Altstadt (Stare Miasto) legt sich um den Rynek Główny, dessen Grundriss auf das Jahr 1257 zurückgeht. Ein Grüngürtel, die Planty, liegt an der Stelle der früheren Stadtbefestigung; der historische Königsweg beginnt am Florianstor und führte die Krönungszüge hinauf zum Wawel. Südlich davon liegt Kazimierz, 1335 als eigene Stadt gegründet und über Jahrhunderte Zentrum jüdischen Lebens. Heute mischen sich dort Synagogen, Cafés und Bars.Jenseits der Weichsel folgt Podgórze, wo die deutschen Besatzer 1941 das Ghetto errichteten; im Teil Zabłocie steht die frühere Emaillefabrik Oskar Schindlers. Im Osten ist Nowa Huta eine Industriestadt der sozialistischen Ära, 1951 eingemeindet.
    Kleinpolen

    Kleinpolen

    Kleinpolen (Małopolska) reicht von der Weichsel um Krakau (Kraków) bis zu den Gipfeln der Hohen Tatra an der slowakischen Grenze. Krakau, bis 1596 Hauptstadt des Königreichs Polen, ist Verwaltungssitz und kulturelles Zentrum der Woiwodschaft; mit der Altstadt, dem Salzbergwerk Wieliczka und der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau liegen hier gleich mehrere UNESCO-Welterbestätten nah beieinander.Nach Süden steigt das Land über das Hügelland zu den Karpaten an. Rund um Zakopane und in den Pieninen prägen die Goralen mit Holzarchitektur, Schafskäse und Volksmusik das Bild, und in den Dörfern Südkleinpolens stehen gotische Holzkirchen, die seit 2003 zum Welterbe zählen.
    Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

    Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

    Die Gedenkstätte und das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau liegen am Rand der Stadt Oświęcim westlich von Krakau (Kraków). Die deutschen Besatzer errichteten das Lager 1940, ab Oktober 1941 entstand Auschwitz II-Birkenau. Nach Schätzungen der Gedenkstätte wurden in Auschwitz rund 1,1 Millionen Menschen ermordet, etwa 1 Million von ihnen Juden. Unter den Opfern waren außerdem rund 70.000 Polen, 21.000 Sinti und Roma, 15.000 sowjetische Kriegsgefangene und etwa 12.000 Häftlinge anderer Nationalitäten.Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Truppen das Lager; seit 2005 ist dieser Tag der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Das polnische Parlament gründete das Museum am 2. Juli 1947, seit 1979 steht der Ort auf der UNESCO-Welterbeliste. Das Gelände umfasst rund 191 Hektar: das frühere Stammlager Auschwitz I und das weit größere Birkenau, rund drei Kilometer entfernt; ein kostenloser Pendelbus der Gedenkstätte verbindet beide Teile. Für einen Besuch solltest du mindestens einen halben Tag einplanen.
    Pieninen und Dunajec-Durchbruch

    Pieninen und Dunajec-Durchbruch

    Die Pieninen sind ein kleines Kalksteingebirge an der Grenze zur Slowakei, östlich der Tatra. Der polnische Pieninen-Nationalpark wurde 1932 als erster Nationalpark Polens gegründet und umfasst gut 23 Quadratkilometer. Höchster Gipfel des zentralen Massivs ist der Trzy Korony (Drei Kronen) mit 982 Metern, von dessen Aussichtsplattform auf der Okrąglica du tief ins Tal blickst.Bekannt sind die Pieninen vor allem für den Dunajec-Durchbruch: Der Fluss hat sich in Schleifen zwischen steile Kalkwände eingeschnitten. Auf Holzflößen fahren die Flößer der Region Besucher von Sromowce durch die Schlucht bis Szczawnica oder Krościenko. Westlich davon liegen sich über dem Czorsztyn-Stausee die Burgen Niedzica und Czorsztyn gegenüber.
    Zakopane

    Zakopane

    Zakopane liegt am Fuß der Hohen Tatra auf rund 840 Metern Höhe und hat gut 25.000 Einwohner. Der Ort gilt als Winterhauptstadt Polens; die Bahnstrecke aus Chabówka, über die du heute aus Krakau (Kraków) anreist, entstand ab 1899; im Sommer ist er Ausgangspunkt für Wanderungen in den Tatra-Nationalpark, im Winter für Skifahrer und das Weltcup-Skispringen an der Wielka Krokiew.Das Zentrum bildet die Fußgängerzone Krupówki mit Geschäften und Lokalen. Von der ul. Na Gubałówkę führt eine Standseilbahn auf den Aussichtsrücken Gubałówka. Im Süden liegt Kuźnice, Talstation der Seilbahn auf den Kasprowy Wierch und Startpunkt vieler Wanderwege.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
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