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    Region Łódź
    Scotch Mist / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Polen

    Region Łódź

    Region

    Die Woiwodschaft Łódź (Łódzkie) liegt im Herzen Polens und hat rund 2,34 Millionen Einwohner. Sie entstand 1999 im Wesentlichen aus den früheren Woiwodschaften Łódź, Sieradz und Piotrków; Hauptstadt und größte Stadt ist Łódź.

    von Felix Gillen

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    Die Woiwodschaft Łódź (Łódzkie) liegt im Herzen Polens und hat rund 2,34 Millionen Einwohner. Sie entstand 1999 im Wesentlichen aus den früheren Woiwodschaften Łódź, Sieradz und Piotrków; Hauptstadt und größte Stadt ist Łódź. Der Norden gehört zum mittelpolnischen Tiefland, der hügeligere Süden gehört bereits zu den Polnischen Hochländern. Rund 70 Prozent der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, mit etwa 22 Prozent Waldanteil ist sie die waldärmste Woiwodschaft des Landes.
    Die Region steht vor allem für Łódź, die einstige Textilmetropole mit der Piotrkowska-Straße, der Manufaktura, der Arbeitersiedlung Księży Młyn und einer lebendigen Film- und Kunstszene. Weitere kreisfreie Städte sind Piotrków Trybunalski und Skierniewice. Bei Łódź kreuzen sich die Autobahnen A1 und A2. Nur rund 4,4 km voneinander entfernt liegen das barocke Schloss Nieborów, 1695 bis 1697 nach Plänen von Tylman van Gameren erbaut, und der romantische Landschaftspark Arkadia, den Helena Radziwiłł ab 1778 anlegen ließ. Beide gehören zum Nationalmuseum Warschau und lassen sich gut zu einem Ausflug verbinden.

    Weitere Orte in Region Łódź

    Łódź

    Łódź

    Łódź ist mit rund 640.000 Einwohnern eine der großen Städte Polens und Hauptstadt der gleichnamigen Woiwodschaft. Ihren Aufstieg verdankt sie der Textilindustrie: 1826 entstand die erste Textilfabrik, um 1900 lebten über 300.000 Menschen in der Stadt, 1904 arbeiteten rund 70.000 Beschäftigte in 546 Fabriken. Aus dieser Zeit sind Fabrikantenpaläste und Backsteinfabriken erhalten, und polnische, deutsche, jüdische und russische Traditionen prägen bis heute etwa die Küche der Stadt. Das Rückgrat bildet die Piotrkowska, eine mehrere Kilometer lange Flaniermeile mit Jugendstilfassaden, Hinterhöfen und dem Ausgehkomplex OFF Piotrkowska. Die einstige Fabrik von Izrael Poznański wurde zur Manufaktura mit Museen, Restaurants und der Kunstgalerie ms2, gleich daneben steht sein Palast. Księży Młyn ist die Arbeitersiedlung des Fabrikanten Karl Scheibler mit Backsteinhäusern und Fabrikgebäuden. Neue Kulturorte wie das ehemalige Kraftwerk EC1 mit Planetarium und Filmzentrum ergänzen die Industriedenkmäler. Großformatige Wandbilder, viele davon seit 2011 beim Festival der Stiftung Urban Forms entstanden, haben Łódź zudem den Ruf einer Stadt der Murals eingebracht.

    Sehenswürdigkeiten in Region Łódź

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Park Arkadia
    Park

    Park Arkadia

    Den romantischen Landschaftsgarten rund 4,4 km von Nieborów ließ Helena Radziwiłł ab 1778 anlegen und bis zu ihrem Tod 1821 mit Kunstwerken und Antiken ausstatten. Zentrales Bauwerk ist der Dianatempel am See. Park und das nahe Barockschloss Nieborów, das Tylman van Gameren entwarf, gehören heute zum Nationalmuseum Warschau.
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    In der Umgebung

    Łódź

    Łódź

    Łódź ist mit rund 640.000 Einwohnern eine der großen Städte Polens und Hauptstadt der gleichnamigen Woiwodschaft. Ihren Aufstieg verdankt sie der Textilindustrie: 1826 entstand die erste Textilfabrik, um 1900 lebten über 300.000 Menschen in der Stadt, 1904 arbeiteten rund 70.000 Beschäftigte in 546 Fabriken. Aus dieser Zeit sind Fabrikantenpaläste und Backsteinfabriken erhalten, und polnische, deutsche, jüdische und russische Traditionen prägen bis heute etwa die Küche der Stadt. Das Rückgrat bildet die Piotrkowska, eine mehrere Kilometer lange Flaniermeile mit Jugendstilfassaden, Hinterhöfen und dem Ausgehkomplex OFF Piotrkowska. Die einstige Fabrik von Izrael Poznański wurde zur Manufaktura mit Museen, Restaurants und der Kunstgalerie ms2, gleich daneben steht sein Palast. Księży Młyn ist die Arbeitersiedlung des Fabrikanten Karl Scheibler mit Backsteinhäusern und Fabrikgebäuden. Neue Kulturorte wie das ehemalige Kraftwerk EC1 mit Planetarium und Filmzentrum ergänzen die Industriedenkmäler. Großformatige Wandbilder, viele davon seit 2011 beim Festival der Stiftung Urban Forms entstanden, haben Łódź zudem den Ruf einer Stadt der Murals eingebracht.
    Tschenstochau (Częstochowa)

    Tschenstochau (Częstochowa)

    Tschenstochau (Częstochowa) an der Warthe ist mit rund 206.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Woiwodschaft Schlesien. Bekannt ist sie durch das Paulinerkloster Jasna Góra, das Herzog Władysław von Oppeln (Władysław Opolczyk) 1382 gründete und das mit dem Gnadenbild der Schwarzen Madonna jedes Jahr drei bis vier Millionen Pilger und Besucher anzieht. Die Stadt erhielt 1502 das Magdeburger Recht und 1846 Anschluss an die Warschau-Wiener Eisenbahn.Die rund 1,5 Kilometer lange und 44 Meter breite Allee der Heiligsten Jungfrau Maria (Aleja Najświętszej Maryi Panny) verbindet die Altstadt und die Innenstadt mit dem Klosterberg. Sie beginnt am Plac Daszyńskiego, führt über den Plac Biegańskiego und endet an den Parks unterhalb von Jasna Góra. An ihr liegen Bürgerhäuser aus der Zeit um 1900, die neugotische Kirche des Heiligsten Namens Mariens und das Pilgermuseum. Abseits des Klosters zeigt das Zündholzmuseum ein Stück Industriegeschichte der Stadt.
    Schlesien

    Schlesien

    Die Woiwodschaft Schlesien (województwo śląskie) im Süden Polens entstand 1999 aus den früheren Woiwodschaften Kattowitz, Tschenstochau und Bielitz-Biala (Bielsko-Biała). Sie umfasst den östlichen Teil Oberschlesiens, einen Teil des Teschener Schlesiens und Gebiete, die historisch zu Kleinpolen gehörten, darunter Tschenstochau (Częstochowa) und das Dąbrowa-Becken. Auf 12.334 Quadratkilometern leben rund 4,3 Millionen Menschen.Ihr Kern ist das Oberschlesische Industriegebiet um Kattowitz (Katowice), Gleiwitz (Gliwice) und Zabrze, das im 19. Jahrhundert mit dem Steinkohlebergbau wuchs. Stillgelegte Zechen sind heute Museen und Kulturorte. Im Norden zieht sich der Krakau-Tschenstochauer Jura mit Burgruinen auf Kalkfelsen durch die Region, im Süden steigen die Schlesischen Beskiden an.
    Kattowitz (Katowice)

    Kattowitz (Katowice)

    Kattowitz (Katowice) ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Schlesien und Mittelpunkt eines Ballungsraums mit mehreren Millionen Einwohnern. Das Dorf wuchs im 19. Jahrhundert mit Kohle und Erz zur Industriestadt und erhielt 1865 das Stadtrecht. Nach der Volksabstimmung und Teilung Oberschlesiens kam es an Polen und wurde 1922 Hauptstadt der Autonomen Woiwodschaft Schlesien, von 1953 bis 1956 hieß es Stalinogród. Heute leben hier rund 279.000 Menschen.Das Zentrum (Śródmieście) reicht vom Bahnhof bis zum Rynek, in der Nähe liegt die Fußgängerstraße ul. Mariacka mit der neugotischen Marienkirche aus dem 19. Jahrhundert, abends das Zentrum des Nachtlebens. Wenige Gehminuten nördlich stehen die Halle Spodek und die Kulturzone (Strefa Kultury) auf dem Gelände der früheren Zeche Katowice. Im Osten der Stadt sind die Bergarbeitersiedlungen Nikiszowiec und Giszowiec erhalten.Seit 2015 gehört Kattowitz als Musikstadt zum Netzwerk der UNESCO Creative Cities. Neben den Konzerten des NOSPR prägen das OFF Festival im August und das Festival Tauron Nowa Muzyka den Kalender, im Spodek finden die Finals der E-Sport-Turniere Intel Extreme Masters statt.
    Warschau (Warszawa)

    Warschau (Warszawa)

    Warschau (Warszawa) ist seit 1596 Sitz des polnischen Königshofs und seit 1918 wieder Hauptstadt des Landes. Die Stadt an der Weichsel hat rund 1,86 Millionen Einwohner, im Ballungsraum leben je nach Abgrenzung 2,6 bis 3,5 Millionen Menschen. Ihr Gesicht ist von Brüchen geprägt: Nach dem Warschauer Aufstand vom 1. August bis 2. Oktober 1944 und der anschließenden gezielten Zerstörung durch die deutschen Besatzer war die Stadt größtenteils unbewohnbar. Danach entstand eine Mischung aus rekonstruierten Fassaden, sozialistischem Klassizismus und gläsernen Hochhäusern rund um den Kulturpalast. Die Altstadt wurde nach dem Krieg nach historischen Vorlagen wieder aufgebaut, 1953 feierlich wiedereröffnet und 1980 als UNESCO-Welterbe anerkannt, gerade wegen dieses Wiederaufbaus. Vom Schlossplatz mit der Sigismundsäule und dem rekonstruierten Königsschloss führt der Königsweg über Krakowskie Przedmieście und Nowy Świat nach Süden, vorbei an Adelspalais bis zum Łazienki-Park und weiter zum Barockschloss Wilanów. Auf dem rechten Weichselufer liegt Praga, das im Krieg deutlich weniger zerstört wurde als das linke Ufer. In alten Fabriken wie dem Koneser-Areal an der Ząbkowska haben sich Lokale, Kulturorte und das Museum des polnischen Wodkas angesiedelt. Am linken Ufer unterhalb der Böschung zieht sich Powiśle mit dem Kopernikus-Wissenschaftszentrum und der Universitätsbibliothek an der Weichsel entlang. Muranów, vor dem Krieg ein überwiegend jüdisches Viertel und ab 1940 Teil des Ghettos, wurde nach 1945 großteils aus dem Schutt des Ghettos neu gebaut; hier steht heute das POLIN-Museum.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI