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    Kleinpolen

    Polen

    Kleinpolen

    Region

    Kleinpolen (Małopolska) reicht von der Weichsel um Krakau (Kraków) bis zu den Gipfeln der Hohen Tatra an der slowakischen Grenze.

    von Felix Gillen

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    4. Kleinpolen
    Kleinpolen (Małopolska) reicht von der Weichsel um Krakau (Kraków) bis zu den Gipfeln der Hohen Tatra an der slowakischen Grenze. Krakau, bis 1596 Hauptstadt des Königreichs Polen, ist Verwaltungssitz und kulturelles Zentrum der Woiwodschaft; mit der Altstadt, dem Salzbergwerk Wieliczka und der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau liegen hier gleich mehrere UNESCO-Welterbestätten nah beieinander.Nach Süden steigt das Land über das Hügelland zu den Karpaten an. Rund um Zakopane und in den Pieninen prägen die Goralen mit Holzarchitektur, Schafskäse und Volksmusik das Bild, und in den Dörfern Südkleinpolens stehen gotische Holzkirchen, die seit 2003 zum Welterbe zählen.
    Die meisten Reisen durch Kleinpolen beginnen in Krakau mit Rynek, Wawel und dem jüdischen Viertel Kazimierz. Von dort sind es nur rund 13 Kilometer bis Wieliczka, wo die Touristenroute bis 135 Meter tief in das historische Salzbergwerk führt. Westlich von Krakau liegt bei Oświęcim die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, für deren Besuch du vorab online reservieren musst. Nördlich der Stadt schützt der Ojców-Nationalpark, der kleinste Polens, ein Kalksteintal mit Burgen und Höhlen.Im Süden ist Zakopane mit dem Zakopane-Stil, der Gubałówka und der Seilbahn auf den Kasprowy Wierch das Tor zur Tatra. Im Tatra-Nationalpark führt der Weg ab Palenica Białczańska zum Gletschersee Morskie Oko, darüber erhebt sich der Rysy, Polens höchster Gipfel. Weiter östlich schneidet sich der Dunajec in den Pieninen durch eine tiefe Kalksteinschlucht, die du auf traditionellen Flößen befahren kannst; am Czorsztyn-Stausee stehen sich die Burgen Niedzica und Czorsztyn gegenüber.Zwischen diesen Zielen liegen die Holzkirchen Südkleinpolens, etwa die Michaelskirche in Dębno bei Nowy Targ. Krakau ist auch der Verkehrsknoten der Region: Vom Flughafen fährt die Bahn in rund 17 Minuten ins Zentrum, die schnellsten Züge erreichen Zakopane in knapp zwei Stunden.
    Wieliczka
    Magistratwieliczka / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Ort 1 von 4

    Wieliczka

    Wieliczka liegt rund 13 Kilometer südöstlich von Krakau (Kraków) und lebt seit dem Mittelalter vom Salz. Im 13.

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    Pieninen und Dunajec-Durchbruch

    Ort 2 von 4

    Pieninen und Dunajec-Durchbruch

    Die Pieninen sind ein kleines Kalksteingebirge an der Grenze zur Slowakei, östlich der Tatra. Der polnische Pieninen-Nationalpark wurde 1932 als erster Nationalpark Polens gegründet und umfasst gut 23 Quadratkilometer.

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    Krakau (Kraków)

    Ort 3 von 4

    Krakau (Kraków)

    Krakau (Kraków) liegt an der Weichsel im Süden Polens und ist mit rund 800.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes.

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    Tatra-Nationalpark und Morskie Oko

    Ort 4 von 4

    Tatra-Nationalpark und Morskie Oko

    Der Tatra-Nationalpark (Tatrzański Park Narodowy, TPN) schützt seit 1955 den polnischen Teil der Tatra auf gut 211 Quadratkilometern. Zusammen mit dem slowakischen Nationalpark bildet er seit 1993 ein grenzüberschreitendes UNESCO-Biosphärenreservat.

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    Weitere Orte in Kleinpolen

    Zakopane

    Zakopane

    Zakopane liegt am Fuß der Hohen Tatra auf rund 840 Metern Höhe und hat gut 25.000 Einwohner. Der Ort gilt als Winterhauptstadt Polens; die Bahnstrecke aus Chabówka, über die du heute aus Krakau (Kraków) anreist, entstand ab 1899; im Sommer ist er Ausgangspunkt für Wanderungen in den Tatra-Nationalpark, im Winter für Skifahrer und das Weltcup-Skispringen an der Wielka Krokiew.Das Zentrum bildet die Fußgängerzone Krupówki mit Geschäften und Lokalen. Von der ul. Na Gubałówkę führt eine Standseilbahn auf den Aussichtsrücken Gubałówka. Im Süden liegt Kuźnice, Talstation der Seilbahn auf den Kasprowy Wierch und Startpunkt vieler Wanderwege.
    Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

    Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

    Die Gedenkstätte und das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau liegen am Rand der Stadt Oświęcim westlich von Krakau (Kraków). Die deutschen Besatzer errichteten das Lager 1940, ab Oktober 1941 entstand Auschwitz II-Birkenau. Nach Schätzungen der Gedenkstätte wurden in Auschwitz rund 1,1 Millionen Menschen ermordet, etwa 1 Million von ihnen Juden. Unter den Opfern waren außerdem rund 70.000 Polen, 21.000 Sinti und Roma, 15.000 sowjetische Kriegsgefangene und etwa 12.000 Häftlinge anderer Nationalitäten.Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Truppen das Lager; seit 2005 ist dieser Tag der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Das polnische Parlament gründete das Museum am 2. Juli 1947, seit 1979 steht der Ort auf der UNESCO-Welterbeliste. Das Gelände umfasst rund 191 Hektar: das frühere Stammlager Auschwitz I und das weit größere Birkenau, rund drei Kilometer entfernt; ein kostenloser Pendelbus der Gedenkstätte verbindet beide Teile. Für einen Besuch solltest du mindestens einen halben Tag einplanen.

    Sehenswürdigkeiten in Kleinpolen

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Burg Pieskowa Skała (Ojców-Nationalpark)
    Museum

    Burg Pieskowa Skała (Ojców-Nationalpark)

    Spätrenaissance-Schloss auf einem Felsen im Prądnik-Tal, an der Route der Adlerhorste im Ojców-Nationalpark nördlich von Krakau. Das Schloss ist eine Abteilung des Königsschlosses Wawel. Der 1956 gegründete Park ist der kleinste Nationalpark Polens.
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    Herkuleskeule (Maczuga Herkulesa)
    Sehenswürdigkeit

    Herkuleskeule (Maczuga Herkulesa)

    Rund 25 Meter hohe Kalksteinsäule in Pieskowa Skała, östlich des Schlossfelsens, eines der Wahrzeichen des Prądnik-Tals im Ojców-Nationalpark. Der gelbe Wanderweg nach Ojców führt daran vorbei.
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    Holzkirche St. Michael in Dębno
    Kirche

    Holzkirche St. Michael in Dębno

    Die gotische Holzkirche aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in Dębno Podhalańskie bei Nowy Targ gehört seit 2003 zur UNESCO-Welterbestätte Holzkirchen im südlichen Kleinpolen.
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    Videos & Reiseberichte

    Wunderschön! Polens Süden: Von der Hohen Tatra nach Krakau

    Ramon Babazadeh fährt mit einem Goralen-Floß durch den Dunajec-Durchbruch im Pieniny-Nationalpark, läuft in der Hohen Tatra, trifft in Zakopane Skispringer Kamil Stoch und erkundet anschließend…

    Rundreisen durch die Region

    Polens Klassiker mit der Bahn

    Polens Klassiker mit der Bahn

    Knapp zwei Wochen mit dem Zug durch die großen Städte Polens: von der Hauptstadt Warschau nach Krakau, weiter nach Breslau, in die Backsteinstadt Thorn und zum Schluss an die Ostsee nach Danzig. Von Krakau aus lassen sich das Salzbergwerk Wieliczka und die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau als Tagesausflüge besuchen, von Danzig aus Sopot und die Marienburg. Die Fernzüge von PKP Intercity verbinden alle Etappen direkt, die längsten Fahrten dauern rund drei bis dreieinhalb Stunden. Ein Auto brauchst du auf dieser Route nicht.

    12 Tage
    9 Stopps
    Gabelflug
    Süden: Krakau, Tatra und Karpaten

    Süden: Krakau, Tatra und Karpaten

    Zehn Tage durch den Süden und Südosten Polens: von Krakau in die Tatra nach Zakopane, zum Dunajec-Durchbruch in den Pieninen und weiter in die Bieszczady, ein Teil der Ostkarpaten im äußersten Südosten an der Grenze zur Slowakei und zur Ukraine. Auf dem Rückweg nach Norden folgen das Schloss Łańcut, die Renaissancestadt Zamość, das Künstlerstädtchen Kazimierz Dolny und Lublin. Es ist eine Autoroute, denn Pieninen und Bieszczady liegen abseits der großen Bahnstrecken. Die Fahrt von den Pieninen in die Bieszczady ist mit rund 250 Kilometern die längste Etappe.

    10 Tage
    9 Stopps
    Gabelflug

    In der Umgebung

    Wieliczka

    Wieliczka

    Wieliczka liegt rund 13 Kilometer südöstlich von Krakau (Kraków) und lebt seit dem Mittelalter vom Salz. Im 13. Jahrhundert entstanden die ersten Schächte, 1290 erhielt der Ort das Stadtrecht. Der Salzabbau endete 1996; das Bergwerk steht seit 1978 auf der UNESCO-Welterbeliste, 2008 kam die Grube in Bochnia hinzu, 2013 das Salzgrafenschloss. Gemeinsam bilden sie die Welterbestätte Königliche Salzbergwerke Wieliczka und Bochnia.Die meisten Besucher kommen für die Touristenroute unter Tage, doch auch der Ort selbst lohnt einen Rundgang. Am Rynek Górny folgt die Bebauung dem mittelalterlichen Grundriss, der Rynek Dolny war einst Handelsplatz für Salz und liegt am Regis-Schacht. Im Ort stehen außerdem das Salzgrafenschloss, die hölzerne Sebastianskirche und ein Gradierwerk.
    Pieninen und Dunajec-Durchbruch

    Pieninen und Dunajec-Durchbruch

    Die Pieninen sind ein kleines Kalksteingebirge an der Grenze zur Slowakei, östlich der Tatra. Der polnische Pieninen-Nationalpark wurde 1932 als erster Nationalpark Polens gegründet und umfasst gut 23 Quadratkilometer. Höchster Gipfel des zentralen Massivs ist der Trzy Korony (Drei Kronen) mit 982 Metern, von dessen Aussichtsplattform auf der Okrąglica du tief ins Tal blickst.Bekannt sind die Pieninen vor allem für den Dunajec-Durchbruch: Der Fluss hat sich in Schleifen zwischen steile Kalkwände eingeschnitten. Auf Holzflößen fahren die Flößer der Region Besucher von Sromowce durch die Schlucht bis Szczawnica oder Krościenko. Westlich davon liegen sich über dem Czorsztyn-Stausee die Burgen Niedzica und Czorsztyn gegenüber.
    Krakau (Kraków)

    Krakau (Kraków)

    Krakau (Kraków) liegt an der Weichsel im Süden Polens und ist mit rund 800.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Bis 1596 war sie Hauptstadt des Königreichs Polen, auf dem Wawelhügel wurden die Könige bis 1734 gekrönt und die meisten von ihnen beigesetzt. Seit 1978 steht das historische Zentrum auf der UNESCO-Welterbeliste: Altstadt, Wawel, Stradom und Kazimierz.Die Altstadt (Stare Miasto) legt sich um den Rynek Główny, dessen Grundriss auf das Jahr 1257 zurückgeht. Ein Grüngürtel, die Planty, liegt an der Stelle der früheren Stadtbefestigung; der historische Königsweg beginnt am Florianstor und führte die Krönungszüge hinauf zum Wawel. Südlich davon liegt Kazimierz, 1335 als eigene Stadt gegründet und über Jahrhunderte Zentrum jüdischen Lebens. Heute mischen sich dort Synagogen, Cafés und Bars.Jenseits der Weichsel folgt Podgórze, wo die deutschen Besatzer 1941 das Ghetto errichteten; im Teil Zabłocie steht die frühere Emaillefabrik Oskar Schindlers. Im Osten ist Nowa Huta eine Industriestadt der sozialistischen Ära, 1951 eingemeindet.
    Zakopane

    Zakopane

    Zakopane liegt am Fuß der Hohen Tatra auf rund 840 Metern Höhe und hat gut 25.000 Einwohner. Der Ort gilt als Winterhauptstadt Polens; die Bahnstrecke aus Chabówka, über die du heute aus Krakau (Kraków) anreist, entstand ab 1899; im Sommer ist er Ausgangspunkt für Wanderungen in den Tatra-Nationalpark, im Winter für Skifahrer und das Weltcup-Skispringen an der Wielka Krokiew.Das Zentrum bildet die Fußgängerzone Krupówki mit Geschäften und Lokalen. Von der ul. Na Gubałówkę führt eine Standseilbahn auf den Aussichtsrücken Gubałówka. Im Süden liegt Kuźnice, Talstation der Seilbahn auf den Kasprowy Wierch und Startpunkt vieler Wanderwege.
    Tatra-Nationalpark und Morskie Oko

    Tatra-Nationalpark und Morskie Oko

    Der Tatra-Nationalpark (Tatrzański Park Narodowy, TPN) schützt seit 1955 den polnischen Teil der Tatra auf gut 211 Quadratkilometern. Zusammen mit dem slowakischen Nationalpark bildet er seit 1993 ein grenzüberschreitendes UNESCO-Biosphärenreservat. Hier liegt mit dem Rysy (2499 Meter auf polnischer Seite) der höchste Gipfel Polens; in den Wäldern und Karen leben Gämsen, Murmeltiere, Braunbären und Luchse.Das bekannteste Ziel ist Morskie Oko, ein Gletschersee auf 1395 Metern Höhe im Tal Rybi Potok am Fuß der Mięguszowieckie Szczyty. Mit knapp 35 Hektar ist er nach dem Wielki Staw der zweitgrößte See der Tatra und bis zu rund 51 Meter tief. Vom Parkplatz Palenica Białczańska führt eine etwa 8,5 Kilometer lange Asphaltstraße hinauf, die für Privatautos gesperrt ist.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Video-Reportagen: Wunderschön! Polens Süden: Von der Hohen Tatra nach Krakau
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI