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    Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau
    Jacek7770 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Polen

    Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

    Sehenswürdigkeit

    Die Gedenkstätte und das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau liegen am Rand der Stadt Oświęcim westlich von Krakau (Kraków). Die deutschen Besatzer errichteten das Lager 1940, ab Oktober 1941 entstand Auschwitz II-Birkenau.

    von Felix Gillen

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    5. Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau
    Die Gedenkstätte und das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau liegen am Rand der Stadt Oświęcim westlich von Krakau (Kraków). Die deutschen Besatzer errichteten das Lager 1940, ab Oktober 1941 entstand Auschwitz II-Birkenau. Nach Schätzungen der Gedenkstätte wurden in Auschwitz rund 1,1 Millionen Menschen ermordet, etwa 1 Million von ihnen Juden. Unter den Opfern waren außerdem rund 70.000 Polen, 21.000 Sinti und Roma, 15.000 sowjetische Kriegsgefangene und etwa 12.000 Häftlinge anderer Nationalitäten.Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Truppen das Lager; seit 2005 ist dieser Tag der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Das polnische Parlament gründete das Museum am 2. Juli 1947, seit 1979 steht der Ort auf der UNESCO-Welterbeliste. Das Gelände umfasst rund 191 Hektar: das frühere Stammlager Auschwitz I und das weit größere Birkenau, rund drei Kilometer entfernt; ein kostenloser Pendelbus der Gedenkstätte verbindet beide Teile. Für einen Besuch solltest du mindestens einen halben Tag einplanen.

    Sehenswürdigkeiten in Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Auschwitz I (Stammlager)
    Museum

    1Auschwitz I (Stammlager)

    Das 1940 eingerichtete Stammlager mit dem Tor „Arbeit macht frei“. In den gemauerten Blöcken zeigen die Hauptausstellung und die Länderausstellungen Dokumente, Fotos und persönliche Gegenstände der Deportierten. Hier beginnen die Führungen; plane mindestens 90 Minuten ein.
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    Auschwitz II-Birkenau
    Museum

    2Auschwitz II-Birkenau

    Das ab Oktober 1941 errichtete Lager Birkenau liegt rund drei Kilometer vom Stammlager entfernt und nimmt mit 171 Hektar den größten Teil der Gedenkstätte ein. Ein kostenloser Pendelbus verbindet beide Teile. Zwischen den Ruinen der Krematorien steht seit 1967 das Internationale Mahnmal für die Opfer. Auch hier solltest du mindestens 90 Minuten einplanen.
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    Videos & Reiseberichte

    Rick Steves' Europe: Poland

    An hour-long best-of-Poland special from the public television series Rick Steves' Europe. It starts in Kraków and the Auschwitz-Birkenau Memorial, continues to Warsaw, Toruń and Malbork Castle and…

    Restaurants in Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

    1

    Chata na Zaborskiej

    Restaurant mit polnischer Küche in der ul. Zaborska 40 in Oświęcim, mit Parkplatz und im Sommer mit Sitzplätzen im Freien.
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    Geschichte und Gedenken

    Ort des VerbrechensAuschwitz war das größte deutsche Konzentrationslager und das größte Zentrum der unmittelbaren Vernichtung der Juden. Ab 1942 wurde es zum Zentrum der Ermordung der europäischen Juden. Über dem Tor des Stammlagers Auschwitz I steht der Schriftzug „Arbeit macht frei“. In den Blöcken des Stammlagers zeigen seit 1960 Länder, aus denen Menschen nach Auschwitz deportiert wurden, eigene Ausstellungen; eigene Ausstellungen widmen sich der Shoah in Block 27 und den Sinti und Roma.Verhalten auf dem GeländeFotografieren für private Zwecke ist ohne Blitz und Stativ erlaubt, nicht jedoch in Raum 5 von Block 4 und im Keller von Block 11. Im Hof von Block 11 gilt eine Schweigezone. Die Gedenkstätte empfiehlt den Besuch ab 14 Jahren.

    Besuch und Anreise

    Reservierung, Guides und RegelnDer Eintritt ist frei, aber nur mit personalisierter Eintrittskarte möglich, die du vorab online auf visit.auschwitz.org reservierst; an der Kasse gibt es keine Karten. Kostenlose Karten für Besuche ohne Guide sind begrenzt und lassen sich frühestens 90 und spätestens sieben Tage vor dem Besuch reservieren. Gruppen müssen einen Guide der Gedenkstätte buchen, Einzelreisende können sich einer kostenpflichtigen Führung anschließen; die Gedenkstätte empfiehlt, Führungen etwa zwei Monate im Voraus zu buchen. Eine Standardführung dauert rund dreieinhalb Stunden. Komm mindestens 30 Minuten vorher, denn es gibt Sicherheitskontrollen. Taschen dürfen höchstens 35 × 25 × 15 cm groß sein, größeres Gepäck lässt du im Auto oder in der kostenpflichtigen Gepäckaufbewahrung am Hauptparkplatz (5 Złoty pro Schließfach).Der letzte Einlass richtet sich nach dem Monat, von 14 Uhr im Dezember bis 19 Uhr im Juni, Juli und August; danach kannst du noch 90 Minuten bleiben. Geschlossen ist am 1. Januar, am 25. Dezember und am Ostersonntag. Aktuelle Regeln stehen auf auschwitz.org.AnreiseBusse und Minibusse aus Krakau und Kattowitz (Katowice) halten direkt an der Gedenkstätte. Der Bahnhof Oświęcim liegt rund 1,5 Kilometer entfernt. Der Hauptparkplatz in der ul. Więźniów Oświęcimia 55 ist kostenlos, in Birkenau gibt es einen gebührenpflichtigen städtischen Parkplatz. Zwischen Auschwitz I und Birkenau fährt ein kostenloser Pendelbus. Die Flughäfen Krakau-Balice und Kattowitz-Pyrzowice liegen jeweils rund 50 Kilometer entfernt.

    Unterkünfte in Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

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    Campingplätze in Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

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    Campingplätze im 15km Radius
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    Park4Night
    Stellplätze & Camping

    In der Umgebung

    Kattowitz (Katowice)

    Kattowitz (Katowice)

    Kattowitz (Katowice) ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Schlesien und Mittelpunkt eines Ballungsraums mit mehreren Millionen Einwohnern. Das Dorf wuchs im 19. Jahrhundert mit Kohle und Erz zur Industriestadt und erhielt 1865 das Stadtrecht. Nach der Volksabstimmung und Teilung Oberschlesiens kam es an Polen und wurde 1922 Hauptstadt der Autonomen Woiwodschaft Schlesien, von 1953 bis 1956 hieß es Stalinogród. Heute leben hier rund 279.000 Menschen.Das Zentrum (Śródmieście) reicht vom Bahnhof bis zum Rynek, in der Nähe liegt die Fußgängerstraße ul. Mariacka mit der neugotischen Marienkirche aus dem 19. Jahrhundert, abends das Zentrum des Nachtlebens. Wenige Gehminuten nördlich stehen die Halle Spodek und die Kulturzone (Strefa Kultury) auf dem Gelände der früheren Zeche Katowice. Im Osten der Stadt sind die Bergarbeitersiedlungen Nikiszowiec und Giszowiec erhalten.Seit 2015 gehört Kattowitz als Musikstadt zum Netzwerk der UNESCO Creative Cities. Neben den Konzerten des NOSPR prägen das OFF Festival im August und das Festival Tauron Nowa Muzyka den Kalender, im Spodek finden die Finals der E-Sport-Turniere Intel Extreme Masters statt.
    Krakau (Kraków)

    Krakau (Kraków)

    Krakau (Kraków) liegt an der Weichsel im Süden Polens und ist mit rund 800.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Bis 1596 war sie Hauptstadt des Königreichs Polen, auf dem Wawelhügel wurden die Könige bis 1734 gekrönt und die meisten von ihnen beigesetzt. Seit 1978 steht das historische Zentrum auf der UNESCO-Welterbeliste: Altstadt, Wawel, Stradom und Kazimierz.Die Altstadt (Stare Miasto) legt sich um den Rynek Główny, dessen Grundriss auf das Jahr 1257 zurückgeht. Ein Grüngürtel, die Planty, liegt an der Stelle der früheren Stadtbefestigung; der historische Königsweg beginnt am Florianstor und führte die Krönungszüge hinauf zum Wawel. Südlich davon liegt Kazimierz, 1335 als eigene Stadt gegründet und über Jahrhunderte Zentrum jüdischen Lebens. Heute mischen sich dort Synagogen, Cafés und Bars.Jenseits der Weichsel folgt Podgórze, wo die deutschen Besatzer 1941 das Ghetto errichteten; im Teil Zabłocie steht die frühere Emaillefabrik Oskar Schindlers. Im Osten ist Nowa Huta eine Industriestadt der sozialistischen Ära, 1951 eingemeindet.
    Schlesien

    Schlesien

    Die Woiwodschaft Schlesien (województwo śląskie) im Süden Polens entstand 1999 aus den früheren Woiwodschaften Kattowitz, Tschenstochau und Bielitz-Biala (Bielsko-Biała). Sie umfasst den östlichen Teil Oberschlesiens, einen Teil des Teschener Schlesiens und Gebiete, die historisch zu Kleinpolen gehörten, darunter Tschenstochau (Częstochowa) und das Dąbrowa-Becken. Auf 12.334 Quadratkilometern leben rund 4,3 Millionen Menschen.Ihr Kern ist das Oberschlesische Industriegebiet um Kattowitz (Katowice), Gleiwitz (Gliwice) und Zabrze, das im 19. Jahrhundert mit dem Steinkohlebergbau wuchs. Stillgelegte Zechen sind heute Museen und Kulturorte. Im Norden zieht sich der Krakau-Tschenstochauer Jura mit Burgruinen auf Kalkfelsen durch die Region, im Süden steigen die Schlesischen Beskiden an.
    Wieliczka

    Wieliczka

    Wieliczka liegt rund 13 Kilometer südöstlich von Krakau (Kraków) und lebt seit dem Mittelalter vom Salz. Im 13. Jahrhundert entstanden die ersten Schächte, 1290 erhielt der Ort das Stadtrecht. Der Salzabbau endete 1996; das Bergwerk steht seit 1978 auf der UNESCO-Welterbeliste, 2008 kam die Grube in Bochnia hinzu, 2013 das Salzgrafenschloss. Gemeinsam bilden sie die Welterbestätte Königliche Salzbergwerke Wieliczka und Bochnia.Die meisten Besucher kommen für die Touristenroute unter Tage, doch auch der Ort selbst lohnt einen Rundgang. Am Rynek Górny folgt die Bebauung dem mittelalterlichen Grundriss, der Rynek Dolny war einst Handelsplatz für Salz und liegt am Regis-Schacht. Im Ort stehen außerdem das Salzgrafenschloss, die hölzerne Sebastianskirche und ein Gradierwerk.
    Tschenstochau (Częstochowa)

    Tschenstochau (Częstochowa)

    Tschenstochau (Częstochowa) an der Warthe ist mit rund 206.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Woiwodschaft Schlesien. Bekannt ist sie durch das Paulinerkloster Jasna Góra, das Herzog Władysław von Oppeln (Władysław Opolczyk) 1382 gründete und das mit dem Gnadenbild der Schwarzen Madonna jedes Jahr drei bis vier Millionen Pilger und Besucher anzieht. Die Stadt erhielt 1502 das Magdeburger Recht und 1846 Anschluss an die Warschau-Wiener Eisenbahn.Die rund 1,5 Kilometer lange und 44 Meter breite Allee der Heiligsten Jungfrau Maria (Aleja Najświętszej Maryi Panny) verbindet die Altstadt und die Innenstadt mit dem Klosterberg. Sie beginnt am Plac Daszyńskiego, führt über den Plac Biegańskiego und endet an den Parks unterhalb von Jasna Góra. An ihr liegen Bürgerhäuser aus der Zeit um 1900, die neugotische Kirche des Heiligsten Namens Mariens und das Pilgermuseum. Abseits des Klosters zeigt das Zündholzmuseum ein Stück Industriegeschichte der Stadt.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Video-Reportagen: Rick Steves' Europe: Poland
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI